1 Reis

1. Und Salomo befreundete sich mit Pharao, dem K√∂nig in √Ągypten; und nahm Pharaos Tochter und brachte sie in die Stadt Davids, bis er ausbauete sein Haus und des HERRN Haus und die Mauern um Jerusalem her.

2. Aber das Volk opferte noch auf den Höhen; denn es war noch kein Haus gebauet dem Namen des HERRN bis auf die Zeit.

3. Salomo aber hatte den HERRN lieb und wandelte nach den Sitten seines Vaters David, ohne daß er auf den Höhen opferte und räucherte.

4. Und der König ging hin gen Gibeon, daselbst zu opfern; denn das war eine herrliche Höhe. Und Salomo opferte tausend Brandopfer auf demselben Altar.

5. Und der HERR erschien Salomo zu Gibeon im Traum des Nachts; und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll!

6. Salomo sprach: Du hast an meinem Vater David, deinem Knechte, große Barmherzigkeit getan, wie er denn vor dir gewandelt hat in Wahrheit und Gerechtigkeit und mit richtigem Herzen vor dir; und hast ihm diese große Barmherzigkeit gehalten und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Stuhl säße, wie es denn jetzt gehet.

7. Nun, HERR, mein Gott, du hast deinen Knecht zum Könige gemacht an meines Vaters Davids Statt. So bin ich ein kleiner Knabe, weiß nicht weder meinen Ausgang noch Eingang.

8. Und dein Knecht ist unter dem Volk, das du erwählet hast, so groß, daß es niemand zählen noch beschreiben kann vor der Menge.

9. So wollest du deinem Knechte geben ein gehorsam Herz, daß er dein Volk richten möge und verstehen, was gut und böse ist. Denn wer vermag dies dein mächtig Volk zu richten?

10. Das gefiel dem HERRN wohl, daß Salomo um ein solches bat.

11. Und Gott sprach zu ihm: Weil du solches bittest und bittest nicht um langes Leben, noch um Reichtum, noch um deiner Feinde Seele, sondern um Verstand, Gericht zu hören,

12. siehe, so habe ich getan nach deinen Worten. Siehe, ich habe dir ein weises und verständiges Herz gegeben, daß deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommen wird.

13. Dazu, daß du nicht gebeten hast, habe ich dir auch gegeben, nämlich Reichtum und Ehre, daß deinesgleichen keiner unter den Königen ist zu deinen Zeiten.

14. Und so du wirst in meinen Wegen wandeln, daß du hältst meine Sitten und Gebote, wie dein Vater David gewandelt hat, so will ich dir geben ein langes Leben.

15. Und da Salomo erwachte, siehe, da war es ein Traum. Und kam gen Jerusalem und trat vor die Lade des Bundes des HERRN und opferte Brandopfer und Dankopfer; und machte ein groß Mahl allen seinen Knechten.

16. Zu der Zeit kamen zwo Huren zum Könige und traten vor ihn.

17. Und das eine Weib sprach: Ach, mein HERR, ich und dies Weib wohneten in einem Hause; und ich gelag bei ihr im Hause.

18. Und √ľber drei Tage, da ich geboren hatte, gebar sie auch. Und wir waren beieinander, da√ü kein Fremder mit uns war im Hause, ohne wir beide.

19. Und dieses Weibes Sohn starb in der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdr√ľckt.

20. Und sie stund in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, da deine Magd schlief, und legte ihn an ihren Arm und ihren toten Sohn legte sie an meinen Arm.

21. Und da ich des Morgens aufstund, meinen Sohn zu säugen, siehe, da war er tot. Aber am Morgen sah ich ihn eben an, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte.

22. Das andere Weib sprach: Nicht also, mein Sohn lebt und dein Sohn ist tot. Jene aber sprach: Nicht also, dein Sohn ist tot und mein Sohn lebt. Und redeten also vor dem Könige.

23. Und der König sprach: Diese spricht: Mein Sohn lebet und dein Sohn ist tot; jene spricht: Nicht also, dein Sohn ist tot und mein Sohn lebt.

24. Und der König sprach: Holet mir ein Schwert her! Und da das Schwert vor den König gebracht ward,

25. sprach der König: Teilet das lebendige Kind in zwei Teile und gebet dieser die Hälfte und jener die Hälfte.

26. Da sprach das Weib, des Sohn lebete, zum K√∂nige (denn ihr m√ľtterlich Herz entbrannte √ľber ihren Sohn): Ach, mein HERR, gebt ihr das Kind lebendig und t√∂tet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein, la√üt es teilen!

27. Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das Kind lebendig und tötet es nicht; die ist seine Mutter.

28. Und das Urteil erscholl vor dem ganzen Israel, das der K√∂nig gef√§llet hatte, und f√ľrchteten sich vor dem K√∂nige; denn sie sahen, da√ü die Weisheit Gottes in ihm war, Gericht zuhalten.

1. Also war Salomo K√∂nig √ľber ganz Israel.

2. Und dies waren seine F√ľrsten: Asarja, der Sohn Zadoks, des Priesters,

3. Elihoreph und Ahija, die Söhne Sisas, waren Schreiber. Josaphat, der Sohn Ahiluds, war Kanzler.

4. Benaja der Sohn Jojadas, war Feldhauptmann. Zadok und Abjathar waren Priester.

5. Asarja, der Sohn Nathans, war √ľber die Amtleute. Sabud, der Sohn Nathans, des Priesters, war des K√∂nigs Freund.

6. Ahisar war Hofmeister: Adoniram, der Sohn Abdas, war Rentmeister.

7. Und Salomo hatte zw√∂lf Amtleute √ľber ganz Israel, die den K√∂nig und sein Haus versorgten. Einer hatte des Jahrs einen Monden lang zu versorgen.

8. Und hießen also: Der Sohn Hurs auf dem Gebirge Ephraim;

9. der Sohn Dekers zu Makaz und zu Saalbim und zu Beth-Semes und zu Elon und Beth-Hanan;

10. der Sohn Heseds zu Aruboth, und hatte dazu Socho und das ganze Land Hepher;

11. der Sohn Abinadabs: die ganze HERRSChaft zu Dor; und hatte Taphath, Salomos Tochter, zum Weibe;

12. Baena, der Sohn Ahiluds, zu Thaenach und zu Megiddo und √ľber ganz Beth-Sean, welches liegt neben Zarthana unter Jesreel, von Beth-Sean bis an den Plan Mehola, bis jenseit Jakmeam;

13. der Sohn Gebers zu Ramoth in Gilead, und hatte die Flecken Jairs, des Sohns Manasses, in Gilead, und hatte die Gegend Argob, die in Basan liegt, sechzig großer Städte, vermauert und mit ehernen Riegeln;

14. Ahinadab, der Sohn Iddos, zu Mahanaim;

15. Ahimaaz in Naphthali; und der nahm auch Salomos Tochter, Basmath, zum Weibe;

16. Baena, der Sohn Husais, in Asser und zu Aloth;

17. Josaphat, der Sohn Paruahs, in Isaschar;

18. Simei, der Sohn Elas, in Benjamin;

19. Geber, der Sohn Uris, im Lande Gilead, im Lande Sihons, des Königs der Amoriter und Ogs, des Königs in Basan; ein Amtmann war in demselben Lande.

