1 Reis

1. Und (2. Chron. 7,11) es geschah, als Salomo den Bau des Hauses Jehovas und des Hauses des Königs und alles Begehren Salomos, das ihm zu machen gefiel, vollendet hatte,

2. da erschien Jehova dem Salomo zum zweiten Male, wie er ihm zu Gibeon erschienen war.

3. Und Jehova sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet und dein Flehen gehört, das du vor mir gefleht hast; ich habe dieses Haus, das du gebaut hast, geheiligt, um meinen Namen dahin zu setzen auf ewig; und meine Augen und mein Herz sollen daselbst sein allezeit.

4. Und du, wenn du vor mir wandeln wirst, so wie dein Vater David gewandelt hat, in Lauterkeit des Herzens und in Geradheit, daß du tust nach allem, was ich dir geboten habe, und wenn du meine Satzungen und meine Rechte beobachten wirst,

5. so werde ich den Thron deines K√∂nigtums √ľber Israel befestigen ewiglich, so wie ich zu deinem Vater David geredet habe, indem ich sprach: Es soll dir nicht an einem Manne fehlen auf dem Throne Israels.

6. Wenn ihr aber, ihr und eure Kinder, euch hinter mir abwenden und meine Gebote, meine Satzungen, die ich euch vorgelegt habe, nicht beobachten werdet, und werdet hingehen und anderen Göttern dienen und euch vor ihnen niederbeugen,

7. so werde ich Israel ausrotten aus dem Lande, das ich ihnen gegeben; und das Haus, welches ich meinem Namen geheiligt habe, werde ich von meinem Angesicht wegwerfen; und Israel wird zum Sprichwort und zur Spottrede werden unter allen Völkern.

8. Und dieses Haus, das erhaben war, - (So nach der Alexandr. √úbersetzung. Im hebr. Texte steht: wird erhaben sein. Vergl. 2. Chron. 7,21) jeder, der an demselben vorbeigeht, wird sich entsetzen und zischen. Und man wird sagen: Warum hat Jehova diesem Lande und diesem Hause also getan?

9. Und man wird sagen: Darum, da√ü sie Jehova, ihren Gott, der ihre V√§ter aus dem Lande √Ągypten herausgef√ľhrt hat, verlassen und andere G√∂tter angenommen (W. ergriffen) und sich vor ihnen niedergebeugt und ihnen gedient haben: darum hat Jehova all dieses Ungl√ľck √ľber sie gebracht.

10. Und (2. Chron. 8) es geschah am Ende von zwanzig Jahren, während welcher Salomo die beiden Häuser, das Haus Jehovas und das Haus des Königs, gebaut hatte, -

11. Hiram, der K√∂nig von Tyrus, hatte Salomo mit Cedernholz und mit Cypressenholz und mit Gold nach all seinem Begehr unterst√ľtzt-damals gab der K√∂nig Salomo dem Hiram zwanzig St√§dte im Lande Galil√§a.

12. Und Hiram zog von Tyrus aus, um die Städte zu besehen, die Salomo ihm gegeben hatte; und sie waren nicht recht in seinen Augen.

13. Und er sprach: Was sind das f√ľr St√§dte, die du mir gegeben hast, mein Bruder! Und er (O. man) nannte sie das Land Kabul bis auf diesen Tag.

14. Hiram hatte nämlich dem König 120 Talente Gold gesandt.

15. Und dies ist die Sache mit der Fron, welche der König Salomo aushob, um das Haus Jehovas zu bauen und sein Haus und das Millo (Wall, Burg; vergl. Richter 9,6; 2. Sam. 5,9) und die Mauer von Jerusalem, und Hazor und Megiddo und Geser.

16. (Der Pharao, der K√∂nig von √Ągypten, war heraufgezogen und hatte Geser eingenommen und es mit Feuer verbrannt und die Kanaaniter, die in der Stadt wohnten, erschlagen; und er hatte es seiner Tochter, dem Weibe Salomos, als Mitgift gegeben.)

17. Und Salomo baute Geser und Unter-Beth-Horon

18. und Baalath, und Tadmor (Nach and. Lesart: Tamar) in der W√ľste, im Lande;

19. und alle Vorratsstädte, die Salomo hatte, und die Wagenstädte und die Reiterstädte; und was Salomo Lust hatte zu bauen in Jerusalem und auf dem Libanon und im ganzen Lande seiner Herrschaft.

