2 Reis

1. Im dritten Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des K√∂nigs √ľber Israel, ward K√∂nig Hiskia, der Sohn Ahas, des K√∂nigs in Juda.

2. Er war f√ľnfundzwanzig Jahre alt, da er K√∂nig ward, und regierte neunundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hie√ü Abi, eine Tochter Sacharjas.

3. Und er tat, was dem HERRN wohl gefiel, wie sein Vater David.

4. Er tat ab die Höhen und zerbrach die Säulen und rottete das Ascherabild aus und zerstieß die eherne Schlange, die Mose gemacht hatte; denn bis zu der Zeit hatten ihr die Kinder Israel geräuchert, und man hieß sie Nehusthan.

5. Er vertraute dem HERRN, dem Gott Israels, daß nach ihm seinesgleichen nicht war unter allen Königen Juda's noch vor ihm gewesen.

6. Er hing dem HERRN an und wich nicht von ihm ab und hielt seine Gebote, die der HERR dem Mose geboten hatte.

7. Und der HERR war mit ihm; und wo er auszog handelte er kl√ľglich. Dazu ward er abtr√ľnnig vom K√∂nig von Assyrien und war ihm nicht untertan.

8. Er schlug die Philister bis gen Gaza und ihr Gebiet von den Wachtt√ľrmen an bis die festen St√§dte.

9. Im vierten Jahr Hiskias, des K√∂nigs in Juda (das war das siebente Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des K√∂nigs √ľber Israel), da zog Salmanasser, der K√∂nig von Assyrien, herauf wider Samaria und belagerte es

10. und gewann es nach drei Jahren; im sechsten Jahr Hiskias, das ist im neunten Jahr Hoseas, des Königs Israels, da ward Samaria gewonnen.

11. Und der K√∂nig von Assyrien f√ľhrte Israel weg gen Assyrien und setzte sie nach Halah und an den Habor, an das Wasser Gosan und in die St√§dte der Meder,

12. darum da√ü sie nicht gehorcht hatten der Stimme des HERRN, ihres Gottes, und √ľbertreten hatten seinen Bund und alles, was Mose, der Knecht des HERRN, geboten hatte; deren sie keines geh√∂rt noch getan.

13. Im vierzehnten Jahr aber des Königs Hiskia zog herauf Sanherib, der König von Assyrien, wider alle festen Städte Juda's und nahm sie ein.

14. Da sandte Hiskia, der K√∂nig Juda's, zum K√∂nig von Assyrien gen Lachis und lie√ü ihm sagen: Ich habe mich vers√ľndigt. Kehre um von mir; was du mir auflegst, will ich tragen. Da legte der K√∂nig von Assyrien Hiskia, dem K√∂nig Juda's, dreihundert Zentner Silber auf und drei√üig Zentner Gold.

15. Also gab Hiskia all das Silber, das im Hause des HERRN und in den Schätzen des Königshauses gefunden ward.

16. Zur selben Zeit zerbrach Hiskia, der K√∂nig Juda's, die T√ľren am Tempel des HERRN und die Bleche, die er selbst hatte dar√ľberziehen lassen, und gab sie dem K√∂nig von Assyrien.

17. Und der K√∂nig von Assyrien sandte den Tharthan und den Erzk√§mmerer und den Erzschenken von Lachis zum K√∂nig Hiskia mit gro√üer Macht gen Jerusalem, und sie zogen herauf. Und da sie hinkamen, hielten sie an der Wasserleitung des oberen Teiches, der da liegt an der Stra√üe bei dem Acker des Walkm√ľllers, {~} {~}

18. und riefen nach dem König. Da kam heraus zu ihnen Eljakim, der Sohn Hilkias, der Hofmeister, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler.

19. Und der Erzschenke sprach zu ihnen: Sagt doch dem K√∂nig Hiskia: So spricht der gro√üe K√∂nig, der K√∂nig von Assyrien: Was ist das f√ľr ein Trotz, darauf du dich verl√§√üt?

20. Meinst du, es sei noch Rat und Macht, zu streiten? Worauf verl√§√üt du dich denn, da√ü du mir abtr√ľnnig geworden bist? {~} {~} {~}

21. Siehe, verl√§ssest du dich auf diesen zersto√üenen Rohrstab, auf √Ągypten, welcher, so sich jemand darauf lehnt, wird er ihm die Hand durchbohren? Also ist Pharao, der K√∂nig in √Ągypten, allen, die sich auf ihn verlassen.

22. Ob ihr aber wolltet zu mir sagen: Wir verlassen uns auf den HERRN, unsern Gott! ist's denn nicht der, dessen Höhen und Altäre Hiskia hat abgetan und gesagt zu Juda und zu Jerusalem: Vor diesem Altar, der zu Jerusalem ist, sollt ihr anbeten?

