1 Reis

1. Und Rehabeam zog gen Sichem; denn das ganze Israel war gen Sichem kommen, ihn zum K├Ânige zu machen.

2. Und Jerobeam, der Sohn Nebats, h├Ârete das, da er noch in ├ägypten war, dahin er vor dem K├Ânige Salomo geflohen war; und blieb in ├ägypten.

3. Und sie sandten hin und lie├čen ihn rufen. Und Jerobeam samt der ganzen Gemeine Israels kamen und redeten mit Rehabeam und sprachen:

4. Dein Vater hat unser Joch zu hart gemacht; so mache du nun den harten Dienst und das schwere Joch leichter, das er uns aufgelegt hat, so wollen wir dir untert├Ąnig sein.

5. Er aber sprach zu ihnen: Gehet hin bis an den dritten Tag, so kommt wieder zu mir. Und das Volk ging hin.

6. Und der K├Ânig Rehabeam hielt einen Rat mit den ├ältesten, die vor seinem Vater Salomo stunden, da er lebte, und sprach: Wie ratet ihr, da├č wir diesem Volk eine Antwort geben?

7. Sie sprachen zu ihm: Wirst du heute diesem Volk einen Dienst tun und ihnen zu Willen sein und sie erh├Âren und ihnen gute Worte geben, so werden sie dir untert├Ąnig sein dein Leben lang.

8. Aber er verlie├č der ├ältesten Rat, den sie ihm gegeben hatten, und hielt einen Rat mit den Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren und vor ihm stunden.

9. Und er sprach zu ihnen: Was ratet ihr, da├č wir antworten diesem Volk, die zu mir gesagt haben: Mache das Joch leichter, das dein Vater auf uns geleget hat.

10. Und die Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren, sprachen zu ihm: Du sollst zu dem Volk, das zu dir sagt: Dein Vater hat unser Joch zu schwer gemacht, mache du es uns leichter, also sagen: Mein kleinster Finger soll dicker sein denn meines Vaters Lenden.

11. Nun, mein Vater hat auf euch ein schwer Joch geladen, ich aber will's noch mehr ├╝ber euch machen; mein Vater hat euch mit Peitschen gez├╝chtigt, ich will euch mit Skorpionen z├╝chtigen.

12. Also kam Jerobeam samt dem ganzen Volk zu Rehabeam am dritten Tage, wie der K├Ânig gesagt hatte und gesprochen: Kommt wieder zu mir am dritten Tage!

13. Und der K├Ânig gab dem Volk eine harte Antwort und verlie├č den Rat, den ihm die ├ältesten gegeben hatten,

14. und redete mit ihnen nach dem Rat der Jungen und sprach: Mein Vater hat euer Joch schwer gemacht, ich aber will es noch mehr ├╝ber euch machen; mein Vater hat euch mit Peitschen gez├╝chtiget, ich aber will euch mit Skorpionen z├╝chtigen.

15. Also gehorchte der K├Ânig dem Volk nicht; denn es war also gewandt von dem HERRN, auf da├č er sein Wort bekr├Ąftigte, das er durch Ahia von Silo geredet hatte zu Jerobeam, dem Sohn Nebats.

16. Da aber das ganze Israel sah, da├č der K├Ânig sie nicht h├Âren wollte, gab das Volk dem K├Ânige eine Antwort und sprach: Was haben wir denn Teils an David, oder Erbe am Sohn Isais? Israel, hebe dich zu deinen H├╝tten! So siehe nun du zu deinem Hause, David! Also ging Israel in seine H├╝tten,

17. da├č Rehabeam regierete nur ├╝ber die Kinder Israel, die in den St├Ądten Judas wohneten.

18. Und da der K├Ânig Rehabeam hinsandte Adoram, den Rentmeister, warf ihn ganz Israel mit Steinen zu Tode. Aber der K├Ânig Rehabeam stieg frisch auf einen Wagen, da├č er fl├Âhe gen Jerusalem.

19. Also fiel Israel ab vom Hause Davids bis auf diesen Tag.

20. Da nun ganz Israel h├Ârete, da├č Jerobeam war wiederkommen, sandten sie hin und lie├čen ihn rufen zu der ganzen Gemeine und machten ihn zum K├Ânige ├╝ber das ganze Israel. Und folgte niemand dem Hause David ohne der Stamm Juda alleine.

21. Und da Rehabeam gen Jerusalem kam, sammelte er das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, hundertundachtzigtausend junge streitbare Mannschaft, wider das Haus Israel zu streiten und das K├Ânigreich wieder an Rehabeam, den Sohn Salomos, zu bringen.

22. Es kam aber Gottes Wort zu Semaja, dem Mann Gottes, und sprach:

23. Sage Rehabeam, dem Sohn Salomos, dem K├Ânig Judas, und zum ganzen Hause Juda und Benjamin und dem andern Volk und sprich:

24. So spricht der HERR: Ihr sollt nicht hinaufziehen und streiten wider eure Br├╝der, die Kinder Israel; ein jeder Mann gehe wieder heim: denn solches ist von mir geschehen. Und sie gehorchten dem Wort des HERRN und kehreten um, da├č sie hingingen, wie der HERR gesagt hatte.

25. Jerobeam aber bauete Sichem auf dem Gebirge Ephraim und wohnete drinnen, und zog von dannen heraus und bauete Pnuel.

26. Jerobeam aber gedachte in seinem Herzen: Das K├Ânigreich wird nun wieder zum Hause Davids fallen,

27. so dies Volk soll hinaufgehen, Opfer zu tun in des HERRN Hause zu Jerusalem; und wird sich das Herz dieses Volks wenden zu ihrem HERRN Rehabeam, dem K├Ânige Judas, und wird mich erw├╝rgen und wieder zu Rehabeam, dem K├Ânige Judas, fallen.

28. Und der K├Ânig hielt einen Rat; und machte zwei g├╝ldene K├Ąlber und sprach zu ihnen: Es ist euch zu viel, hinauf gen Jerusalem zu gehen; siehe, da sind deine G├Âtter, Israel, die dich aus ├ägyptenland gef├╝hret haben!

29. Und setzte eins zu Bethel und das andere tat er gen Dan.

30. Und das geriet zur S├╝nde; denn das Volk ging hin Vordem einen bis gen Dan.

31. Er machte auch ein Haus der H├Âhen; und machte Priester von den Geringsten im Volk, die nicht von den Kindern Levi waren.

32. Und er machte ein Fest am f├╝nfzehnten Tage des achten Monden, wie das Fest in Juda, und opferte auf dem Altar. So tat er zu Bethel, da├č man den K├Ąlbern opferte, die er gemacht hatte; und stiftete zu Bethel die Priester der H├Âhen, die er gemacht hatte.

33. Und opferte auf dem Altar, den er gemacht hatte zu Bethel, am f├╝nfzehnten Tage des achten Monden, welchen er aus seinem Herzen erdacht hatte; und machte den Kindern Israel Feste; und opferte auf dem Altar, da├č man r├Ąuchern sollte.

1. Und siehe, ein Mann Gottes kam von Juda durch das Wort des HERRN gen Bethel; und Jerobeam stund bei dem Altar zu r├Ąuchern.

2. Und er rief wider den Altar durch das Wort des HERRN und sprach: Altar, Altar! so spricht der HERR: Siehe, es wird ein Sohn dem Hause Davids geboren werden mit Namen Josia, der wird auf dir opfern die Priester der H├Âhe, die auf dir r├Ąuchern, und wird Menschenbeine auf dir verbrennen.

3. Und er gab des Tages ein Wunder und sprach: Das ist das Wunder, da├č solches der HERR geredet hat: Siehe, der Altar wird rei├čen und die Asche versch├╝ttet werden, die drauf ist.

4. Da aber der K├Ânig das Wort von dem Mann Gottes h├Ârete, der wider den Altar zu Bethel rief, reckte er seine Hand aus bei dem Altar und sprach: Greifet ihn! Und seine Hand verdorrete, die er wider ihn ausgereckt hatte, und konnte sie nicht wieder zu sich ziehen.

5. Und der Altar ri├č, und die Asche ward versch├╝ttet vom Altar, nach dem Wunder, das der Mann Gottes gegeben hatte durch das Wort des HERRN.

6. Und der K├Ânig antwortete und sprach zu dem Mann Gottes: Bitte das Angesicht des HERRN, deines Gottes, und bitte f├╝r mich, da├č meine Hand wieder zu mir komme. Da bat der Mann Gottes das Angesicht des HERRN; und dem K├Ânige ward seine Hand wieder zu ihm gebracht und ward, wie sie vorhin war.

7. Und der K├Ânig redete mit dem Mann Gottes: Komm mit mir heim und labe dich; ich will dir ein Geschenk geben.

8. Aber der Mann Gottes sprach zum K├Ânige: Wenn du mir auch dein halbes Haus g├Ąbest, so k├Ąme ich doch nicht mit dir; denn ich will an diesem Ort kein Brot essen noch Wasser trinken.

9. Denn also ist mir geboten durch des HERRN Wort und gesagt: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser trinken und nicht wieder durch den Weg kommen, den du gegangen bist.