20. Alles Volk, das √ľbriggeblieben war von den Amoritern, den Hethitern, den Perisitern, den Hewitern und den Jebusitern, die nicht von den Kindern Israel waren:

21. ihre S√∂hne, die nach ihnen im Lande √ľbriggeblieben waren, welche die Kinder Israel nicht zu verbannen vermocht hatten, die hob Salomo zu Fronarbeitern aus bis auf diesen Tag.

22. Aber aus den Kindern Israel machte Salomo keine Sklaven, sondern sie waren Kriegsleute und seine Knechte und seine Obersten und seine Anf√ľhrer, (S. die Anm. zu 2. Sam. 23,8) und Oberste seiner Wagen und seiner Reiter.

23. Dies sind die Oberaufseher, welche √ľber das Werk Salomos waren: 550, die √ľber das Volk walteten, das an dem Werke arbeitete.

24. Sobald die Tochter des Pharao aus der Stadt Davids in ihr Haus hinaufgezogen war, das er ihr erbaut hatte, da baute er das Millo.

25. Und Salomo opferte dreimal im Jahre Brandopfer und Friedensopfer auf dem Altar, den er Jehova erbaut hatte; und er räucherte auf dem, der vor Jehova stand. Und er vollendete das Haus.

26. Und der König Salomo machte eine Flotte zu Ezjon-Geber, das bei Eloth, am Ufer des Schilfmeeres, im Lande Edom liegt.

27. Und Hiram sandte auf der Flotte seine Knechte, Schiffsleute, die des Meeres kundig waren, mit den Knechten Salomos.

28. Und sie kamen nach Ophir und holten von dort Gold, 420 Talente, und brachten es zu dem König Salomo.

1. Und (2. Chron. 9) die Königin von Scheba hörte den Ruf Salomos wegen des Namens Jehovas; und sie kam, um ihn mit Rätseln zu versuchen.

2. Und sie kam nach Jerusalem mit einem sehr gro√üen Zuge, mit Kamelen, die Gew√ľrze und Gold trugen in sehr gro√üer Menge und Edelsteine. Und sie kam zu Salomo und redete zu ihm alles, was in ihrem Herzen war.

3. Und Salomo erklärte ihr alles, um was sie fragte; (W. alle ihre Sachen) keine Sache war vor dem König verborgen, die er ihr nicht erklärt hätte.

4. Und als die Königin von Scheba all die Weisheit Salomos sah, und das Haus, das er gebaut hatte,

5. und die Speise seines Tisches, und das Sitzen seiner Knechte, und das Aufwarten (W. das Stehen) seiner Diener, und ihre Kleidung und seine Mundschenken, (O. seine Schenkeinrichtung) und seinen Aufgang, auf welchem er in das Haus Jehovas hinaufging, da geriet sie außer sich

6. und sprach zu dem K√∂nig: Das Wort ist Wahrheit gewesen, das ich in meinem Lande √ľber deine Sachen und √ľber deine Weisheit geh√∂rt habe;

7. und ich habe den Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und meine Augen es gesehen haben. Und siehe, nicht die H√§lfte ist mir berichtet worden; du √ľbertriffst an Weisheit und Gut das Ger√ľcht, das ich geh√∂rt habe.

8. Gl√ľckselig sind deine Leute, gl√ľckselig diese deine Knechte, die best√§ndig vor dir stehen, die deine Weisheit h√∂ren!

9. Gepriesen sei Jehova, dein Gott, der Gefallen an dir gehabt hat, dich auf den Thron Israels zu setzen! Weil Jehova Israel ewiglich liebt, hat er dich zum K√∂nig eingesetzt, um Recht und Gerechtigkeit zu √ľben.

10. Und sie gab dem K√∂nig 120 Talente Gold und Gew√ľrze in sehr gro√üer Menge und Edelsteine; nie wieder ist eine solche Menge Gew√ľrz gekommen wie dieses, welches die K√∂nigin von Scheba dem K√∂nig Salomo gab.

11. (Und auch die Flotte Hirams, die Gold aus Ophir holte, brachte aus Ophir Sandelholz in sehr großer Menge und Edelsteine.

12. Und der K√∂nig machte von dem Sandelholz ein Gel√§nder (O. einen Aufstieg; Die Bedetung des hebr. Wortes ist ungewi√ü) f√ľr das Haus Jehovas und f√ľr das Haus des K√∂nigs, und Lauten und Harfen f√ľr die S√§nger; also ist kein Sandelholz gekommen noch gesehen worden bis auf diesen Tag.)