20. Juda aber und Israel, des war viel, wie der Sand am Meer; und aßen und tranken und waren fröhlich.

21. Also war Salomo ein HERR √ľber alle K√∂nigreiche, von dem Wasser an in der Philister Lande bis an die Grenze √Ągyptens, die ihm Geschenke zubrachten und dieneten ihm sein Leben lang.

22. Und Salomo mußte täglich zur Speisung haben dreißig Kor Semmelmehl und sechzig Kor ander Mehl,

23. zehn gemästete Rinder und zwanzig Weiderinder und hundert Schafe, ausgenommen Hirsche und Rehe und Gemsen und gemästet Vieh.

24. Denn er herrschete im ganzen Lande diesseit des Wassers, von Tiphsah bis gen Gasa, √ľber alle K√∂nige diesseit des Wassers, und hatte Frieden von allen seinen Untertanen umher,

25. daß Juda und Israel sicher wohneten, ein jeglicher unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, von Dan bis gen Berseba, solange Salomo lebte.

26. Und Salomo hatte vierzigtausend Wagenpferde und zwölftausend Reisige.

27. Und die Amtleute versorgten den König Salomo und alles, was zum Tisch des Königs gehörte, ein jeglicher in seinem Monden, und ließen nichts fehlen.

28. Auch Gerste und Stroh f√ľr die Rosse und L√§ufer brachten sie an den Ort, da er war, ein jeglicher nach seinem Befehl.

29. Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und getrost Herz wie Sand, der am Ufer des Meeres liegt,

30. da√ü die Weisheit Salomos gr√∂√üer war denn aller Kinder gegen Morgen und aller √Ągypter Weisheit.

31. Und war weiser denn alle Menschen, auch weiser denn die Dichter, Ethan, der Esrahiter, Heman, Chalkol und Darda; und war ber√ľhmt unter allen Heiden umher.

32. Und er redete dreitausend Spr√ľche, und seiner Lieder waren tausend und f√ľnf.

33. Und er redete von B√§umen, von der Zeder an zu Libanon bis an den Ysop, der aus der Wand w√§chst. Auch redete er von Vieh, von V√∂geln, von Gew√ľrm, von Fischen.

34. Und es kamen aus allen Völkern, zu hören die Weisheit Salomos, von allen Königen auf Erden, die von seiner Weisheit gehöret hatten.

1. Und Hiram, der König zu Tyrus, sandte seine Knechte zu Salomo; denn er hatte gehöret, daß sie ihn zum Könige gesalbet hatten an seines Vaters Statt. Denn Hiram liebte David sein Leben lang.

2. Und Salomo sandte zu Hiram und ließ ihm sagen:

3. Du weißt, daß mein Vater David nicht konnte bauen ein Haus dem Namen des HERRN, seines Gottes, um des Kriegs willen, der um ihn her war, bis sie der HERR unter seine Fußsohlen gab.

4. Nun aber hat mir der HERR, mein Gott, Ruhe gegeben umher, daß kein Widersacher noch böses Hindernis mehr ist.

5. Siehe, so habe ich gedacht, ein Haus zu bauen dem Namen des HERRN, meines Gottes, wie der HERR geredet hat zu meinem Vater David und gesagt: Dein Sohn, den ich an deine Statt setzen werde auf deinen Stuhl, der soll meinem Namen ein Haus bauen.

6. So befiehl nun, daß man mir Zedern aus Libanon haue, und daß deine Knechte mit meinen Knechten seien. Und den Lohn deiner Knechte will ich dir geben, alles, wie du sagest. Denn du weißt, daß bei uns niemand ist, der Holz zu hauen wisse wie die Zidonier.

7. Da Hiram aber h√∂rete die Worte Salomos, freuete er sich hoch und sprach: Gelobet sei der HERR heute, der David einen weisen Sohn gegeben hat √ľber dies gro√üe Volk!

8. Und Hiram sandte zu Salomo und ließ ihm sagen: Ich habe gehöret, was du zu mir gesandt hast. Ich will tun nach all deinem Begehr mit Zedern und Tannenholz.

9. Meine Knechte sollen sie von Libanon hinabbringen ans Meer; und will sie in Flößen legen lassen auf dem Meer bis an den Ort, den du mir wirst ansagen lassen; und will sie daselbst abbinden, und du sollst es holen lassen. Aber du sollst auch mein Begehr tun und Speise geben meinem Gesinde.

10. Also gab Hiram Salomo Zedern und Tannenholz nach all seinem Begehr.

11. Salomo aber gab Hiram zwanzigtausend Kor Weizen zu essen f√ľr sein Gesinde und zwanzig Kor gesto√üen √Ėl. Solches gab Salomo j√§hrlich dem Hiram.

12. Und der HERR gab Salomo Weisheit, wie er ihm geredet hatte. Und war Friede zwischen Hiram und Salomo; und sie machten beide einen Bund miteinander.

13. Und Salomo legte einen Anzahl auf das ganze Israel, und der Anzahl war dreißigtausend Mann.

14. Und sandte sie auf den Libanon, je einen Monden zehntausend, da√ü sie einen Monden auf dem Libanon waren und zween Monden daheim. Und Adoniram war √ľber solchen Anzahl.

15. Und Salomo hatte siebenzigtausend, die Last trugen, und achtzigtausend, die da zimmerten auf dem Berge,

16. ohne die obersten Amtleute Salomos, die √ľber das Werk gesetzt waren, n√§mlich dreitausend und dreihundert, welche √ľber das Volk herrscheten, das da am Werk arbeitete.

17. Und der König gebot, daß sie große und köstliche Steine ausbrächen, nämlich gehauene Steine zum Grund des Hauses.

18. Und die Bauleute Salomos und die Bauleute Hirams und die Giblim hieben aus, und bereiteten zu Holz und Steine, zu bauen das Haus.

1. Im vierhundertundachtzigsten Jahr nach dem Ausgang der Kinder Israel aus √Ągyptenland, im vierten Jahr des K√∂nigreichs Salomo √ľber Israel, im Monden Sif, das ist der andere Mond, ward das Haus dem HERRN gebauet.

2. Das Haus aber, das der König Salomo dem HERRN bauete, war sechzig Ellen lang und zwanzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch.

3. Und bauete eine Halle vor dem Tempel, zwanzig Ellen lang, nach der Breite des Hauses, und zehn Ellen breit vor dem Hause her.

4. Und er machte an das Haus Fenster, inwendig weit, auswendig enge.

5. Und er bauete einen Umgang an der Wand des Hauses rings umher, daß er beide um den Tempel und Chor herging; und machte seine äußere Wand umher.

6. Der unterste Gang war f√ľnf Ellen weit und der mittelste sechs Ellen weit und der dritte sieben Ellen weit; denn er legte Tramen au√üen am Hause umher, da√ü sie nicht an der Wand des Hauses sich hielten.

7. Und da das Haus gesetzt ward, waren die Steine zuvor ganz zugerichtet, daß man keinen Hammer noch Beil, noch irgend ein Eisenzeug im Bauen hörete.

8. Eine T√ľr aber war zur rechten Seite mitten am Hause, da√ü man durch Wendelsteine hinaufging auf den Mittelgang und vom Mittelgang auf den dritten.

9. Also bauete er das Haus und vollendete es; und sp√ľndete das Haus mit Zedern, beide oben und an W√§nden.

10. Er bauete auch einen Gang oben auf dem ganzen Hause herum, f√ľnf Ellen hoch, und deckte das Haus mit Zedernholz.

11. Und es geschah des HERRN Wort zu Salomo und sprach:

12. Das sei das Haus, das du bauest. Wirst du in meinen Geboten wandeln und nach meinen Rechten tun und alle meine Gebote halten, drinnen zu wandeln, will ich mein Wort mit dir bestätigen, wie ich deinem Vater David geredet habe.