10. Und er ging weg durch einen andern Weg und kam nicht wieder durch den Weg, den er gen Bethel kommen war.

11. Es wohnete aber ein alter Prophet zu Bethel; zu dem kam sein Sohn und erz├Ąhlete ihm alle Werke, die der Mann Gottes getan hatte des Tages zu Bethel, und die Worte, die er zum K├Ânige geredet hatte.

12. Und ihr Vater sprach zu ihnen: Wo ist der Weg den er gezogen ist? Und seine S├Âhne zeigten ihm den Weg, den der Mann Gottes gezogen war, der von Juda kommen war.

13. Er aber sprach zu seinen S├Âhnen: Sattelt mir den Esel! Und da sie ihm den Esel sattelten, ritt er drauf.

14. Und er zog dem Mann Gottes nach und fand ihn unter einer Eiche sitzen; und sprach zu ihm: Bist du der Mann Gottes, der von Juda kommen ist? Er sprach: Ja.

15. Er sprach zu ihm: Komm mit mir heim und i├č Brot!

16. Er aber sprach: Ich kann nicht mit dir umkehren und mit dir kommen; ich will auch nicht Brot essen noch Wasser trinken mit dir an diesem Ort.

17. Denn es ist mit mir geredet worden durch das Wort des HERRN: Du sollst daselbst weder Brot essen noch Wasser trinken; du sollst nicht wieder durch den Weg gehen, den du gegangen bist.

18. Er sprach zu ihm: Ich bin auch ein Prophet wie du, und ein Engel hat mit mir geredet durch des HERRN Wort und gesagt: F├╝hre ihn wieder mit dir heim, da├č er Brot esse und Wasser trinke. Er log ihm aber.

19. Und f├╝hrete ihn wieder um, da├č er Brot a├č und Wasser trank in seinem Hause.

20. Und da sie zu Tisch sa├čen, kam das Wort des HERRN zum Propheten, der ihn wieder umgef├╝hret hatte,

21. und schrie den Mann Gottes an, der von Juda kommen war, und sprach: So spricht der HERR: Darum da├č du dem Munde des HERRN bist ungehorsam gewesen und hast nicht gehalten das Gebot, das dir der HERR, dein Gott, geboten hat,

22. und bist umgekehret, hast Brot gegessen und Wasser getrunken an dem Ort, davon er dir sagte: Du sollst weder Brot essen noch Wasser trinken, so soll dein Leichnam nicht in deiner V├Ąter Grab kommen.

23. Und nachdem er Brot gegessen und getrunken hatte, sattelte man den Esel dem Propheten, den er wieder umgef├╝hret hatte.

24. Und da er wegzog, fand ihn ein L├Âwe auf dem Wege und t├Âtete ihn; und sein Leichnam lag geworfen in dem Wege und der Esel stund neben ihm, und der L├Âwe stund neben dem Leichnam.

25. Und da Leute vor├╝bergingen, sahen sie den Leichnam in den Weg geworfen und den L├Âwen bei dem Leichnam stehen; und kamen und sagten es in der Stadt, da der alte Prophet innen wohnete.

26. Da das der Prophet h├Ârete, der ihn wieder umgef├╝hret hatte, sprach er: Es ist der Mann Gottes, der dem Munde des HERRN ist ungehorsam gewesen; darum hat ihn der HERR dem L├Âwen gegeben, der hat ihn zerbrochen und get├Âtet nach dem Wort, das ihm der HERR gesagt hat.

27. Und sprach zu seinen S├Âhnen: Sattelt mir den Esel! Und da sie ihn gesattelt hatten,

28. zog er hin und fand seinen Leichnam in den Weg geworfen, und den Esel und den L├Âwen neben dem Leichnam stehen Der L├Âwe hatte nichts gefressen vom Leichnam und den Esel nicht zerbrochen.

29. Da hub der Prophet den Leichnam des Mannes Gottes auf und legte ihn auf den Esel und f├╝hrete ihn wieder um; und kam in die Stadt des alten Propheten, da├č sie ihn klageten und begr├╝ben.

30. Und er legte den Leichnam in sein Grab; und sie klagten ihn: Ach, Bruder!

31. Und da sie ihn begraben hatten, sprach er zu seinen S├Âhnen: Wenn ich sterbe, so begrabet mich in dem Grabe, da der Mann Gottes innen begraben ist, und leget meine Beine neben seine Beine.

32. Denn es wird geschehen, was er geschrieen hat wider den Altar zu Bethel durch das Wort des HERRN und wider alle H├Ąuser der H├Âhen, die in den St├Ądten Samarias sind.

33. Aber nach dieser Geschichte kehrete sich Jerobeam nicht von seinem b├Âsen Wege, sondern verkehrete sich und machte Priester der H├Âhen von den Geringsten des Volks: Zu wem er Lust hatte, des Hand f├╝llete er, und der ward Priester der H├Âhe.

34. Und dies geriet zur S├╝nde dem Hause Jerobeams, da├č er verderbet und von der Erde vertilget ward.

1. Zu der Zeit war Abia, der Sohn Jerobeams, krank.

2. Und Jerobeam sprach zu seinem Weibe: Mache dich auf und verstelle dich, da├č niemand merke, da├č du Jerobeams Weib seiest, und gehe hin gen Silo. Siehe, daselbst ist der Prophet Ahia, der mir geredet hat, da├č ich sollte K├Ânig sein ├╝ber dies Volk.

3. Und nimm mit dir zehn Brote und Kuchen und einen Krug mit Honig; und komm zu ihm, da├č er dir sage, wie es dem Knaben gehen wird.

4. Und das Weib Jerobeams tat also; und machte sich auf und ging hin gen Silo und kam ins Haus Ahias. Ahia aber konnte nicht sehen; denn seine Augen starreten vor Alter.

5. Aber der HERR sprach zu Ahia: Siehe, das Weib Jerobeams kommt, da├č sie von dir eine Sache frage um ihren Sohn; denn er ist krank. So rede nun mit ihr so und so. Da sie nun hineinkam, stellete sie sich fremd.

6. Als aber Ahia h├Ârete das Rauschen ihrer F├╝├če zur T├╝r hineingehen, sprach er: Komm herein, du Weib Jerobeams, warum stellest du dich so fremd? Ich bin zu dir gesandt ein harter Bote.

7. Gehe hin und sage Jerobeam: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich erhaben aus dem Volk und zum F├╝rsten ├╝ber mein Volk Israel gesetzt;

8. und habe das K├Ânigreich von Davids Hause gerissen und dir gegeben. Du aber bist nicht gewesen wie mein Knecht David, der meine Gebote hielt und wandelte mir nach von ganzem Herzen, da├č er tat, was mir nur wohlgefiel;

9. und hast ├╝bel getan ├╝ber alle, die vor dir gewesen sind, bist hingegangen und hast dir andere G├Âtter gemacht und gegossene Bilder, da├č du mich zu Zorn reizetest, und hast mich hinter deinen R├╝cken geworfen.

10. Darum siehe, ich will Ungl├╝ck ├╝ber das Haus Jerobeams f├╝hren und ausrotten an dem Jerobeam auch den, der an die Wand pisset, den Verschlossenen und Verlassenen in Israel; und will die Nachkommen des Hauses Jerobeam ausfegen, wie man Kot ausfeget, bis ganz mit ihm aus sei.

11. Wer von Jerobeam stirbt in der Stadt, den sollen die Hunde fressen; wer aber auf dem Felde stirbt, den sollen die V├Âgel des Himmels fressen; denn der HERR hat es geredet.

12. So mache du dich auf und gehe heim. Und wenn dein Fu├č zur Stadt eintritt, wird das Kind sterben.

13. Und es wird ihn das ganze Israel klagen und werden ihn begraben. Denn dieser allein von Jerobeam wird zu Grabe kommen, darum da├č etwas Gutes an ihm erfunden ist vor dem HERRN, dem Gott Israels, im Hause Jerobeams.

14. Der HERR aber wird ihm einen K├Ânig ├╝ber Israel erwecken, der wird das Haus Jerobeams ausrotten des Tages. Und was ist nun gemacht?

15. Und der HERR wird Israel schlagen, gleichwie das Rohr im Wasser beweget wird, und wird Israel ausrei├čen von diesem guten Lande, das er ihren V├Ątern gegeben hat, und wird sie streuen ├╝ber das Wasser, darum da├č sie ihre Haine gemacht haben, den HERRN zu erz├╝rnen.

16. Und wird Israel ├╝bergeben um der S├╝nden willen Jerobeams, der da ges├╝ndiget hat und Israel hat s├╝ndigen gemacht.

17. Und das Weib Jerobeams machte sich auf, ging hin und kam gen Thirza. Und da sie auf die Schwelle des Hauses kam, starb der Knabe.

18. Und sie begruben ihn, und ganz Israel klagte ihn nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch seinen Knecht Ahia, den Propheten.

19. Was mehr von Jerobeam zu sagen ist, wie er gestritten und regieret hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Israels.

20. Die Zeit aber, die Jerobeam regierte, sind zweiundzwanzig Jahre. Und entschlief mit seinen V├Ątern; und sein Sohn Nadab ward K├Ânig an seiner Statt.