13. Und der König Salomo gab der Königin von Scheba all ihr Begehr, das sie verlangte, außer dem, was er ihr gab nach der Freigebigkeit (O. dem Vermögen. (W. der Hand)) des Königs Salomo. Und sie wandte sich und zog in ihr Land, sie und ihre Knechte.

14. Und das Gewicht des Goldes, welches dem Salomo in einem Jahre einkam, war 666 Talente Gold,

15. außer dem, was von den Krämern und dem Handel der Kaufleute und von allen Königen Arabiens (So nach 2. Chron. 9, 14; hier steht wie in Jer. 25,24: ereb, d. h. der gemischten Bevölkerung) und den Statthaltern des Landes einkam.

16. Und der K√∂nig Salomo machte zweihundert Schilde (Hier der gro√üe Schild, der den ganzen Mann deckte) von getriebenem Golde: sechshundert Sekel Gold zog er √ľber jeden Schild;

17. und dreihundert Tartschen von getriebenem Golde: drei Minen Gold zog er √ľber jede Tartsche; und der K√∂nig tat sie in das Haus des Waldes Libanon.

18. Und der K√∂nig machte einen gro√üen Thron von Elfenbein und √ľberzog ihn mit gereinigtem Golde.

19. Sechs Stufen waren an dem Throne, und der obere Teil des Thrones war hinten gerundet; und Armlehnen waren auf dieser und auf jener Seite an der Stelle des Sitzes, und zwei Löwen standen neben den Armlehnen;

20. und zwölf Löwen standen da auf den sechs Stufen, auf dieser und auf jener Seite. Desgleichen ist nicht gemacht worden in irgend einem Königreiche.

21. Und alle Trinkgef√§√üe des K√∂nigs Salomo waren von Gold, und alle Ger√§te des Hauses des Waldes Libanon waren von gel√§utertem Golde; nichts war von Silber, es wurde in den Tagen Salomos f√ľr nichts geachtet.

22. Denn der König hatte eine Tarsisflotte auf dem Meere mit der Flotte Hirams; einmal in drei Jahren kam die Tarsisflotte, beladen mit Gold und Silber, Elfenbein und Affen und Pfauen. (Viell. Elfenbein und Ebenholz und Affen. Vergl. Hes. 27,15)

23. Und der König Salomo war größer als alle Könige der Erde an Reichtum und an Weisheit.

24. Und die ganze Erde suchte das Angesicht Salomos, um seine Weisheit zu hören, die Gott in sein Herz gegeben hatte.

25. Und sie brachten ein jeder sein Geschenk: Ger√§te von Silber und Ger√§te von Gold, und Gew√§nder und Waffen, und Gew√ľrze, Rosse und Maultiere, j√§hrlich die Geb√ľhr des Jahres.

26. Und (2. Chron. 1,14) Salomo brachte zusammen Wagen und Reiter, und er hatte 1400 Wagen und 12000 Reiter; und er verlegte sie in die Wagenstädte und zu dem König nach Jerusalem.

27. Und der König machte das Silber in Jerusalem den Steinen gleich, und die Cedern machte er den Sykomoren gleich, die in der Niederung (S. die Anm. zu 5. Mose 1,7) sind, an Menge.

28. Und die Ausfuhr der Rosse f√ľr Salomo geschah aus √Ągypten; und ein Zug Handelsleute des K√∂nigs holte einen Zug um Geld. (Eig. um den Kaufpreis)

29. Und ein Wagen kam herauf und wurde ausgef√ľhrt aus √Ągypten um 600 Sekel Silber, und ein Ro√ü um150. Und also f√ľhrte man f√ľr alle K√∂nige der Hethiter und f√ľr die K√∂nige von Syrien durch ihre Hand aus. (O. Und also f√ľhrten sie mit sich aus f√ľr alle K√∂nige usw.)

1. Und der König Salomo liebte viele fremde Weiber, und zwar neben der Tochter des Pharao: moabitische, ammonitische, edomitische, zidonische, hethitische,

2. von den Nationen, von welchen Jehova zu den Kindern Israel gesagt hatte: Ihr sollt nicht unter sie kommen, und sie sollen nicht unter euch kommen; gewi√ü, sie w√ľrden euer Herz neigen ihren G√∂ttern nach! An diesen hing Salomo mit Liebe.

