2 Reis

1. Und es geschah im dritten Jahre Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, da wurde Hiskia König, der Sohn Ahas', des Königs von Juda.

2. F√ľnfundzwanzig Jahre war er alt, als er K√∂nig wurde, und er regierte neunundzwanzig Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Abi, die Tochter Sekarjas.

3. Und er tat, was recht war in den Augen Jehovas, nach allem, was sein Vater David getan hatte.

4. Er tat die H√∂hen hinweg und zerschlug die Bilds√§ulen, und rottete die Aschera aus, und zertr√ľmmerte die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr ger√§uchert, und man nannte sie Nechustan.

5. Er vertraute auf Jehova, den Gott Israels; und nach ihm ist seinesgleichen nicht gewesen unter allen Königen von Juda, noch unter denen, die vor ihm waren.

6. Und er hing Jehova an, er wich nicht von ihm ab; und er beobachtete seine Gebote, die Jehova dem Mose geboten hatte.

7. Und Jehova war mit ihm; √ľberall, wohin er zog, gelang es ihm. Und er emp√∂rte sich gegen den K√∂nig von Assyrien und diente ihm nicht.

8. Er schlug die Philister bis Gasa und verheerte dessen Gebiet, vom Turme der Wächter an bis zu der festen Stadt.

9. Und es geschah im vierten Jahre des Königs Hiskia, das war das siebte Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, da zog Salmaneser, der König von Assyrien, wider Samaria herauf und belagerte es.

10. Und er nahm es ein am Ende von drei Jahren; im sechsten Jahre Hiskias, das war das neunte Jahr Hoseas, des Königs von Israel, wurde Samaria eingenommen.

11. Und der K√∂nig von Assyrien f√ľhrte Israel nach Assyrien hinweg; und er versetzte sie nach Halach und an den Habor, den Strom Gosans, und in die St√§dte Mediens:

12. darum da√ü sie auf die Stimme Jehovas, ihres Gottes, nicht geh√∂rt, und seinen Bund √ľbertreten hatten alles, was Mose, der Knecht Jehovas, geboten hat und weil sie nicht geh√∂rt und es nicht getan hatten.

13. Und im vierzehnten Jahre des Königs Hiskia zog Sanherib, der König von Assyrien, herauf wider alle festen Städte Judas und nahm sie ein.

14. Da sandte Hiskia, der König von Juda, an den König von Assyrien nach Lachis und ließ ihm sagen: Ich habe gefehlt, kehre um von mir; was du mir auferlegen wirst, will ich tragen. Und der König von Assyrien legte Hiskia, dem König von Juda, dreihundert Talente Silber und dreißig Talente Gold auf.

15. Und Hiskia gab alles Silber, das sich in dem Hause Jehovas und in den Schätzen des Königshauses vorfand.

16. Zu selbiger Zeit brach Hiskia von den T√ľrfl√ľgeln des Tempels Jehovas und den Pfosten, die Hiskia, der K√∂nig von Juda, √ľberzogen hatte, das Gold ab und gab es dem K√∂nig von Assyrien.

17. Aber der König von Assyrien sandte von Lachis aus den Tartan und den Rabsaris und den Rabsake mit einem großen Heere wider den König Hiskia nach Jerusalem. Und sie zogen herauf und kamen nach Jerusalem: sie zogen herauf und kamen und hielten an der Wasserleitung des oberen Teiches, welcher an der Straße des Walkerfeldes liegt.

18. Und sie riefen dem K√∂nig. Da gingen zu ihnen hinaus Eljakim, der Sohn Hilkijas, der √ľber das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber.

19. Und der Rabsake sprach zu ihnen: Saget doch zu Hiskia: So spricht der gro√üe K√∂nig, der K√∂nig von Assyrien: Was ist das f√ľr ein Vertrauen, womit du vertraust?

20. Du sagst doch nur ein Wort der Lippen ist es: Da ist Rat und Macht zum Kriege. Nun, auf wen vertraust du, daß du dich wider mich empört hast?

21. Nun, siehe, du vertraust auf jenen geknickten Rohrstab, auf √Ągypten, der, wenn jemand sich auf ihn st√ľtzt, ihm in die Hand f√§hrt und sie durchbohrt. So ist der Pharao, der K√∂nig von √Ągypten, allen, die auf ihn vertrauen.

22. Und wenn ihr zu mir sprechet: Auf Jehova, unseren Gott, vertrauen wir! ist er es nicht, dessen Höhen und dessen Altäre Hiskia hinweggetan, da er zu Juda und zu Jerusalem gesagt hat: Vor diesem Altar sollt ihr anbeten in Jerusalem? -

23. Und nun, laß dich doch ein mit meinem Herrn, dem König von Assyrien: Ich will dir zweitausend Rosse geben, wenn du dir Reiter darauf setzen kannst.

24. Und wie wolltest du einen einzigen Befehlshaber von den geringsten Knechten meines Herrn zur√ľcktreiben? Aber du vertraust auf √Ągypten der Wagen und Reiter wegen.

25. Nun, bin ich etwa ohne Jehova wider diesen Ort heraufgezogen, um ihn zu verheeren? Jehova hat zu mir gesagt: Ziehe hinauf wider dieses Land und verheere es!

