1 Reis

1. Und Rehabeam ging nach Sichem; denn ganz Israel war nach Sichem gekommen, um ihn zum K├Ânig zu machen.

2. Und es geschah, als Jerobeam, der Sohn Nebats, es h├Ârte (er war aber noch in ├ägypten, wohin er vor dem K├Ânig Salomo geflohen war, und Jerobeam wohnte in ├ägypten;

3. und sie sandten hin und riefen ihn); da kamen Jerobeam und die ganze Versammlung Israels, und sie redeten zu Rehabeam und sprachen:

4. Dein Vater hat unser Joch hart gemacht; du aber, erleichtere nun den harten Dienst deines Vaters und sein schweres Joch, das er auf uns gelegt hat, so wollen wir dir dienen.

5. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin noch drei Tage, dann kommet wieder zu mir. Und das Volk ging hin.

6. Und der K├Ânig Rehabeam beriet sich mit den Alten, die vor seinem Vater Salomo gestanden hatten, als er noch am Leben war, und sprach: Wie ratet ihr, diesem Volke Antwort zu geben?

7. Und sie redeten zu ihm und sprachen: Wenn du heute dieses Volkes Knecht wirst und ihnen dienst und sie erh├Ârst und g├╝tige Worte zu ihnen redest, so werden sie deine Knechte sein alle Tage.

8. Aber er verlie├č den Rat der Alten, den sie ihm geraten hatten; und er beriet sich mit den Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren, die vor ihm standen.

9. Und er sprach zu ihnen: Was ratet ihr, da├č wir diesem Volke zur Antwort geben, welches zu mir geredet und gesagt hat: Erleichtere das Joch, das dein Vater auf uns gelegt hat?

10. Und die Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren, redeten zu ihm und sprachen: So sollst du zu diesem Volke sprechen, das zu dir geredet und gesagt hat: Dein Vater hat unser Joch schwer gemacht, du aber erleichtere es uns; so sollst du zu ihnen reden: Mein kleiner Finger ist dicker als die Lenden meines Vaters!

11. Nun denn, mein Vater hat euch ein schweres Joch aufgeladen, ich aber will zu eurem Joche hinzutun; mein Vater hat euch mit Gei├čeln gez├╝chtigt, ich aber will euch mit Skorpionen z├╝chtigen.

12. Und Jerobeam und alles Volk kam am dritten Tage zu Rehabeam, so wie der K├Ânig geredet und gesagt hatte: Kommet wieder zu mir am dritten Tage.

13. Und der K├Ânig antwortete dem Volke hart und verlie├č den Rat der Alten, den sie ihm gegeben hatten;

14. und er redete zu ihnen nach dem Rate der Jungen und sprach: Mein Vater hat euer Joch schwer gemacht, ich aber will zu eurem Joche hinzutun; mein Vater hat euch mit Gei├čeln gez├╝chtigt, ich aber will euch mit Skorpionen z├╝chtigen.

15. So h├Ârte der K├Ânig nicht auf das Volk; denn es war eine Wendung von seiten Jehovas, auf da├č er sein Wort aufrecht hielte, welches Jehova durch Achija, den Siloniter, zu Jerobeam, dem Sohne Nebats, geredet hatte.

16. Und als ganz Israel sah, da├č der K├Ânig nicht auf sie h├Ârte, da gab das Volk dem K├Ânig Antwort und sprach: Was haben wir f├╝r Teil an David? Und wir haben kein Erbteil am Sohne Isais! Zu deinen Zelten, Israel! Nun sieh nach deinem Hause, David! Und Israel ging nach seinen Zelten.

17. Die Kinder Israel aber, die in den St├Ądten Judas wohnten, ├╝ber sie wurde Rehabeam K├Ânig.

18. Und der K├Ânig Rehabeam sandte Adoram, der ├╝ber die Fron war; aber ganz Israel steinigte ihn, und er starb. Da eilte der K├Ânig Rehabeam, den Wagen zu besteigen, um nach Jerusalem zu fliehen.

19. So fiel Israel vom Hause Davids ab bis auf diesen Tag.

20. Und es geschah, als ganz Israel h├Ârte, da├č Jerobeam zur├╝ckgekehrt w├Ąre, da sandten sie hin und riefen ihn zu der Gemeinde, und machten ihn zum K├Ânig ├╝ber ganz Israel. Niemand folgte dem Hause Davids, au├čer dem Stamme Juda allein.

21. Und Rehabeam kam nach Jerusalem; und er versammelte das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, hundertachtzigtausend auserlesene Krieger, um mit dem Hause Israel zu streiten, damit er das K├Ânigreich an Rehabeam, den Sohn Salomos, zur├╝ckbr├Ąchte.

22. Da geschah das Wort Gottes zu Schemaja, dem Manne Gottes, also:

23. Sage zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem K├Ânig von Juda, und zu dem ganzen Hause Juda und Benjamin und zu dem ├╝brigen Volke, und sprich:

24. So spricht Jehova: Ihr sollt nicht hinaufziehen und nicht mit euren Br├╝dern, den Kindern Israel, streiten; kehret um, ein jeder nach seinem Hause, denn von mir aus ist diese Sache geschehen. Und sie h├Ârten auf das Wort Jehovas und zogen wieder zur├╝ck nach dem Worte Jehovas.

25. Und Jerobeam baute Sichem im Gebirge Ephraim und wohnte darin; und er zog von dannen aus und baute Pnuel.

26. Und Jerobeam sprach in seinem Herzen: Nun wird das K├Ânigreich an das Haus David zur├╝ckkommen.

27. Wenn dieses Volk hinaufziehen wird, um im Hause Jehovas zu Jerusalem Schlachtopfer zu opfern, so wird das Herz dieses Volkes sich zu ihrem Herrn zur├╝ckwenden, zu Rehabeam, dem K├Ânig von Juda; und sie werden mich t├Âten und sich zu Rehabeam, dem K├Ânig von Juda, zur├╝ckwenden.

28. Da beriet sich der K├Ânig und machte zwei goldene K├Ąlber. Und er sprach zu dem Volke: Es ist zu viel f├╝r euch, nach Jerusalem hinaufzuziehen; siehe da, Israel, deine G├Âtter, die dich aus dem Lande ├ägypten heraufgef├╝hrt haben.

29. Und er stellte das eine in Bethel auf, und das andere tat er nach Dan.

30. Und diese Sache wurde zur S├╝nde, und das Volk ging vor das eine hin bis nach Dan.

31. Auch baute er H├Âhenh├Ąuser, und machte Priester aus s├Ąmtlichem Volke, die nicht von den Kindern Levi waren.

32. Und Jerobeam machte ein Fest im achten Monat, am f├╝nfzehnten Tage des Monats, wie das Fest, das in Juda stattfand, und er opferte auf dem Altar. Ebenso tat er zu Bethel, indem er den K├Ąlbern opferte, die er gemacht hatte; und er bestellte in Bethel die Priester der H├Âhen, die er gemacht hatte.

33. Und er opferte auf dem Altar, den er zu Bethel gemacht hatte, am f├╝nfzehnten Tage im achten Monat, in dem Monat, den er aus seinem Herzen erdacht hatte; und er machte den Kindern Israel ein Fest, und opferte auf dem Altar und r├Ąucherte.

1. Und siehe, ein Mann Gottes kam aus Juda, durch das Wort Jehovas, nach Bethel, und Jerobeam stand bei dem Altar, um zu r├Ąuchern.

2. Und er rief aus wider den Altar durch das Wort Jehovas und sprach: Altar, Altar! So spricht Jehova: Siehe, ein Sohn wird dem Hause Davids geboren werden, Josia sein Name; und er wird auf dir die Priester der H├Âhen schlachten, die auf dir r├Ąuchern, und man wird Menschengebeine auf dir verbrennen!

3. Und er gab an selbigem Tage ein Zeichen und sprach: Dies ist das Zeichen, von dem Jehova geredet hat: Siehe, der Altar wird rei├čen und die Fettasche, die darauf ist, versch├╝ttet werden.

4. Und es geschah, als der K├Ânig das Wort des Mannes Gottes h├Ârte, das er wider den Altar zu Bethel ausgerufen hatte, da streckte Jerobeam seine Hand aus von dem Altar herab und sprach: Greifet ihn! Da verdorrte seine Hand, die er wider ihn ausgestreckt hatte, und er konnte sie nicht wieder an sich ziehen.

5. Und der Altar ri├č, und die Fettasche wurde vom Altar versch├╝ttet, nach dem Zeichen, welches der Mann Gottes durch das Wort Jehovas gegeben hatte.

6. Da antwortete der K├Ânig und sprach zu dem Manne Gottes: Flehe doch Jehova, deinen Gott, an und bete f├╝r mich, da├č meine Hand mir wiedergegeben werde. Und der Mann Gottes flehte Jehova an, und die Hand des K├Ânigs wurde ihm wiedergegeben und war wie zuvor.

7. Und der K├Ânig redete zu dem Manne Gottes: Komm mit mir ins Haus und st├Ąrke dich, und ich will dir ein Geschenk geben.

8. Aber der Mann Gottes sprach zu dem K├Ânig: Wenn du mir die H├Ąlfte deines Hauses g├Ąbest, so w├╝rde ich nicht mit dir hingehen; und ich werde kein Brot essen und kein Wasser trinken an diesem Orte.

9. Denn also ist mir geboten worden durch das Wort Jehovas und gesagt: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser trinken, und du sollst nicht auf dem Wege zur├╝ckkehren, den du gegangen bist.

10. Und er ging auf einem anderen Wege und kehrte nicht auf dem Wege zur├╝ck, auf welchem er nach Bethel gekommen war.

11. Ein alter Prophet aber wohnte zu Bethel; und einer seiner S├Âhne kam und erz├Ąhlte ihm alles, was der Mann Gottes an dem Tage zu Bethel getan hatte; die Worte, die er zum K├Ânig geredet hatte, die erz├Ąhlten sie auch ihrem Vater.