21. So war Rehabeam, der Sohn Salomos, K├Ânig in Juda. Einundvierzig Jahre alt war Rehabeam, da er K├Ânig ward und regierete siebenzehn Jahre zu Jerusalem, in der Stadt, die der HERR erw├Ąhlet hatte aus allen St├Ąmmen Israels, da├č er seinen Namen daselbst hinstellete. Seine Mutter hie├č Naema, eine Ammonitin.

22. Und Juda tat, das dem HERRN ├╝bel gefiel; und reizten ihn zu Eifer, mehr denn alles, das ihre V├Ąter getan hatten mit ihren S├╝nden, die sie taten.

23. Denn sie baueten ihnen auch H├Âhen, S├Ąulen und Haine auf allen hohen H├╝geln und unter allen gr├╝nen B├Ąumen.

24. Es waren auch Hurer im Lande; und sie taten alle die Greuel der Heiden, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte.

25. Aber im f├╝nften Jahr des K├Ânigs Rehabeam zog Sisak, der K├Ânig in ├ägypten, herauf wider Jerusalem.

26. Und nahm die Sch├Ątze aus dem Hause des HERRN und aus dem Hause des K├Ânigs und alles, was zu nehmen war, und nahm alle g├╝ldenen Schilde, die Salomo hatte lassen machen;

27. an welcher Statt lie├č der K├Ânig Rehabeam eherne Schilde machen und befahl sie unter die Hand der obersten Trabanten, die der T├╝r h├╝teten am Hause des K├Ânigs.

28. Und so oft der K├Ânig in das Haus des HERRN ging, trugen sie die Trabanten und brachten sie wieder in der Trabanten Kammer.

29. Was aber mehr von Rehabeam zu sagen ist, und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Judas.

30. Es war aber Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam ihr Leben lang.

31. Und Rehabeam entschlief mit seinen V├Ątern und ward begraben mit seinen V├Ątern in der Stadt Davids. Und seine Mutter hie├č Naema, eine Ammonitin. Und sein Sohn Abiam ward K├Ânig an seiner Statt.

1. Im achtzehnten Jahr des K├Ânigs Jerobeam, des Sohns Nebats, ward Abiam K├Ânig in Juda;

2. und regierte drei Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hie├č Maecha, eine Tochter Abisaloms.

3. Und er wandelte in allen S├╝nden seines Vaters, die er vor ihm getan hatte und sein Herz war nicht rechtschaffen an dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.

4. Denn um Davids willen gab der HERR, sein Gott, ihm eine Leuchte zu Jerusalem, da├č er seinen Sohn nach ihm erweckte und erhielt zu Jerusalem,

5. darum da├č David getan hatte, das dem HERRN wohlgefiel, und nicht gewichen war von allem, das er ihm gebot sein Leben lang, ohne in dem Handel mit Uria, dem Hethiter.

6. Es war aber ein Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam sein Leben lang.

7. Was aber mehr von Abiam zu sagen ist, und alles, was er getan hat; siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Judas. Es war aber Krieg zwischen Abiam und Jerobeam.

8. Und Abiam entschlief mit seinen V├Ątern, und sie begruben ihn in der Stadt Davids. Und Assa, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

9. Im zwanzigsten Jahr des K├Ânigs Jerobeam ├╝ber Israel ward Assa K├Ânig in Juda.

10. Und regierte einundvierzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hie├č Maecha, eine Tochter Abisaloms.

11. Und Assa tat, das dem HERRN wohlgefiel, wie sein Vater David.

12. Und tat die Hurer aus dem Lande und tat ab alle G├Âtzen, die seine V├Ąter gemacht hatten.

13. Dazu setzte er auch seine Mutter Maecha ab vom Amt, das sie dem Miplezeth gemacht hatte im Haine. Und Assa rottete aus ihren Miplezeth und verbrannte ihn im Bach Kidron.

14. Aber die H├Âhen taten sie nicht ab. Doch war das Herz Assas rechtschaffen an dem HERRN sein Leben lang.

15. Und das Silber und Gold und Gef├Ą├č, das sein Vater geheiliget hatte, und was geheiliget war zum Hause des HERRN brachte er ein.

16. Und es war Streit zwischen Assa und Baesa, dem K├Ânige Israels, ihr Leben lang.

17. Baesa aber, der K├Ânig Israels, zog herauf wider Juda und bauete Rama, da├č niemand sollte aus und einziehen auf Assas Seiten, des K├Ânigs Judas.

18. Da nahm Assa alles Silber und Gold, das ├╝brig war im Schatz des Hauses des HERRN und im Schatz des Hauses des K├Ânigs, und gab's in seiner Knechte H├Ąnde; und sandte sie zu Benhadad, dem Sohn Tabrimons, des Sohns Hesions, dem K├Ânige in Syrien, der zu Damaskus wohnete, und lie├č ihm sagen:

19. Es ist ein Bund zwischen mir und dir und zwischen meinem Vater und deinem Vater; darum schicke ich dir ein Geschenk, Silber und Gold, da├č du fahren lassest den Bund, den du mit Baesa, dem K├Ânige Israels, hast, da├č er von mir abziehe.

20. Benhadad gehorchte dem K├Ânige Assa und sandte seine Hauptleute wider die St├Ądte Israels und schlug Ijon und Dan und Abel-Beth-Maecha, das ganze Cinneroth, an dem ganzen Lande Naphthali.

21. Da das Baesa h├Ârete, lie├č er ab, zu bauen Rama, und zog wieder gen Thirza.

22. Der K├Ânig Assa aber lie├č erschallen im ganzen Juda: Hie sei niemand ausgenommen! Und sie nahmen die Steine und Holz von Rama weg, damit Baesa gebauet hatte; und der K├Ânig Assa bauete damit Geba-Benjamin und Mizpa.

23. Was aber mehr von Assa zu sagen ist, und alle seine Macht und alles, was er getan hat, und die St├Ądte, die er gebauet hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Judas; ohne da├č er in seinem Alter an seinen F├╝├čen krank war.

24. Und Assa entschlief mit seinen V├Ątern und ward begraben mit seinen V├Ątern in der Stadt Davids, seines Vaters. Und Josaphat, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

25. Nadab aber, der Sohn Jerobeams, ward K├Ânig ├╝ber Israel im andern Jahr Assas, des K├Ânigs Judas, und regierte ├╝ber Israel zwei Jahre.

26. Und tat, das dem HERRN ├╝bel gefiel, und wandelte in dem Wege seines Vaters und in seiner S├╝nde, damit er Israel hatte s├╝ndigen gemacht.

27. Aber Baesa, der Sohn Ahias, aus dem Hause Isaschar, machte einen Bund wider ihn und schlug ihn zu Gibethon, welche war der Philister. Denn Nadab und das ganze Israel belagerten Gibethon.

28. Also t├Âtete ihn Baesa im dritten Jahr Assas, des K├Ânigs Judas, und ward K├Ânig an seiner Statt.

29. Als er nun K├Ânig war, schlug er das ganze Haus Jerobeams und lie├č nicht ├╝ber etwas, das den Odem hatte von Jerobeam, bis er ihn vertilgte; nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch seinen Knecht Ahia von Silo,

30. um der S├╝nde willen Jerobeams, die er tat und damit Israel s├╝ndigen machte, mit dem Reizen, damit er den HERRN, den Gott Israels, erz├╝rnete.

31. Was aber mehr von Nadab zu sagen ist, und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Israels.

32. Und es war Krieg zwischen Assa und Baesa, dem K├Ânige Israels, ihr Leben lang.

33. Im dritten Jahr Assas, des K├Ânigs Judas, ward Baesa, der Sohn Ahias, K├Ânig ├╝ber das ganze Israel zu Thirza vierundzwanzig Jahre.

34. Und tat, das dem HERRN ├╝bel gefiel, und wandelte in dem Wege Jerobeams und in seiner S├╝nde, damit er Israel hatte s├╝ndigen gemacht.

1. Es kam aber das Wort des HERRN zu Jehu, dem Sohn Hananis, wider Baesa und sprach:

2. Darum, da├č ich dich aus dem Staube erhoben habe und zum F├╝rsten gemacht ├╝ber mein Volk Israel, und du wandelst in dem Wege Jerobeams und machest mein Volk Israel s├╝ndigen, da├č du mich erz├╝rnest durch ihre S├╝nde,

3. siehe, so will ich die Nachkommen Baesas und die Nachkommen seines Hauses wegnehmen und will dein Haus setzen wie das Haus Jerobeams, des Sohns Nebats.

4. Wer von Baesa stirbt in der Stadt, den sollen die Hunde fressen; und wer von ihm stirbt auf dem Felde, den sollen die V├Âgel des Himmels fressen.

5. Was aber mehr von Baesa zu sagen ist, und was er getan hat, und seine Macht, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Israels.

6. Und Baesa entschlief mit seinen V├Ątern und ward begraben zu Thirza. Und sein Sohn Ela ward K├Ânig an seiner Statt.

7. Auch das Wort des HERRN kam durch den Propheten Jehu, den Sohn Hananis, ├╝ber Baesa und ├╝ber sein Haus und wider alles ├ťbel, das er tat vor dem HERRN, ihn zu erz├╝rnen durch die Werke seiner H├Ąnde, da├č es w├╝rde wie das Haus Jerobeams, und darum da├č er diesen erschlagen hatte.

