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Bíblia FB2004

Salmos 39

1 Dem Vorsänger, dem Jeduthun{Vergl. 1. Chr. 16,41. 42; 25,1. 3}. Ein Psalm von David.

2 Ich sprach: Ich will meine Wege bewahren, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund mit einem Maulkorbe verwahren, solange der Gesetzlose vor mir ist.

3 Ich verstummte in Stille, ich schwieg vom Guten{Eig. vom Guten weg; daher viell.: fern vom Guten}, und mein Schmerz ward erregt.

4 Mein Herz brannte in meinem Innern, bei meinem Nachsinnen entzündete sich Feuer; ich sprach mit meiner Zunge:

5 Tue mir kund, Jahwe, mein Ende, und das Mass meiner Tage, welches es ist, dass ich wisse, wie vergänglich ich bin!

6 Siehe, Handbreiten gleich hast du meine Tage gemacht, und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir; ja, eitel Hauch ist jeder Mensch, der dasteht{O. feststeht}. (Sela.)

7 Ja, als ein Schattenbild wandelt der Mensch einher; ja, vergebens ist er{Eig. sind sie}voll Unruhe; er häuft auf und weiss nicht, wer es einsammeln wird.

8 Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung ist auf dich!

9 Errette mich von allen meinen Übertretungen, mache mich nicht zum Hohne des Toren{S. die Anm. zu Ps. 14,1}!

10 Ich bin verstummt, ich tue meinen Mund nicht auf; denn du, du hast es getan.

11 Entferne von mir deine Plage! Durch die Schläge{Eig. die Befehdung, den Angriff}deiner Hand vergehe ich.

12 Strafst du einen Mann mit Züchtigungen für die Ungerechtigkeit, so machst du, gleich der Motte, seine Schönheit zergehen; ja, ein Hauch sind alle Menschen. (Sela.)

13 Höre mein Gebet, Jahwe, und nimm zu Ohren mein Schreien; schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse wie alle meine Väter.

14 Blicke von mir ab, dass ich mich erquicke{Eig. erheitere}, bevor ich dahingehe und nicht mehr bin!

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