12. Und ihr Vater sprach zu ihnen: Welchen Weg ist er gegangen? Und seine S├Âhne hatten den Weg gesehen, den der Mann Gottes gegangen, der aus Juda gekommen war.

13. Da sprach er zu seinen S├Âhnen: Sattelt mir den Esel! Und sie sattelten ihm den Esel, und er ritt darauf.

14. Und er ritt dem Manne Gottes nach und fand ihn unter einer Terebinthe sitzen; und er sprach zu ihm: Bist du der Mann Gottes, der von Juda gekommen ist? Und er sprach: Ich bin's.

15. Da sprach er zu ihm: Komm mit mir nach Hause und i├č Brot.

16. Er aber sprach: Ich kann nicht mit dir umkehren und mit dir hineingehen, und ich werde kein Brot essen und kein Wasser mit dir trinken an diesem Orte.

17. Denn ein Wort ist zu mir geschehen durch das Wort Jehovas: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser daselbst trinken; du sollst nicht auf dem Wege zur├╝ckkehren, auf welchem du gegangen bist.

18. Und er sprach zu ihm: Auch ich bin ein Prophet, wie du; und ein Engel hat zu mir geredet durch das Wort Jehovas und gesagt: Bringe ihn mit dir in dein Haus zur├╝ck, da├č er Brot esse und Wasser trinke. Er belog ihn.

19. Da kehrte er mit ihm zur├╝ck, und a├č Brot in seinem Hause und trank Wasser.

20. Und es geschah, w├Ąhrend sie zu Tische sa├čen, da geschah das Wort Jehovas zu dem Propheten, der ihn zur├╝ckgebracht hatte.

21. Und er rief dem Manne Gottes zu, der aus Juda gekommen war, und sprach: So spricht Jehova: Darum da├č du gegen den Befehl Jehovas widerspenstig gewesen bist und nicht beobachtet hast das Gebot, das Jehova, dein Gott, dir geboten hat,

22. und bist umgekehrt und hast Brot gegessen und Wasser getrunken an dem Orte, von welchem er zu dir geredet hat: I├č kein Brot und trinke kein Wasser! So soll dein Leichnam nicht in das Grab deiner V├Ąter kommen.

23. Und es geschah, nachdem er Brot gegessen und nachdem er getrunken hatte, da sattelte er ihm, dem Propheten, den er zur├╝ckgebracht hatte, den Esel.

24. Und er zog fort; und es fand ihn ein L├Âwe auf dem Wege und t├Âtete ihn. Und sein Leichnam lag hingestreckt auf dem Wege, und der Esel stand daneben, und der L├Âwe stand neben dem Leichnam.

25. Und siehe, da gingen Leute vor├╝ber und sahen den Leichnam hingestreckt auf dem Wege, und den L├Âwen neben dem Leichnam stehen; und sie kamen und sagten es in der Stadt, in welcher der alte Prophet wohnte.

26. Als nun der Prophet, der ihn von dem Wege zur├╝ckgef├╝hrt hatte, es h├Ârte, sprach er: Das ist der Mann Gottes, der gegen den Befehl Jehovas widerspenstig gewesen ist; und so hat Jehova ihn dem L├Âwen preisgegeben: der hat ihn zerrissen und get├Âtet, nach dem Worte Jehovas, das er zu ihm geredet hat.

27. Und er redete zu seinen S├Âhnen und sprach: Sattelt mir den Esel! Und sie sattelten ihn.

28. Und er ritt hin und fand seinen Leichnam hingestreckt auf dem Wege, und den Esel und den L├Âwen neben dem Leichnam stehen; der L├Âwe hatte den Leichnam nicht gefressen und den Esel nicht zerrissen.

29. Und der Prophet hob den Leichnam des Mannes Gottes auf und legte ihn auf den Esel und brachte ihn zur├╝ck. Und er kam in die Stadt des alten Propheten, um ihn zu beklagen und zu begraben.

30. Und er legte seinen Leichnam in sein eigenes Grab; und man klagte ├╝ber ihn: Ach, mein Bruder!

31. Und es geschah, nachdem er ihn begraben hatte, da sprach er zu seinen S├Âhnen und sagte: Wenn ich gestorben bin, so begrabet mich in dem Grabe, in welchem der Mann Gottes begraben ist; leget meine Gebeine neben seine Gebeine.

32. Denn das Wort wird gewi├člich geschehen, welches er durch das Wort Jehovas ausgerufen hat wider den Altar, der zu Bethel ist, und wider alle H├Âhenh├Ąuser, die in den St├Ądten Samarias sind.

33. Nach dieser Begebenheit kehrte Jerobeam nicht um von seinem b├Âsen Wege; und er machte wiederum aus s├Ąmtlichem Volke Priester der H├Âhen: wer Lust hatte, den weihte er, da├č er ein Priester der H├Âhen w├╝rde.

34. Und diese Sache wurde dem Hause Jerobeams zur S├╝nde, und zur Vertilgung und zur Vernichtung vom Erdboden hinweg.

1. Zu selbiger Zeit erkrankte Abija, der Sohn Jerobeams.

2. Und Jerobeam sprach zu seinem Weibe: Mache dich doch auf und verstelle dich, damit man nicht wisse, da├č du das Weib Jerobeams bist, und gehe hin nach Silo: Siehe, daselbst ist Achija, der Prophet; er ist es, der ├╝ber mich geredet hat, da├č ich K├Ânig ├╝ber dieses Volk sein w├╝rde.

3. Und nimm mit dir zehn Brote und Backwerk und einen Krug Honig und gehe zu ihm; er wird dir kundtun, was dem Knaben geschehen wird.

4. Und das Weib Jerobeams tat also: Sie machte sich auf und ging nach Silo und kam in das Haus Achijas. Achija aber konnte nicht sehen, denn seine Augen waren starr wegen seines Alters.

5. Und Jehova hatte zu Achija gesagt: Siehe, das Weib Jerobeams kommt, um etwas von dir zu erfragen betreffs ihres Sohnes, denn er ist krank; so und so sollst du zu ihr reden; es wird aber geschehen, wenn sie hereinkommt, so wird sie sich fremd stellen.

6. Und es geschah, als Achija das Ger├Ąusch ihrer F├╝├če h├Ârte, als sie zum Eingang hereinkam, da sprach er: Komm herein, Weib Jerobeams! Warum stellst du dich denn fremd? Ich aber bin mit hartem Worte zu dir gesandt.

7. Gehe hin, sprich zu Jerobeam: So spricht Jehova, der Gott Israels: Weil ich dich aus der Mitte des Volkes erhoben und dich als F├╝rst gesetzt habe ├╝ber mein Volk Israel,

8. und das K├Ânigreich dem Hause Davids entrissen und es dir gegeben habe; du aber nicht gewesen bist wie mein Knecht David, der meine Gebote beobachtet hat und mir nachgefolgt ist mit seinem ganzen Herzen, da├č er nur tat, was recht ist in meinen Augen;

9. sondern hast es ├Ąrger gemacht als alle, die vor dir gewesen sind, und bist hingegangen und hast dir andere G├Âtter und gegossene Bilder gemacht, um mich zu reizen, und hast mich hinter deinen R├╝cken geworfen:

10. Darum, siehe, will ich Ungl├╝ck ├╝ber das Haus Jerobeams bringen, und ich werde von Jerobeam ausrotten, was m├Ąnnlich ist, den Gebundenen und den Freien in Israel; und ich werde hinter dem Hause Jerobeams her ausfegen, wie man den Kot ausfegt, bis es mit ihm aus ist.

11. Wer von Jerobeam in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den sollen die V├Âgel des Himmels fressen; denn Jehova hat es geredet!

12. Und du, mache dich auf, gehe nach deinem Hause; wenn deine F├╝├če in die Stadt eintreten, wird das Kind sterben.

13. Und ganz Israel wird um ihn klagen und ihn begraben; denn von Jerobeam wird dieser allein in ein Grab kommen, weil an ihm etwas Gutes gegen Jehova, den Gott Israels, gefunden worden ist im Hause Jerobeams.

14. Und Jehova wird sich einen K├Ânig ├╝ber Israel erwecken, der das Haus Jerobeams ausrotten wird an jenem Tage; und was? Sogar jetzt.

15. Und Jehova wird Israel schlagen, wie das Rohr im Wasser schwankt; und er wird Israel herausrei├čen aus diesem guten Lande, das er ihren V├Ątern gegeben hat, und wird sie zerstreuen jenseit des Stromes, darum da├č sie ihre Ascherim gemacht haben, indem sie Jehova reizten.

16. Und er wird Israel dahingeben um der S├╝nden Jerobeams willen, die er begangen und wodurch er Israel s├╝ndigen gemacht hat.

17. Und das Weib Jerobeams machte sich auf und ging und kam nach Tirza; sie war eben an die Schwelle des Hauses gekommen, da starb der Knabe.

18. Und ganz Israel begrub ihn und klagte um ihn, nach dem Worte Jehovas, das er durch seinen Knecht Achija, den Propheten, geredet hatte.

19. Und das ├ťbrige der Geschichte Jerobeams, wie er gestritten und wie er regiert hat, siehe, das ist geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Israel.

20. Und die Tage, die Jerobeam regierte, waren zweiundzwanzig Jahre; und er legte sich zu seinen V├Ątern. Und Nadab, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

21. Und Rehabeam, der Sohn Salomos, regierte in Juda. Einundvierzig Jahre war Rehabeam alt, als er K├Ânig wurde, und er regierte siebzehn Jahre zu Jerusalem, der Stadt, die Jehova aus allen St├Ąmmen Israels erw├Ąhlt hatte, um seinen Namen dorthin zu setzen. Und der Name seiner Mutter war Naama, die Ammonitin.