26. Und Eljakim, der Sohn Hilkijas, und Schebna und Joach sprachen zu dem Rabsake: Rede doch zu deinen Knechten auf aram√§isch, denn wir verstehen es; und rede nicht auf j√ľdisch mit uns vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist.

27. Und der Rabsake sprach zu ihnen: Hat mein Herr mich zu deinem Herrn und zu dir gesandt, um diese Worte zu reden? Nicht zu den Männern, die auf der Mauer sitzen, um mit euch ihren Kot zu essen und ihren Harn zu trinken?

28. Und der Rabsake stand und rief mit lauter Stimme auf j√ľdisch und redete und sprach: H√∂ret das Wort des gro√üen K√∂nigs, des K√∂nigs von Assyrien!

29. So spricht der König: Daß Hiskia euch nicht täusche; denn er wird euch nicht von seiner Hand zu erretten vermögen.

30. Und das Hiskia euch nicht auf Jehova vertröste, indem er spricht: Jehova wird uns gewißlich erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden.

31. Höret nicht auf Hiskia! Denn also spricht der König von Assyrien: Machet Frieden mit mir und kommet zu mir heraus, so sollt ihr ein jeder von seinem Weinstock und ein jeder von seinem Feigenbaum essen, und ein jeder das Wasser seines Brunnens trinken,

32. bis ich komme und euch in ein Land hole wie euer Land, ein Land von Korn und Most, ein Land von Brot und Weinbergen, ein Land von Olivenb√§umen und Honig, da√ü ihr lebet und nicht sterbet. Aber h√∂ret nicht auf Hiskia! Denn er verf√ľhrt euch, indem er spricht: Jehova wird uns erretten!

33. Haben denn irgend die Götter der Nationen ein jeder sein Land von der Hand des Königs von Assyrien errettet?

34. Wo sind die Götter von Hamath und Arpad? Wo die Götter von Sepharwaim, von Hena und Iwa? Haben sie Samaria von meiner Hand errettet?

35. Welche sind es unter allen Göttern der Länder, die ihr Land von meiner Hand errettet haben, daß Jehova Jerusalem von meiner Hand erretten sollte?

36. Und das Volk schwieg still und antwortete ihm kein Wort; denn es war das Gebot des Königs, der gesagt hatte: Ihr sollt nicht antworten! -

37. Und Eljakim, der Sohn Hilkijas, der √ľber das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber, kamen zu Hiskia mit zerrissenen Kleidern und berichteten ihm die Worte des Rabsake.

1. Und es geschah, als der K√∂nig Hiskia es h√∂rte, da zerri√ü er seine Kleider und h√ľllte sich in Sacktuch und ging in das Haus Jehovas.

2. Und er sandte Eljakim, der √ľber das Haus war, und Schebna, den Schreiber, und die √Ąltesten der Priester, in Sacktuch geh√ľllt, zu dem Propheten Jesaja, dem Sohne Amoz'.

3. Und sie sprachen zu ihm: So spricht Hiskia: Dieser Tag ist ein Tag der Bedr√§ngnis und der Z√ľchtigung und der Schm√§hung; denn die Kinder sind bis an die Geburt gekommen, aber da ist keine Kraft zum Geb√§ren.

4. Vielleicht wird Jehova, dein Gott, alle Worte des Rabsake h√∂ren, welchen sein Herr, der K√∂nig von Assyrien, gesandt hat, um den lebendigen Gott zu h√∂hnen, und wird die Worte bestrafen, die Jehova, dein Gott, geh√∂rt hat. Erhebe denn ein Gebet f√ľr den √úberrest, der sich noch vorfindet!

5. Und die Knechte des Königs Hiskia kamen zu Jesaja.

6. Und Jesaja sprach zu ihnen: Also sollt ihr zu eurem Herrn sagen: So spricht Jehova: F√ľrchte dich nicht vor den Worten, die du geh√∂rt hast, womit die Diener des K√∂nigs von Assyrien mich gel√§stert haben.

7. Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, da√ü er ein Ger√ľcht h√∂ren und in sein Land zur√ľckkehren wird; und ich will ihn durchs Schwert f√§llen in seinem Lande.

8. Und der Rabsake kehrte zur√ľck und fand den K√∂nig von Assyrien streitend wider Libna; denn er hatte geh√∂rt, da√ü er von Lachis aufgebrochen w√§re.

9. Und er h√∂rte von Tirhaka, dem K√∂nig von √Ąthiopien, sagen: Siehe, er ist ausgezogen, um wider dich zu streiten. Da sandte er wiederum Boten zu Hiskia und sprach:

10. So sollt ihr zu Hiskia, dem König von Juda, sprechen und sagen: Daß dich nicht täusche dein Gott, auf den du vertraust, indem du sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden!

11. Siehe, du hast gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern getan haben, indem sie sie vertilgten; und du solltest errettet werden?

12. Haben die Götter der Nationen, welche meine Väter vernichtet haben, sie errettet: Gosan und Haran und Rezeph, und die Kinder Edens, die in Telassar waren?