8. Im sechsundzwanzigsten Jahr Assas, des K├Ânigs Judas, ward Ela, der Sohn Baesas, K├Ânig ├╝ber Israel zu Thirza zwei Jahre.

9. Aber sein Knecht Simri, der Oberste ├╝ber die H├Ąlfte der Wagen, machte einen Bund wider ihn. Er aber war zu Thirza, trank und ward trunken im Hause Arzas, des Vogts zu Thirza.

10. Und Simri kam hinein und schlug ihn tot im siebenundzwanzigsten Jahr Assas, des K├Ânigs Judas, und ward K├Ânig an seiner Statt.

11. Und da er K├Ânig war und auf seinem Stuhl sa├č, schlug er das ganze Haus Baesas und lie├č nicht ├╝ber auch den, der an die Wand pisset, dazu seine Erben und seine Freunde.

12. Also vertilgte Simri das ganze Haus Baesas nach dem Wort des HERRN, das er ├╝ber Baesa geredet hatte durch den Propheten Jehu,

13. um aller S├╝nden willen Baesas und seines Sohns Ela, die sie taten und Israel s├╝ndigen machten, den HERRN, den Gott Israels, zu erz├╝rnen durch ihre Abg├Âtterei.

14. Was aber mehr von Ela zu sagen ist, und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Israels.

15. Im siebenundzwanzigsten Jahr Assas, des K├Ânigs Judas, ward Simri K├Ânig sieben Tage zu Thirza. Denn das Volk lag vor Gibethon der Philister.

16. Da aber das Volk im Lager h├Ârete sagen, da├č Simri einen Bund gemacht und auch den K├Ânig erschlagen h├Ątte, da machte ganz Israel desselben Tages Amri, den Feldhauptmann, zum K├Ânige ├╝ber Israel im Lager.

17. Und Amri zog herauf und das ganze Israel mit ihm von Gibethon und belagerten Thirza.

18. Da aber Simri sah, da├č die Stadt sollte gewonnen werden, ging er in den Palast im Hause des K├Ânigs und verbrannte sich mit dem Hause des K├Ânigs und starb

19. um seiner S├╝nden willen, die er getan hatte, da├č er tat, das dem HERRN ├╝bel gefiel, und wandelte in dem Wege Jerobeams und in seiner S├╝nde, die er tat, da├č er Israel s├╝ndigen machte.

20. Was aber mehr von Simri zu sagen ist, und wie er einen Bund machte, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Israels.

21. Dazumal teilte sich das Volk Israel in zwei Teile. Eine H├Ąlfte hing an Thibni, dem Sohn Ginaths, da├č sie ihn zum K├Ânige machten; die andere H├Ąlfte aber hing an Amri.

22. Aber das Volk, das an Amri hing, ward st├Ąrker denn das Volk, das an Thibni hing, dem Sohn Ginaths. Und Thibni starb; da ward Amri K├Ânig.

23. Im einunddrei├čigsten Jahr Assas, des K├Ânigs Judas, ward Amri K├Ânig ├╝ber Israel zw├Âlf Jahre und regierete zu Thirza sechs Jahre.

24. Er kaufte den Berg Samaria von Semer um zween Zentner Silbers und bauete auf den Berg; und hie├č die Stadt, die er bauete, nach dem Namen Semers, des Berges HERRN, Samaria.

25. Und Amri tat, das dem HERRN ├╝bel gefiel, und war ├Ąrger denn alle, die vor ihm gewesen waren.

26. Und wandelte in allen Wegen Jerobeams, des Sohns Nebats, und in seinen S├╝nden, damit er Israel s├╝ndigen machte, da├č sie den HERRN, den Gott Israels, erz├╝rneten in ihrer Abg├Âtterei.

27. Was aber mehr von Amri zu sagen ist, und alles, was er getan hat, und seine Macht, die er ge├╝bet hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Israels.

28. Und Amri entschlief mit seinen V├Ątern und ward begraben zu Samaria. Und Ahab, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

29. Im achtunddrei├čigsten Jahr Assas, des K├Ânigs Judas, ward Ahab, der Sohn Amris, K├Ânig ├╝ber Israel und regierte ├╝ber Israel zu Samaria zweiundzwanzig Jahre.

30. Und tat, das dem HERRN ├╝bel gefiel, ├╝ber alle, die vor ihm gewesen waren.

31. Und war ihm ein Geringes, da├č er wandelte in der S├╝nde Jerobeams, des Sohns Nebats, und nahm dazu Isebel, die Tochter Ethbaals, des K├Ânigs zu Zidon, zum Weibe; und ging hin und dienete Baal und betete ihn an.

32. Und richtete Baal einen Altar auf im Hause Baals, das er ihm bauete zu Samaria.

33. Und machte einen Hain, da├č Ahab mehr tat, den HERRN, den Gott Israels, zu erz├╝rnen, denn alle K├Ânige Israels, die vor ihm gewesen waren.

34. Zur selben Zeit bauete Hiel von Bethel Jericho. Es kostete ihn seinen ersten Sohn Abiram, da er den Grund legte, und seinen j├╝ngsten Sohn Segub, da er die T├╝ren setzte, nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Josua, den Sohn Nuns.

1. Und es sprach Elia, der Thisbiter, aus den B├╝rgern Gileads, zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebet, vor dem ich stehe, es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.

2. Und das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach:

3. Gehe weg von hinnen und wende dich gegen Morgen und verbirg dich am Bach Krith, der gegen den Jordan fleu├čt.

4. Und sollst vom Bach trinken; und ich habe den Raben geboten, da├č sie dich daselbst sollen versorgen.

5. Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN; und ging weg und setzte sich am Bach Krith, der gegen den Jordan fleu├čt.

6. Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends; und er trank des Bachs.

7. Und es geschah nach etlichen Tagen, da├č der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Lande.

8. Da kam das Wort des HERRN zu ihm und sprach:

9. Mache dich auf und gehe gen Zarpath, welche bei Zidon liegt, und bleibe daselbst; denn ich habe daselbst einer Witwe geboten, da├č sie dich versorge.

10. Und er machte sich auf und ging gen Zarpath. Und da er kam an die T├╝r der Stadt, siehe, da war eine Witwe und las Holz auf. Und er rief ihr und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gef├Ą├če, da├č ich trinke.

11. Da sie, aber hinging zu holen, rief er ihr und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brots mit.

12. Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebet, ich habe nichts Gebackenes ohne eine Handvoll Mehls im Kad und ein wenig ├ľl im Kruge. Und siehe, ich habe ein Holz oder zwei aufgelesen und gehe hinein und will mir und meinem Sohn zurichten, da├č wir essen und sterben.

13. Elia sprach zu ihr: F├╝rchte dich nicht! Gehe hin und mache es, wie du gesagt hast; doch mache mir am ersten ein kleines Gebacknes davon und bringe mir's heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch machen.

14. Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Kad soll nicht verzehret werden, und dem ├ľlkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, da der HERR regnen lassen wird auf Erden.

15. Sie ging hin und machte, wie Elia gesagt hatte. Und er a├č, und sie auch und ihr Haus eine Zeitlang.

16. Das Mehl im Kad ward nicht verzehret, und dem ├ľlkrug mangelte nichts, nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Elia.

17. Und nach diesen Geschichten ward des Weibes, seiner Hauswirtin, Sohn krank, und seine Krankheit war so sehr hart, da├č kein Odem mehr in ihm blieb.

18. Und sie sprach zu Elia: Was habe ich mit dir zu schaffen, du Mann Gottes? Du bist zu mir hereinkommen, da├č meiner Missetat gedacht und mein Sohn get├Âtet w├╝rde.

19. Er sprach zu ihr: Gib mir her deinen Sohn! Und er nahm ihn von ihrem Scho├č und ging hinauf auf den Saal, da er wohnete, und legte ihn auf sein Bett.

20. Und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, hast du auch der Witwe, bei der ich ein Gast bin, so ├╝bel getan, da├č du ihren Sohn t├Âtest?

21. Und er ma├č sich ├╝ber dem Kinde dreimal und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, la├č die Seele dieses Kindes wieder zu ihm kommen!

22. Und der HERR erh├Ârete die Stimme Elias; und die Seele des Kindes kam wieder zu ihm und ward lebendig.

23. Und Elia nahm das Kind und brachte es hinab vom Saal ins Haus; und gab es seiner Mutter und sprach: Siehe da, dein Sohn lebet.

24. Und das Weib sprach zu Elia: Nun erkenne ich, da├č du ein Mann Gottes bist, und des HERRN Wort in deinem Munde ist Wahrheit.

1. Und ├╝ber eine lange Zeit kam das Wort des HERRN zu Elia, im dritten Jahr, und sprach: Gehe hin und zeige dich Ahab, da├č ich regnen lasse auf Erden.

2. Und Elia ging hin, da├č er sich Ahab zeigete. Es war aber eine gro├če Teurung zu Samaria.

3. Und Ahab rief Obadja, seinem Hof meister. (Obadja aber f├╝rchtete den HERRN sehr.

4. Denn da Isebel die Propheten des HERRN ausrottete, nahm Obadja hundert Propheten und versteckte sie in der H├Âhle, hie f├╝nfzig und da f├╝nfzig, und versorgete sie mit Brot und Wasser.)