22. Und Juda tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas; und sie reizten ihn zur Eifersucht durch ihre S├╝nden, die sie begingen, mehr als alles, was ihre V├Ąter getan hatten.

23. Und auch sie bauten sich H├Âhen und Bilds├Ąulen und Ascherim auf jedem hohen H├╝gel und unter jedem gr├╝nen Baume.

24. Und es waren auch Buhler im Lande; sie taten nach allen Greueln der Nationen, die Jehova vor den Kindern Israel ausgetrieben hatte.

25. Und es geschah im f├╝nften Jahre des K├Ânigs Rehabeam, da zog Sisak, der K├Ânig von ├ägypten, wider Jerusalem herauf.

26. Und er nahm die Sch├Ątze des Hauses Jehovas weg und die Sch├Ątze des Hauses des K├Ânigs, ja, alles nahm er weg; und er nahm alle goldenen Schilde weg, die Salomo gemacht hatte.

27. Und der K├Ânig Rehabeam machte an ihrer Statt eherne Schilde, und er befahl sie unter die Hand der Obersten der L├Ąufer, die den Eingang des Hauses des K├Ânigs bewachten.

28. Und es geschah: So oft der K├Ânig in das Haus Jehovas ging, trugen die L├Ąufer dieselben, und brachten sie dann wieder in das Gemach der L├Ąufer zur├╝ck.

29. Und das ├ťbrige der Geschichte Rehabeams und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Juda?

30. Und es war Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam alle ihre Tage.

31. Und Rehabeam legte sich zu seinen V├Ątern, und er wurde begraben bei seinen V├Ątern in der Stadt Davids. Und der Name seiner Mutter war Naama, die Ammonitin. Und Abijam, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

1. Und im achtzehnten Jahre des K├Ânigs Jerobeam, des Sohnes Nebats, wurde Abijam K├Ânig ├╝ber Juda.

2. Er regierte drei Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Maaka, die Tochter Absaloms.

3. Und er wandelte in allen S├╝nden seines Vaters, welche dieser vor ihm getan hatte; und sein Herz war nicht ungeteilt mit Jehova, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.

4. Dennoch gab ihm Jehova, sein Gott, um Davids willen eine Leuchte in Jerusalem, indem er seinen Sohn nach ihm erweckte und Jerusalem bestehen lie├č;

5. weil David getan hatte, was recht war in den Augen Jehovas und von allem, was er ihm geboten hatte, nicht abgewichen war alle Tage seines Lebens, au├čer in der Sache Urijas, des Hethiters.

6. Und es war Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam alle Tage seines Lebens.

7. Und das ├ťbrige der Geschichte Abijams und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Juda? Und es war Krieg zwischen Abijam und Jerobeam.

8. Und Abijam legte sich zu seinen V├Ątern, und man begrub ihn in der Stadt Davids. Und Asa, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

9. Und im zwanzigsten Jahre Jerobeams, des K├Ânigs von Israel, wurde Asa K├Ânig ├╝ber Juda.

10. Und er regierte einundvierzig Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Maaka, die Tochter Absaloms.

11. Und Asa tat, was recht war in den Augen Jehovas, wie sein Vater David.

12. Und er schaffte die Buhler aus dem Lande und tat alle G├Âtzen hinweg, die seine V├Ąter gemacht hatten.

13. Und auch Maaka, seine Mutter, die setzte er ab, da├č sie nicht mehr K├Ânigin w├Ąre, weil sie der Aschera ein G├Âtzenbild gemacht hatte; und Asa rottete ihr G├Âtzenbild aus und verbrannte es im Tale Kidron.

14. Die H├Âhen aber wichen nicht; doch das Herz Asas war ungeteilt mit Jehova alle seine Tage.

15. Und er brachte die geheiligten Dinge seines Vaters und seine geheiligten Dinge in das Haus Jehovas: Silber und Gold und Ger├Ąte.

16. Und es war Krieg zwischen Asa und Baesa, dem K├Ânig von Israel, alle ihre Tage.

17. Und Baesa, der K├Ânig von Israel, zog wider Juda herauf; und er baute Rama, um Asa, dem K├Ânig von Juda, niemand aus-und eingehen zu lassen.

18. Da nahm Asa alles Silber und Gold, das in den Sch├Ątzen des Hauses Jehovas ├╝brig war, und die Sch├Ątze des Hauses des K├Ânigs, und gab sie in die Hand seiner Knechte; und der K├Ânig Asa sandte sie zu Ben-Hadad, dem Sohne Tabrimmons, des Sohnes Hesjons, dem K├Ânig von Syrien, der zu Damaskus wohnte, und lie├č ihm sagen:

19. Ein Bund ist zwischen mir und dir, zwischen meinem Vater und deinem Vater. Siehe, ich sende dir ein Geschenk an Silber und Gold: Wohlan! Brich deinen Bund mit Baesa, dem K├Ânig von Israel, da├č er von mir abziehe.

20. Und Ben-Hadad h├Ârte auf den K├Ânig Asa, und er sandte seine Heerobersten wider die St├Ądte Israels und schlug Ijon und Dan und Abel-Beth-Maaka, und ganz Kinneroth nebst dem ganzen Lande Naphtali.

21. Und es geschah, als Baesa es h├Ârte, da lie├č er von dem Bau Ramas ab und blieb in Tirza.

22. Der K├Ânig Asa aber lie├č ganz Juda aufrufen, keiner war frei; und sie schafften die Steine Ramas und das Holz weg, womit Baesa gebaut hatte; und der K├Ânig Asa baute damit Geba-Benjamin und Mizpa.

23. Und das ├ťbrige der ganzen Geschichte Asas und alle seine Macht, und alles, was er getan, und die St├Ądte, die er gebaut hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Juda? Doch zur Zeit seines Alters erkrankte er an seinen F├╝├čen.

24. Und Asa legte sich zu seinen V├Ątern, und er wurde bei seinen V├Ątern begraben in der Stadt seines Vaters David. Und Josaphat, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

25. Und Nadab, der Sohn Jerobeams, wurde K├Ânig ├╝ber Israel im zweiten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda; und er regierte zwei Jahre ├╝ber Israel.

26. Und er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, und wandelte auf dem Wege seines Vaters und in seiner S├╝nde, wodurch er Israel s├╝ndigen gemacht hatte.

27. Und Basea, der Sohn Achijas, vom Hause Issaschar, machte eine Verschw├Ârung wider ihn; und Basea erschlug ihn zu Gibbethon, welches den Philistern geh├Ârte, als Nadab und ganz Israel Gibbethon belagerten.

28. Und Baesa t├Âtete ihn im dritten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, und ward K├Ânig an seiner Statt.

29. Und es geschah, sobald er K├Ânig geworden war, erschlug er das ganze Haus Jerobeams; er lie├č von Jerobeam nichts ├╝brig, was Odem hatte, bis er ihn vertilgt hatte, nach dem Worte Jehovas, das er durch seinen Knecht Achija, den Siloniter, geredet hatte:

30. wegen der S├╝nden Jerobeams, die er begangen und wodurch er Israel s├╝ndigen gemacht, durch seine Reizung, wodurch er Jehova, den Gott Israels, gereizt hatte.

31. Und das ├ťbrige der Geschichte Nadabs und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Israel?

32. Und es war Krieg zwischen Asa und Baesa, dem K├Ânig von Israel, alle ihre Tage.

33. Im dritten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, wurde Baesa, der Sohn Achijas, K├Ânig ├╝ber ganz Israel zu Tirza, vierundzwanzig Jahre.

34. Und er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas und wandelte auf den Wegen Jerobeams und in seiner S├╝nde, wodurch er Israel s├╝ndigen gemacht hatte.

1. Und es geschah das Wort Jehovas zu Jehu, dem Sohne Hananis, wider Baesa also:

2. Weil ich dich aus dem Staube erhoben und dich als F├╝rst ├╝ber mein Volk Israel gesetzt habe, du aber auf dem Wege Jerobeams gewandelt und mein Volk Israel s├╝ndigen gemacht hast, so da├č sie mich reizen durch ihre S├╝nden:

3. siehe, so werde ich hinter Baesa und hinter seinem Hause her ausfegen und werde dein Haus machen wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats.

4. Wer von Baesa in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen, und wer von ihm auf dem Felde stirbt, den sollen die V├Âgel des Himmels fressen.

5. Und das ├ťbrige der Geschichte Baesas und was er getan hat, und seine Macht, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Israel?

6. Und Baesa legte sich zu seinen V├Ątern, und er wurde begraben zu Tirza. Und Ela, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

7. Und auch war durch Jehu, den Sohn Hananis, den Propheten, das Wort Jehovas wider Baesa und wider sein Haus ergangen, sowohl wegen all des B├Âsen, das er in den Augen Jehovas getan hatte, um ihn durch das Tun seiner H├Ąnde zu reizen, so da├č er dem Hause Jerobeams gleich war, als auch weil er dieses erschlagen hatte.

8. Im sechsundzwanzigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, wurde Ela, der Sohn Baesas, K├Ânig ├╝ber Israel zu Tirza, zwei Jahre.

9. Und sein Knecht Simri, der Oberste ├╝ber die H├Ąlfte der Wagen, machte eine Verschw├Ârung wider ihn. Er aber trank und berauschte sich zu Tirza, im Hause Arzas, der ├╝ber das Haus zu Tirza war.

10. Und Simri kam herein und erschlug ihn und t├Âtete ihn im siebenundzwanzigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda; und er ward K├Ânig an seiner Statt.

11. Und es geschah, als er K├Ânig war, sobald er auf seinem Throne sa├č, erschlug er das ganze Haus Baesas; er lie├č nichts von ihm ├╝brig, was m├Ąnnlich war, weder seine Blutsverwandten noch seine Freunde.