13. Wo ist der König von Hamath und der König von Arpad und der König der Stadt Sepharwaim, von Hena und Iwa?

14. Und Hiskia nahm den Brief aus der Hand der Boten und las ihn; und er ging in das Haus Jehovas hinauf, und Hiskia breitete ihn vor Jehova aus.

15. Und Hiskia betete vor Jehova und sprach: Jehova, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.

16. Jehova, neige dein Ohr und höre! Jehova, tue deine Augen auf und sieh! Ja, höre die Worte Sanheribs, die er gesandt hat, um den lebendigen Gott zu höhnen.

17. Wahrlich, Jehova, die K√∂nige von Assyrien haben die Nationen und ihr Land verw√ľstet,

18. und sie haben ihre Götter ins Feuer geworfen; denn sie waren nicht Götter, sondern ein Werk von Menschenhänden, Holz und Stein, und sie haben sie zerstört.

19. Und nun, Jehova, unser Gott, rette uns doch von seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde wissen, daß du, Jehova, allein Gott bist!

20. Da sandte Jesaja, der Sohn Amoz', zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien, zu mir gebetet hast, habe ich gehört.

21. Dies ist das Wort, welches Jehova √ľber ihn geredet hat: Es verachtet dich, es spottet deiner die Jungfrau, die Tochter Zion; die Tochter Jerusalem sch√ľttelt das Haupt dir nach.

22. Wen hast du gehöhnt und gelästert, und gegen wen die Stimme erhoben? Gegen den Heiligen Israels hast du deine Augen emporgerichtet!

23. Durch deine Boten hast du den Herrn gehöhnt und hast gesprochen: Mit meiner Wagen Menge habe ich erstiegen die Höhe der Berge, das äußerste Ende des Libanon; und ich will umhauen den Hochwuchs seiner Zedern, die Auswahl seiner Zypressen, und ich will kommen in seine äußerste Wohnung, in seinen Gartenwald.

24. Ich habe gegraben und fremde Wasser getrunken; und mit der Sohle meiner F√ľ√üe werde ich austrocknen alle Str√∂me Mazors.

25. Hast du nicht geh√∂rt, da√ü ich von ferne her es gewirkt und von den Tagen der Vorzeit her es gebildet habe? Nun habe ich es kommen lassen, da√ü du feste St√§dte verw√ľstest zu √∂den Steinhaufen.

26. Und ihre Bewohner waren machtlos, sie wurden best√ľrzt und besch√§mt; sie waren wie Kraut des Feldes und gr√ľnes Gras, wie Gras der D√§cher, und Korn, das verbrannt ist, ehe es aufschie√üt.

27. Und ich kenne dein Sitzen, und dein Aus-und dein Eingehen, und dein Toben wider mich.

28. Wegen deines Tobens wider mich, und weil dein √úbermut in meine Ohren heraufgekommen ist, werde ich meinen Ring in deine Nase legen und mein Gebi√ü in deine Lippen und werde dich zur√ľckf√ľhren auf dem Wege, auf welchem du gekommen bist! -

29. Und dies soll dir das Zeichen sein: Man wird in diesem Jahre den Nachwuchs der Ernte essen, und im zweiten Jahre, was ausgesproßt ist; im dritten Jahre aber säet und erntet, und pflanzet Weinberge und esset ihre Frucht.

30. Und das Entronnene vom Hause Juda, das √ľbriggeblieben ist, wird wieder wurzeln nach unten und Frucht tragen nach oben.

31. Denn von Jerusalem wird ein √úberrest ausgehen, und ein Entronnenes vom Berge Zion. Der Eifer Jehovas wird solches tun!

32. Darum, so spricht Jehova von dem K√∂nig von Assyrien: Er soll nicht in diese Stadt kommen, und er soll keinen Pfeil darein schie√üen und keinen Schild ihr zukehren und keinen Wall gegen sie aufsch√ľtten.

33. Auf dem Wege, auf welchem er gekommen ist, soll er zur√ľckkehren, und soll in diese Stadt nicht kommen, spricht Jehova.

34. Und ich will diese Stadt beschirmen, um sie zu retten, um meinet-und um Davids, meines Knechtes, willen.

35. Und es geschah in selbiger Nacht, da ging ein Engel Jehovas aus und schlug in dem Lager der Assyrer hundertf√ľnfundachtzigtausend Mann. Und als man des Morgens fr√ľh aufstand, siehe, da waren sie allesamt Leichname.

36. Und Sanherib, der K√∂nig von Assyrien, brach auf, und er zog fort und kehrte zur√ľck und blieb in Ninive.

37. Und es geschah, als er sich im Hause Nisroks, seines Gottes, niederbeugte, da erschlugen ihn Adrammelek und Scharezer, seine Söhne, mit dem Schwerte; und sie entrannen in das Land Ararat. Und Esar-Haddon, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

1. In jenen Tagen wurde Hiskia krank zum Sterben. Und Jesaja, der Sohn Amoz', der Prophet, kam zu ihm, und sprach zu ihm: So spricht Jehova: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht genesen.