5. So sprach nun Ahab zu Obadja: Zeuch durchs Land zu allen Wasserbrunnen und B├Ąchen, ob wir m├Âchten Heu finden und die Rosse und M├Ąuler erhalten, da├č nicht das Vieh alles umkomme.

6. Und sie teilten sich ins Land, da├č sie es durchz├Âgen. Ahab zog allein auf einem Weg und Obadja auch allein den andern Weg.

7. Da nun Obadja auf dem Wege war, siehe, da begegnete ihm Elia; und da er ihn kannte, fiel er auf sein Antlitz und sprach: Bist du nicht mein HERR Elia?

8. Er sprach: Ja; gehe hin, sage deinem HERRN: Siehe, Elia ist hie.

9. Er aber sprach: Was habe ich ges├╝ndiget, da├č du deinen Knecht willst in die H├Ąnde Ahabs geben, da├č er mich t├Âte?

10. So wahr der HERR, dein Gott, lebet, es ist kein Volk noch K├Ânigreich, dahin mein HERR nicht gesandt hat, dich zu suchen. Und wenn sie sprachen: Er ist nicht hie, nahm er einen Eid von dem K├Ânigreich und Volk, da├č man dich nicht funden h├Ątte.

11. Und du sprichst nun: Gehe hin, sage deinem HERRN: Siehe, Elia ist hie!

12. Wenn ich nun hinginge von dir, so w├╝rde dich der Geist des HERRN wegnehmen, wei├č nicht wohin; und ich dann k├Ąme und sagte es Ahab an und f├Ąnde dich nicht, so erw├╝rgete er mich. Aber dein Knecht f├╝rchtet den HERRN von seiner Jugend auf.

13. Ist's meinem HERRN nicht angesagt, was ich getan habe, da Isebel die Propheten des HERRN erw├╝rgete, da├č ich der Propheten des HERRN hundert versteckte, hie f├╝nfzig und da f├╝nfzig in der H├Âhle, und versorgete sie mit Brot und Wasser?

14. Und du sprichst nun: Gehe hin, sage deinem HERRN: Elia ist hie; da├č er mich erw├╝rge!

15. Elia sprach: So wahr der HERR Zebaoth lebet, vor dem ich stehe, ich will mich ihm heute zeigen.

16. Da ging Obadja hin Ahab entgegen und sagte es ihm an. Und Ahab ging hin Elia entgegen.

17. Und da Ahab Elia sah, sprach Ahab zu ihm: Bist du, der Israel verwirret?

18. Er aber sprach: Ich verwirre Israel nicht, sondern du und deines Vaters Haus, damit da├č ihr des HERRN Gebote verlassen habt und wandelt Baalim nach.

19. Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir das ganze Israel auf den Berg Karmel und die vierhundertundf├╝nfzig Propheten Baals, auch die vierhundert Propheten des Hains, die vom Tisch Isebels essen.

20. Also sandte Ahab hinunter alle Kinder Israel und versammelte die Propheten auf den Berg Karmel.

21. Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach; ist's aber Baal, so wandelt ihm nach! Und das Volk antwortete ihm nichts.

22. Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein ├╝berblieben ein Prophet des HERRN, aber der Propheten Baals sind vierhundertundf├╝nfzig Mann.

23. So gebet uns nun zween Farren und lasset sie erw├Ąhlen einen Farren und ihn zerst├╝cken und aufs Holz legen und kein Feuer dran legen, so will ich den andern Farren nehmen und aufs Holz legen und auch kein Feuer dran legen.

24. So rufet ihr an den Namen eures Gottes, und ich will den Namen des HERRN anrufen. Welcher Gott nun mit Feuer antworten wird, der sei Gott. Und das ganze Volk antwortete und sprach: Das ist recht.

25. Und Elia sprach zu den Propheten Baals: Erw├Ąhlet ihr einen Farren und machet am ersten, denn euer ist viel; und rufet eures Gottes Namen an und leget kein Feuer dran.

26. Und sie nahmen den Farren, den er ihnen gab, und richteten zu und riefen an den Namen Baals von Morgen an bis an den Mittag und sprachen: Baal, erh├Âre uns! Aber es war da keine Stimme noch Antwort. Und sie hinkten um den Altar, den sie gemacht hatten.

27. Da es nun Mittag ward, spottete ihrer Elia und sprach: Rufet laut; denn er ist ein Gott, er dichtet, oder hat zu schaffen, oder ist ├╝ber Feld, oder schl├Ąft vielleicht, da├č er aufwache.

28. Und sie riefen laut und ritzten sich mit Messern und Pfriemen nach ihrer Weise, bis da├č ihr Blut hernach ging.

29. Da aber der Mittag vergangen war, weissagten sie, bis da├č man das Speisopfer tun sollte; und war da keine Stimme, noch Antwort, noch Aufmerken.

30. Da sprach Elia zu allem Volk: Kommt her, alles Volk, zu mir! Und da alles Volk zu ihm trat, heilete er den Altar des HERRN, der zerbrochen war.

31. Und nahm zw├Âlf Steine nach der Zahl der St├Ąmme der Kinder Jakobs (zu welchem das Wort des HERRN redete und sprach: Du sollst Israel hei├čen).

32. Und bauete von den Steinen einen Altar im Namen des HERRN und machte um den Altar her eine Grube, zwei Kornma├č weit.

33. Und richtete das Holz zu und zerst├╝ckte den Farren und legte ihn aufs Holz.

34. Und sprach: Holet vier Kad Wasser voll und gie├čet es auf das Brandopfer und auf das Holz. Und sprach: Tut es noch einmal. Und sie taten es noch einmal. Und er sprach: Tut es zum drittenmal. Und sie taten es zum drittenmal.

35. Und das Wasser lief um den Altar her, und die Grube ward auch voll Wassers.

36. Und da die Zeit war, Speisopfer zu opfern, trat Elia, der Prophet, herzu und sprach: HERR, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, la├č heute kund werden, da├č du Gott in Israel bist und ich dein Knecht, und da├č ich solches alles nach deinem Wort getan habe.

37. Erh├Âre mich, HERR, erh├Âre mich, da├č dies Volk wisse, da├č du, HERR, Gott bist, da├č du ihr Herz danach bekehrest.

38. Da fiel das Feuer des HERRN herab und fra├č Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf in der Grube.

39. Da das alles Volk sah, fiel es auf sein Angesicht und sprachen: Der HERR ist Gott, der HERR ist Gott!

40. Elia aber sprach zu ihnen: Greifet die Propheten Baals, da├č ihrer keiner entrinne! Und sie griffen sie. Und Elia f├╝hrete sie hinab an den Bach Kison und schlachtete sie daselbst.

41. Und Elia sprach zu Ahab: Zeuch hinauf, i├č und trink; denn es rauschet, als wollte es sehr regnen.

42. Und da Ahab hinaufzog zu essen und zu trinken, ging Elia auf des Karmels Spitze und b├╝ckte sich zur Erde und tat sein Haupt zwischen seine Kniee.

43. Und sprach zu seinem Knaben: Gehe hinauf und schaue zum Meer zu! Er ging hinauf und schauete und sprach: Es ist nichts da. Er sprach: Gehe wieder hin siebenmal!

44. Und im siebentenmal sprach er: Siehe, es gehet eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Er sprach: Gehe hinauf und sage Ahab: Spanne an und fahre hinab, da├č dich der Regen nicht ergreife.

45. Und ehe man zusah, ward der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und kam ein gro├čer Regen. Ahab aber fuhr und zog gen Jesreel.

46. Und die Hand des HERRN kam ├╝ber Elia; und er g├╝rtete seine Lenden und lief vor Ahab hin, bis er kam gen Jesreel.

1. Und Ahab sagte Isebel an alles was Elia getan hatte, und wie er h├Ątte alle Propheten Baals mit dem Schwert erw├╝rget.

2. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und lie├č ihm sagen: Die G├Âtter tun mir dies und das, wo ich nicht morgen um diese Zeit deiner Seele tue wie dieser Seelen einer!

3. Da er das sah, machte er sich auf und ging, wo er hin wollte, und kam gen Berseba in Juda und lie├č seinen Knaben daselbst.

4. Er aber ging hin in die W├╝ste eine Tagreise; und kam hinein und setzte sich unter einen Wacholder und bat, da├č seine Seele st├╝rbe, und sprach: Es ist genug; nimm nun, HERR, meine Seele! Ich bin nicht besser denn meine V├Ąter.

5. Und legte sich und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, der Engel r├╝hrete ihn und sprach zu ihm: Stehe auf und i├č!

6. Und er sah sich um, und siehe, zu seinen H├Ąupten lag ein ger├Âstet Brot und eine Kanne mit Wasser. Und da er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.

7. Und der Engel des HERRN kam zum andernmal wieder und r├╝hrete ihn und sprach: Stehe auf und i├č; denn du hast einen gro├čen Weg vor dir.

8. Und er stund auf und a├č und trank; und ging durch Kraft derselben Speise vierzig Tage und vierzig N├Ąchte bis an den Berg Gottes Horeb.

9. Und kam daselbst in eine H├Âhle und blieb daselbst ├╝ber Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach zu ihm: Was machst du hie, Elia?