12. So vertilgte Simri das ganze Haus Baesas nach dem Worte Jehovas, das er durch Jehu, den Propheten, wider Baesa geredet hatte:

13. wegen all der S├╝nden Baesas und der S├╝nden Elas, seines Sohnes, die sie begangen und wodurch sie Israel s├╝ndigen gemacht hatten, so da├č sie Jehova, den Gott Israels, reizten durch ihre nichtigen G├Âtzen.

14. Und das ├ťbrige der Geschichte Elas und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Israel?

15. Im siebenundzwanzigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, regierte Simri sieben Tage zu Tirza. Das Volk belagerte n├Ąmlich Gibbethon, welches den Philistern geh├Ârte.

16. Und als das belagernde Volk sagen h├Ârte: Simri hat eine Verschw├Ârung gemacht, und hat auch den K├Ânig erschlagen, da machte ganz Israel Omri, den Heerobersten, zum K├Ânig ├╝ber Israel, an selbigem Tage, im Lager.

17. Und Omri, und ganz Israel mit ihm, zog von Gibbethon hinauf, und sie belagerten Tirza.

18. Und es geschah, als Simri sah, da├č die Stadt eingenommen war, da ging er in die Burg des K├Ânigshauses und verbrannte das K├Ânigshaus ├╝ber sich mit Feuer und starb:

19. wegen seiner S├╝nden, die er begangen hatte, indem er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, indem er wandelte auf dem Wege Jerobeams und in seiner S├╝nde, die er getan, so da├č er Israel s├╝ndigen gemacht hatte.

20. Und das ├ťbrige der Geschichte Simris und seine Verschw├Ârung, die er gemacht hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Israel?

21. Damals teilte sich das Volk Israel in zwei H├Ąlften: die eine H├Ąlfte des Volkes folgte Tibni, dem Sohne Ginaths, um ihn zum K├Ânig zu machen; und die andere H├Ąlfte folgte Omri.

22. Aber das Volk, welches Omri folgte, ├╝berw├Ąltigte das Volk, welches Tibni, dem Sohne Ginaths, folgte; und Tibni starb, und Omri wurde K├Ânig.

23. Im einunddrei├čigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, wurde Omri K├Ânig ├╝ber Israel, zw├Âlf Jahre; zu Tirza regierte er sechs Jahre.

24. Und er kaufte den Berg Samaria von Schemer um zwei Talente Silber; und er bebaute den Berg und gab der Stadt, die er gebaut hatte, den Namen Samaria, nach dem Namen Schemers, des Herrn des Berges.

25. Und Omri tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas; und er machte es ├Ąrger als alle, die vor ihm gewesen waren.

26. Und er wandelte auf allen Wegen Jerobeams, des Sohnes Nebats, und in seinen S├╝nden, wodurch er Israel s├╝ndigen gemacht hatte, so da├č sie Jehova, den Gott Israels, reizten durch ihre nichtigen G├Âtzen.

27. Und das ├ťbrige der Geschichte Omris, was er getan, und seine Macht, die er ausge├╝bt hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Israel?

28. Und Omri legte sich zu seinen V├Ątern, und er wurde zu Samaria begraben. Und Ahab, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

29. Und Ahab, der Sohn Omris, wurde K├Ânig ├╝ber Israel im achtunddrei├čigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda; und Ahab, der Sohn Omris, regierte ├╝ber Israel zu Samaria zweiundzwanzig Jahre.

30. Und Ahab, der Sohn Omris, tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, mehr als alle, die vor ihm gewesen waren.

31. Und es geschah war es zu wenig, da├č er in den S├╝nden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wandelte? da├č er Isebel, die Tochter Ethbaals, des K├Ânigs der Zidonier, zum Weibe nahm; und er ging hin und diente dem Baal und beugte sich vor ihm nieder.

32. Und er errichtete dem Baal einen Altar im Hause des Baal, das er zu Samaria gebaut hatte;

33. auch machte Ahab die Aschera. Und Ahab tat mehr, um Jehova, den Gott Israels, zu reizen, als alle K├Ânige von Israel, die vor ihm gewesen waren.

34. In seinen Tagen baute Hiel, der Betheliter, Jericho wieder auf. Mit Abiram, seinem Erstgeborenen, legte er ihren Grund, und mit Segub, seinem J├╝ngsten, stellte er ihre Tore auf, nach dem Worte Jehovas, das er durch Josua, den Sohn Nuns, geredet hatte.

1. Und Elia, der Tisbiter, von den Beisassen Gileads, sprach zu Ahab: So wahr Jehova lebt, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe, wenn es in diesen Jahren Tau und Regen geben wird, es sei denn auf mein Wort!

2. Und es geschah das Wort Jehovas zu ihm also:

3. Gehe von hinnen und wende dich nach Osten, und verbirg dich am Bache Krith, der vor dem Jordan ist.

4. Und es soll geschehen, aus dem Bache wirst du trinken, und ich habe den Raben geboten, dich daselbst zu versorgen.

5. Und er ging hin und tat nach dem Worte Jehovas: er ging hin und blieb am Bache Krith, der vor dem Jordan ist.

6. Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen, und Brot und Fleisch am Abend, und er trank aus dem Bache.

7. Und es geschah nach Verlauf einer Zeit, da vertrocknete der Bach, denn es war kein Regen im Lande.

8. Da geschah das Wort Jehovas zu ihm also:

9. Mache dich auf, gehe nach Zarpath, das zu Zidon geh├Ârt, und bleibe daselbst; siehe ich habe daselbst einer Witwe geboten, dich zu versorgen.

10. Und er machte sich auf und ging nach Zarpath; und als er an den Eingang der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe daselbst, die Holz auflas. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir doch ein wenig Wasser im Gef├Ą├č, da├č ich trinke!

11. Und als sie hinging, um es zu holen, rief er ihr zu und sprach: Hole mir doch einen Bissen Brot in deiner Hand!

12. Und sie sprach: So wahr Jehova, dein Gott lebt, wenn ich einen Kuchen habe au├čer einer Handvoll Mehl im Topfe und ein wenig ├ľl im Kruge! Und siehe, ich lese ein paar Holzst├╝cke auf und will hineingehen und es mir und meinem Sohne bereiten, da├č wir es essen und dann sterben.

13. Und Elia sprach zu ihr: F├╝rchte dich nicht! Gehe hinein, tue nach deinem Worte; doch bereite mir zuerst einen kleinen Kuchen davon und bringe ihn mir heraus; und dir und deinem Sohne bereite danach.

14. Denn so spricht Jehova, der Gott Israels: Das Mehl im Topfe soll nicht ausgehen, und das ├ľl im Kruge nicht abnehmen bis auf den Tag, da Jehova Regen geben wird auf den Erdboden.

15. Und sie ging hin und tat nach dem Worte Elias; und sie a├č, er und sie, und ihr Haus, viele Tage.

16. Das Mehl im Topfe ging nicht aus, und das ├ľl im Kruge nahm nicht ab, nach dem Worte Jehovas, das er durch Elia geredet hatte.

17. Und es geschah nach diesen Dingen, da wurde der Sohn des Weibes, der Hauswirtin, krank; und seine Krankheit wurde sehr schwer, so da├č kein Odem mehr in ihm blieb.

18. Da sprach sie zu Elia: Was haben wir miteinander zu schaffen, Mann Gottes? Du bist zu mir gekommen, um meine Ungerechtigkeit ins Ged├Ąchtnis zu bringen und meinen Sohn zu t├Âten!

19. Und er sprach zu ihr: Gib mir deinen Sohn her. Und er nahm ihn von ihrem Scho├če und brachte ihn hinauf in das Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett.

20. Und er rief zu Jehova und sprach: Jehova, mein Gott, hast du gar an der Witwe, bei der ich mich aufhalte, ├╝bel getan, ihren Sohn zu t├Âten?

21. Und er streckte sich dreimal ├╝ber das Kind, und rief zu Jehova und sprach: Jehova, mein Gott, la├č doch die Seele dieses Kindes wieder in dasselbe zur├╝ckkehren!

22. Und Jehova h├Ârte auf die Stimme Elias, und die Seele des Kindes kehrte wieder in dasselbe zur├╝ck, und es wurde lebendig.

23. Da nahm Elia das Kind und brachte es von dem Obergemach in das Haus hinab und gab es seiner Mutter; und Elia sprach: Siehe, dein Sohn lebt!

24. Und das Weib sprach zu Elia: Nunmehr erkenne ich, da├č du ein Mann Gottes bist, und da├č das Wort Jehovas in deinem Munde Wahrheit ist.

1. Und es vergingen viele Tage, da geschah das Wort Jehovas zu Elia im dritten Jahre also: Gehe hin, zeige dich Ahab; und ich will Regen geben auf den Erdboden.

2. Und Elia ging hin, um sich Ahab zu zeigen. Die Hungersnot aber war stark in Samaria.

3. Und Ahab rief Obadja, der ├╝ber das Haus war. (Obadja aber f├╝rchtete Jehova sehr;

4. und es geschah, als Isebel die Propheten Jehovas ausrottete, da nahm Obadja hundert Propheten und versteckte sie, je f├╝nfzig Mann in eine H├Âhle, und versorgte sie mit Brot und Wasser.)

5. Und Ahab sprach zu Obadja: Gehe durch das Land zu allen Wasserquellen und zu allen B├Ąchen; vielleicht finden wir Gras, da├č wir Rosse und Maultiere am Leben erhalten und nichts von dem Vieh ausrotten m├╝ssen.

6. Und sie teilten das Land unter sich, um es zu durchziehen; Ahab ging auf einem Wege allein, und Obadja ging auf einem Wege allein.

7. Und als Obadja auf dem Wege war, siehe, da kam Elia ihm entgegen. Und er erkannte ihn und fiel auf sein Angesicht und sprach: Bist du es, mein Herr Elia?