2. Da wandte er sein Angesicht gegen die Wand und betete zu Jehova und sprach:

3. Ach, Jehova! Gedenke doch, daß ich in Wahrheit und mit ungeteiltem Herzen vor deinem Angesicht gewandelt, und getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskia weinte sehr.

4. Und es geschah, Jesaja war noch nicht zur mittleren Stadt hinausgegangen, da geschah das Wort Jehovas zu ihm also:

5. Kehre um und sprich zu Hiskia, dem F√ľrsten meines Volkes: So spricht Jehova, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet geh√∂rt, ich habe deine Tr√§nen gesehen; siehe, ich will dich heilen; am dritten Tage wirst du in das Haus Jehovas hinaufgehen.

6. Und ich will zu deinen Tagen f√ľnfzehn Jahre hinzuf√ľgen; und von der Hand des K√∂nigs von Assyrien will ich dich und diese Stadt erretten; und ich will diese Stadt beschirmen um meinet-und um Davids, meines Knechtes, willen.

7. Und Jesaja sprach: Holet einen Feigenkuchen. Und sie holten ihn und legten ihn auf das Geschw√ľr; und er genas.

8. Und Hiskia sprach zu Jesaja: Welches ist das Zeichen, daß Jehova mich heilen wird, und daß ich am dritten Tage in das Haus Jehovas hinaufgehen werde?

9. Und Jesaja sprach: Dies wird dir das Zeichen sein von seiten Jehovas, da√ü Jehova das Wort tun wird, welches er geredet hat: Soll der Schatten zehn Grade vorw√§rts gehen, oder soll er zehn Grade zur√ľckgehen?

10. Und Hiskia sprach: Es ist dem Schatten ein Leichtes, zehn Grade zu fallen; nein, sondern der Schatten soll zehn Grade r√ľckw√§rts gehen.

11. Da rief der Prophet Jesaja zu Jehova; und er lie√ü den Schatten an den Graden, welche er am Sonnenzeiger Ahas' niederw√§rts gegangen war, um zehn Grade r√ľckw√§rts gehen.

12. Zu jener Zeit sandte Berodak-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, Brief und Geschenk an Hiskia; denn er hatte gehört, daß Hiskia krank gewesen war.

13. Und Hiskia h√∂rte sie an, und er zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus: das Silber und das Gold, und die Gew√ľrze und das k√∂stliche √Ėl; und sein ganzes Zeughaus, und alles, was sich in seinen Sch√§tzen vorfand; es war nichts in seinem Hause und in seiner ganzen Herrschaft, was Hiskia ihnen nicht gezeigt h√§tte.

14. Da kam Jesaja, der Prophet, zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt? Und woher sind sie zu dir gekommen? Und Hiskia sprach: Aus fernem Lande sind sie gekommen, von Babel.

15. Und er sprach: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Und Hiskia sprach: Sie haben alles gesehen, was in meinem Hause ist; es gibt nichts in meinen Schätzen, was ich ihnen nicht gezeigt hätte.

16. Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort Jehovas!

17. Siehe, es kommen Tage, da alles, was in deinem Hause ist und was deine V√§ter aufgeh√§uft haben bis auf diesen Tag, nach Babel weggebracht werden wird; es wird nichts √ľbrigbleiben, spricht Jehova.

18. Und von deinen Söhnen, die aus dir hervorkommen werden, die du zeugen wirst, wird man nehmen; und sie werden Kämmerer sein im Palaste des Königs von Babel.

19. Und Hiskia sprach zu Jesaja: Das Wort Jehovas ist gut, das du geredet hast; und er sprach: Nicht wahr, es wird Friede und Bestand sein in meinen Tagen?

20. Und das Übrige der Geschichte Hiskias, und alle seine Macht, und wie er den Teich und die Wasserleitung gemacht und das Wasser in die Stadt geleitet hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der Könige von Juda?

21. Und Hiskia legte sich zu seinen Vätern. Und Manasse, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

1. Zw√∂lf Jahre war Manasse alt, als er K√∂nig wurde, und er regierte f√ľnfundf√ľnfzig Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Hephzi-Bah.

2. Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, nach den Greueln der Nationen, die Jehova vor den Kindern Israel ausgetrieben hatte.

3. Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia zerstört hatte, und errichtete dem Baal Altäre, und machte eine Aschera, so wie Ahab, der König von Israel, gemacht hatte, und er beugte sich nieder vor dem ganzen Heere des Himmels und diente ihnen.

4. Und er baute Altäre in dem Hause Jehovas, von welchem Jehova gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen setzen.

5. Und er baute dem ganzen Heere des Himmels Altäre in den beiden Höfen des Hauses Jehovas.

6. Und er ließ seinen Sohn durchs Feuer gehen, und er trieb Zauberei und Wahrsagerei, und bestellte Totenbeschwörer und Wahrsager: er tat viel Böses in den Augen Jehovas, um ihn zu reizen.

7. Und er stellte das geschnitzte Bild der Aschera, das er gemacht, in das Haus, von welchem Jehova zu David und zu seinem Sohne Salomo gesagt hatte: In dieses Haus und in Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen setzen ewiglich!