10. Er sprach: Ich habe geeifert um den HERRN, den Gott Zeboath; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen und deine Alt├Ąre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert erw├╝rget; und ich bin allein ├╝berblieben, und sie stehen danach, da├č sie mir mein Leben nehmen.

11. Er sprach: Gehe heraus und tritt auf den Berg vor den HERRN. Und siehe, der HERR ging vor├╝ber, und ein gro├čer, starker Wind, der die Berge zerri├č und die Felsen zerbrach, vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Winde aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben.

12. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein still sanftes Sausen.

13. Da das Elia h├Ârete, verh├╝llete er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging heraus und trat in die T├╝r der H├Âhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hie zu tun, Elia?

14. Er sprach: Ich habe um den HERRN, den Gott Zebaoth, geeifert; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Alt├Ąre zerbrochen, deine Propheten mit dem Schwert erw├╝rget; und ich bin allein ├╝berblieben, und sie stehen danach, da├č sie mir das Leben nehmen.

15. Aber der HERR sprach zu ihm: Gehe wiederum deines Weges durch die W├╝ste gen Damaskus; und geh hinein und salbe Hasael zum K├Ânige ├╝ber Syrien

16. und Jehu, den Sohn Nimsis, zum K├Ânige ├╝ber Israel und Elisa, den Sohn Saphats, von Abel-Mehola, zum Propheten an deiner Statt.

17. Und soll geschehen, da├č, wer dem Schwert Hasaels entrinnet, den soll Jehu t├Âten, und wer dem Schwert Jehus entrinnet den soll Elisa t├Âten.

18. Und ich will lassen ├╝berbleiben siebentausend in Israel, n├Ąmlich alle Kniee, die sich nicht gebeuget haben vor Baal, und allen Mund, der ihn nicht gek├╝sset hat.

19. Und er ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats, da├č er pfl├╝gete mit zw├Âlf Jochen vor sich hin; und er war selbst unter den Zw├Âlfen. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel auf ihn.

20. Er aber lie├č die Rinder und lief Elia nach und sprach: La├č mich meinen Vater und meine Mutter k├╝ssen, so will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Gehe hin und komm wieder; denn ich habe etwas mit dir zu tun.

21. Und er lief wieder von ihm und nahm ein Joch Rinder und opferte es; und kochte das Fleisch mit dem Holzwerk an den Rindern und gab's dem Volk, da├č sie a├čen. Und machte sich auf und folgte Elia nach und dienete ihm.

1. Und Benhadad, der K├Ânig zu Syrien, versammelte alle seine Macht, und waren zweiunddrei├čig K├Ânige mit ihm, und Ro├č und Wagen; und zog herauf und belagerte Samaria und stritt wider sie.

2. Und sandte Boten zu Ahab, dem K├Ânige Israels, in die Stadt.

3. Und lie├č ihm sagen: So spricht Benhadad: Dein Silber und dein Gold ist mein, und deine Weiber und deine besten Kinder sind auch mein.

4. Der K├Ânig Israels antwortete und sprach: Mein HERR K├Ânig, wie du geredet hast; ich bin dein und alles, was ich habe.

5. Und die Boten kamen wieder und sprachen: So spricht Benhadad: Weil ich zu dir gesandt habe und lassen sagen: Dein Silber und dein Gold, deine Weiber und deine Kinder sollst du mir geben,

6. so will ich morgen um diese Zeit meine Knechte zu dir senden, da├č sie dein Haus und deiner Untertanen H├Ąuser besuchen; und was dir lieblich ist, sollen sie in ihre H├Ąnde nehmen und wegtragen.

7. Da rief der K├Ânig Israels allen ├ältesten des Landes und sprach: Merket und sehet, wie b├Âse er's vornimmt! Er hat zu mir gesandt um meine Weiber und Kinder, Silber und Gold, und ich habe ihm des nicht gewehret.

8. Da sprachen zu ihm alle Alten und alles Volk: Du sollst nicht gehorchen noch bewilligen.

9. Und er sprach zu den Boten Benhadad: Saget meinem HERRN, dem K├Ânige: Alles, was du am ersten deinem Knecht entboten hast, will ich tun; aber dies kann ich nicht tun. Und die Boten gingen hin und sagten solches wieder.

10. Da sandte Benhadad zu ihm und lie├č ihm sagen: Die G├Âtter tun mir dies und das, wo der Staub Samarias genug sein soll, da├č alles Volk unter mir eine Handvoll davon bringe.

11. Aber der K├Ânig Israels antwortete und sprach: Saget: Der den Harnisch anlegt, soll sich nicht r├╝hmen, als der ihn hat abgelegt.

12. Da das Benhadad h├Ârete und er eben trank mit den K├Ânigen in den Gezelten, sprach er zu seinen Knechten: Schicket euch! Und sie schickten sich wider die Stadt.

13. Und siehe, ein Prophet trat zu Ahab, dem K├Ânige Israels, und sprach: So spricht der HERR: Du hast je gesehen all diesen gro├čen Haufen. Siehe, ich will ihn heute in deine Hand geben, da├č du wissen sollst, ich sei der HERR.

14. Ahab sprach: Durch wen? Er sprach: So spricht der HERR: Durch die Knaben der Landv├Âgte. Er sprach: Wer soll den Streit anspannen? Er sprach: Du.

15. Da z├Ąhlete er die Knaben der Landv├Âgte, und ihrer waren zweihundert und zweiunddrei├čig. Und z├Ąhlete nach ihnen das ganze Volk aller Kinder Israel: siebentausend Mann.

16. Und zogen aus im Mittage. Benhadad aber trank und war trunken im Gezelt samt den zweiunddrei├čig K├Ânigen, die ihm zu Hilfe kommen waren.

17. Und die Knaben der Landv├Âgte zogen am ersten aus. Benhadad aber sandte aus, und die sagten ihm an und sprachen: Es ziehen M├Ąnner aus Samaria.

18. Er sprach: Greifet sie lebendig, sie seien um Friede oder um Streits willen ausgezogen.

19. Da aber die Knaben der Landv├Âgte waren ausgezogen und das Heer ihnen nach,

20. schlug ein jeglicher, wer ihm vorkam. Und die Syrer flohen, und Israel jagte ihnen nach. Und Benhadad, der K├Ânig zu Syrien, entrann mit Rossen und Reitern.

21. Und der K├Ânig Israels zog aus und schlug Ro├č und Wagen, da├č er an den Syrern eine gro├če Schlacht tat.

22. Da trat ein Prophet zum K├Ânige Israels und sprach zu ihm: Gehe hin und st├Ąrke dich; und merke und siehe, was du tust! Denn der K├Ânig zu Syrien wird wider dich heraufziehen, wenn das Jahr um ist.

23. Denn die Knechte des K├Ânigs zu Syrien sprachen zu ihm: Ihre G├Âtter sind Bergg├Âtter; darum haben sie uns angewonnen. O da├č wir mit ihnen auf der Ebene streiten m├╝├čten! Was gilt's, wir wollten ihnen angewinnen?

24. Tu ihm also: Tu die K├Ânige weg, einen jeglichen von seinem Ort, und stelle HERREN an ihre St├Ątte.

25. Und ordne dir ein Heer, wie das Heer war, das du verloren hast, und Ro├č und Wagen, wie jene waren, und la├č uns wider sie streiten auf der Ebene. Was gilt's wir wollen ihnen obliegen? Er gehorchte ihrer Stimme und tat also.

26. Als nun das Jahr um war, ordnete Benhadad die Syrer und zog herauf gen Aphek, wider Israel zu streiten.

27. Und die Kinder Israel ordneten sich auch und versorgeten sich; und zogen hin ihnen entgegen und lagerten sich gegen sie wie zwo kleine Herden Ziegen. Der Syrer aber war das Land voll.

28. Und es trat ein Mann Gottes herzu und sprach zum K├Ânige Israels: So spricht der HERR: Darum, da├č die Syrer haben gesagt, der HERR sei ein Gott der Berge und nicht ein Gott der Gr├╝nde, so habe ich all diesen gro├čen Haufen in deine Hand gegeben, da├č ihr wisset, ich sei der HERR.

29. Und sie lagerten sich stracks gegen jene, sieben Tage. Am siebenten Tage zogen sie zuhauf in Streit; und die Kinder Israel schlugen der Syrer hunderttausend Fu├čvolks auf einen Tag.

30. Und die ├╝brigen flohen gen Aphek in die Stadt; und die Mauer fiel auf die ├╝brigen siebenundzwanzigtausend Mann. Und Benhadad floh auch in die Stadt, von einer Kammer in die andere.

31. Da sprachen seine Knechte zu ihm: Siehe, wir haben geh├Âret, da├č die K├Ânige des Hauses Israel barmherzige K├Ânige sind; so la├čt uns S├Ącke um unsere Lenden tun und Stricke um unsere H├Ąupter und zum K├Ânige Israels hinausgehen; vielleicht l├Ą├čt er deine Seele leben.

32. Und sie g├╝rteten S├Ącke um ihre Lenden und Stricke um ihre H├Ąupter und kamen zum K├Ânige Israels und sprachen: Benhadad, dein Knecht, l├Ą├čt dir sagen: Lieber, la├č meine Seele leben! Er aber sprach: Lebt er noch, so ist er mein Bruder.

