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Bíblia ALBRECHT1926

Salmos 91

Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut

(Ein Trostlied)

1 Erste Stimme:Bei der Einteilung des Psalms folge ich in der Hauptsache Franz Delitzsch./ Unter dem Schutze des Höchsten wohnend, / In des Allmächtigen Schatten weilend –

2 Sprech ich zu Jahwe: "Meine Zuflucht und Burg, / Mein Gott, auf den ich vertraue!"

3 Zweite Stimme:V.3-8 geben die Antwort auf das Bekenntnis des unerschütterlichen Gottvertrauens in V.1 und 2./ Denn er wird dich erretten von des Voglers Strick, / Von der verderblichen Pest.

4 Mit seiner Schwinge decket er dich, / Unter seinen Flügeln bist du geborgen. / Schild und Panzer ist seine Treu.

5 Du hast nicht zu fürchten die SchreckenDie Gefahren und Unfälle.der Nacht, / Den Pfeil, der am Tage daherfliegt,

6 Auch nicht die Pest, die im Dunkeln schleicht, / Noch die Seuche, die wütet am Mittag.

7 Wenn tausend an deiner Seite fallenIm Kampf./ Und zehntausend zu deiner Rechten: / Du wirst nicht getroffen.

8 Nur mit deinen Augen schauest du hinDu wirst nur bloßer Zuschauer sein, ohne selbst vom Unglück betroffen zu werden./ Und wirst sehn die Vergeltung der Frevler.Die gerechte Vergeltung, die die Frevler trifft.

9 Erste Stimme: / Ja, du, o Jahwe, bist meine Zuversicht. / Zweite Stimme: / Den Höchsten hast du zur Zuflucht erwählt.

10 Nicht wird dir ein Unglück begegnen, / Keine Plage wird deinem Zelte nahn.

11 Denn seine Engel wird er dir entbieten, / Dich zu behüten auf all deinen Wegen.Vgl. 1. Mos. 32,1-2; 2. Kön. 6,16-17.

12 Sie werden dich auf den Händen tragenWenn du auf einem gefährlichen Weg gehst., / Damit sich dein Fuß nicht stoße am Stein.Vgl. Matth. 4,6.

13 Über Löwen und Ottern wirst du schreitenOhne Schaden zu nehmen., / Zertreten Jungleuen und Schlangen.Vgl. Luk. 10,18; Mark. 16,18.

14 Dritte Stimme (die im Namen Gottes redet): / Weil er mich liebt, will ich ihn befrein. / Ich will ihn schützen, weil er meinen Namen kennt.

15 Er ruft mich an, ich erhör ihn. / Ich werde mit ihm in Drangsal sein; / Ich reiß ihn heraus und bring ihn zu Ehren.

16 Mit langem Leben sättige ich ihn / Und will ihn schauen lassen mein Heil.

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