8. Und ich will den Fuß Israels nicht mehr aus dem Lande wandern lassen, welches ich ihren Vätern gegeben habe, wenn sie nur darauf achten, nach allem zu tun, was ich ihnen geboten habe, und nach dem ganzen Gesetz, das mein Knecht Mose ihnen geboten hat.

9. Aber sie hörten nicht; und Manasse verleitete sie, des Bösen mehr zu tun als die Nationen, welche Jehova vor den Kindern Israel vertilgt hatte.

10. Da redete Jehova durch seine Knechte, die Propheten, und sprach:

11. Weil Manasse, der K√∂nig von Juda, diese Greuel ver√ľbt und √ľbel getan hat, mehr als alles, was die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und auch Juda durch seine G√∂tzen s√ľndigen gemacht hat,

12. darum, so spricht Jehova, der Gott Israels, siehe, will ich Ungl√ľck √ľber Jerusalem und Juda bringen, da√ü jedem, der es h√∂rt, seine beiden Ohren gellen sollen.

13. Und ich werde √ľber Jerusalem die Me√üschnur Samarias ziehen und das Senkblei des Hauses Ahabs, und ich werde Jerusalem auswischen, wie man eine Sch√ľssel auswischt: hat man sie ausgewischt, so kehrt man sie um auf ihre Oberseite.

14. Und ich werde den √úberrest meines Erbteils versto√üen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie werden allen ihren Feinden zum Raub und zur Pl√ľnderung werden;

15. weil sie getan, was b√∂se ist in meinen Augen, und mich stets gereizt haben von dem Tage an, da ihre V√§ter aus √Ągypten gezogen sind, bis auf diesen Tag.

16. Und Manasse vergo√ü auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem damit erf√ľllte von einem Ende bis zum anderen; au√üer seiner S√ľnde, wodurch er Juda s√ľndigen machte, indem es tat, was b√∂se war in den Augen Jehovas.

17. Und das √úbrige der Geschichte Manasses und alles, was er getan und seine S√ľnde, die er begangen hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der K√∂nige von Juda?

18. Und Manasse legte sich zu seinen Vätern, und er wurde begraben im Garten seines Hauses, im Garten Ussas. Und Amon, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

19. Zweiundzwanzig Jahre war Amon alt, als er König wurde, und er regierte zwei Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Meschullemeth, die Tochter Haruz', von Jotba.

20. Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, wie sein Vater Manasse getan hatte.

21. Und er wandelte auf allen Wegen, die sein Vater gewandelt war, und diente den Götzen, welchen sein Vater gedient hatte, und beugte sich vor ihnen nieder;

22. und er verließ Jehova, den Gott seiner Väter, und wandelte nicht auf dem Wege Jehovas.

23. Und die Knechte Amons machten eine Verschwörung wider ihn und töteten den König in seinem Hause.

24. Da erschlug das Volk des Landes alle, die sich wider den König Amon verschworen hatten; und das Volk des Landes machte Josia, seinen Sohn, zum König an seiner Statt.

25. Und das Übrige der Geschichte Amons, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der Könige von Juda?

26. Und man begrub ihn in seinem Begräbnis, im Garten Ussas. Und Josia, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

1. Acht Jahre war Josia alt, als er König wurde, und er regierte einunddreißig Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Jedida, die Tochter Adajas, von Bozkath.

2. Und er tat, was recht war in den Augen Jehovas; und er wandelte auf allen Wegen seines Vaters David und wich nicht zur Rechten noch zur Linken.

3. Und es geschah im achtzehnten Jahre des Königs Josia, da sandte der König Schaphan, den Sohn Azaljas, des Sohnes Meschullams, den Schreiber, in das Haus Jehovas und sprach:

4. Gehe hinauf zu Hilkija, dem Hohenpriester, da√ü er das Geld zusammennehme, welches in das Haus Jehovas gebracht worden ist, welches die H√ľter der Schwelle von dem Volke eingesammelt haben,

5. damit man es in die Hand derer gebe, welche das Werk betreiben, die am Hause Jehovas bestellt sind; und sie sollen es denen geben, die das Werk tun im Hause Jehovas, um das Baufällige des Hauses auszubessern:

6. den Zimmerleuten und den Bauleuten und den Maurern, und um Holz zu kaufen und behauene Steine, um das Haus auszubessern.

7. Doch soll das Geld, das in ihre Hand gegeben wird, nicht mit ihnen verrechnet werden; denn sie handeln getreulich.

8. Und der Hohepriester Hilkija sprach zu Schaphan, dem Schreiber: Ich habe das Buch des Gesetzes im Hause Jehovas gefunden. Und Hilkia gab das Buch dem Schaphan, und er laß es.

9. Und Schaphan, der Schreiber, kam zum K√∂nig und brachte dem K√∂nig Nachricht und sprach: Deine Knechte haben das Geld, das sich im Hause vorfand, ausgesch√ľttet und es in die Hand derer gegeben, welche das Werk betreiben, die am Hause Jehovas bestellt sind.

10. Und Schaphan, der Schreiber, berichtete dem König und sprach: Der Priester Hilkia hat mir ein Buch gegeben. Und Schaphan las es vor dem König.