33. Und die M├Ąnner nahmen eilend das Wort von ihm und deuteten es f├╝r sich und sprachen: Ja, dein Bruder Benhadad. Er sprach: Kommt und bringet ihn! Da ging Benhadad zu ihm heraus. Und lie├č ihn auf den Wagen sitzen

34. und sprach zu ihm: Die St├Ądte, die mein Vater deinem Vater genommen hat, will ich dir wiedergeben; und mache dir Gassen zu Damaskus, wie mein Vater zu Samaria getan hat, so will ich mit einem Bunde dich lassen. Und er machte mit ihm einen Bund und lie├č ihn ziehen.

35. Da sprach ein Mann unter den Kindern der Propheten zu seinem N├Ąchsten durch das Wort des HERRN: Lieber, schlage mich! Er aber weigerte sich, ihn zu schlagen.

36. Da sprach er zu ihm: Darum, da├č du der Stimme des HERRN nicht hast gehorchet, siehe, so wird dich ein L├Âwe schlagen, wenn du von mir gehest. Und da er von ihm abging, fand ihn ein L├Âwe und schlug ihn.

37. Und er fand einen andern Mann und sprach: Lieber, schlage mich! Und der Mann schlug ihn wund.

38. Da ging der Prophet hin und trat zum K├Ânige an den Weg und verstellete sein Angesicht mit Asche.

39. Und da der K├Ânig vor├╝berzog, schrie er den K├Ânig an und sprach: Dein Knecht war ausgezogen mitten im Streit. Und siehe, ein Mann war gewichen und brachte einen Mann zu mir und sprach: Verwahre diesen Mann; wo man sein wird missen, so soll deine Seele anstatt seiner Seele sein, oder sollst einen Zentner Silbers darw├Ągen.

40. Und da dein Knecht hie und da zu tun hatte, war der nicht mehr da. Der K├Ânig Israels sprach zu ihm: Das ist dein Urteil, du hast es selbst gef├Ąllet.

41. Da tat er eilend die Asche von seinem Angesicht; und der K├Ânig Israels kannte ihn, da├č er der Propheten einer war.

42. Und er sprach zu ihm: So spricht der HERR: Darum, da├č du hast den verbannten Mann von dir gelassen, wird deine Seele f├╝r seine Seele sein und dein Volk f├╝r sein Volk.

43. Aber der K├Ânig Israels zog hin Unmuts und zornig in sein Haus und kam gen Samaria.

1. Nach diesen Geschichten begab sich's, da├č Naboth, ein Jesreeliter, einen Weinberg hatte zu Jesreel, bei dem Palast Ahabs, des K├Ânigs zu Samaria.

2. Und Ahab redete mit Naboth und sprach: Gib mir deinen Weinberg, ich will mir einen Kohlgarten draus machen, weil er so nahe an meinem Hause liegt. Ich will dir einen bessern Weinberg daf├╝r geben; oder, so dir's gef├Ąllt, will ich dir Silber daf├╝r geben, so viel er gilt.

3. Aber Naboth sprach zu Ahab: Das lasse der HERR ferne von mir sein, da├č ich dir meiner V├Ąter Erbe sollte geben!

4. Da kam Ahab heim Unmuts und zornig um des Worts willen, das Naboth, der Jesreeliter, zu ihm hatte gesagt und gesprochen: Ich will dir meiner V├Ąter Erbe nicht geben. Und er legte sich auf sein Bett und wandte sein Antlitz und a├č kein Brot.

5. Da kam zu ihm hinein Isebel, sein Weib, und redete mit ihm: Was ist's, da├č dein Geist so Unmuts ist und da├č du nicht Brot issest?

6. Er sprach zu ihr: Ich habe mit Naboth, dem Jesreeliten, geredet und gesagt: Gib mir deinen Weinberg um Geld; oder, so du Lust dazu hast, will ich dir einen andern daf├╝r geben. Er aber sprach: Ich will dir meinen Weinberg nicht geben.

7. Da sprach Isebel, sein Weib, zu ihm: Was w├Ąre f├╝r ein K├Ânigreich in Israel, wenn du so t├Ątest? Stehe auf und i├č Brot und sei gutes Muts! Ich will dir den Weinberg Naboths, des Jesreeliten, verschaffen.

8. Und sie schrieb Briefe unter Ahabs Namen und versiegelte sie mit seinem Petschier; und sandte sie zu den Ältesten und Obersten in seiner Stadt, die um Naboth wohneten.

9. Und schrieb also in den Briefen: Lasset ein Fasten ausschreien und setzet Naboth oben an im Volk.

10. Und stellet zween loser Buben vor ihn, die da zeugen und sprechen: Du hast Gott und dem K├Ânige gesegnet. Und f├╝hret ihn hinaus und steiniget ihn, da├č er sterbe.

11. Und die Ältesten und Obersten seiner Stadt, die in seiner Stadt wohneten, taten, wie ihnen Isebel entboten hatte, wie sie in den Briefen geschrieben hatte, die sie zu ihnen sandte.

12. Und lie├čen ein Fasten ausschreien und lie├čen Naboth obenan unter dem Volk sitzen.

13. Da kamen die zween losen Buben und stelleten sich vor ihn und zeugten wider Naboth vor dem Volk und sprachen: Naboth hat Gott und dem K├Ânige gesegnet. Da f├╝hreten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn, da├č er starb.

14. Und sie entboten Isebel und lie├čen ihr sagen: Naboth ist gesteiniget und tot.

15. Da aber Isebel h├Ârete, da├č Naboth gesteiniget und tot war, sprach sie zu Anab: Stehe auf und nimm ein den Weinberg Naboths, des Jesreeliten, welchen er sich weigerte, dir um Geld zu geben. Denn Naboth lebt nimmer, sondern ist tot.

16. Da Ahab h├Ârete, da├č Naboth tot war, stund er auf, da├č er hinabginge zum Weinberge Naboths, des Jesreeliten, und ihn einn├Ąhme.

17. Aber das Wort des HERRN kam zu Elia, dem Thisbiten, und sprach:

18. Mache dich auf und gehe hinab Ahab, dem K├Ânige Israels, entgegen, der zu Samaria ist. (Siehe, er ist im Weinberge Naboths, dahin er ist hinabgegangen, da├č er ihn einnehme.)

19. Und rede mit ihm und sprich: So spricht der HERR: Du hast totgeschlagen, dazu auch eingenommen. Und sollst mit ihm reden und sagen: So spricht der HERR: An der St├Ątte, da Hunde das Blut Naboths geleckt haben, sollen auch Hunde dein Blut lecken.

20. Und Ahab sprach zu Elia: Hast du mich je deinen Feind erfunden? Er aber sprach: Ja, ich habe dich funden, darum da├č du verkauft bist, nur ├ťbels zu tun vor dem HERRN.

21. Siehe, ich will Ungl├╝ck ├╝ber dich bringen und deine Nachkommen wegnehmen; und will von Ahab ausrotten auch den, der an die Wand pisset und der verschlossen und ├╝bergelassen ist in Israel.

22. Und will dein Haus machen wie das Haus Jerobeams, des Sohns Nebats, und wie das Haus Baesas, des Sohns Ahias, um des Reizens willen, damit du erz├╝rnet und Israel s├╝ndigen gemacht hast.

23. Und ├╝ber Isebel redete der HERR auch und sprach: Die Hunde sollen Isebel fressen an der Mauer Jesreels.

24. Wer von Ahab stirbt in der Stadt, den sollen die Hunde fressen; und wer auf dem Felde stirbt, den sollen die V├Âgel unter dem Himmel fressen.

25. Also war niemand, der so gar verkauft w├Ąre, ├╝bel zu tun vor dem HERRN, als Ahab; denn sein Weib Isebel ├╝berredete ihn also.

26. Und er machte sich zum gro├čen Greuel, da├č er den G├Âtzen nachwandelte, allerdinge, wie die Amoriter getan hatten, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte.

27. Da aber Ahab solche Worte h├Ârete, zerri├č er seine Kleider und legte einen Sack an seinen Leib und fastete und schlief im Sack und ging j├Ąmmerlich einher.

28. Und das Wort des HERRN kam zu Elia, dem Thisbiten, und sprach:

29. Hast du nicht gesehen, wie sich Ahab vor mir b├╝ckete? Weil er sich nun vor mir b├╝ckete, will ich das Ungl├╝ck nicht einf├╝hren bei seinem Leben; aber bei seines Sohnes Leben will ich Ungl├╝ck ├╝ber sein Haus f├╝hren.

1. Und es kamen drei Jahre um, da├č kein Krieg war zwischen den Syrern und Israel.

2. Im dritten Jahr aber zog Josaphat, der K├Ânig Judas, hinab zum K├Ânige Israels.

3. Und der K├Ânig Israels sprach zu seinen Knechten: Wisset ihr nicht, da├č Ramoth in Gilead unser ist; und wir sitzen stille und nehmen sie nicht von der Hand des K├Ânigs zu Syrien?

4. Und sprach zu Josaphat: Willst du mit mir ziehen in den Streit gen Ramoth in Gilead? Josaphat sprach zum K├Ânige Israels: Ich will sein wie du und mein Volk wie dein Volk und meine Rosse wie deine Rosse.