3. Und er hatte an Weibern siebenhundert F√ľrstinnen (d. h. Weiber von f√ľrstlichem Range) und dreihundert Kebsweiber; und seine Weiber neigten sein Herz.

4. Und es geschah zur Zeit, als Salomo alt war, da neigten seine Weiber sein Herz anderen Göttern nach; und sein Herz war nicht ungeteilt mit Jehova, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.

5. Und Salomo wandelte der Astoreth nach, der Gottheit der Zidonier, und dem Milkom, dem Greuel der Ammoniter.

6. Und Salomo tat, was böse war in den Augen Jehovas, und er folgte Jehova nicht völlig nach wie sein Vater David.

7. Damals baute Salomo eine Höhe dem Kamos, (Hebr. Kemosch) dem Greuel der Moabiter, auf dem Berge, der vor (d. h. östlich von) Jerusalem liegt, und dem Molech, dem Greuel der Kinder Ammon.

8. Und also tat er f√ľr alle seine fremden Weiber, die ihren G√∂ttern r√§ucherten und opferten.

9. Da erz√ľrnte Jehova wider Salomo, weil er sein Herz von Jehova, dem Gott Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war

10. und ihm betreffs dieser Sache geboten hatte, nicht anderen Göttern nachzuwandeln; aber er beobachtete nicht, was Jehova geboten hatte.

11. Und Jehova sprach zu Salomo: Darum daß solches bei dir gewesen ist, und du meinen Bund nicht beobachtest hast und meine Satzungen, die ich dir geboten habe, so werde ich dir das Königreich gewißlich entreißen und es deinem Knechte geben.

12. Doch in deinen Tagen will ich es nicht tun, um deines Vaters David willen: aus der Hand deines Sohnes werde ich es reißen;

13. nur will ich ihm nicht das ganze Königreich entreißen: einen Stamm will ich deinem Sohne geben, um meines Knechtes David willen und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.

14. Und Jehova erweckte Salomo einen Widersacher, Hadad, den Edomiter; er war vom königlichen Samen in Edom.

15. Es geschah nämlich, als David in Edom war, (Wahrsch. ist mit and. zu l.: Edom schlug) als Joab, der Heeroberste, hinaufzog, um die Erschlagenen zu begraben, und er alles Männliche in Edom erschlug

16. (denn Joab blieb sechs Monate daselbst mit ganz Israel, bis er alles Männliche in Edom ausgerottet hatte):

17. da entfloh Hadad, er und edomitische M√§nner von den Knechten seines Vaters mit ihm, um sich nach √Ągypten zu begeben; Hadad war aber ein kleiner Knabe.

18. Und sie machten sich auf aus Midian und kamen nach Paran; und sie nahmen M√§nner aus Paran mit sich und kamen nach √Ągypten zu dem Pharao, dem K√∂nig von √Ągypten. Und er gab ihm ein Haus und wies ihm Speise an und gab ihm Land.

19. Und Hadad fand große Gnade in den Augen des Pharao, und er gab ihm die Schwester seines Weibes, die Schwester der Königin Thachpenes, zum Weibe.

20. Und die Schwester der Thachpenes gebar ihm Genubath, seinen Sohn; und Thachpenes pflegte ihn im Hause des Pharao; und so war Genubath im Hause des Pharao, unter den Söhnen des Pharao.

21. Und als Hadad in √Ągypten h√∂rte, da√ü David sich zu seinen V√§tern gelegt hatte, und da√ü Joab, der Heeroberste, tot war, da sprach Hadad zu dem Pharao: Entlasse mich, da√ü ich in mein Land ziehe.

22. Und der Pharao sprach zu ihm: Was mangelt dir bei mir? Und siehe, du begehrst in dein Land zu ziehen? Und er sprach: Nichts; aber entlasse mich doch!

23. Und Gott erweckte ihm einen Widersacher, Reson, den Sohn Eljadas, der von Hadadeser, dem König von Zoba, seinem Herrn, geflohen war.

24. Und er sammelte Männer um sich und wurde Oberster einer Schar, als David die Zobaiter (W. sie. Vergl. 2. Sam. 8,3. 4) tötete; und sie zogen nach Damaskus und wohnten darin, und sie regierten in Damaskus.