11. Und es geschah, als der König die Worte des Buches des Gesetzes hörte, da zerriß er seine Kleider.

12. Und der König gebot Hilkija, dem Priester, und Achikam, dem Sohne Schaphans, und Akbor, dem Sohne Michajas, und Schaphan, dem Schreiber, und Asaja, dem Knechte des Königs, und sprach:

13. Gehet hin, befraget Jehova f√ľr mich und f√ľr das Volk und f√ľr ganz Juda wegen der Worte dieses gefundenen Buches. Denn gro√ü ist der Grimm Jehovas, der wider uns entz√ľndet ist, darum da√ü unsere V√§ter auf die Worte dieses Buches nicht geh√∂rt haben, um nach allem zu tun, was unsertwegen geschrieben ist.

14. Da gingen der Priester Hilkija und Achikam und Akbor und Schaphan und Asaja zu der Prophetin Hulda, dem Weibe Schallums, des Sohnes Tikwas, des Sohnes Harchas', des H√ľters der Kleider; sie wohnte aber zu Jerusalem im zweiten Stadtteile; und sie redeten zu ihr.

15. Und sie sprach zu ihnen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Saget dem Manne, der euch zu mir gesandt hat:

16. So spricht Jehova: Siehe, ich will Ungl√ľck bringen √ľber diesen Ort und √ľber seine Bewohner: alle Worte des Buches, welches der K√∂nig von Juda gelesen hat.

17. Darum da√ü sie mich verlassen und anderen G√∂ttern ger√§uchert haben, um mich zu reizen mit all dem Machwerk ihrer H√§nde, so wird mein Grimm sich entz√ľnden wider diesen Ort und wird nicht erl√∂schen.

18. Zu dem König von Juda aber, der euch gesandt hat, um Jehova zu befragen, zu ihm sollt ihr also sprechen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Die Worte anlangend, die du gehört hast,

19. weil dein Herz weich geworden ist, und du dich vor Jehova gedem√ľtigt hast, als du h√∂rtest, was ich √ľber diesen Ort und √ľber seine Bewohner geredet habe, da√ü sie zur Verw√ľstung und zum Fluche werden sollen, und du deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe ich es auch geh√∂rt, spricht Jehova.

20. Darum, siehe, werde ich dich zu deinen V√§tern versammeln; und du wirst zu deinen Gr√§bern versammelt werden in Frieden, und deine Augen sollen all das Ungl√ľck nicht ansehen, das ich √ľber diesen Ort bringen werde. Und sie brachten dem K√∂nig Antwort.

1. Und der K√∂nig sandte hin, und man versammelte zu ihm alle √Ąltesten von Juda und von Jerusalem.

2. Und der König ging in das Haus Jehovas hinauf, und alle Männer von Juda und alle Bewohner von Jerusalem mit ihm, und die Priester und die Propheten, und alles Volk, vom Kleinsten bis zum Größten; und man las vor ihren Ohren alle Worte des Buches des Bundes, das im Hause Jehovas gefunden worden war.

3. Und der K√∂nig stand auf dem Standorte und machte den Bund vor Jehova, Jehova nachzuwandeln und seine Gebote und seine Zeugnisse und seine Satzungen zu beobachten mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, um die Worte dieses Bundes zu erf√ľllen, welche in diesem Buche geschrieben sind. Und das ganze Volk trat in den Bund.

4. Und der K√∂nig gebot Hilkija, dem Hohenpriester, und den Priestern zweiten Ranges und den H√ľtern der Schwelle, aus dem Tempel Jehovas alle Ger√§te hinauszutun, die dem Baal und der Aschera und dem ganzen Heere des Himmels gemacht worden waren; und er verbrannte sie au√üerhalb Jerusalems in den Gefilden des Kidron, und lie√ü ihren Staub nach Bethel bringen.

5. Und er schaffte die Götzenpriester ab, welche die Könige von Juda eingesetzt hatten, und die auf den Höhen, in den Städten von Juda und in der Umgebung von Jerusalem geräuchert hatten; und die, welche dem Baal, der Sonne und dem Monde und dem Tierkreise und dem ganzen Heere des Himmels räucherten.

6. Und er schaffte die Aschera aus dem Hause Jehovas hinaus, außerhalb Jerusalems, in das Tal Kidron; und er verbrannte sie im Tale Kidron und zermalmte sie zu Staub und warf ihren Staub auf die Gräber der Kinder des Volkes.

7. Und er ri√ü die H√§user der Buhler nieder, die sich im Hause Jehovas befanden, worin die Weiber Zelte webten f√ľr die Aschera.

8. Und er ließ alle Priester aus den Städten Judas kommen, und verunreinigte die Höhen, wo die Priester geräuchert hatten, von Geba bis Beerseba. Und er riß die Höhen der Tore nieder, die am Eingang des Tores Josuas, des Obersten der Stadt, und die am Stadttore zur Linken jedes Eintretenden waren.

9. Doch opferten die Priester der H√∂hen nicht auf dem Altar Jehovas zu Jerusalem, sondern sie a√üen Unges√§uertes in der Mitte ihrer Br√ľder.