13. Und will wohnen unter den Kindern Israel und will mein Volk Israel nicht verlassen.

14. Also bauete Salomo das Haus und vollendete es.

15. Und bauete die W√§nde des Hauses inwendig an den Seiten von Zedern, von des Hauses Boden an bis an die Decke; und sp√ľndete es mit Holz inwendig und t√§felte den Boden des Hauses mit tannenen Brettern.

16. Und er bauete hinten im Hause zwanzig Ellen lang eine zederne Wand vom Boden an bis an die Decke; und bauete daselbst inwendig den Chor und das Allerheiligste.

17. Aber das Haus des Tempels (vor dem Chor) war vierzig Ellen lang.

18. Inwendig war das ganze Haus eitel Zedern, mit gedrehten Knoten und Blumenwerk, das man keinen Stein sah.

19. Aber den Chor bereitete er inwendig im Hause, daß man die Lade des Bundes des HERRN daselbst hin täte.

20. Und vor dem Chor, der zwanzig Ellen lang, zwanzig Ellen weit und zwanzig Ellen hoch war und √ľberzogen mit lauterm Golde, sp√ľndete er den Altar mit Zedern.

21. Und Salomo √ľberzog das Haus inwendig mit lauterm Golde und zog g√ľldene Riegel vor dem Chor her, den er mit Golde √ľberzogen hatte,

22. also da√ü das ganze Haus gar mit Golde √ľberzogen war; dazu auch den ganzen Altar vor dem Chor √ľberzog er mit Golde.

23. Er machte auch im Chor zween Cherubim, zehn Ellen hoch, von √Ėlbaumholz.

24. F√ľnf Ellen hatte ein Fl√ľgel eines jeglichen Cherubs, da√ü zehn Ellen waren von dem Ende seines einen Fl√ľgels zum Ende seines andern Fl√ľgels.

25. Also hatte der andere Cherub auch zehn Ellen, und war einerlei Maß und einerlei Raum beider Cherubim,

26. daß also ein jeglicher Cherub zehn Ellen hoch war.

27. Und er tat die Cherubim inwendig ins Haus. Und die Cherubim breiteten ihre Fl√ľgel aus, da√ü eines Fl√ľgel r√ľhrete an diese Wand und des andern Cherub Fl√ľgel r√ľhrete an die andere Wand; aber mitten im Hause r√ľhrete ein Fl√ľgel den andern.

28. Und er √ľberzog die Cherubim mit Golde.

29. Und an allen Wänden des Hauses um und um ließ er Schnitzwerk machen von ausgehöhlten Cherubim, Palmen und Blumenwerk, inwendig und auswendig.

30. Auch √ľberzog er den Boden des Hauses mit g√ľldenen Blechen, inwendig und auswendig.

31. Und im Eingange des Chors machte er zwo T√ľren von √Ėlbaumholz mit f√ľnfeckigen Pfosten.

32. Und lie√ü Schnitzwerk darauf machen von Cherubim, Palmen und Blumenwerk; und √ľberzog sie mit g√ľldenen Blechen.

33. Also machte er auch im Eingang des Tempels viereckige Pfosten von √Ėlbaumholz

34. und zwo T√ľren von Tannenholz, da√ü eine jegliche T√ľr zwei Blatt hatte aneinander hangen in ihren Angeln.

35. Und machte Schnitzwerk drauf von Cherubim, Palmen und Blumenwerk; und √ľberzog sie mit Golde, recht wie es befohlen war.

36. Und er bauete auch einen Hof drinnen von dreien Riegen gehauener Steine und von einer Riege gehöfelter Zedern.

37. Im vierten Jahr, im Monden Sif, ward der Grund gelegt am Hause des HERRN.

38. Und im elften Jahr, im Monden Bul (das ist der achte Mond), ward das Haus bereitet, wie es sein sollte, daß sie sieben Jahre dran baueten.

1. Aber an seinem Hause bauete Salomo dreizehn Jahre, daß er's ganz ausbauete.

2. N√§mlich er bauete ein Haus vom Wald Libanon, hundert Ellen lang, f√ľnfzig Ellen weit und drei√üig Ellen hoch. Auf dasselbige Gevierte legte er den Boden von zedernen Brettern, auf zedernen S√§ulen, nach den Riegen hin,

3. und oben drauf ein Gezimmer von Zedern auf dieselben S√§ulen, welcher waren f√ľnfundvierzig, je f√ľnfzehn in einer Riege.

4. Und waren Fenster gegen die drei Riegen gegeneinander √ľber, drei gegen drei.

5. Und waren in ihren Pfosten viereckig.

6. Er bauete auch eine Halle von S√§ulen, f√ľnfzig Ellen lang und drei√üig Ellen breit; und noch eine Halle vor diese, mit S√§ulen und dicken Balken.

7. Und bauete auch eine Halle zum Richtstuhl, darin man Gericht hielt; und täfelte beide Boden mit Zedern.

8. Dazu sein Haus, darinnen er wohnete, im Hinterhof, hinten an der Halle, gemacht wie die andern; und machte auch ein Haus, wie die Halle, der Tochter Pharaos, die Salomo zum Weibe genommen hatte.

9. Solches alles waren köstliche Steine, nach dem Winkeleisen gehauen, mit Sägen geschnitten von allen Seiten, vom Grund bis an das Dach, dazu auch außen der große Hof.

10. Die Grundfeste aber waren auch köstliche und große Steine, zehn und acht Ellen groß,

11. und darauf köstliche gehauene Steine nach dem Winkeleisen und Zedern.

12. Aber der große Hof umher hatte drei Riegen gehauene Steine und eine Riege von zedernen Brettern; also auch der Hof am Hause des HERRN inwendig und die Halle am Hause.

13. Und der König Salomo sandte hin und ließ holen Hiram von Tyrus,

14. einer Witwe Sohn aus dem Stamm Naphthali, und sein Vater war ein Mann von Tyrus gewesen; der war ein Meister im Erz, voll Weisheit, Verstand und Kunst, zu arbeiten allerlei Erzwerk. Da der zum Könige Salomo kam, machte er alle seine Werke.

15. Und machte zwo eherne Säulen, eine jegliche achtzehn Ellen hoch; und ein Faden von zwölf Ellen war das Maß um jegliche Säule her.

16. Und machte zween Kn√§ufe von Erz gegossen, oben auf die S√§ulen zu setzen, und ein jeglicher Knauf war f√ľnf Ellen hoch.

17. Und es waren an jeglichem Knauf oben auf der Säule sieben geflochtene Reife, wie Ketten.

18. Und machte an jeglichem Knauf zwo Riegen Granatäpfel umher an einem Reife, damit der Knauf bedeckt ward.

19. Und die Knäufe waren wie die Rosen vor der Halle, vier Ellen groß.

20. Und der Granatäpfel in den Riegen umher waren zweihundert, oben und unten an dem Reife, der um den Bauch des Knaufs herging, an jeglichem Knauf auf beiden Säulen.

21. Und er richtete die Säulen auf vor der Halle des Tempels. Und die er zur rechten Hand setzte, hieß er Jachin; und die er zur linken Hand setzte, hieß er Boas.