8. Und er sprach zu ihm: Ich bin's; gehe hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da!

9. Und er sprach: Was habe ich ges├╝ndigt, da├č du deinen Knecht in die Hand Ahabs geben willst, da├č er mich t├Âte?

10. So wahr Jehova, dein Gott, lebt, wenn es eine Nation oder ein K├Ânigreich gibt, wohin mein Herr nicht gesandt hat, um dich zu suchen! Und sprachen sie: Er ist nicht da, so lie├č er das K├Ânigreich und die Nation schw├Âren, da├č man dich nicht gefunden h├Ątte.

11. Und nun sprichst du: Gehe hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da!

12. Und es wird geschehen, wenn ich von dir weggehe, so wird der Geist Jehovas dich tragen, ich wei├č nicht wohin; und komme ich, es Ahab zu berichten, und er findet dich nicht, so wird er mich t├Âten. Und dein Knecht f├╝rchtet doch Jehova von meiner Jugend an.

13. Ist meinem Herrn nicht berichtet worden, was ich getan habe, als Isebel die Propheten Jehovas t├Âtete? Da├č ich von den Propheten Jehovas hundert Mann versteckte, je f├╝nfzig Mann in eine H├Âhle, und sie mit Brot und Wasser versorgte?

14. Und nun sprichst du: Gehe hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da! und er wird mich t├Âten.

15. Aber Elia sprach: So wahr Jehova der Heerscharen lebt, vor dessen Angesicht ich stehe, heute werde ich mich ihm zeigen!

16. Da ging Obadja hin, Ahab entgegen, und berichtete es ihm. Und Ahab ging hin, Elia entgegen.

17. Und es geschah, als Ahab Elia sah, da sprach Ahab zu ihm: Bist du da, der Israel in Tr├╝bsal bringt?

18. Und er sprach: Ich habe Israel nicht in Tr├╝bsal gebracht, sondern du und das Haus deines Vaters, indem ihr die Gebote Jehovas verlassen habt, und du den Baalim nachgewandelt bist.

19. Und nun sende hin, versammle ganz Israel zu mir nach dem Berge Karmel, und die vierhundert und f├╝nfzig Propheten des Baal und die vierhundert Propheten der Aschera, die am Tische Isebels essen.

20. Da sandte Ahab unter allen Kindern Israel umher und versammelte die Propheten nach dem Berge Karmel.

21. Da trat Elia zu dem ganzen Volke hin und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Wenn Jehova Gott ist, so wandelt ihm nach; wenn aber der Baal, so wandelt ihm nach! Und das Volk antwortete ihm kein Wort.

22. Und Elia sprach zu dem Volke: Ich allein bin ├╝briggeblieben, ein Prophet Jehovas, und der Propheten des Baal sind vierhundertf├╝nfzig Mann.

23. So gebe man uns zwei Farren; und sie m├Âgen sich den einen von den Farren ausw├Ąhlen und ihn zerst├╝cken und aufs Holz legen, aber sie sollen kein Feuer daran legen; und ich, ich werde den anderen Farren zurichten und aufs Holz legen, aber ich werde kein Feuer daran legen.

24. Und rufet ihr den Namen eures Gottes an, und ich, ich werde den Namen Jehovas anrufen; und der Gott, der mit Feuer antworten wird, der sei Gott! Da antwortete das ganze Volk und sprach: Das Wort ist gut. -

25. Und Elia sprach zu den Propheten des Baal: W├Ąhlet euch einen von den Farren aus und richtet ihn zuerst zu, denn ihr seid die Vielen, und rufet den Namen eures Gottes an; aber ihr sollt kein Feuer daran legen.

26. Und sie nahmen den Farren, den man ihnen gegeben hatte, und richteten ihn zu; und sie riefen den Namen des Baal an vom Morgen bis zum Mittag und sprachen: Baal, antworte uns! Aber da war keine Stimme, und niemand antwortete. Und sie h├╝pften um den Altar, den man gemacht hatte.

27. Und es geschah am Mittag, da verspottete sie Elia und sprach: Rufet mit lauter Stimme, denn er ist ja ein Gott! Denn er ist in Gedanken, oder er ist beiseite gegangen, oder er ist auf der Reise; vielleicht schl├Ąft er und wird aufwachen.

28. Und sie riefen mit lauter Stimme und ritzten sich nach ihrer Weise mit Schwertern und mit Lanzen, bis sie Blut an sich vergossen.

29. Und es geschah, als der Mittag vor├╝ber war, da weissagten sie bis zur Zeit, da man das Speisopfer opfert; aber da war keine Stimme und keine Antwort und kein Aufmerken.

30. Da sprach Elia zu dem ganzen Volke: Tretet her zu mir! Und das ganze Volk trat zu ihm hin. Und er stellte den niedergerissenen Altar Jehovas wieder her.

31. Und Elia nahm zw├Âlf Steine, nach der Zahl der St├Ąmme der S├Âhne Jakobs, zu welchem das Wort Jehovas geschehen war, indem er sprach: Israel soll dein Name sein!

32. Und er baute von den Steinen einen Altar im Namen Jehovas; und er machte rings um den Altar einen Graben im Umfange von zwei Ma├č Saat;

33. und er richtete das Holz zu und zerst├╝ckte den Farren und legte ihn auf das Holz.

34. Und er sprach: F├╝llet vier Eimer mit Wasser, und gie├čet es auf das Brandopfer und auf das Holz. Und er sprach: Tut es zum zweiten Male! Und sie taten es zum zweiten Male. Und er sprach: Tut es zum dritten Male! Und sie taten es zum dritten Male.

35. Und das Wasser lief rings um den Altar; und auch den Graben f├╝llte er mit Wasser.

36. Und es geschah zur Zeit, da man das Speisopfer opfert, da trat Elia, der Prophet, herzu und sprach: Jehova, Gott Abrahams, Isaaks und Israels! Heute werde kund, da├č du Gott in Israel bist, und ich dein Knecht, und da├č ich nach deinem Worte alles dieses getan habe.

37. Antworte mir, Jehova, antwortete mir, damit dieses Volk wisse, da├č du, Jehova, Gott bist, und da├č du ihr Herz zur├╝ckgewendet hast!

38. Da fiel Feuer Jehovas herab und verzehrte das Brandopfer und das Holz und die Steine und die Erde; und das Wasser, das im Graben war, leckte es auf.

39. Und als das ganze Volk es sah, da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Jehova, er ist Gott! Jehova, er ist Gott! -

40. Und Elia sprach zu ihnen: Greifet die Propheten des Baal, keiner von ihnen entrinne! Und sie griffen sie; und Elia f├╝hrte sie hinab an den Bach Kison und schlachtete sie daselbst.

41. Und Elia sprach zu Ahab: Gehe hinauf, i├č und trink, denn es ist ein Rauschen eines gewaltigen Regens.

42. Und Ahab ging hinauf, um zu essen und zu trinken. Elia aber stieg auf den Gipfel des Karmel; und er beugte sich zur Erde und tat sein Angesicht zwischen seine Knie.

43. Und er sprach zu seinem Knaben: Gehe doch hinauf, schaue nach dem Meere hin. Und er ging hinauf und schaute, und er sprach: Es ist nichts da. Und er sprach: Gehe wieder hin, siebenmal.

44. Und es geschah beim siebten Male, da sprach er: Siehe, eine Wolke, klein wie eines Mannes Hand, steigt aus dem Meere herauf. Da sprach er: Gehe hinauf, sprich zu Ahab: Spanne an und fahre hinab, da├č der Regen dich nicht aufhalte!

45. Und es geschah unterdessen, da ward der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und es kam ein starker Regen; und Ahab bestieg den Wagen und ging nach Jisreel.

46. Und die Hand Jehovas kam ├╝ber Elia; und er g├╝rtete seine Lenden und lief vor Ahab her bis nach Jisreel hin.

1. Und Ahab berichtete der Isebel alles, was Elia getan hatte, und alles, wie er alle Propheten mit dem Schwerte get├Âtet h├Ątte.

2. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und lie├č ihm sagen: So sollen mir die G├Âtter tun und so hinzuf├╝gen, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dein Leben dem Leben eines von ihnen gleich mache!

3. Und als er das sah, machte er sich auf und ging fort um seines Lebens willen, und kam nach Beerseba, das zu Juda geh├Ârt; und er lie├č seinen Knaben dort zur├╝ck.

4. Er selbst aber ging in die W├╝ste, eine Tagereise weit, und kam und setzte sich unter einen Ginsterstrauch. Und er bat, da├č seine Seele st├╝rbe, und sprach: Es ist genug; nimm nun, Jehova, meine Seele, denn ich bin nicht besser als meine V├Ąter.

5. Und er legte sich nieder und schlief ein unter dem Ginsterstrauch. Und siehe da, ein Engel r├╝hrte ihn an und sprach zu ihm: Stehe auf, i├č!

6. Und als er hinblickte, siehe, da lag zu seinen H├Ąupten ein Kuchen, auf hei├čen Steinen gebacken, und ein Krug Wasser. Und er a├č und trank und legte sich wieder hin.

7. Und der Engel Jehovas kam zum zweiten Male wieder und r├╝hrte ihn an und sprach: Stehe auf, i├č! Denn der Weg ist zu weit f├╝r dich.

8. Und er stand auf und a├č und trank, und er ging in der Kraft dieser Speise vierzig Tage und vierzig N├Ąchte bis an den Berg Gottes, den Horeb.

9. Und er ging daselbst in die H├Âhle und ├╝bernachtete daselbst. Und siehe, das Wort Jehovas geschah zu ihm, und er sprach zu ihm: Was tust du hier, Elia?

10. Und er sprach: Ich habe sehr geeifert f├╝r Jehova, den Gott der Heerscharen; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Alt├Ąre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwerte get├Âtet; und ich allein bin ├╝briggeblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen.