10. Und er verunreinigte das Topheth, welches im Tale der Söhne Hinnoms lag, damit niemand mehr seinen Sohn oder seine Tochter dem Molech durchs Feuer gehen ließe.

11. Und er schaffte die Rosse ab, welche die Könige von Juda der Sonne gesetzt hatten am Eingang des Hauses Jehovas, bei der Zelle Nethan-Meleks, des Kämmerers, der im Parwarim wohnte; und die Wagen der Sonne verbrannte er mit Feuer.

12. Und die Alt√§re, die auf dem Dache des Obergemachs des Ahas waren, welche die K√∂nige von Juda gemacht hatten, und die Alt√§re, welche Manasse in den beiden H√∂fen des Hauses Jehovas gemacht hatte, ri√ü der K√∂nig nieder und zertr√ľmmerte sie, und er warf ihren Staub in das Tal Kidron.

13. Und der König verunreinigte die Höhen, die vor Jerusalem, zur Rechten des Berges des Verderbens waren, welche Salomo, der König von Israel, der Astoreth, dem Scheusal der Zidonier, und Kamos, dem Scheusal Moabs, und Milkom, dem Greuel der Kinder Ammon, gebaut hatte.

14. Und er zerschlug die Bilds√§ulen und hieb die Ascherim um, und f√ľllte ihre St√§tte mit Menschengebeinen an.

15. Und auch den Altar, der zu Bethel war, die H√∂he, welche Jerobeam, der Sohn Nebats, gemacht hatte, der Israel s√ľndigen machte, auch diesen Altar und die H√∂he ri√ü er nieder; und er verbrannte die H√∂he, zermalmte sie zu Staub und verbrannte die Aschera.

16. Und als Josia sich umwandte und die Gräber sah, die daselbst in dem Berge waren, da sandte er hin und ließ die Gebeine aus den Gräbern holen und verbrannte sie auf dem Altar und verunreinigte ihn, nach dem Worte Jehovas, das der Mann Gottes ausgerufen hatte, der diese Dinge ausrief.

17. Und er sprach: Was ist das dort f√ľr ein Mal, das ich sehe? Und die Leute der Stadt sprachen zu ihm: Es ist das Grab des Mannes Gottes, der von Juda gekommen ist und diese Dinge ausgerufen hat, die du wider den Altar von Bethel getan hast.

18. Und er sprach: Laßt ihn liegen, niemand beunruhige seine Gebeine! Und so retteten sie seine Gebeine samt den Gebeinen des Propheten, der von Samaria gekommen war.

19. Und auch alle Häuser der Höhen, die in den Städten Samarias waren, welche die Könige von Israel gemacht hatten, um Jehova zu reizen, tat Josia hinweg; und er verfuhr mit ihnen gerade so, wie er zu Bethel verfahren war.

20. Und er schlachtete alle Priester der H√∂hen, die daselbst waren, auf den Alt√§ren, und verbrannte Menschengebeine auf denselben. Und er kehrte nach Jerusalem zur√ľck.

21. Und der König gebot dem ganzen Volke und sprach: Feiert Jehova, eurem Gott, Passah, wie in diesem Buche des Bundes geschrieben steht.

22. Denn es war kein solches Passah gefeiert worden wie dieses, von den Tagen der Richter an, welche Israel gerichtet haben, und alle Tage der Könige von Israel und der Könige von Juda;

23. sondern im achtzehnten Jahre des Königs Josia wurde dieses Passah dem Jehova zu Jerusalem gefeiert.

24. Und auch die Totenbeschw√∂rer und die Wahrsager, und die Teraphim und die G√∂tzen, und alle Scheusale, die im Lande Juda und in Jerusalem gesehen wurden, schaffte Josia hinweg, um die Worte des Gesetzes auszuf√ľhren, welche in dem Buche geschrieben standen, das der Priester Hilkija im Hause Jehovas gefunden hatte.

25. Und vor ihm ist seinesgleichen kein König gewesen, der zu Jehova umgekehrt wäre mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft, nach allem Gesetz Moses; und nach ihm ist seinesgleichen nicht aufgestanden.

26. Doch kehrte Jehova nicht um von der großen Glut seines Zornes, womit sein Zorn wider Juda entbrannt war, wegen all der Reizungen, mit welchen Manasse ihn gereizt hatte.

27. Und Jehova sprach: Auch Juda will ich vor meinem Angesicht hinwegtun, wie ich Israel hinweggetan habe; und ich will diese Stadt verwerfen, die ich erwählt, Jerusalem, und das Haus, von dem ich gesagt habe: Mein Name soll daselbst sein!

28. Und das Übrige der Geschichte Josias und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der Könige von Juda?

29. In seinen Tagen zog der Pharao Neko, der K√∂nig von √Ągypten, wider den K√∂nig von Assyrien hinauf, an den Strom Phrat. Und der K√∂nig Josia zog ihm entgegen; aber Neko t√∂tete ihn zu Megiddo, sowie er ihn sah.

30. Und seine Knechte f√ľhrten ihn zu Wagen tot von Megiddo hinweg und brachten ihn nach Jerusalem; und sie begruben ihn in seinem Begr√§bnis. Und das Volk des Landes nahm Joahas, den Sohn Josias, und sie salbten ihn und machten ihn zum K√∂nig an seines Vaters Statt.