22. Und es stund also oben auf den Säulen wie Rosen. Also ward vollendet das Werk der Säulen.

23. Und er machte ein Meer, gegossen, zehn Ellen weit, von einem Rand zum andern, rund umher, und f√ľnf Ellen hoch, und eine Schnur drei√üig Ellen lang war das Ma√ü ringsum.

24. Und um dasselbe Meer, das zehn Ellen weit war, gingen Knoten an seinem Rande rings ums Meer her; der Knoten aber waren zwo Riegen gegossen.

25. Und es stund auf zwölf Rindern, welcher drei gegen Mitternacht gewandt waren, drei gegen Abend, drei gegen Mittag und drei gegen Morgen, und das Meer oben drauf, daß alle ihr Hinterteil inwendig war.

26. Seine Dicke aber war eine Hand breit, und sein Rand war wie eines Bechers Rand, wie eine aufgegangene Rose; und ging drein zweitausend Bath.

27. Er machte auch zehn eherne Gest√ľhle, ein jegliches vier Ellen lang und breit und drei Ellen hoch.

28. Es war aber das Gest√ľhle also gemacht, da√ü es Seiten hatte zwischen den Leisten.

29. Und an den Seiten zwischen den Leisten waren L√∂wen, Ochsen und Cherubim. Und die Seiten, daran die L√∂wen und Ochsen waren, hatten Leisten oben und unten und F√ľ√ülein dran.

30. Und ein jeglich Gest√ľhle hatte vier eherne R√§der mit ehernem Gestell. Und auf den vier Ecken waren Achseln gegossen, eine jegliche gegen der andern √ľber, unten an den Kessel gelehnt

31. Aber der Hals mitten auf dem Gest√ľhle war eine Elle hoch und rund anderthalb Ellen weit; und waren Buckeln an dem Hals in Feldern, die viereckig waren und nicht rund.

32. Die vier R√§der aber stunden unten an den Seiten, und die Achsen der R√§der waren am Gest√ľhle. Ein jeglich Rad war anderthalb Ellen hoch.

33. Und waren Räder wie Wagenräder, und ihre Achsen, Naben, Speichen und Felgen war alles gegossen.

34. Und die vier Achseln auf den vier Ecken eines jeglichen Gest√ľhls waren auch am Gest√ľhle.

35. Und am Hals oben auf dem Gest√ľhle, einer halben Elle hoch, rund umher, waren Leisten und Seiten am Gest√ľhle.

36. Und er ließ auf die Fläche derselben Seiten und Leisten graben Cherubim, Löwen und Palmenbäume; ein jegliches am andern, rings umher dran.

37. Auf die Weise machte er zehn Gest√ľhle, gegossen; einerlei Ma√ü und Raum war an allen.

38. Und er machte zehn eherne Kessel, da√ü vierzig Bath in einen Kessel gingen; und war vier Ellen gro√ü, und auf jeglichem Gest√ľhle war ein Kessel.

39. Und setzte f√ľnf Gest√ľhle an die rechte Ecke des Hauses und die andern f√ľnf an die linke Ecke; aber das Meer setzte er zur Rechten vorn an gegen Mittag.

40. Und Hiram machte auch Töpfe, Schaufeln, Becken; und vollendete also alle Werke, die der König Salomo am Hause des HERRN machen ließ,

41. nämlich: die zwo Säulen und die keulichen Knäufe oben auf den zwo Säulen und die zween geflochtenen Reife, zu bedecken die zween keulichen Knäufe auf den Säulen;

42. und die vierhundert Granatäpfel an den zween geflochtenen Reifen, je zwo Riegen Granatäpfel an einem Reife, zu bedecken die zween keulichen Knäufe auf den Säulen;

43. dazu die zehn Gest√ľhle und zehn Kessel oben drauf;

44. und das Meer und zwölf Rinder unter dem Meer;

45. und die Töpfe, Schaufeln und Becken. Und alle diese Gefäße, die Hiram dem Könige Salomo machte zum Hause des HERRN, waren von lauterm Erz.

46. In der Gegend am Jordan ließ sie der König gießen, in dicker Erde, zwischen Suchoth und Zarthan.

47. Und Salomo ließ alle Gefäße ungewogen vor der sehr großen Menge des Erzes.

48. Auch machte Salomo allen Gezeug, der zum Hause des HERRN geh√∂ret, n√§mlich: einen g√ľldenen Altar, einen g√ľldenen Tisch, darauf die Schaubrote liegen;

49. f√ľnf Leuchter zur rechten Hand und f√ľnf Leuchter zur linken vor dem Chor von lauterm Golde mit g√ľldenen Blumen, Lampen und Schneuzen;

50. dazu Schalen, Sch√ľsseln, Becken, L√∂ffel und Pfannen von lauterm Golde. Auch waren die Angeln an der T√ľr am Hause inwendig im Allerheiligsten und an der T√ľr des Hauses des Tempels g√ľlden.

51. Also ward vollendet alles Werk, das der König Salomo machte am Hause des HERRN. Und Salomo brachte hinein was sein Vater David geheiliget hatte, von Silber und Gold und Gefäßen, und legte es in den Schatz des Hauses des HERRN.

1. Da versammelte der K√∂nig Salomo zu sich die √Ąltesten in Israel, alle Obersten der St√§mme und F√ľrsten der V√§ter unter den Kindern Israel, gen Jerusalem, die Lade des Bundes des HERRN heraufzubringen aus der Stadt Davids, das ist Zion.

2. Und es versammelten sich zum Könige Salomo alle Männer in Israel im Monden Ethanim, am Fest, das ist der siebente Mond.

3. Und da alle √Ąltesten Israels kamen, huben die Priester die Lade des HERRN auf.

4. Und brachten sie hinauf, dazu die H√ľtte des Stifts und alles Ger√§t des Heiligtums, das in der H√ľtte war. Das taten die Priester und Leviten.

5. Und der König Salomo und die ganze Gemeine Israels, die zu ihm sich versammelt hatte, gingen mit ihm vor der Lade her und opferten Schafe und Rinder, so viel, daß man's nicht zählen noch rechnen konnte.

6. Also brachten die Priester die Lade des Bundes des HERRN an ihren Ort, in den Chor des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Fl√ľgel der Cherubim.

7. Denn die Cherubim breiteten die Fl√ľgel aus an dem Ort, da die Lade stund, und bedeckten die Lade und ihre Stangen von oben her.

8. Und die Stangen waren so lang, daß ihre Knäufe gesehen wurden in dem Heiligtum vor dem Chor, aber außen wurden sie nicht gesehen; und waren daselbst bis auf diesen Tag.

9. Und war nichts in der Lade denn nur die zwo steinernen Tafeln Moses, die er daselbst lie√ü in Horeb, da der HERR mit den Kindern Israel einen Bund machte, da sie aus √Ągyptenland gezogen waren.

10. Da aber die Priester aus dem Heiligtum gingen, erf√ľllete eine Wolke das Haus des HERRN,

11. da√ü die Priester nicht konnten stehen und Amts pflegen vor der Wolke. Denn die HERRLIchkeit des HERRN erf√ľllete das Haus des HERRN.

12. Da sprach Salomo: Der HERR hat geredet, er wolle im Dunkel wohnen.

13. Ich habe zwar ein Haus gebauet, dir zur Wohnung, einen Sitz, daß du ewiglich da wohnest.

14. Und der König wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeine Israels; und die ganze Gemeine Israels stund.

