2 Samuel

1. Und es war Hungersnot in den Tagen Davids drei Jahre, Jahr auf Jahr. Und David suchte das Angesicht Jehovas; und Jehova sprach: Es ist wegen Sauls und wegen des Bluthauses, weil er die Gibeoniter getötet hat.

2. Da berief der K√∂nig die Gibeoniter und redete zu ihnen. (Die Gibeoniter waren aber nicht von den Kindern Israel, sondern von dem Reste der Amoriter; und die Kinder Israel hatten ihnen geschworen; Saul aber suchte sie zu erschlagen, da er f√ľr die Kinder Israel und Juda eiferte.)

3. Und David sprach zu den Gibeonitern: Was soll ich f√ľr euch tun, und womit soll ich S√ľhnung tun, da√ü ihr das Erbteil Jehovas segnet?

4. Und die Gibeoniter sprachen zu ihm: Es ist uns nicht um Silber und Gold zu tun betreffs Sauls und betreffs seines Hauses, und es ist uns nicht darum zu tun, jemand in Israel zu t√∂ten. Und er sprach: Was ihr saget, will ich f√ľr euch tun.

5. Da sprachen sie zu dem K√∂nig: Der Mann, der uns vernichtet hat, und der wider uns sann, da√ü wir vertilgt w√ľrden, um nicht mehr zu bestehen in allen Grenzen Israels: -

6. man gebe uns sieben Männer von seinen Söhnen, daß wir sie dem Jehova aufhängen (S. die Anm. zu 4. Mose 25,4) zu Gibea Sauls, des Erwählten (Viell. ist zu lesen: auf dem Berge; vergl. 1. Sam. 15,5 und hier v 9) Jehovas. Und der König sprach: Ich will sie geben.

7. Aber der König verschonte Mephiboseth, den Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, um des Schwures Jehovas willen, der zwischen ihnen war, zwischen David und Jonathan, dem Sohne Sauls.

8. Und der K√∂nig nahm die beiden S√∂hne Rizpas, der Tochter Ajas, die sie dem Saul geboren hatte, Armoni und Mephiboseth, und die f√ľnf S√∂hne Michals, (Wahrsch. Merabs; s. 1. Sam. 18, 19) der Tochter Sauls, die sie dem Adriel geboren hatte, dem Sohne Barsillais, des Meholathiters,

9. und er gab sie in die Hand der Gibeoniter; und sie hängten sie auf dem Berge vor Jehova auf. Und es fielen die sieben zugleich, und sie wurden getötet in den ersten Tagen der Ernte, im Anfang der Gerstenernte.

10. Da nahm Rizpa, die Tochter Ajas, Sacktuch, und breitete es sich aus auf dem Felsen, vom Anfang der Ernte an, bis das Wasser vom Himmel √ľber sie troff; (d. h. die Geh√§ngten) und sie lie√ü das Gev√∂gel des Himmels nicht auf ihnen ruhen bei Tage, noch das Getier des Feldes bei Nacht.

11. Und es wurde David berichtet, was Rizpa, die Tochter Ajas, das Kebsweib Sauls, getan hatte.

12. Da ging David hin und nahm von den B√ľrgern von Jabes-Gilead die Gebeine Sauls und die Gebeine seines Sohnes Jonathan, welche sie von dem Marktplatze zu Beth-Schan heimlich weggenommen, wo die Philister sie aufgeh√§ngt hatten an dem Tage, da die Philister Saul schlugen auf dem Gilboa.

13. Und er brachte die Gebeine Sauls und die Gebeine seines Sohnes Jonathan von dannen herauf; und man sammelte die Gebeine der Gehängten,

14. und begrub sie bei den Gebeinen Sauls und Jonathans, seines Sohnes, im Lande Benjamin, zu Zela, im Begr√§bnis seines Vaters Kis; und man tat alles, was der K√∂nig geboten hatte. Und danach lie√ü Gott sich f√ľr das Land erbitten.

15. Und wiederum entstand ein Streit der Philister mit Israel. Und David zog hinab, und seine Knechte mit ihm, und sie stritten mit den Philistern. Und David war ermattet;

16. und Jischbi-Benob, der von den S√∂hnen des Rapha (d. h. des Riesen) war (das Gewicht seiner Lanzenspitze war dreihundert Sekel Erz an Gewicht, und er war neu ger√ľstet), gedachte David zu erschlagen.