11. Und er sprach: Gehe hinaus und stelle dich auf den Berg vor Jehova! Und siehe, Jehova ging vor├╝ber, und ein Wind, gro├č und stark, zerri├č die Berge und zerschmetterte die Felsen vor Jehova her; Jehova war nicht in dem Winde. Und nach dem Winde ein Erdbeben; Jehova war nicht in dem Erdbeben.

12. Und nach dem Erdbeben ein Feuer; Jehova war nicht in dem Feuer. Und nach dem Feuer der Ton eines leisen S├Ąuselns.

13. Und es geschah, als Elia es h├Ârte, da verh├╝llte er sein Angesicht mit seinem Mantel, und ging hinaus und stellte sich an den Eingang der H├Âhle. Und siehe, eine Stimme geschah zu ihm also: Was tust du hier, Elia?

14. Und er sprach: Ich habe sehr geeifert f├╝r Jehova, den Gott der Heerscharen; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Alt├Ąre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwerte get├Âtet; und ich allein bin ├╝briggeblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen!

15. Und Jehova sprach zu ihm: Gehe, kehre zur├╝ck deines Weges, nach der W├╝ste von Damaskus; und wenn du angekommen bist, so salbe Hasael zum K├Ânig ├╝ber Syrien.

16. Und Jehu, den Sohn Nimsis, sollst du zum K├Ânig ├╝ber Israel salben; und Elisa, den Sohn Saphats, von Abel-Mehola, sollst du zum Propheten salben an deiner Statt.

17. Und es soll geschehen: wer dem Schwerte Hasaels entrinnt, den wird Jehu t├Âten; und wer dem Schwerte Jehus entrinnt, den wird Elisa t├Âten.

18. Aber ich habe siebentausend in Israel ├╝briggelassen, alle die Knie, die sich nicht vor dem Baal gebeugt haben, und jeden Mund, der ihn nicht gek├╝├čt hat.

19. Und er ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats, welcher gerade pfl├╝gte mit zw├Âlf Joch Rindern vor sich her, und er war bei dem zw├Âlften; und Elia ging zu ihm hin und warf seinen Mantel auf ihn.

20. Und er verlie├č die Rinder und lief Elia nach und sprach: La├č mich doch meinen Vater und meine Mutter k├╝ssen, so will ich dir nachfolgen. Und er sprach zu ihm: Gehe, kehre zur├╝ck! Denn was habe ich dir getan?

21. Und er kehrte von ihm zur├╝ck und nahm das Joch Rinder und schlachtete es, und mit dem Geschirr der Rinder kochte er das Fleisch derselben und gab es den Leuten, und sie a├čen; und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.

1. Und Ben-Hadad, der K├Ânig von Syrien, versammelte seine ganze Heeresmacht: zweiunddrei├čig K├Ânige waren mit ihm und Rosse und Wagen; und er zog herauf und belagerte Samaria und stritt wider dasselbe.

2. Und er sandte Boten zu Ahab, dem K├Ânig von Israel, in die Stadt,

3. und lie├č ihm sagen: So spricht Ben-Hadad: Dein Silber und dein Gold ist mein, und deine Weiber und deine S├Âhne, die sch├Ânsten, sind mein.

4. Und der K├Ânig von Israel antwortete und sprach: Nach deinem Worte, mein Herr K├Ânig: Dein bin ich mit allem, was mein ist.

5. Und die Boten kamen wieder und sprachen: So spricht Ben-Hadad und sagt: Wohl habe ich zu dir gesandt und gesprochen: Dein Silber und dein Gold, und deine Weiber und deine S├Âhne sollst du mir geben;

6. doch morgen um diese Zeit werde ich meine Knechte zu dir senden, und sie werden dein Haus und die H├Ąuser deiner Knechte durchsuchen; und es wird geschehen, alle Lust deiner Augen werden sie in ihre Hand tun und mitnehmen.

7. Da berief der K├Ânig von Israel alle ├ältesten des Landes und sprach: Erkennet doch und sehet, da├č dieser B├Âses sucht; denn er hat zu mir gesandt um meine Weiber und meine S├Âhne, und um mein Silber und mein Gold, und ich habe es ihm nicht verweigert.

8. Und alle Ältesten und alles Volk sprachen zu ihm: Gehorche nicht und willige nicht ein!

9. Und er sprach zu den Boten Ben-Hadads: Saget meinem Herrn, dem K├Ânig: Alles, was du deinem Knechte zuerst entboten hast, will ich tun; aber diese Sache kann ich nicht tun. Und die Boten gingen hin und brachten ihm Antwort.

10. Da sandte Ben-Hadad zu ihm und lie├č ihm sagen: So sollen mir die G├Âtter tun und so hinzuf├╝gen, wenn der Staub von Samaria hinreichen soll f├╝r die hohlen H├Ąnde all des Volkes, das mir folgt!

11. Und der K├Ânig von Israel antwortete und sprach: Saget ihm: Es r├╝hme sich nicht der sich G├╝rtende wie der den G├╝rtel L├Âsende!

12. Und es geschah, als er dieses Wort h├Ârte, er trank eben, er und die K├Ânige, in den Zelten- da sprach er zu seinen Knechten: Stellet euch! Und sie stellten sich wider die Stadt.

13. Und siehe, ein Prophet trat zu Ahab, dem K├Ânig von Israel, und sprach: So spricht Jehova: Hast du diesen ganzen gro├čen Haufen gesehen? Siehe, ich gebe ihn heute in deine Hand, und du sollst wissen, da├č ich Jehova bin.

14. Und Ahab sprach: Durch wen? Und er sprach: So spricht Jehova: Durch die Knaben der Obersten der Landschaften. Und er sprach: Wer soll den Kampf er├Âffnen? Und er sprach: Du.

15. Da musterte er die Knaben der Obersten der Landschaften, und ihrer waren zweihundertzweiunddrei├čig; und nach ihnen musterte er das ganze Volk, alle Kinder Israel, siebentausend Mann.

16. Und sie zogen aus am Mittag. Ben-Hadad aber trank und berauschte sich in den Zelten, er und die K├Ânige, die zweiunddrei├čig K├Ânige, die ihm halfen.

17. Und die Knaben der Obersten der Landschaften zogen zuerst aus. Und Ben-Hadad sandte hin, und man berichtete ihm und sprach: Es sind M├Ąnner aus Samaria gezogen.

18. Da sprach er: Wenn sie zum Frieden ausgezogen sind, so greifet sie lebendig; und wenn sie zum Streit ausgezogen sind, so greifet sie lebendig.

19. Diese aber zogen aus der Stadt: die Knaben der Obersten der Landschaften und das Heer, das ihnen folgte.

20. Und sie schlugen ein jeder seinen Mann, und die Syrer flohen, und Israel jagte ihnen nach; und Ben-Hadad, der K├Ânig von Syrien, entkam auf einem Rosse mit einigen Reitern.

21. Da zog der K├Ânig von Israel aus und schlug die Rosse und die Wagen, und er richtete unter den Syrern eine gro├če Niederlage an.

22. Da trat der Prophet zu dem K├Ânig von Israel und sprach zu ihm: Wohlan, verst├Ąrke dich, und erkenne und sieh zu, was du zu tun hast; denn bei der R├╝ckkehr des Jahres wird der K├Ânig von Syrien wider dich heraufziehen.

23. Und die Knechte des K├Ânigs von Syrien sprachen zu ihm: Ihre G├Âtter sind Bergg├Âtter, darum waren sie uns ├╝berlegen; jedoch la├čt uns in der Ebene wider sie streiten, ob wir ihnen nicht ├╝berlegen sein werden!

24. Tue aber dieses: Entferne die K├Ânige, einen jeden von seinem Orte, und setze Befehlshaber an ihre Stelle;

25. und du, z├Ąhle dir ein Heer wie das Heer, das dir gefallen ist, und Rosse wie die Rosse, und Wagen wie die Wagen; und wir wollen in der Ebene wider sie streiten, ob wir ihnen nicht ├╝berlegen sein werden. Und er h├Ârte auf ihre Stimme und tat also.

26. Und es geschah bei der R├╝ckkehr des Jahres, da musterte Ben-Hadad die Syrer, und er zog hinauf nach Aphek zum Streit mit Israel.

27. Und die Kinder Israel wurden gemustert und mit Vorrat versorgt, und sie zogen ihnen entgegen; und die Kinder Israel lagerten sich ihnen gegen├╝ber wie zwei kleine Herden Ziegen; die Syrer aber f├╝llten das Land.

28. Da trat der Mann Gottes herzu und sprach zu dem K├Ânig von Israel und sagte: So spricht Jehova: Weil die Syrer gesagt haben: Jehova ist ein Gott der Berge und nicht ein Gott der T├Ąler, so will ich diesen ganzen gro├čen Haufen in deine Hand geben; und ihr werdet erkennen, da├č ich Jehova bin.

29. Und sie lagerten, diese jenen gegen├╝ber, sieben Tage lang. Und es geschah am siebten Tage, da begann der Streit; und die Kinder Israel schlugen die Syrer, hunderttausend Mann zu Fu├č, an einem Tage.

30. Und die ├╝brigen flohen nach Aphek in die Stadt. Da fiel die Mauer auf die siebenundzwanzigtausend Mann, die ├╝briggeblieben waren. Und Ben-Hadad floh und kam in die Stadt, in das innerste Gemach.

31. Da sprachen seine Knechte zu ihm: Siehe doch, wir haben geh├Ârt, da├č die K├Ânige des Hauses Israel gn├Ądige K├Ânige sind; la├č uns doch Sacktuch um unsere Lenden legen und Stricke um unsere H├Ąupter, und zum K├Ânig von Israel hinausgehen; vielleicht l├Ą├čt er deine Seele am Leben.

32. Und sie g├╝rteten Sacktuch um ihre Lenden und legten Stricke um ihre H├Ąupter, und kamen zu dem K├Ânig von Israel und sprachen: Dein Knecht Ben-Hadad spricht: La├č doch meine Seele am Leben! Und er sprach: Lebt er noch? Er ist mein Bruder.