15. Und er sprach: Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, der durch seinen Mund meinem Vater David geredet und durch seine Hand erf√ľllet hat und gesagt:

16. Von dem Tage an, da ich mein Volk Israel aus √Ągypten f√ľhrete, habe ich nie keine Stadt erw√§hlet unter irgend einem Stamm Israels, da√ü mir ein Haus gebauet w√ľrde, da√ü mein Name da w√§re; David aber habe ich erw√§hlet, da√ü er √ľber mein Volk Israel sein sollte.

17. Und mein Vater David hatte es zwar im Sinn, daß er ein Haus bauete dem Namen des HERRN, des Gottes Israels;

18. aber der HERR sprach zu meinem Vater David: Daß du im Sinn hast, meinem Namen ein Haus zu bauen, hast du wohl getan, daß du solches vornahmest;

19. doch du sollst nicht das Haus bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden kommen wird, der soll meinem Namen ein Haus bauen.

20. Und der HERR hat sein Wort bestätiget, das er geredet hat. Denn ich bin aufkommen an meines Vaters Davids Statt und sitze auf dem Stuhl Israels, wie der HERR geredet hat; und habe gebauet ein Haus dem Namen des HERRN, des Gottes Israels.

21. Und habe daselbst eine St√§tte zugerichtet der Lade, darin der Bund des HERRN ist, den er gemacht hat mit unsern V√§tern, da er sie aus √Ągyptenland f√ľhrete.

22. Und Salomo trat vor den Altar des HERRN gegen der ganzen Gemeine Israels und breitete seine Hände aus gen Himmel.

23. Und sprach: HERR, Gott Israels, es ist kein Gott, weder droben im Himmel noch unten auf Erden, dir gleich, der du hältst den Bund und Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor dir wandeln von ganzem Herzen:

24. der du hast gehalten deinem Knechte, meinem Vater David, was du ihm geredet hast. Mit deinem Munde hast du es geredet und mit deiner Hand hast du es erf√ľllet, wie es stehet an diesem Tage.

25. Nun, HERR, Gott Israels, halte deinem Knechte, meinem Vater David, was du ihm geredet hast und gesagt: Es soll dir nicht gebrechen an einem Manne vor mir der da sitze auf dem Stuhl Israels, so doch, daß deine Kinder ihren Weg bewahren, daß sie vor mir wandeln, wie du vor mir gewandelt hast.

26. Nun, Gott Israels, laß deine Worte wahr werden, die du deinem Knechte, meinem Vater David, geredet hast.

27. Denn meinest du auch, daß Gott auf Erden wohne? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel mögen dich nicht versorgen. Wie sollte es denn dies Haus tun, das ich gebauet habe?

28. Wende dich aber zum Gebet deines Knechts und zu seinem Flehen, HERR, mein Gott, auf daß du hörest das Lob und Gebet, das dein Knecht heute vor dir tut,

29. da√ü deine Augen offen stehen √ľber dies Haus Nacht und Tag, √ľber die St√§tte, davon du gesagt hast: Mein Name soll da sein. Du wollest h√∂ren das Gebet, das dein Knecht an dieser St√§tte tut,

30. und wollest erhören das Flehen deines Knechts und deines Volks Israel, das sie hie tun werden an dieser Stätte deiner Wohnung, im Himmel, und wenn du es hörest, gnädig sein.

31. Wenn jemand wider seinen N√§chsten s√ľndiget und nimmt des einen Eid auf sich, damit er sich verpflichtet, und der Eid kommt vor deinen Altar in diesem Hause,

32. so wollest du hören im Himmel und Recht schaffen deinen Knechten, den Gottlosen zu verdammen und seinen Weg auf seinen Kopf bringen und den Gerechten recht zu sprechen, ihm zu geben nach seiner Gerechtigkeit.

33. Wenn dein Volk Israel vor seinen Feinden geschlagen wird, weil sie an dir ges√ľndiget haben, und bekehren sich zu dir, und bekennen deinen Namen und beten und flehen zu dir, in diesem Hause,

34. so wollest du h√∂ren im Himmel und der S√ľnde deines Volks Israel gn√§dig sein und sie wiederbringen ins Land, das du ihren V√§tern gegeben hast.

35. Wenn der Himmel verschlossen wird, da√ü nicht regnet, weil sie an dir ges√ľndiget haben, und werden beten an diesem Ort und deinen Namen bekennen und sich von ihren S√ľnden bekehren, weil du sie dr√§ngest,

36. so wollest du h√∂ren im Himmel und gn√§dig sein der S√ľnde deiner Knechte und deines Volks Israel, da√ü du ihnen den guten Weg weisest, darinnen sie wandeln, und lassest regnen auf das Land, das du deinem Volk zum Erbe gegeben hast.

37. Wenn eine Teurung, oder Pestilenz, oder D√ľrre, oder Brand, oder Heuschrecken, oder Raupen im Lande sein werden, oder sein Feind im Lande seine Tore belagert, oder irgend eine Plage oder Krankheit:

38. wer dann bittet und flehet, es seien sonst Menschen oder dein Volk Israel, die da gewahr werden ihrer Plage, ein jeglicher in seinem Herzen, und breitet seine Hände aus zu diesem Hause,

39. so wollest du hören im Himmel, in dem Sitz, da du wohnest, und gnädig sein und schaffen, daß du gebest einem jeglichen, wie er gewandelt hat, wie du sein Herz erkennest; denn du allein kennest das Herz aller Kinder der Menschen;

40. auf da√ü sie dich f√ľrchten allezeit, solange sie auf dem Lande leben, das du unsern V√§tern gegeben hast.

41. Wenn auch ein Fremder, der nicht deines Volks Israel ist, kommt aus fernem Lande um deines Namens willen

42. (denn sie werden hören von deinem großen Namen und von deiner mächtigen Hand und von deinem ausgereckten Arm), und kommt, daß er bete vor diesem Hause,

43. so wollest du h√∂ren im Himmel, im Sitz deiner Wohnung, und tun alles, darum der Fremde dich anruft, auf da√ü alle V√∂lker auf Erden deinen Namen erkennen, da√ü sie auch dich f√ľrchten, wie dein Volk Israel, und da√ü sie inne werden, wie dies Haus nach deinem Namen genannt sei, das ich gebauet habe.

44. Wenn dein Volk auszeucht in Streit wider seine Feinde des Weges, den du sie senden wirst, und werden beten zum HERRN gegen den Weg zur Stadt, die du erwählet hast, und zum Hause, das ich deinem Namen gebauet habe,

45. so wollest du ihr Gebet und Flehen hören im Himmel und Recht schaffen.

46. Wenn sie an dir s√ľndigen werden (denn es ist kein Mensch, der nicht s√ľndiget), und du erz√ľrnest und gibst sie vor ihren Feinden, da√ü sie sie gefangen f√ľhren in der Feinde Land, fern oder nahe,

47. und sie in ihr Herz schlagen im Lande, da sie gefangen sind, und bekehren sich und flehen dir im Lande ihres Gef√§ngnisses und sprechen: Wir haben ges√ľndiget und missetan und sind gottlos gewesen;

48. und bekehren sich also zu dir von ganzem Herzen und von ganzer Seele in ihrer Feinde Lande, die sie weggef√ľhret haben, und beten zu dir gegen den Weg zu ihrem Lande, das du ihren V√§tern gegeben hast, zur Stadt, die du erw√§hlet hast, und zum Hause, das ich deinem Namen gebauet habe:

49. so wollest du ihr Gebet und Flehen hören im Himmel, vom Sitz deiner Wohnung, und Recht schaffen,

50. und deinem Volk gn√§dig sein, das an dir ges√ľndiget hat, und allen ihren √úbertretungen, damit sie wider dich √ľbertreten haben, und Barmherzigkeit geben vor denen, die sie gefangen halten, und dich ihrer erbarmen.