17. Aber Abisai, der Sohn der Zeruja, kam ihm zu H√ľlfe und schlug den Philister und t√∂tete ihn. Damals schwuren die M√§nner Davids ihm zu und sprachen: Du sollst nicht mehr mit uns ausziehen zum Streit, da√ü du die Leuchte Israels nicht ausl√∂schest!

18. Und (1. Chron. 20,4) es geschah hernach, da begann wiederum der Streit mit den Philistern, zu Gob. Damals erschlug Sibbekai, der Huschathiter, den Saph, der von den Söhnen des Rapha war.

19. Und wiederum begann der Streit mit den Philistern, zu Gob. Und Elchanan, der Sohn Jaare-Orgims, der Bethlehemiter, erschlug Goliath, den Gathiter; (Wahrsch. ist zu l.: der Sohn Jairs, der Bethlehemiter, erschlug den Bruder Goliaths, des Gathiters; wie 1. Chron. 20,5) und der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum.

20. Und wiederum entstand ein Streit zu Gath. Da war ein Mann von gro√üer L√§nge, und er hatte je sechs Finger an seinen H√§nden und je sechs Zehen an seinen F√ľ√üen, 24 an der Zahl; und auch er war dem Rapha geboren worden.

21. Und er höhnte Israel; und Jonathan, der Sohn Schimeas, des Bruders Davids, erschlug ihn.

22. Diese vier wurden dem Rapha zu Gath geboren; und sie fielen durch die Hand Davids und durch die Hand seiner Knechte.

1. Und David redete zu Jehova die Worte dieses Liedes an dem Tage, da Jehova ihn aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte; und er sprach: (Vergl. Ps. 18)

2. Jehova ist mein Fels (W. mir mein Fels) und meine Burg und mein Erretter.

3. Gott ist mein Fels, (W. Gott meines Felsens) auf ihn werde ich trauen, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste und meine Zuflucht. Mein Retter, von Gewalttat wirst du mich retten!

4. Ich werde Jehova anrufen, der zu loben ist, und ich werde gerettet werden von meinen Feinden.

5. Denn mich umfingen die Wogen des Todes, die Ströme (Eig. Wildbäche) Belials erschreckten mich;

6. die Bande des Scheols umringten mich, es ereilten mich die Fallstricke des Todes.

7. In meiner Bedrängnis rief ich zu Jehova, und ich rief zu meinem Gott; und er hörte aus seinem Tempel (Eig. Palast) meine Stimme, und mein Schrei kam in seine Ohren.

8. Da wankte und bebte die Erde; die Grundfesten des Himmels zitterten und wankten, weil er entbrannt war.

9. Rauch stieg auf von seiner Nase, und Feuer fra√ü aus seinem Munde; gl√ľhende Kohlen brannten aus ihm.

10. Und er neigte die Himmel und fuhr hernieder, und Dunkel war unter seinen F√ľ√üen.

11. Und er fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.

12. Und Finsternis machte er rings um sich her zum Gezelt, Sammlung der Wasser, dichtes Himmelsgewölk.

13. Aus dem Glanze vor ihm brannten feurige Kohlen.

14. Es donnerte Jehova vom Himmel her, und der Höchste ließ seine Stimme erschallen.

15. Und er schoß Pfeile und zerstreute sie, (d. h. die Feinde) seinen Blitz, und verwirrte sie. (d. h. die Feinde)

16. Da wurden gesehen die Betten des Meeres, aufgedeckt die Grundfesten des Erdkreises durch das Schelten Jehovas, vor dem Schnauben des Hauches seiner Nase.

17. Er streckte seine Hand aus von der Höhe, er nahm mich, er zog mich aus großen Wassern;

18. Er errettete mich von meinem starken Feinde, von meinen Hassern; denn sie waren mächtiger als ich.

19. Sie ereilten mich am Tage meines Ungl√ľcks, aber Jehova ward mir zur St√ľtze.

20. Und er f√ľhrte mich heraus ins Weite, er befreite mich, weil er Lust an mir hatte.

21. Jehova vergalt mir nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände erstattete er mir.

22. Denn ich habe bewahrt die Wege Jehovas, und bin von meinem Gott nicht frevelhaft abgewichen.

23. Denn alle seine Rechte waren vor mir, und seine Satzungen-ich bin nicht davon gewichen;

24. Und ich war vollkommen (O. redlich, untadelig, lauter; so auch v 26. 31. 33) gegen ihn und h√ľtete mich vor meiner Ungerechtigkeit.