33. Und die M├Ąnner nahmen es als eine gute Vorbedeutung, und eilten sich zu vergewissern, ob er es wirklich so meinte, und sprachen: Dein Bruder Ben-Hadad. Und er sprach: Gehet, holet ihn. Da ging Ben-Hadad zu ihm hinaus, und er lie├č ihn zu sich auf den Wagen steigen.

34. Und Ben-Hadad sprach: Die St├Ądte, die mein Vater deinem Vater genommen hat, will ich dir zur├╝ckgeben, und du magst dir Stra├čen in Damaskus anlegen, so wie mein Vater sich solche in Samaria angelegt hat. Und ich, sprach Ahab, will dich mit diesem Bunde ziehen lassen. Und er machte einen Bund mit ihm und lie├č ihn ziehen.

35. Und ein Mann von den S├Âhnen der Propheten sprach zu seinem Genossen durch das Wort Jehovas: Schlage mich doch! Aber der Mann weigerte sich, ihn zu schlagen.

36. Da sprach er zu ihm: Darum da├č du nicht auf die Stimme Jehovas geh├Ârt hast, siehe, sobald du von mir weggehst, wird dich ein L├Âwe t├Âten. Und als er von ihm wegging, da fand ihn ein L├Âwe und t├Âtete ihn.

37. Und er traf einen anderen Mann und sprach: Schlage mich doch! Und der Mann schlug ihn, schlug und verwundete ihn.

38. Da ging der Prophet hin und stellte sich auf den Weg des K├Ânigs, und machte sich unkenntlich, indem er den Kopfbund ├╝ber seine Augen zog.

39. Und es geschah, als der K├Ânig vorbeiging, da schrie er den K├Ânig an und sprach: Dein Knecht war mitten in den Streit gezogen, und siehe, da wandte sich ein Mann herzu und brachte einen Mann zu mir und sprach: Bewache diesen Mann; wenn er irgend vermi├čt wird, so soll dein Leben statt seines Lebens sein, oder du sollst ein Talent Silber darw├Ągen.

40. Und es geschah, w├Ąhrend dein Knecht hier und dort zu tun hatte, da war er fort. Und der K├Ânig von Israel sprach zu ihm: Also ist dein Urteil, du selbst hast entschieden.

41. Da tat er eilends den Kopfbund von seinen Augen, und der K├Ânig von Israel erkannte ihn, da├č er von den Propheten war.

42. Und er sprach zu ihm: So spricht Jehova: Weil du den Mann, den ich verbannt habe, aus der Hand entlassen hast, so soll dein Leben statt seines Lebens sein und dein Volk statt seines Volkes!

43. Und der K├Ânig von Israel ging nach seinem Hause, mi├čmutig und zornig, und kam nach Samaria.

1. Und es geschah nach diesen Dingen: Naboth, der Jisreeliter, hatte einen Weinberg, der zu Jisreel war, neben dem Palaste Ahabs, des K├Ânigs von Samaria.

2. Und Ahab redete zu Naboth und sprach: Gib mir deinen Weinberg, da├č er mein Krautgarten werde, denn er ist nahe bei meinem Hause; und ich will dir statt seiner einen besseren Weinberg geben; oder wenn es gut ist in deinen Augen, will ich dir Geld geben, im Werte desselben.

3. Aber Naboth sprach zu Ahab: Das lasse Jehova fern von mir sein, da├č ich dir das Erbe meiner V├Ąter geben sollte!

4. Und Ahab kam in sein Haus, mi├čmutig und zornig ├╝ber das Wort, das Naboth, der Jisreeliter, zu ihm geredet hatte, indem er sprach: Ich will dir das Erbe meiner V├Ąter nicht geben. Und er legte sich auf sein Bett und wandte sein Angesicht ab und a├č nichts.

5. Und Isebel, sein Weib, kam zu ihm hinein und sprach zu ihm: Warum ist doch dein Geist mi├čmutig, und warum issest du nichts?

6. Und er sprach zu ihr: Weil ich zu Naboth, dem Jisreeliter, geredet und ihm gesagt habe: Gib mir deinen Weinberg um Geld, oder wenn du Lust hast, will ich dir statt seiner einen anderen Weinberg geben; aber er sagte: Ich will dir meinen Weinberg nicht geben.

7. Da sprach Isebel, sein Weib, zu ihm: Du, ├╝best du jetzt K├Ânigsmacht ├╝ber Israel aus? Stehe auf, i├č, und la├č dein Herz fr├Âhlich sein. Ich werde dir den Weinberg Naboths, des Jisreeliters, geben.

8. Und sie schrieb Briefe im Namen Ahabs und siegelte sie mit seinem Siegel, und sandte die Briefe an die Ältesten und an die Edlen, die in seiner Stadt waren, die mit Naboth zusammen wohnten.

9. Und sie schrieb in den Briefen folgendes: Rufet ein Fasten aus, und setzet Naboth obenan unter dem Volke;

10. Und setzet zwei M├Ąnner, S├Âhne Belials, ihm gegen├╝ber, da├č sie wider ihn zeugen und sprechen: Du hast Gott und den K├Ânig gel├Ąstert! Und f├╝hret ihn hinaus und steiniget ihn, da├č er sterbe.

11. Und die M├Ąnner seiner Stadt, die ├ältesten und die Edlen, die in seiner Stadt wohnten, taten, wie Isebel ihnen entboten hatte, so wie in den Briefen geschrieben war, die sie an sie gesandt hatte.

12. Sie riefen ein Fasten aus und setzten Naboth obenan unter dem Volke;

13. und die zwei M├Ąnner, S├Âhne Belials, kamen und setzten sich ihm gegen├╝ber; und die M├Ąnner Belials zeugten wider ihn, wider Naboth, vor dem Volke und sprachen: Naboth hat Gott und den K├Ânig gel├Ąstert! Und sie f├╝hrten ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn, und er starb.

14. Und sie sandten zu Isebel und lie├čen ihr sagen: Naboth ist gesteinigt worden und ist gestorben.

15. Und es geschah, als Isebel h├Ârte, da├č Naboth gesteinigt worden und gestorben war, da sprach Isebel zu Ahab: Mache dich auf, nimm den Weinberg Naboths, des Jisreeliters, in Besitz, den er sich geweigert hat, dir um Geld zu geben; denn Naboth lebt nicht mehr, sondern ist tot.

16. Und es geschah, als Ahab h├Ârte, da├č Naboth tot war, da machte sich Ahab auf, um in den Weinberg Naboths, des Jisreeliters, hinabzugehen, um ihn in Besitz zu nehmen.

17. Da geschah das Wort Jehovas zu Elia, dem Tisbiter, also:

18. Mache dich auf, gehe hinab, Ahab, dem K├Ânig von Israel, entgegen, der zu Samaria ist; siehe, er ist im Weinberge Naboths, wohin er hinabgegangen ist, um ihn in Besitz zu nehmen.

19. Und rede zu ihm und sprich: So spricht Jehova: Hast du gemordet und auch in Besitz genommen? Und rede zu ihm und sprich: So spricht Jehova: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Naboths geleckt haben, sollen die Hunde dein, auch dein Blut lecken.

20. Und Ahab sprach zu Elia: Hast du mich gefunden, mein Feind? Und er sprach: Ich habe dich gefunden, weil du dich verkauft hat, um zu tun, was b├Âse ist in den Augen Jehovas.

21. Siehe, ich will Ungl├╝ck ├╝ber dich bringen und hinter dir her ausfegen; und ich werde von Ahab ausrotten, was m├Ąnnlich ist, sowohl den Gebundenen als auch den Freien in Israel;

22. und ich werde dein Haus machen wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und wie das Haus Baesas, des Sohnes Achijas, wegen der Reizung, womit du mich gereizt und Israel s├╝ndigen gemacht hast.

23. Und auch von Isebel hat Jehova geredet und gesprochen: Die Hunde sollen Isebel fressen an der Vormauer von Jisreel.

24. Wer von Ahab in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den sollen die V├Âgel des Himmels fressen.

25. (Es ist gar keiner gewesen wie Ahab, der sich verkauft h├Ątte, um zu tun, was b├Âse ist in den Augen Jehovas, welchen Isebel, sein Weib, anreizte.

26. Und er tat sehr viele Greuel, indem er den G├Âtzen nachwandelte, nach allem, was die Amoriter getan, welche Jehova vor den Kindern Israel ausgetrieben hatte.)

27. Und es geschah, als Ahab diese Worte h├Ârte, da zerri├č er seine Kleider und legte Sacktuch um seinen Leib und fastete; und er lag im Sacktuch, und er ging still einher.

28. Da geschah das Wort Jehovas zu Elia, dem Tisbiter, also:

29. Hast du gesehen, da├č Ahab sich vor mir gedem├╝tigt hat? Weil er sich vor mir gedem├╝tigt hat, will ich das Ungl├╝ck in seinen Tagen nicht bringen; in den Tagen seines Sohnes will ich das Ungl├╝ck ├╝ber sein Haus bringen.

1. Und sie blieben drei Jahre ruhig; es war kein Krieg zwischen Syrien und Israel.

2. Und es geschah im dritten Jahre, da kam Josaphat, der K├Ânig von Juda, zu dem K├Ânig von Israel herab.

3. Und der K├Ânig von Israel sprach zu seinen Knechten: Wisset ihr nicht, da├č Ramoth-Gilead unser ist? Und wir bleiben still und nehmen es nicht aus der Hand des K├Ânigs von Syrien?

4. Und er sprach zu Josaphat: Willst du mit mir nach Ramoth-Gilead in den Streit ziehen? Und Josaphat sprach zu dem K├Ânig von Israel: Ich will sein wie du, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse!