51. Denn sie sind dein Volk und dein Erbe, die du aus √Ągypten, aus dem eisernen Ofen, gef√ľhret hast;

52. daß deine Augen offen seien auf das Flehen deines Knechts und deines Volks Israel, daß du sie hörest in allem, darum sie dich anrufen.

53. Denn du hast sie dir abgesondert zum Erbe aus allen V√∂lkern auf Erden, wie du geredet hast durch Mose, deinen Knecht, da du unsere V√§ter aus √Ągypten f√ľhretest, HERR, HERR!

54. Und da Salomo all dies Gebet und Flehen hatte vor dem HERRN ausgebetet, stund er auf von dem Altar des HERRN und ließ ab von Knieen und Händeausbreiten gen Himmel.

55. Und trat dahin und segnete die ganze Gemeine Israels mit lauter Stimme und sprach:

56. Gelobet sei der HERR, der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat, wie er geredet hat! Es ist nicht eins verfallen aus allen seinen guten Worten, die er geredet hat durch seinen Knecht Mose.

57. Der HERR, unser Gott, sei mit uns, wie er gewesen ist mit unsern Vätern! Er verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns,

58. zu neigen unser Herz zu ihm, daß wir wandeln in allen seinen Wegen und halten seine Gebote, Sitten und Rechte, die er unsern Vätern geboten hat.

59. Und diese Worte, die ich vor dem HERRN geflehet habe, m√ľssen nahe kommen dem HERRN, unserm Gott, Tag und Nacht, da√ü er Recht schaffe seinem Knecht und seinem Volk Israel, ein jegliches zu seiner Zeit,

60. auf daß alle Völker auf Erden erkennen, daß der HERR Gott ist, und keiner mehr.

61. Und euer Herz sei rechtschaffen mit dem HERRN, unserm Gott, zu wandeln in seinen Sitten und zu halten seine Gebote, wie es heute gehet.

62. Und der König samt dem ganzen Israel opferten vor dem HERRN Opfer.

63. Und Salomo opferte Dankopfer, die er dem HERRN opferte, zweiundzwanzigtausend Ochsen und hundertundzwanzigtausend Schafe. Also weiheten sie das Haus des HERRN ein, der König und alle Kinder Israel.

64. Desselbigen Tages weihete der König den Mittelhof, der vor dem Hause des HERRN war, damit, daß er Brandopfer, Speisopfer und das Fett der Dankopfer daselbst ausrichtete. Denn der eherne Altar, der vor dem HERRN stund, war zu klein zu dem Brandopfer; Speisopfer und zum Fetten der Dankopfer.

65. Und Salomo machte zu der Zeit ein Fest, und alles Israel mit ihm, eine gro√üe Versammlung, von der Grenze Hemaths an bis an den Bach √Ągyptens, vor dem HERRN, unserm Gott, sieben Tage und aber sieben Tage; das waren vierzehn Tage.

66. Und lie√ü das Volk des achten Tages gehen. Und sie segneten den K√∂nig und gingen hin zu ihren H√ľtten fr√∂hlich und guten Muts √ľber all dem Guten, das der HERR an David, seinem Knecht, und an seinem Volk Israel getan hatte.

1. Und da Salomo hatte ausgebauet des HERRN Haus und des Königs Haus und alles, was er begehrete und Lust hatte zu machen,

2. erschien ihm der HERR zum andernmal, wie er ihm erschienen war zu Gibeon.

3. Und der HERR sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet und Flehen gehöret, das du vor mir geflehet hast, und habe dies Haus geheiliget, das du gebauet hast, daß ich meinen Namen daselbst hinsetze ewiglich, und meine Augen und mein Herz sollen da sein allewege.

4. Und du, so du vor mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt hat, mit rechtschaffenem Herzen und aufrichtig, daß du tust alles, was ich dir geboten habe, und meine Gebote und meine Rechte hältst,

5. so will ich best√§tigen den Stuhl deines K√∂nigreichs √ľber Israel ewiglich, wie ich deinem Vater David geredet habe und gesagt: Es soll dir nicht gebrechen an einem Manne vom Stuhl Israels.

6. Werdet ihr euch aber von mir hinten abwenden, ihr und eure Kinder, und nicht halten meine Gebote und Rechte, die ich euch vorgelegt habe, und hingehet und andern Göttern dienet, und sie anbetet,

7. so werde ich Israel ausrotten von dem Lande, das ich ihnen gegeben habe; und das Haus, das ich geheiliget habe meinem Namen, will ich verlassen von meinem Angesicht; und Israel wird ein Sprichwort und Fabel sein unter allen Völkern;

8. und das Haus wird eingerissen werden, da√ü alle, die vor√ľbergehen, werden sich entsetzen und blasen und sagen: Warum hat der HERR diesem Lande und diesem Hause also getan?

9. So wird man antworten: Darum, da√ü sie den HERRN, ihren Gott, verlassen haben, der ihre V√§ter aus √Ągyptenland f√ľhrete, und haben angenommen andere G√∂tter und sie angebetet und ihnen gedienet; darum hat der HERR all dies √úbel √ľber sie gebracht.

10. Da nun die zwanzig Jahre um waren, in welchen Salomo die zwei Häuser bauete, des HERRN Haus und des Königs Haus,

11. dazu Hiram, der König zu Tyrus, Salomo Zedernbäume und Tannenbäume und Gold nach all seinem Begehr brachte, da gab der König Salomo Hiram zwanzig Städte im Lande Galiläa.

12. Und Hiram zog aus von Tyrus, die Städte zu besehen, die ihm Salomo gegeben hatte, und sie gefielen ihm nicht.

13. Und sprach: Was sind das f√ľr St√§dte, mein Bruder, die du mir gegeben hast? Und hie√ü sie das Land Kabul bis auf diesen Tag.

14. Und Hiram hatte dem Könige gesandt hundertundzwanzig Zentner Goldes.

15. Und dasselbe ist die Summa der Zinse, die der König Salomo aufhub, zu bauen des HERRN Haus und sein Haus und Millo und die Mauern Jerusalems und Hazor und Megiddo und Gaser.

16. Denn Pharao, der K√∂nig in √Ągypten, war heraufkommen und hatte Gaser gewonnen und mit Feuer verbrannt und die Kanaaniter erw√ľrget, die in dem Stadt wohneten, und hatte sie seiner Tochter, Salomos Weibe, zum Geschenk gegeben.

17. Also bauete Salomo Gaser und das niedere Beth-Horon

18. und Baelath und Thamar in der W√ľste im Lande

19. und alle Städte der Kornhäuser, die Salomo hatte, und alle Städte der Wagen und die Städte der Reiter, und wozu er Lust hatte zu bauen, zu Jerusalem, im Libanon und im ganzen Lande seiner HERRSChaft.

20. Und alles √ľbrige Volk von den Amoritern, Hethitern, Pheresitern, Hevitern und Jebusitern, die nicht von den Kindern Israel waren,

21. derselben Kinder, die sie hinter sich √ľberbleiben lie√üen im Lande, die die Kinder Israel nicht konnten verbannen, die machte Salomo zinsbar bis auf diesen Tag.