25. Und Jehova erstattete mir nach meiner Gerechtigkeit, nach meiner Reinheit vor seinen Augen.

26. Gegen den G√ľtigen erzeigst du dich g√ľtig, gegen den vollkommenen Mann erzeigst du dich vollkommen;

27. gegen den Reinen erzeigst du dich rein, und gegen den Verkehrten erzeigst du dich entgegenstreitend. (Eig. verdreht)

28. Und du wirst retten das elende Volk; aber deine Augen sind wider die Hoffärtigen, (Eig. Hohen, Stolzen) die du erniedrigen wirst.

29. Denn du bist meine Leuchte, Jehova; und Jehova erhellt meine Finsternis.

30. Denn mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, mit meinem Gott werde ich eine Mauer √ľberspringen.

31. Gott- (El) sein Weg ist vollkommen; Jehovas Wort ist geläutert; ein Schild ist er allen, die auf ihn trauen.

32. Denn wer ist Gott, (El) außer Jehova, und wer ein Fels, außer unserem Gott?

33. Gott (El) ist meine starke Feste, und er lenkt (Wahrsch. ist nach Ps. 18,32 zu l.: er macht) vollkommen meinen Weg.

34. Er macht meine F√ľ√üe denen der Hindinnen gleich, und stellt mich hin auf meine H√∂hen.

35. Er lehrt meine Hände den Streit, und meine Arme spannen den ehernen Bogen.

36. Und du gabst mir den Schild deines Heils, und deine Herablassung machte mich groß.

37. Du machtest Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel haben nicht gewankt.

38. Meinen Feinden jagte ich nach und vertilgte sie; und ich kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren.

39. Und ich rieb sie auf und zerschmetterte sie; und sie standen nicht wieder auf, und sie fielen unter meine F√ľ√üe.

40. Und du umg√ľrtetest mich mit Kraft zum Streit, beugtest unter mich, die wider mich aufstanden.

41. Und du gabst mir den R√ľcken meiner Feinde; meine Hasser, ich vernichtete sie.

42. Sie blickten umher, und kein Retter war da-zu Jehova, und er antwortete ihnen nicht.

43. Und ich zermalmte sie wie Staub der Erde; wie Straßenkot zertrat, zerstampfte ich sie.

44. Und du errettetest mich aus den Streitigkeiten meines Volkes; du bewahrtest mich auf zum Haupte der Nationen; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir. (O. diente mir)

45. Die Söhne der Fremde unterwarfen sich mir mit Schmeichelei; (Eig. heuchelten mir (d. h. Gehorsam)) beim Hören des Ohres gehorchten sie mir.

46. Die Söhne der Fremde sanken hin und zitterten hervor aus ihren Schlössern.

47. Jehova lebt, und gepriesen sei mein Fels! und erhoben werde der Gott, der Fels (W. des Felsens) meines Heils!

48. Der Gott, (El) der mir Rache gab und die Völker unter mich niederwarf;

49. und der mich herausf√ľhrte aus der Mitte meiner Feinde. Ja, du erh√∂htest mich √ľber die, welche wider mich aufstanden, von dem Manne der Gewalttat befreitest du mich.

50. Darum, Jehova, will ich dich preisen unter den Nationen und Psalmen singen (Eig. und singspielen) deinem Namen,

51. Dich, der gro√ü macht die Rettungen seines K√∂nigs, und G√ľte erweist seinem Gesalbten, David und seinem Samen ewiglich.

1. Und dies sind die letzten Worte Davids: Es spricht David, (Eig. Spruch Davids) der Sohn Isais, und es spricht der hochgestellte Mann, der Gesalbte des Gottes Jakobs und der Liebliche in Gesängen (Dasselbe Wort wie Psalm, Singspiel) Israels:

2. Der Geist Jehovas hat durch mich geredet, und sein Wort war auf meiner Zunge.

3. Es hat gesprochen der Gott Israels, der Fels Israels zu mir geredet: Ein Herrscher unter (O. √ľber die) den Menschen, gerecht, ein Herrscher in Gottesfurcht;

4. und er wird sein wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht, ein Morgen ohne Wolken: von ihrem Glanze nach dem Regen spro√üt das Gr√ľn aus der Erde.