5. Und Josaphat sprach zum K├Ânige Israels: Frage doch heute um das Wort des HERRN.

6. Da sammelte der K├Ânig Israels Propheten bei vierhundert Mann und sprach zu ihnen: Soll ich gen Ramoth in Gilead ziehen zu streiten, oder soll ich's lassen anstehen? Sie sprachen: Zeuch hinauf, der HERR wird's in die Hand des K├Ânigs geben.

7. Josaphat aber sprach: Ist hie kein Prophet mehr des HERRN, da├č wir von ihm fragen?

8. Der K├Ânig Israels sprach zu Josaphat: Es ist noch ein Mann, Micha, der Sohn Jemlas, von dem man den HERRN fragen mag. Aber ich bin ihm gram; denn er weissaget mir kein Gutes, sondern eitel B├Âses. Josaphat sprach: Der K├Ânig rede nicht also!

9. Da rief der K├Ânig Israels einem K├Ąmmerer und sprach: Bringe eilend her Micha, den Sohn Jemlas!

10. Der K├Ânig aber Israels und Josaphat, der K├Ânig Judas, sa├čen ein jeglicher auf seinem Stuhl, angezogen mit Kleidern, auf dem Platz vor der T├╝r am Tor Samarias; und alle Propheten weissagten vor ihnen.

11. Und Zedekia, der Sohn Knaenas, hatte ihm eiserne H├Ârner gemacht und sprach: So spricht der HERR: Hiemit wirst du die Syrer sto├čen, bis du sie aufr├Ąumest.

12. Und alle Propheten weissagten also und sprachen: Zeuch hinauf gen Ramoth in Gilead und fahre gl├╝ckselig; der HERR wird's in die Hand des K├Ânigs geben.

13. Und der Bote, der hingegangen war, Micha zu rufen, sprach zu ihm: Siehe, der Propheten Reden sind eintr├Ąchtiglich gut f├╝r den K├Ânig; so la├č nun dein Wort auch sein wie das Wort derselben und rede Gutes!

14. Micha sprach: So wahr der HERR lebet, ich will reden, was der HERR mir sagen wird.

15. Und da er zum K├Ânige kam, sprach der K├Ânig zu ihm: Micha, sollen wir gen Ramoth in Gilead ziehen zu streiten, oder sollen wir's lassen anstehen? Er sprach zu ihm: Ja, zeuch hinauf und fahre gl├╝ckselig; der HERR wird's in die Hand des K├Ânigs geben.

16. Der K├Ânig sprach abermal zu ihm: Ich beschw├Âre dich, da├č du mir nicht anders sagest denn die Wahrheit im Namen des HERRN.

17. Er sprach: Ich sah ganz Israel zerstreuet auf den Bergen wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Und der HERR sprach: Haben diese keinen HERRN? Ein jeglicher kehre wieder heim mit Frieden!

18. Da sprach der K├Ânig Israels zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt, da├č er mir nichts Gutes weissaget, sondern eitel B├Âses?

19. Er sprach: Darum h├Âre nun das Wort des HERRN. Ich sah den HERRN sitzen auf seinem Stuhl und alles himmlische Heer neben ihm stehen zu seiner Rechten und Linken.

20. Und der HERR sprach: Wer will Ahab ├╝berreden, da├č er hinaufziehe und falle zu Ramoth in Gilead? Und einer sagte dies, der andere das.

21. Da ging ein Geist heraus und trat vor den HERRN und sprach: Ich will ihn ├╝berreden. Der HERR sprach zu ihm: Womit?

22. Er sprach: Ich will ausgehen und will ein falscher Geist sein in aller seiner Propheten Munde. Er sprach: Du sollst ihn ├╝berreden und sollst es ausrichten; gehe aus und tue also!

23. Nun siehe, der HERR hat einen falschen Geist gegeben in aller dieser deiner Propheten Mund; und der HERR hat B├Âses ├╝ber dich geredet.

24. Da trat herzu Zedekia, der Sohn Knaenas, und schlug Micha auf den Backen und sprach: Wie? Ist der Geist des HERRN von mir gewichen, da├č er mit dir redet?

25. Micha sprach: Siehe, du wirst's sehen an dem Tage, wenn du von einer Kammer in die andere gehen wirst, da├č du dich verkriechest.

26. Der K├Ânig Israels sprach: Nimm Micha und la├č ihn bleiben bei Amon, dem B├╝rgermeister, und bei Joas, dem Sohn des K├Ânigs,

27. und sprich: So spricht der K├Ânig: Diesen setzet ein in den Kerker und speiset ihn mit Brot und Wasser der Tr├╝bsal, bis ich mit Frieden wiederkomme.

28. Micha sprach: Kommst du mit Frieden wieder, so hat der HERR nicht durch mich geredet. Und sprach: H├Âret zu, alles Volk!

29. Also zog der K├Ânig Israels und Josaphat, der K├Ânig Judas, hinauf gen Ramoth in Gilead.

30. Und der K├Ânig Israels sprach zu Josaphat: Verstelle dich und komm in den Streit mit deinen Kleidern angetan. Der K├Ânig Israels aber verstellete sich auch und zog in den Streit.

31. Aber der K├Ânig zu Syrien gebot den Obersten ├╝ber seine Wagen, der waren zweiunddrei├čig, und sprach: Ihr sollt nicht streiten wider Kleine noch Gro├če, sondern wider den K├Ânig Israels allein.

32. Und da die Obersten der Wagen Josaphat sahen, meineten sie, er w├Ąre der K├Ânig Israels, und fielen auf ihn mit Streiten; aber Josaphat schrie.

33. Da aber die Obersten der Wagen sahen, da├č er nicht der K├Ânig Israels war, wandten sie sich hinten von ihm.

34. Ein Mann aber spannete den Bogen ohngef├Ąhr und scho├č den K├Ânig Israels zwischen den Panzer und Hengel. Und er sprach zu seinem Fuhrmann: Wende deine Hand und f├╝hre mich aus dem Heer, denn ich bin wund.

35. Und der Streit nahm ├╝berhand desselben Tages; und der K├Ânig stund auf dem Wagen gegen die Syrer und starb des Abends. Und das Blut flo├č von den Wunden mitten in den Wagen.

36. Und man lie├č ausrufen im Heer, da die Sonne unterging, und sagen: Ein jeglicher gehe in seine Stadt und in sein Land!

37. Also starb der K├Ânig und ward gen Samaria gebracht. Und sie begruben ihn zu Samaria.

38. Und da sie den Wagen wuschen bei dem Teiche Samarias, leckten die Hunde sein Blut (es wuschen ihn aber die Huren) nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte.

39. Was mehr von Ahab zu sagen ist, und alles, was er getan hat, und das elfenbeinerne Haus, das er bauete, und alle St├Ądte, die er gebauet hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Israels.

40. Also entschlief Ahab mit seinen V├Ątern; und sein Sohn Ahasja ward K├Ânig an seiner Statt.

41. Und Josaphat, der Sohn Assas, ward K├Ânig ├╝ber Juda im vierten Jahr Ahabs, des K├Ânigs Israels.

42. Und war f├╝nfunddrei├čig Jahre alt, da er K├Ânig ward, und regierte f├╝nfundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hie├č Asuba, eine Tochter Silhis.

43. Und wandelte in allem Wege seines Vaters Assa und wich nicht davon; und er tat, das dem HERRN wohlgefiel.

44. Doch tat er die H├Âhen nicht weg, und das Volk opferte und r├Ąucherte noch auf den H├Âhen.

45. Und hatte Frieden mit dem K├Ânige Israels.

46. Was aber mehr von Josaphat zu sagen ist, und die Macht, was er getan, und wie er gestritten hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K├Ânige Judas.

47. Auch tat er aus dem Lande, was noch ├╝briger Hurer waren, die zu der Zeit seines Vaters Assa waren ├╝berblieben.

48. Und es war kein K├Ânig in Edom.

49. Und Josaphat hatte Schiffe lassen machen aufs Meer, die in Ophir gehen sollten, Gold zu holen. Aber sie gingen nicht; denn sie wurden zerbrochen zu Ezeon-Geber.

50. Dazumal sprach Ahasja, der Sohn Ahabs, zu Josaphat: La├č meine Knechte mit deinen Knechten in Schiffen fahren. Josaphat aber wollte nicht.

51. Und Josaphat entschlief mit seinen V├Ątern und ward begraben mit seinen V├Ątern in der Stadt Davids, seines Vaters; und Joram, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

52. Ahasja, der Sohn Ahabs, ward K├Ânig ├╝ber Israel zu Samaria im siebenzehnten Jahr Josaphats, des K├Ânigs Judas, und regierte ├╝ber Israel zwei Jahre.

53. Und tat, das dem HERRN ├╝bel gefiel, und wandelte in dem Wege seines Vaters und seiner Mutter und in dem Wege Jerobeams, des Sohns Nebats, der Israel s├╝ndigen machte.

Voc├¬ est├í lendo 1 Reis na edi├ž├úo LUTHER-1545, Luther, em Alem├úo.
Este l├şvro comp├┤e o Antigo Testamento, tem 22 cap├ştulos, e 816 vers├şculos.