22. Aber von den Kindern Israel machte er nicht Knechte, sondern lie√ü sie Kriegsleute und seine Knechte und F√ľrsten und Ritter und √ľber seine Wagen und Reiter sein.

23. Und der Amtleute, die √ľber Salomos Gesch√§fte waren, der waren f√ľnfhundertundf√ľnfzig, die √ľber das Volk herrscheten und die Gesch√§fte ausrichteten.

24. Und die Tochter Pharaos zog herauf von der Stadt Davids in ihr Haus, das er f√ľr sie gebauet hatte. Da bauete er auch Millo.

25. Und Salomo opferte des Jahrs dreimal Brandopfer und Dankopfer auf dem Altar, den er dem HERRN gebauet hatte, und r√§ucherte √ľber ihm vor dem HERRN. Und ward also das Haus fertig.

26. Und Salomo machte auch Schiffe zu Ezeon-Geber, die bei Eloth liegt, am Ufer des Schilfmeers, im Lande der Edomiter.

27. Und Hiram sandte seine Knechte im Schiff, die gute Schiffsleute und auf dem Meer erfahren waren, mit den Knechten Salomos.

28. Und kamen gen Ophir und holeten daselbst vierhundertundzwanzig Zentner Goldes und brachten es dem Könige Salomo.

1. Und da das Ger√ľcht Salomos von dem Namen des HERRN kam vor die K√∂nigin von Reicharabien, kam sie, ihn zu versuchen mit R√§tseln.

2. Und sie kam gen Jerusalem mit einem sehr großen Zeug, mit Kamelen, die Spezerei trugen und viel Goldes und Edelgesteine. Und da sie zum Könige Salomo hineinkam, redete sie mit ihm alles, was sie vorgenommen hatte.

3. Und Salomo sagte ihr alles, und war dem Könige nichts verborgen, das er ihr nicht sagte.

4. Da aber die Königin von Reicharabien sah alle Weisheit Salomos und das Haus, das er gebauet hatte,

5. und die Speise f√ľr seinen Tisch und seiner Knechte Wohnung und seiner Diener Amt und ihre Kleider und seine Schenken und seine Brandopfer, die er in dem Hause des HERRN opferte, konnte sie sich nicht mehr enthalten

6. und sprach zum Könige: Es ist wahr, was ich in meinem Lande gehöret habe von deinem Wesen und von deiner Weisheit.

7. Und ich habe es nicht wollen glauben, bis ich kommen bin und habe es mit meinen Augen gesehen. Und siehe, es ist mir nicht die H√§lfte gesagt. Du hast mehr Weisheit und Gutes denn das Ger√ľcht, das ich geh√∂ret habe.

8. Selig sind deine Leute und deine Knechte, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören.

9. Gelobet sei der HERR, dein Gott, der zu dir Lust hat, daß er dich auf den Stuhl Israels gesetzet hat, darum daß der HERR Israel liebhat ewiglich und dich zum Könige gesetzet hat, daß du Gericht und Recht haltest.

10. Und sie gab dem Könige hundertundzwanzig Zentner Goldes und sehr viel Spezerei und Edelgesteine. Es kam nicht mehr so viel Spezerei, als die Königin von Reicharabien dem Könige Salomo gab.

11. Dazu die Schiffe Hirams, die Gold aus Ophir f√ľhreten, brachten sehr viel Ebenholz und Edelgesteine.

12. Und der K√∂nig lie√ü machen von Ebenholz Pfeiler im Hause des HERRN und im Hause des K√∂nigs und Harfen und Psalter f√ľr die S√§nger. Es kam nicht mehr solch Ebenholz, ward auch nicht gesehen bis auf diesen Tag.

13. Und der König Salomo gab der Königin von Reicharabien alles, was sie begehrete und bat, ohne was er ihr gab von ihm selbst. Und sie wandte sich und zog in ihr Land samt ihren Knechten.

14. Des Goldes aber, das Salomo in einem Jahr kam, war am Gewicht sechshundertundsechsundsechzig Zentner,

15. ohne was von Krämern und Kaufleuten und Apothekern und von allen Königen Arabiens und von den Gewaltigen in Ländern kam.

16. Und der K√∂nig Salomo lie√ü machen zweihundert Schilde vom besten Golde; sechshundert St√ľck Goldes tat er zu einem Schilde;

17. und dreihundert Tartschen vom besten Golde, je drei Pfund Goldes zu einer Tartsche. Und der König tat sie in das Haus vom Walde Libanon.

18. Und der K√∂nig machte einen gro√üen Stuhl von Elfenbein und √ľberzog ihn mit dem edelsten Golde.

19. Und der Stuhl hatte sechs Stufen, und das Haupt am Stuhl war hinten rund. Und waren Lehnen auf beiden Seiten um das Gesäß, und zween Löwen stunden an den Lehnen.

20. Und zwölf Löwen stunden auf den sechs Stufen auf beiden Seiten. Solches ist nie gemacht in keinen Königreichen.

21. Alle Trinkgef√§√üe des K√∂nigs Salomo waren g√ľlden, und alle Gef√§√üe im Hause vom Walde Libanon waren auch lauter Gold; denn des Silbers achtete man zu den Zeiten Salomos nichts.

22. Denn das Meerschiff des Königs, das auf dem Meer mit dem Schiff Hirams fuhr, kam in dreien Jahren einmal und brachte Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.

23. Also ward der König Salomo größer mit Reichtum und Weisheit denn alle Könige auf Erden.

24. Und alle Welt begehrete, Salomo zu sehen, daß sie die Weisheit höreten, die ihm Gott in sein Herz gegeben hatte.

25. Und jedermann brachte ihm Geschenke, silberne und g√ľldene Ger√§te, Kleider und Harnische, W√ľrze, Rosse, M√§uler j√§hrlich.

26. Und Salomo brachte zuhauf Wagen und Reiter, daß er hatte tausend und vierhundert Wagen und zwölftausend Reiter, und ließ sie in den Wagenstädten und bei dem Könige zu Jerusalem.

27. Und der K√∂nig machte, da√ü des Silbers zu Jerusalem so viel war wie die Steine, und Zedernholz so viel wie die wilden Feigenb√§ume in den Gr√ľnden.

28. Und man brachte dem Salomo Pferde aus √Ągypten und allerlei Ware, und die Kaufleute des K√∂nigs kauften dieselbige Ware

29. und brachten's aus √Ągypten heraus, je einen Wagen um sechshundert Silberlinge, und ein Pferd um hundertundf√ľnfzig. Also brachte man sie auch allen K√∂nigen der Hethiter und den K√∂nigen zu Syrien durch ihre Hand.

1. Aber der König Salomo liebte viel ausländischer Weiber: die Tochter Pharaos und moabitische, ammonitische, edomitische, zidonitische und hethitische,

2. von solchen Völkern, davon der HERR gesagt hatte den Kindern Israel: Gehet nicht zu ihnen und lasset sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiß eure Herzen neigen ihren Göttern nach. An diesen hing Salomo mit Liebe.

3. Und er hatte siebenhundert Weiber zu Frauen und dreihundert Kebsweiber; und seine Weiber neigeten sein Herz.

4. Und da er nun alt war, neigeten seine Weiber sein Herz fremden Göttern nach, daß sein Herz nicht ganz war mit dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.