31. Dreiundzwanzig Jahre war Joahas alt, als er König wurde, und er regierte drei Monate zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Hamutal, die Tochter Jeremias, von Libna.

32. Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, nach allem, was seine Väter getan hatten.

33. Und der Pharao Neko setzte ihn gefangen zu Ribla im Lande Hamath, daß er nicht mehr König wäre zu Jerusalem; und er legte dem Lande eine Buße von hundert Talenten Silber und einem Talente Gold auf.

34. Und der Pharao Neko machte Eljakim, den Sohn Josias, zum K√∂nig, an Josias, seines Vaters, Statt, und verwandelte seinen Namen in Jojakim; Joahas aber nahm er mit, und er kam nach √Ągypten und starb daselbst.

35. Und Jojakim gab das Silber und das Gold dem Pharao; doch schätzte er das Land, um das Geld nach dem Befehle des Pharao zu geben: von dem Volke des Landes, von einem jeden nach seiner Schätzung, trieb er das Silber und das Gold ein, um es dem Pharao Neko zu geben.

36. F√ľnfundzwanzig Jahre war Jojakim alt, als er K√∂nig wurde, und er regierte elf Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Sebudda, die Tochter Pedajas, von Ruma.

37. Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, nach allem, was seine Väter getan hatten.

1. In seinen Tagen zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf; und Jojakim wurde sein Knecht drei Jahre; dann wandte er sich und empörte sich gegen ihn.

2. Und Jehova sandte wider ihn Scharen der Chaldäer und Scharen der Syrer und Scharen der Moabiter und Scharen der Kinder Ammon; er sandte sie wider Juda, um es zu vernichten, nach dem Worte Jehovas, das er durch seine Knechte, die Propheten, geredet hatte.

3. F√ľrwahr, nach dem Befehle Jehovas geschah dieses wider Juda, um es vor seinem Angesicht hinwegzutun, wegen der S√ľnden Manasses, nach allem, was er getan hatte;

4. und auch wegen des unschuldigen Blutes, das er vergossen, da er Jerusalem mit unschuldigem Blute erf√ľllt hatte. Und Jehova wollte nicht vergeben.

5. Und das Übrige der Geschichte Jojakims und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in dem Buche der Chronika der Könige von Juda?

6. Und Jojakim legte sich zu seinen Vätern. Und Jojakin, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

7. Aber der K√∂nig von √Ągypten zog fortan nicht mehr aus seinem Lande; denn der K√∂nig von Babel hatte von dem Flusse √Ągyptens an bis zum Strome Phrat alles genommen, was dem K√∂nig von √Ągypten geh√∂rt hatte.

8. Achtzehn Jahre war Jojakin alt, als er König wurde, und er regierte drei Monate zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Nechuschta, die Tochter Elnathans, von Jerusalem.

9. Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, nach allem, was sein Vater getan hatte.

10. Zu jener Zeit zogen die Knechte Nebukadnezars, des Königs von Babel, nach Jerusalem herauf, und die Stadt kam in Belagerung.

11. Und Nebukadnezar, der König von Babel, kam zu der Stadt, während seine Knechte sie belagerten.

12. Und Jojakin, der König von Juda, ging zu dem König von Babel hinaus, er und seine Mutter und seine Knechte und seine Obersten und seine Kämmerer; und der König von Babel nahm ihn gefangen im achten Jahre seiner Regierung.

13. Und er brachte von dannen heraus alle Schätze des Hauses Jehovas und die Schätze des Königshauses, und er zerschlug alle goldenen Geräte, die Salomo, der König von Israel, im Tempel Jehovas gemacht hatte: so wie Jehova geredet hatte.

14. Und er f√ľhrte ganz Jerusalem hinweg, und alle Obersten und alle streitbaren M√§nner, zehntausend Gefangene, und alle Werkleute und Schlosser; nichts blieb √ľbrig als nur das geringe Volk des Landes.

15. Und er f√ľhrte Jojakin hinweg nach Babel; und die Mutter des K√∂nigs und die Weiber des K√∂nigs und seine K√§mmerer und die M√§chtigen des Landes f√ľhrte er als Gefangene von Jerusalem hinweg nach Babel;

16. und alle Kriegsmänner, siebentausend, und die Werkleute und die Schlosser, tausend, alles streitbare Männer, Kriegsleute, die brachte der König von Babel als Gefangene nach Babel.

17. Und der König von Babel machte Mattanja, Jojakins Oheim, zum König an seiner Statt und verwandelte seinen Namen in Zedekia.

18. Einundzwanzig Jahre war Zedekia alt, als er König wurde, und er regierte elf Jahre zu Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Hamutal, die Tochter Jeremias, von Libna.

19. Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, nach allem was Jojakim getan hatte.

20. Denn wegen des Zornes Jehovas geschah dieses wider Jerusalem und wider Juda, bis er sie von seinem Angesicht weggeworfen hatte. Und Zedekia empörte sich gegen den König von Babel.

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Este l√≠vro comp√īe o Antigo Testamento, tem 25 cap√≠tulos, e 719 vers√≠culos.