5. Obwohl mein Haus nicht also ist bei Gott, so hat er mir doch einen ewigen Bund gesetzt, geordnet in allem und verwahrt; denn dies ist all meine Rettung und all mein Begehr, obwohl er es nicht sprossen läßt! (Denn ist nicht also mein Haus bei Gott? Denn er hat mir einen ewigen Bund gesetzt…; denn all meine Rettung und all mein Begehr, sollte er sie nicht sprossen lassen?)

6. Aber die Söhne Belials sind allesamt wie Dornen, die man wegwirft; denn mit der Hand faßt man sie nicht an;

7. Und der Mann, der sie anr√ľhrt, versieht sich mit Eisen und Speeresschaft; und mit Feuer werden sie g√§nzlich verbrannt an ihrer St√§tte. -

8. Dies (1. Chron. 11,10) sind die Namen der Helden, welche David hatte: Joscheb-Baschebeth, der Tachkemoniter, (Wahrsch. zu l.: Jaschobam, der Hakmoniter; wie 1. Chron. 11,11) das Haupt der Anf√ľhrer; (O. Ritter. Die Bedeutung des hebr. Wortes ist ungewi√ü) er¬Ö Adino, der Ezniter, war wider (O. zu lesen wie 1. Chron. 11,11:¬Ö Anf√ľhrer; er schwang seinen Speer wider usw.) achthundert, die er auf einmal erschlug.

9. Und nach ihm Eleasar, der Sohn Dodos, der Sohn eines Achochiters; er war unter den drei Helden mit David, als sie die Philister verhöhnten, die daselbst zum Streit versammelt waren, und als die Männer von Israel wegzogen.

10. Selbiger machte sich auf und schlug unter den Philistern, bis seine Hand erm√ľdete und seine Hand am Schwerte klebte; und Jehova schaffte an jenem Tage eine gro√üe Rettung. Das Volk aber kehrte um, ihm nach, nur um zu pl√ľndern.

11. Und nach ihm Schamma, der Sohn Ages, des Harariters. Und die Philister versammelten sich zu einer Schar; und es war daselbst ein Ackerst√ľck voll Linsen; das Volk aber floh vor den Philistern.

12. Da stellte er sich mitten auf das St√ľck und rettete es und schlug die Philister; und Jehova schaffte eine gro√üe Rettung.

13. Und drei von den dreißig Häuptern gingen hinab und kamen zur Erntezeit zu David, in die Höhle Adullam; und eine Schar der Philister lagerte im Tale Rephaim.

14. David war aber damals auf (O. in) der Bergfeste, und eine Aufstellung der Philister war damals zu Bethlehem.

15. Und David hatte ein Gel√ľste und sprach: Wer wird mich mit Wasser tr√§nken aus der Cisterne von Bethlehem, die am Tore ist?

16. Da brachen die drei Helden durch das Lager der Philister und schöpften Wasser aus der Cisterne von Bethlehem, die am Tore ist, und trugen und brachten es zu David. Aber er wollte es nicht trinken und goß es aus als Trankopfer dem Jehova;

17. und er sprach: Fern sei es von mir, Jehova, daß ich solches tue! Sollte ich das Blut der Männer trinken, die mit Gefahr ihres Lebens hingegangen sind? Und er wollte es nicht trinken. Das taten die drei Helden.

18. Und Abisai, der Bruder Joabs, der Sohn der Zeruja, war ein Haupt der Drei. Und er schwang seinen Speer √ľber dreihundert, die er erschlug; und er hatte einen Namen unter den Dreien.

19. War er vor den Dreien (Wahrsch. ist zu l.: vor den Drei√üig; wie v 23 und 1. Chron. 11,25) nicht geehrt, (O. ber√ľhmt; so auch v 23) so da√ü er ihr Oberster wurde? aber an die ersten Drei reichte er nicht.