25. Und er wurde ein Widersacher Israels, alle Tage Salomos, und zwar neben dem √úbel, das Hadad tat; und er verabscheute Israel, und er wurde K√∂nig √ľber Syrien. (H. Aram)

26. Und Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephratiter, (d. h. ein Ephraimiter; vergl. Richter 12,5) von Zereda (und der Name seiner Mutter war Zerua, eine Witwe), ein Knecht Salomos, auch er erhob die Hand wider den König.

27. Und dies war die Sache, warum er die Hand wider den K√∂nig erhob: Salomo baute das Millo und schlo√ü die L√ľcke (Wahrsch. die Schlucht zwischen Zion und Ophel, wodurch die Befestigung Jerusalems vollendet wurde) der Stadt seines Vaters David.

28. Der Mann Jerobeam aber war ein wackerer Mann; und als Salomo den J√ľngling sah, da√ü er arbeitsam war, bestellte er ihn √ľber alle Lastarbeiter des Hauses Joseph.

29. Und es geschah zu selbiger Zeit, als Jerobeam einmal aus Jerusalem hinausging, da fand ihn der Prophet Achija, der Siloniter, auf dem Wege; und er hatte sich in ein neues Oberkleid geh√ľllt, und sie beide waren allein auf dem Felde.

30. Da fa√üte Achija das neue Oberkleid, das er anhatte, und zerri√ü es in zw√∂lf St√ľcke;

31. und er sprach zu Jerobeam: Nimm dir zehn St√ľcke; denn so spricht Jehova, der Gott Israels: Siehe, ich will das K√∂nigreich aus der Hand Salomos rei√üen und will dir zehn St√§mme geben

32. (aber einen Stamm soll er behalten um meines Knechtes David willen und um Jerusalems willen, der Stadt, die ich erwählt habe aus allen Stämmen Israels);

33. darum, daß sie mich verlassen und sich niedergebeugt haben vor Astoreth, der Gottheit der Zidonier, vor Kamos, dem Gott der Moabiter, und vor Milkom, dem Gott der Kinder Ammon, und nicht auf meinen Wegen gewandelt haben, zu tun, was recht ist in meinen Augen, und meine Satzungen und meine Rechte zu beobachten, wie sein Vater David.

34. Doch will ich nicht das ganze K√∂nigreich aus seiner Hand nehmen, sondern will ihn zum F√ľrsten setzen alle Tage seines Lebens, um meines Knechtes David willen, den ich erw√§hlt habe, der meine Gebote und meine Satzungen beobachtet hat.

35. Aber aus der Hand seines Sohnes will ich das Königreich nehmen und es dir geben, die zehn Stämme;

36. und seinem Sohne will ich einen Stamm geben, auf daß mein Knecht David alle Tage eine Leuchte vor mir habe in Jerusalem, der Stadt, die ich mir erwählt habe, um meinen Namen dahin zu setzen.

37. Und dich will ich nehmen, da√ü du regierest √ľber alles, was deine Seele begehren wird, und K√∂nig seiest √ľber Israel.

38. Und es wird geschehen, wenn du hören wirst auf alles, was ich dir gebiete, und auf meinen Wegen wandeln und tun wirst, was recht ist in meinen Augen, indem du meine Satzungen und meine Gebote beobachtest, wie mein Knecht David getan hat, so werde ich mit dir sein und dir ein beständiges Haus bauen, wie ich es dem David gebaut habe, und werde dir Israel geben;

39. und ich werde den Samen Davids um deswillen dem√ľtigen, doch nicht f√ľr immer. -

40. Und Salomo suchte Jerobeam zu t√∂ten; da machte Jerobeam sich auf und entfloh nach √Ągypten zu Sisak, (H. Schischak) dem K√∂nig von √Ągypten; und er war in √Ągypten bis zum Tode Salomos.

41. Und das √úbrige der Geschichte (Eig. der Handlungen, Begebenheiten) Salomos und alles, was er getan hat, und seine Weisheit, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Geschichte Salomos?

42. Und die Tage, die Salomo zu Jerusalem √ľber ganz Israel regierte, waren vierzig Jahre.

43. Und Salomo legte sich zu seinen Vätern, und er wurde begraben in der Stadt seines Vaters David. Und Rehabeam, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

Significados: Israel, Tamar, Altar, Edom.

Você está lendo 1 Reis na edição ELB-1871, Elberfelder, em Alemão.
Este l√≠vro comp√īe o Antigo Testamento, tem 22 cap√≠tulos, e 816 vers√≠culos.