5. Und Josaphat sprach zu dem K├Ânig von Israel: Befrage doch heute das Wort Jehovas.

6. Da versammelte der K├Ânig von Israel die Propheten, bei vierhundert Mann, und er sprach zu ihnen: Soll ich wider Ramoth-Gilead in den Streit ziehen, oder soll ich davon abstehen? Und sie sprachen: Ziehe hinauf, und der Herr wird es in die Hand des K├Ânigs geben.

7. Aber Josaphat sprach: Ist hier kein Prophet Jehovas mehr, da├č wir durch ihn fragen?

8. Und der K├Ânig von Israel sprach zu Josaphat: Es ist noch ein Mann da, um durch ihn Jehova zu befragen; aber ich hasse ihn, denn er weissagt nichts Gutes ├╝ber mich, sondern nur B├Âses: Micha, der Sohn Jimlas. Und Josaphat sprach: Der K├Ânig spreche nicht also!

9. Da rief der K├Ânig von Israel einen K├Ąmmerer und sprach: Bringe Micha, den Sohn Jimlas, eilends her!

10. Und der K├Ânig von Israel und Josaphat, der K├Ânig von Juda, sa├čen ein jeder auf seinem Throne, angetan mit k├Âniglichen Kleidern, auf einem freien Platze am Eingang des Tores von Samaria; und alle Propheten weissagten vor ihnen.

11. Und Zedekia, der Sohn Kenaanas, machte sich eiserne H├Ârner und sprach: So spricht Jehova: Mit diesen wirst du die Syrer sto├čen, bis du sie vernichtet hast.

12. Und alle Propheten weissagten ebenso und sprachen: Ziehe hinauf nach Ramoth-Gilead, und es wird dir gelingen; denn Jehova wird es in die Hand des K├Ânigs geben.

13. Und der Bote, der hingegangen war, Micha zu rufen, redete zu ihm und sprach: Siehe doch, die Worte der Propheten verk├╝ndigen einstimmig dem K├Ânig Gutes; la├č doch dein Wort sein wie das Wort eines von ihnen und rede Gutes.

14. Aber Micha sprach: So wahr Jehova lebt, was Jehova mir sagen wird, das werde ich reden!

15. Und als er zu dem K├Ânig kam, sprach der K├Ânig zu ihm: Micha, sollen wir nach Ramoth-Gilead in den Streit ziehen, oder sollen wir davon abstehen? Und er sprach zu ihm: Ziehe hinauf, und es wird dir gelingen; denn Jehova wird es in die Hand des K├Ânigs geben.

16. Und der K├Ânig sprach zu ihm: Wie viele Male mu├č ich dich beschw├Âren, da├č du nichts zu mir reden sollst als nur Wahrheit im Namen Jehovas?

17. Da sprach er: Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut, wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und Jehova sprach: Diese haben keinen Herrn; sie sollen ein jeder nach seinem Hause zur├╝ckkehren in Frieden.

18. Und der K├Ânig von Israel sprach zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt: Er weissagt nichts Gutes ├╝ber mich, sondern nur B├Âses?

19. Und er sprach: Darum h├Âre das Wort Jehovas! Ich sah Jehova auf seinem Throne sitzen, und alles Heer des Himmels bei ihm stehen, zu seiner Rechten und zu seiner Linken.

20. und Jehova sprach: Wer will Ahab bereden, da├č er hinaufziehe und zu Ramoth-Gilead falle? Und der eine sprach so, und der andere sprach so.

21. Da trat ein Geist hervor und stellte sich vor Jehova und sprach: Ich will ihn bereden. Und Jehova sprach zu ihm: Wodurch?

22. Und er sprach: Ich will ausgehen und will ein L├╝gengeist sein in dem Munde aller seiner Propheten. Und er sprach: Du wirst ihn bereden und wirst es auch ausrichten; gehe aus und tue also!

23. Und nun, siehe, Jehova hat einen L├╝gengeist in den Mund all dieser deiner Propheten gelegt, und Jehova hat B├Âses ├╝ber dich geredet.

24. Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu und schlug Micha auf den Backen und sprach: Wo w├Ąre der Geist Jehovas von mir gewichen, um mit dir zu reden?

25. Und Micha sprach: Siehe, du wirst es sehen an jenem Tage, wenn du ins innerste Gemach gehen wirst, um dich zu verstecken.

26. Und der K├Ânig von Israel sprach: Nimm Micha und f├╝hre ihn zur├╝ck zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joas, dem Sohne des K├Ânigs,

27. und sage: So spricht der K├Ânig: Setzet diesen ins Gef├Ąngnis und speiset ihn mit Brot der Tr├╝bsal und mit Wasser der Tr├╝bsal, bis ich in Frieden heimkomme.

28. Und Micha sprach: Wenn du je in Frieden zur├╝ckkehrst, so hat Jehova nicht durch mich geredet! Und er sprach: H├Âret es, ihr V├Âlker alle!

29. Und der K├Ânig von Israel und Josaphat, der K├Ânig von Juda, zogen hinauf nach Ramoth-Gilead.

30. Und der K├Ânig von Israel sprach zu Josaphat: Ich will mich verkleiden und in den Streit ziehen, du aber lege deine Kleider an. Und der K├Ânig von Israel verkleidete sich und zog in den Streit.

31. Der K├Ânig von Syrien hatte aber seinen zweiunddrei├čig Obersten der Wagen geboten und gesagt: Ihr sollt weder wider einen Geringen streiten, noch wider einen Gro├čen, sondern wider den K├Ânig von Israel allein.

32. Und es geschah, als die Obersten der Wagen Josaphat sahen, denn sie sprachen: Das ist gewi├č der K├Ânig von Israel! da lenkten sie auf ihn zu, um zu streiten; und Josaphat schrie.

33. Und es geschah, als die Obersten der Wagen sahen, da├č er nicht der K├Ânig von Israel war, da wandten sie sich von ihm ab.

34. Und ein Mann spannte den Bogen aufs Geratewohl und traf den K├Ânig von Israel zwischen den Panzeranhang und den Panzer. Da sprach er zu seinem Wagenlenker: Wende um und f├╝hre mich aus dem Heere hinaus, denn ich bin verwundet.

35. Und der Streit nahm ├╝berhand an selbigem Tage, und der K├Ânig wurde aufrecht erhalten in dem Wagen, den Syrern gegen├╝ber; und er starb am Abend; und das Blut der Wunde flo├č in den Boden des Wagens.

36. Da erging der laute Ruf durch das Lager beim Untergang der Sonne, indem man sprach: Ein jeder in seine Stadt, und ein jeder in sein Land!

37. Und so starb der K├Ânig und kam nach Samaria; und man begrub den K├Ânig zu Samaria.

38. Und als man den Wagen am Teiche von Samaria absp├╝lte, da leckten die Hunde sein Blut (da wo die Huren badeten), nach dem Worte Jehovas, das er geredet hatte.

39. Und das ├ťbrige der Geschichte Ahabs und alles, was er getan und das elfenbeinerne Haus, das er gebaut, und alle St├Ądte, die er gebaut hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Israel?

40. Und Ahab legte sich zu seinen V├Ątern. Und Ahasja, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

41. Und Josaphat, der Sohn Asas, wurde K├Ânig ├╝ber Juda im vierten Jahre Ahabs, des K├Ânigs von Israel.

42. Josaphat war f├╝nfunddrei├čig Jahre alt, als er K├Ânig wurde, und er regierte f├╝nfundzwanzig Jahre zu Jerusalem; und er Name seiner Mutter war Asuba, die Tochter Schilchis.

43. Und er wandelte auf allen Wegen seines Vaters Asa; er wich nicht davon, indem er tat, was recht war in den Augen Jehovas. (H22:44) Nur die H├Âhen wichen nicht: das Volk opferte und r├Ąucherte noch auf den H├Âhen.

44. (H22:45) Und Josaphat hatte Frieden mit dem K├Ânig von Israel.

45. (H22:46) Und das ├ťbrige der Geschichte Josaphats, und seine Macht, die er ausge├╝bt, und wie er gestritten hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K├Ânige von Juda?

46. (H22:47) Auch den Rest der Buhler, der in den Tagen seines Vaters Asa ├╝briggeblieben war, schaffte er aus dem Lande hinweg.

47. (H22:48) Und es war damals kein K├Ânig in Edom; ein Statthalter war K├Ânig.

48. (H22:49) Josaphat baute Tarsisschiffe, um nach Ophir zu fahren und Gold zu holen; aber man fuhr nicht, denn die Schiffe wurden bei Ezjon-Geber zertr├╝mmert.

49. (H22:50) Damals sprach Ahasja, der Sohn Ahabs, zu Josaphat: La├č meine Knechte mit deinen Knechten auf den Schiffen fahren; aber Josaphat wollte nicht.

50. (H22:51) Und Josaphat legte sich zu seinen V├Ątern, und er wurde bei seinen V├Ątern begraben in der Stadt seines Vaters David. Und Joram, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

51. (H22:52) Ahasja, der Sohn Ahabs, wurde K├Ânig ├╝ber Israel zu Samaria, im siebzehnten Jahre Josaphats, des K├Ânigs von Juda; und er regierte zwei Jahre ├╝ber Israel.

52. (H22:53) Und er tat, was b├Âse war in den Augen Jehovas, und er wandelte auf dem Wege seines Vaters und auf dem Wege seiner Mutter und auf dem Wege Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel s├╝ndigen gemacht hatte.

53. (H22:54) Und er diente dem Baal und beugte sich vor ihm nieder; und er reizte Jehova, den Gott Israels, nach allem, was sein Vater getan hatte.

Significados: Israel, Judas, Levi, Altar, Asa, Samaria, Baal, Elias, Edom.

Voc├¬ est├í lendo 1 Reis na edi├ž├úo ELB, Elberfelder, em Alem├úo.
Este l├şvro comp├┤e o Antigo Testamento, tem 22 cap├ştulos, e 816 vers├şculos.