20. Und Benaja, der Sohn Jojadas, der Sohn eines tapferen Mannes, groß an Taten, von Kabzeel; selbiger erschlug zwei Löwen (O. Helden. H. Ariel: Gotteslöwen= mächtige Helden) von Moab. Und er stieg hinab und erschlug den Löwen in der Grube an einem Schneetage.

21. Und er war es, der einen √§gyptischen Mann erschlug, einen stattlichen Mann. Und der √Ągypter hatte einen Speer in der Hand; er aber ging zu ihm hinab mit einem Stabe, und ri√ü dem √Ągypter den Speer aus der Hand und t√∂tete ihn mit seinem eigenen Speere.

22. Das tat Benaja, der Sohn Jojadas; und er hatte einen Namen unter den drei Helden.

23. Vor den Dreißigen war er geehrt, aber an die ersten Drei reichte er nicht. Und David setzte ihn in seinen geheimen Rat.

24. Asael, der Bruder Joabs, war unter den Dreißig; Elchanan, der Sohn Dodos, von Bethlehem;

25. Schamma, der Haroditer; Elika, der Haroditer;

26. Helez, der Paltiter; Ira, der Sohn Ikkesch’, der Tekoiter;

27. Abieser, der Anathothiter; Mebunnai, der Huschathiter;

28. Zalmon, der Achochiter; Maharai, der Netophatiter;

29. Heleb, der Sohn Baanas, der Netophatiter; Ittai, der Sohn Ribais, von Gibea der Kinder Benjamin;

30. Benaja, der Pirhathoniter; Hiddai, von den Bächen (O. Flußtälern) Gaasch;

31. Abi-Albon, der Arbathiter; Asmaweth, der Barchumiter;

32. Eljachba, der Schaalboniter; Bne-Jaschen; Jonathan;

33. Schamma, der Harariter; Achiam, der Sohn Scharars, der Arariter;

34. Eliphelet, der Sohn Achasbais, des Sohnes des Maakathiters; Eliam, der Sohn Ahitophels, der Giloniter;

35. Hezrai, der Karmeliter, Paarai, der Arbiter;

36. Jigal, der Sohn Nathans, von Zoba; Bani, der Gaditer;

37. Zelek, der Ammoniter; Nacharai, der Beerothiter, der Waffenträger Joabs, des Sohnes der Zeruja;

38. Ira, der Jithriter; Gareb, der Jithriter;

39. Urija, der Hethiter: in allem 37.

1. Und (1. Chron. 21) der Zorn Jehovas entbrannte abermals wider Israel; und er reizte David wider sie, indem er sprach: Gehe hin, zähle Israel und Juda!

2. Da sprach der König zu Joab, dem Heerobersten, der bei ihm war: Gehe doch umher durch alle Stämme Israels, von Dan bis Beerseba, und mustert das Volk, damit ich die Zahl des Volkes wisse.

3. Und Joab sprach zu dem K√∂nig: Es m√∂ge Jehova, dein Gott, zu dem Volke, so viele ihrer auch sind, hundertmal hinzuf√ľgen, w√§hrend die Augen meines Herrn, des K√∂nigs, es sehen! Aber warum hat mein Herr, der K√∂nig, Gefallen an dieser Sache?

4. Aber das Wort des Königs blieb fest gegen Joab und gegen die Obersten des Heeres. Und Joab und die Obersten des Heeres zogen aus vor dem König, um das Volk Israel zu mustern.

5. Und sie gingen √ľber den Jordan und lagerten sich zu Aroer, rechts von der Stadt, die mitten im Flu√ütale von Gad liegt, und nach Jaser hin.

6. Und sie kamen nach Gilead und in das Land Tachtim-Hodschi; und sie kamen nach Dan-Jaan und in die Umgegend von Zidon;

7. und sie kamen zu der festen Stadt Zor (Tyrus) und zu allen St√§dten der Hewiter und der Kanaaniter; und sie zogen hinaus in den S√ľden von Juda nach Beerseba.

8. Und sie zogen umher durch das ganze Land, und kamen am Ende von neun Monaten und zwanzig Tagen nach Jerusalem zur√ľck.

9. Und Joab gab die Zahl des gemusterten Volkes dem König an; und es waren in Israel 800000 Kriegsmänner, die das Schwert zogen, und der Männer von Juda 500000 Mann.

