Hebreus

23. Es war nun nötig, daß die Abbilder der Dinge in den Himmeln hierdurch gereinigt wurden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese.

24. Denn der Christus ist nicht eingegangen in das mit H√§nden gemachte Heiligtum, ein Gegenbild des wahrhaftigen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes f√ľr uns zu erscheinen;

25. auch nicht, auf daß er sich selbst oftmals opferte, wie der Hohepriester alljährlich in das Heiligtum hineingeht mit fremdem Blut;

26. sonst h√§tte er oftmals leiden m√ľssen von Grundlegung der Welt an; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter geoffenbart worden zur Abschaffung der S√ľnde durch sein Opfer. (Eig. Schlachtopfer; nach and. Lesart: durch das Schlachtopfer seiner selbst)

27. Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,

28. also wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler S√ľnden zu tragen, zum zweiten Male denen, die ihn erwarten, ohne S√ľnde (Eig. getrennt von, od. ohne Beziehung zur; d. h. sein Kommen f√ľr die Seinen hat nichts mehr mit der S√ľnde zu tun. (Vergl. v 26)) erscheinen zur Seligkeit.

1. Denn da das Gesetz einen Schatten der zuk√ľnftigen G√ľter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es nimmer mit denselben Schlachtopfern, welche sie allj√§hrlich ununterbrochen darbringen, die Hinzunahenden vollkommen machen.

2. Denn w√ľrde sonst nicht ihre Darbringung aufgeh√∂rt haben, weil die den Gottesdienst √úbenden, einmal gereinigt, kein Gewissen mehr von S√ľnden gehabt h√§tten?

3. Aber in jenen Opfern ist allj√§hrlich ein Erinnern an die S√ľnden;

4. denn unm√∂glich kann Blut von Stieren und B√∂cken S√ľnden hinwegnehmen.

5.

6. an Brandopfern und Opfern f√ľr die S√ľnde hast du kein Wohlgefallen gefunden.

7.

8.

9.

10. Durch welchen Willen wir geheiligt sind durch das ein f√ľr allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. -

11. Und jeder Priester steht t√§glich da, den Dienst verrichtend und oft dieselben Schlachtopfer darbringend, welche niemals S√ľnden hinwegnehmen k√∂nnen.

12. Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer f√ľr S√ľnden dargebracht, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes,

13. fortan wartend, bis seine Feinde gelegt sind zum Schemel seiner F√ľ√üe.

14. Denn durch ein Opfer hat er auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden.

15. Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist: denn nachdem er gesagt hat:

16.

17.

18. Wo aber eine Vergebung derselben (W. dieser; bezieht sich auf v 17) ist, da ist nicht mehr ein Opfer f√ľr die S√ľnde.

19. Da wir nun, Br√ľder, Freim√ľtigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum durch das Blut Jesu,

20. den neuen und lebendigen Weg, welchen er uns eingeweiht hat durch den Vorhang, das ist sein Fleisch,

21. und einen gro√üen Priester √ľber das Haus Gottes,

22. so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Gewißheit des Glaubens, die Herzen besprengt und also gereinigt vom bösen Gewissen, und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

23. Laßt uns das Bekenntnis der Hoffnung unbeweglich festhalten, (denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat);

24. und laßt uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken,

25. indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, (O. aufgegeben) wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet.

26. Denn wenn wir mit Willen s√ľndigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer f√ľr S√ľnden mehr √ľbrig,

27. sondern ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verschlingen wird. (Eig. das im Begriff steht¬Ö zu verschlingen)

28. Jemand, der das Gesetz Moses’ verworfen hat, stirbt ohne Barmherzigkeit auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen;

29. wieviel √§rgerer Strafe, meinet ihr, wird der wertgeachtet werden, der den Sohn Gottes mit F√ľ√üen getreten und das Blut des Bundes, durch welches er geheiligt worden ist, f√ľr gemein (O. unrein) geachtet und den Geist der Gnade geschm√§ht hat?

30.

31. Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

32. Gedenket aber der vorigen Tage, in welchen ihr, nachdem ihr erleuchtet worden, viel Kampf der Leiden erduldet habt;

33. indem ihr einerseits sowohl durch Schmähungen als Drangsale zur Schau gestellt wurdet, und anderseits Genossen derer wurdet, welche also einhergingen.

34. Denn ihr habt sowohl den Gefangenen Teilnahme bewiesen, als auch den Raub eurer G√ľter mit Freuden aufgenommen, da ihr wisset, da√ü ihr f√ľr euch selbst eine bessere und bleibende Habe besitzet.

35. Werfet nun eure Zuversicht (O. Freim√ľtigkeit) nicht weg, die eine gro√üe Belohnung hat.

36. Denn ihr bed√ľrfet des Ausharrens, auf da√ü ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verhei√üung davontraget.

37. Denn noch √ľber ein gar Kleines, und der Kommende wird kommen und nicht verziehen.

38.

39. Wir aber sind nicht von denen, die sich zur√ľckziehen zum Verderben, sondern von denen, die da glauben zur (W. nicht vom Zur√ľckziehen zum Verderben, sondern vom Glauben zur) Errettung der Seele.

Você está lendo Hebreus na edição ELB-1871, Elberfelder, em Alemão.
Este l√≠vro comp√īe o Novo Testamento, tem 13 cap√≠tulos, e 299 vers√≠culos.