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Bíblia ALBRECHT1926

Hebreus 2

1 DaherWegen dieser einzigartigen Hoheit Christi.müssen wir ganz besonders achten auf das WortDie Frohe Botschaft Christi., das wir gehört haben, damit wir nicht des Heils verlustig gehen.

2 Denn ist schon das durch Engel verkündigte WortDas mosaische Gesetz (vgl. Apg. 7,38.53; Gal. 3,19; 5. Mos. 33,2 nach LXX).streng verbindlich gewesen, so daß jede Übertretung und jeder Ungehorsam die gebührende Strafe empfingen:

3 wie könnten wir da (dem Gericht) entrinnen, wenn wir ein so hohes Heil mißachtenDas im Gesetz geoffenbarte Wort war zwar ein Gebot Gottes, aber es brachte keine Errettung von der Sünde und deren Folgen wie das durch Christus geschenkte Heil.? Dies Heil ist zuerst durch den Herrn (selbstNicht durch Engel, wie das Gesetz.) verkündigt und uns durch die Hörer (seiner) Predigt zuverlässig überliefert wordenHier bezeichnet sich der Verfasser des Briefes als einen Schüler der Urapostel. Das paßt nicht auf Paulus, wohl aber auf Barnabas..

4 Zugleich hat Gott dafür Zeugnis abgelegt durch Zeichen, Wunder, mannigfache Kräfte und durch die Gaben des Heiligen Geistes, die er nach seinem Willen austeilt.

5 Nicht Engel sind's, denen er die zukünftige Welt, von der wir reden, unterworfen hat.

6 Sondern es hat einer irgendwoIn Ps. 8,5-7.feierlich versichert: Was ist der Mensch doch, daß du sein gedenkst, was ist der MenschensohnDer Ausdruck "Menschensohn" bringt die Abhängigkeit des Menschen von Gott noch stärker zum Ausdruck als das einfache Wort "Mensch"., daß du so für ihn sorgstWie klein und gering ist der Mensch im Vergleich mit dem gestirnten Himmel (Ps. 8,4), und wer sollte meinen, daß ihm Gott solche Herrlichkeit zugedacht hätte!?

7 Du hast ihn nur auf kurze Zeit erniedrigt unter Engel, dann aber hast du ihn gekrönt mit Herrlichkeit und Ehre;

8 das ganze Weltall hast du ihm gelegt zu Füßen und hast ihn über deiner Hände Werk gesetzt. Hat er ihm aber alles unterworfen, so gibt es nichts, was ihm nicht unterworfen wäreVgl. 1. Kor. 15,27.. Jetzt freilich sehen wir noch nicht, daß ihm alles untertan ist.

9 Wohl aber nehmen wir wahrMit den Augen des Geistes., wie Jesus, der auf kurze Zeit unter die Engel erniedrigt war, damit er durch Gottes Gnade zu eines jeden Heil den Tod schmecke, nun, weil er den Tod erduldet hat, gekrönt ist mit Herrlichkeit und EhreIn Jesus, der in die Herrlichkeit Gottes erhöht worden ist, steht der Mensch schon jetzt an der Spitze der ganzen Schöpfung..

10 DennV.10 beantwortet die Frage, warum Jesus gerade durch Leiden zur Herrlichkeit eingegangen ist.es ziemte ihmGott., für den und durch den alle Dinge sind, und der viele Söhne zur Herrlichkeit führen wollte, den Begründer ihres Heils durch Leiden zu vollenden.

11 Der da heiligt und die geheiligt werdenD.h. Christus und die Christen., die haben ja alle denselben VaterGott.. Darum schämt erChristus.sich auch nicht, sie seine Brüder zu nennen,

12 wenn er sagt: Verkünden will ich deinen Namen meinen Brüdern, inmitten der Gemeinde will ich dir lobsingenPs. 22,23..

13 An einer anderen Stelle heißt es: Ich werde mein Vertrauen auf ihn setzenJes. 8,17. Christus stellt sich mit den Menschen, seinen Brüdern auf eine Stufe, indem er ebenso wie sie auf Gott vertraut.. Und fernerJes. 8,18.: Hier bin ich, und hier sind die KinderDer Ausdruck Kinder enthält im Griechischen den Begriff der Kleinheit und Unmündigkeit. Christus verachtet die Kleinen nicht, die ihm Gott zugewiesen hat, sondern er fühlt sich eins mit ihnen (vgl. Matth. 18,5-6)., die mir Gott gegebenAlle drei Bibelstellen in V.12 und 13 sollen zum Ausdruck bringen, wie völlig sich Jesus den Menschen gleichstellt und an ihrer Lage teilnimmt..

14 Da nun die KinderVon denen V.13 die Rede ist.alle einen Leib von Fleisch und Blut an sich tragen, so hat er gleichfalls einen solchen Leib angenommen, um durch seinen TodDen er nur erdulden konnte, weil er unser Fleisch und Blut, d.h. unsere sterbliche Menschheit, angenommen hatte.dem Herrn des Todes, dem TeufelDer Teufel hat den Menschen dadurch, daß er ihn zur Sünde verführte, auch dem Tod überliefert, vgl. Weish. Salom. 2,24., seine Macht zu rauben

15 und die zu befreien, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben lang in Knechtschaft schmachtetenDie Furcht vor dem Tod raubte dem gefallenen Menschen alle Freiheit und alle Freude am Leben..

16 Denn fürwahr, nicht Engeln reicht er helfend seine Hand, sondern den Nachkommen AbrahamsEs werden hier nur Abrahams Nachkommen als die Erlösten genannt, weil sich der Verfasser ausschließlich an Judenchristen wendet..

17 Deshalb mußte er auch in jeder Hinsicht seinen Brüdern gleich werden, damit er Gott gegenüber ein barmherziger und zuverlässiger"Zuverlässig" bedeutet: auf den man sich verlassen kann.Hoherpriester würde, um des VolkesGemeint ist das Volk des Neuen Bundes.Sünden zu sühnenHier ist die Rede von dem sündentilgenden hohenpriesterlichen Wirken des erhöhten Christus..

18 Denn weil er gelitten hat und dabei selbst versucht worden ist, kann er nun auch denen, die versucht werden, ein Helfer seinDas sündentilgende hohepriesterliche Wirken Christi, d.h. die Geltendmachung seines am Kreuz vollbrachten Sühnopfers im Allerheiligsten des Himmels, wo er nun als Hoherpriester sein als Opferlamm vergossenes Blut aussprengt (3. Mos. 16,14-16; 1. Petr. 1,2; 1. Joh. 1,7): dies Wirken hat seine Voraussetzung in seiner Leidensfähigkeit während seines Erdenlebens. Das Leiden, namentlich das Todesleiden, war für Jesus eine Versuchung, in seinem Erlöserberuf schwankend zu werden (vgl. Matth. 26,37ff.)..

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