5. Also wandelte Salomo Asthoreth, dem Gott derer von Zidon nach, und Milkom, dem Greuel der Ammoniter.

6. Und Salomo tat, das dem HERRN √ľbel gefiel, und folgte nicht g√§nzlich dem HERRN wie sein Vater David.

7. Da bauete Salomo eine Höhe Kamos, dem Greuel der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und Molech, dem Greuel der Ammoniter.

8. Also tat Salomo allen seinen ausländischen Weibern, die ihren Göttern räucherten und opferten.

9. Der HERR aber ward zornig √ľber Salomo, da√ü sein Herz von dem HERRN, dem Gott Israels, geneiget war, der ihm zweimal erschienen war

10. und ihm solches geboten hatte, daß er nicht andern Göttern nachwandelte, und doch er nicht gehalten hatte, was ihm der HERR geboten hatte.

11. Darum sprach der HERR zu Salomo: Weil solches bei dir geschehen ist und hast meinen Bund und meine Gebote nicht gehalten, die ich dir geboten habe, so will ich auch das Königreich von dir reißen und deinem Knechte geben.

12. Doch bei deiner Zeit will ich's nicht tun um deines Vaters David willen, sondern von der Hand deines Sohnes will ich's reißen.

13. Doch will ich nicht das ganze Reich abreißen. Einen Stamm will ich deinem Sohne gehen um Davids willen, meines Knechts, und um Jerusalems willen, die ich erwählet habe.

14. Und der HERR erweckte Salomo einen Widersacher, Hadad, den Edomiter, von königlichem Samen, welcher war in Edom.

15. Denn da David in Edom war und Joab, der Feldhauptmann, hinaufzog, die Erschlagenen zu begraben, schlug er, was Mannsbilde war, in Edom.

16. Denn Joab blieb sechs Monden daselbst und das ganze Israel, bis er ausrottete alles, was Mannsbilde war in Edom.

17. Da floh Hadad und mit ihm etliche M√§nner der Edomiter von seines Vaters Knechten, da√ü sie nach √Ągypten k√§men. Hadad aber war ein junger Knabe.

18. Und sie machten sich auf von Midian und kamen gen Paran; und nahmen Leute mit sich aus Paran und kamen nach √Ągypten zu Pharao, dem K√∂nige in √Ągypten; der gab ihm ein Haus und Nahrung und gab ihm ein Land ein.

19. Und Hadad fand große Gnade vor dem Pharao, daß er ihm auch seines Weibes Thachpenes, der Königin, Schwester zum Weibe gab.

20. Und die Schwester Thachpenes gebar ihm Genubath, seinen Sohn; und Thachpenes zog ihn auf im Hause Pharaos, daß Genubath war im Hause Pharaos unter den Kindern Pharaos.

21. Da nun Hadad h√∂rete in √Ągypten, da√ü David entschlafen war mit seinen V√§tern, und da√ü Joab, der Feldhauptmann, tot war, sprach er zu Pharao: La√ü mich in mein Land ziehen.

22. Pharao sprach zu ihm: Was fehlet dir bei mir, daß du willst in dein Land ziehen? Er sprach: Nichts; aber laß mich ziehen!

23. Auch erweckte ihm Gott einen Widersacher, Reson, den Sohn Eljadas, der von seinem HERRN Hadadeser, dem Könige zu Zoba, geflohen war.

24. Und sammelte wider ihn M√§nner und ward ein Hauptmann der Kriegsknechte, da sie David erw√ľrgete; und zogen gen Damaskus und wohneten daselbst und regierten zu Damaskus.

25. Und er war Israels Widersacher, solange Salomo lebte. Das ist der Schade, den Hadad litt; darum hatte er einen Ekel wider Israel und ward K√∂nig √ľber Syrien.

26. Dazu Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephrater von Zareda, Salomos Knecht (und seine Mutter hieß Zeruga, eine Witwe), der hub auch die Hand auf wider den König.

27. Und das ist die Sache, darum er die Hand wider den K√∂nig aufhub: Da Salomo Millo bauete, verschlo√ü er eine L√ľcke an der Stadt Davids, seines Vaters.

28. Und Jerobeam war ein streitbarer Mann. Und da Salomo sah, da√ü der Knabe aufrichtig war, setzte er ihn √ľber alle Last des Hauses Josephs.

29. Es begab sich aber zu der Zeit, daß Jerobeam ausging von Jerusalem, und es traf ihn an der Prophet Ahia von Silo auf dem Wege, und hatte einen neuen Mantel an; und waren die beiden allein im Felde.

30. Und Ahia fassete den neuen Mantel, den er anhatte, und ri√ü ihn in zw√∂lf St√ľcke.

31. Und sprach zu Jerobeam: Nimm zehn St√ľcke zu dir. Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will das K√∂nigreich von der Hand Salomos rei√üen und dir zehn St√§mme geben.

32. Einen Stamm soll er haben um meines Knechts David willen und um der Stadt Jerusalem willen, die ich erwählet habe aus allen Stämmen Israels,

33. darum daß sie mich verlassen und angebetet haben Asthoreth, den Gott der Zidonier, Kamos, den Gott der Moabiter, und Milkom, den Gott der Kinder Ammon, und nicht gewandelt haben in meinen Wegen, daß sie täten, was mir wohlgefällt, meine Gebote und Rechte, wie David, sein Vater.

34. Ich will auch nicht das ganze Reich aus seiner Hand nehmen, sondern ich will ihn zum F√ľrsten machen sein Leben lang um David, meines Knechts, willen, den ich erw√§hlet habe, der meine Gebote und Rechte gehalten hat.

35. Aus der Hand seines Sohns will ich das Königreich nehmen; und will dir zehn Stämme

36. und seinem Sohn einen Stamm geben, auf daß David, mein Knecht, vor mir eine Leuchte habe allewege in der Stadt Jerusalem, die ich mir erwählet habe, daß ich meinen Namen dahin stelle.

37. So will ich nun dich nehmen, da√ü du regierest √ľber alles, was dein Herz begehret, und sollst K√∂nig sein √ľber Israel.

38. Wirst du nun gehorchen allem, das ich dir gebieten werde, und in meinen Wegen wandeln und tun, was mir gefällt, daß du haltest meine Rechte und Gebote, wie mein Knecht David getan hat, so will ich mit dir sein und dir ein beständig Haus bauen, wie ich David gebauet habe, und will dir Israel geben.

39. Und will den Samen Davids um deswillen dem√ľtigen, doch nicht ewiglich.

40. Salomo aber trachtete, Jerobeam zu t√∂ten. Da machte sich Jerobeam auf und floh nach √Ągypten zu Sisak, dem K√∂nige in √Ągypten; und blieb in √Ągypten, bis da√ü Salomo starb.

41. Was mehr von Salomo zu sagen ist, und alles, was er getan hat, und seine Weisheit, das ist geschrieben in der Chronik von Salomo.

42. Die Zeit aber, die Salomo K√∂nig war zu Jerusalem √ľber ganz Israel, ist vierzig Jahre.

43. Und Salomo entschlief mit seinen Vätern und ward begraben in der Stadt Davids, seines Vaters. Und sein Sohn Rehabeam ward König an seiner Statt.

Significados: Altar, Israel, Berseba, Edom.

Você está lendo 1 Reis na edição LUTHER-1545, Luther, em Alemão.
Este l√≠vro comp√īe o Antigo Testamento, tem 22 cap√≠tulos, e 816 vers√≠culos.