10. Aber dem David schlug sein Herz, (Eig. den David schlug sein Herz, d. h. sein Gewissen strafte ihn) nachdem er das Volk gez√§hlt hatte; und David sprach zu Jehova: Ich habe sehr ges√ľndigt in dem, was ich getan habe; und nun, Jehova, la√ü doch die Ungerechtigkeit deines Knechtes vor√ľbergehen, denn ich habe sehr t√∂richt gehandelt!

11. Und als David am Morgen aufstand, da geschah das Wort Jehovas zu Gad, dem Propheten, dem Seher Davids, indem er sprach:

12. Gehe hin und rede zu David: So spricht Jehova: Dreierlei lege ich dir vor; (Eig. auf) wähle dir eines davon, daß ich es dir tue.

13. Und Gad kam zu David und tat es ihm kund und sprach zu ihm: Sollen dir sieben Jahre Hungersnot in dein Land kommen? oder willst du drei Monate vor deinen Feinden fliehen, indem sie dir nachjagen? oder soll drei Tage Pest in deinem Lande sein? Nun wisse und sieh, was f√ľr eine Antwort ich dem zur√ľckbringen soll, der mich gesandt hat.

14. Und David sprach zu Gad: Mir ist sehr angst! Mögen wir doch in die Hand Jehovas fallen, denn seine Erbarmungen sind groß; aber in die Hand der Menschen laß mich nicht fallen!

15. Da sandte Jehova eine Pest unter Israel, vom Morgen an bis zur bestimmten Zeit; und es starben von dem Volke, von Dan bis Beerseba, 70000 Mann.

16. Und als der Engel seine Hand gegen Jerusalem ausstreckte, um es zu verderben, da reute Jehova des √úbels, und er sprach zu dem Engel, der unter dem Volke verderbte: Genug! ziehe jetzt deine Hand ab. Der Engel Jehovas war aber bei der Tenne Arawnas, des Jebusiters.

17. Und als David den Engel sah, der unter dem Volke schlug, sprach er zu Jehova und sagte: Siehe, ich habe ges√ľndigt, und ich habe verkehrt gehandelt; aber diese Schafe, (Eig. diese, die Herde) was haben sie getan? Es sei doch deine Hand wider mich, und wider das Haus meines Vaters!

18. Und Gad kam zu David an selbigem Tage und sprach zu ihm: Gehe hinauf, errichte Jehova einen Altar auf der Tenne Arawnas, des Jebusiters.

19. Und David ging hinauf, nach dem Worte Gads, so wie Jehova geboten hatte.

20. Und Arawna blickte hin und sah den K√∂nig und seine Knechte zu sich her√ľberkommen; da ging Arawna hinaus und beugte sich vor dem K√∂nig nieder, mit seinem Antlitz zur Erde.

21. Und Arawna sprach: Warum kommt mein Herr, der König, zu seinem Knechte? Und David sprach: Die Tenne von dir zu kaufen, um Jehova einen Altar zu bauen, damit die Plage von dem Volke abgewehrt werde.

22. Da sprach Arawna zu David: Mein Herr, der König, nehme und opfere, was gut ist in seinen Augen; siehe, die Rinder sind zum Brandopfer, und die Dreschwagen und die Geschirre der Rinder zum Holz:

23. alles das, o König, gibt Arawna dem König. Und Arawna sprach zu dem König: Jehova, dein Gott, nehme dich wohlgefällig an!

24. Aber der K√∂nig sprach zu Arawna: Nein, sondern kaufen will ich es von dir um einen Preis, und ich will Jehova, meinem Gott, nicht umsonst Brandopfer opfern. Und David kaufte die Tenne und die Rinder um f√ľnfzig Sekel Silber.

25. Und David baute daselbst Jehova einen Altar, und opferte Brandopfer und Friedensopfer. Und Jehova lie√ü sich f√ľr das Land erbitten, und die Plage wurde von Israel abgewehrt.

Significados: Israel, Saul, Adriel, Gilboa, Abisai, Ira, Bani, Altar.

Você está lendo 2 Samuel na edição ELB-1871, Elberfelder, em Alemão.
Este l√≠vro comp√īe o Antigo Testamento, tem 24 cap√≠tulos, e 695 vers√≠culos.