23. Wohlan, nimm eine Wette an mit meinem Herrn, dem König von Assyrien: ich will dir zweitausend Rosse geben, ob du könntest Reiter dazu geben.

24. Wie willst du denn bleiben vor der geringsten Hauptleute einem von meines Herrn Untertanen? Und du verl√§√üt dich auf √Ągypten um der Wagen und Reiter willen.

25. Meinst du aber, ich sei ohne den HERRN heraufgezogen, daß ich diese Stätte verderbe? Der HERR hat mich's geheißen: Ziehe hinauf in dies Land und verderbe es!

26. Da sprach Eljakim, der Sohn Hilkias und Sebna und Joah zum Erzschenken: Rede mit deinen Knechten auf syrisch, denn deine Knechte verstehen es; und rede nicht mit uns auf j√ľdisch vor den Ohren des Volks, das auf der Mauer ist.

27. Aber der Erzschenke sprach zu ihnen: Hat mich denn mein Herr zu deinem Herrn oder zu dir gesandt, daß ich solche Worte rede? und nicht vielmehr zu den Männern, die auf der Mauer sitzen, daß sie mit euch ihren eigenen Mist fressen und ihren Harn saufen?

28. Also stand der Erzschenke auf und redete mit lauter Stimme auf j√ľdisch und sprach: H√∂rt das Wort des gro√üen K√∂nigs, des K√∂nigs von Assyrien!

29. So spricht der K√∂nig: La√üt euch Hiskia nicht betr√ľgen; denn er vermag euch nicht zu erretten von meiner Hand.

30. Und laßt euch Hiskia nicht vertrösten auf den HERRN, daß er sagt: Der HERR wird uns erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hände des Königs von Assyrien gegeben werden.

31. Gehorchet Hiskia nicht! Denn so spricht der König von Assyrien: Nehmet an meine Gnade und kommt zu mir heraus, so soll jedermann von seinem Weinstock und seinem Feigenbaum essen und von seinem Brunnen trinken, {~} {~}

32. bis ich komme und hole euch in ein Land, das eurem Lande gleich ist, darin Korn, Most, Brot, Weinberge, √Ėlb√§ume und Honig sind; so werdet ihr leben bleiben und nicht sterben. Gehorchet Hiskia nicht; denn er verf√ľhrt euch, da√ü er spricht: Der HERR wird uns erretten.

33. Haben auch die Götter der Heiden ein jeglicher sein Land errettet von der Hand des Königs von Assyrien?

34. Wo sind die Götter zu Hamath und Arpad? Wo sind die Götter zu Sepharvaim, Hena und Iwwa? Haben sie auch Samaria errettet von meiner Hand?

35. Wo ist ein Gott unter aller Lande Göttern, die ihr Land haben von meiner Hand errettet, daß der HERR sollte Jerusalem von meiner Hand erretten?

36. Das Volk aber schwieg still und antwortete ihm nichts; denn der König hatte geboten und gesagt: Antwortet ihm nichts.

37. Da kamen Eljakim, der Sohn Hilkias, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler, zu Hiskia mit zerrissenen Kleidern und sagten ihm an die Worte des Erzschenken. {~} {~} {~}

1. Da der König Hiskia das hörte, zerriß er seine Kleider und legte einen Sack an und ging in das Haus des Herrn

2. und sandte Eljakim, den Hofmeister, und Sebna, den Schreiber, samt den √Ąltesten der Priester, mit S√§cken angetan, zu dem Propheten Jesaja, dem Sohn des Amoz;

3. und sie sprachen zu ihm: So sagt Hiskia: Das ist ein Tag der Not, des Scheltens und des Lästerns; die Kinder sind gekommen an die Geburt und ist keine Kraft da, zu gebären. {~}

4. Ob vielleicht der HERR, dein Gott, h√∂ren wollte alle Worte des Erzschenken, den sein Herr, der K√∂nig von Assyrien, gesandt hat, Hohn zu sprechen dem lebendigen Gott und zu schelten mit Worten, die der HERR, dein Gott, geh√∂rt hat: So erhebe dein Gebet f√ľr die √ľbrigen, die noch vorhanden sind.

5. Und da die Knechte Hiskias zu Jesaja kamen, {~}

6. sprach Jesaja zu ihnen: So sagt eurem Herrn: So spricht der HERR: F√ľrchte dich nicht vor den Worten, die du geh√∂rt hast, womit mich die Knechte des K√∂nigs von Assyrien gel√§stert haben.

7. Siehe, ich will ihm einen Geist geben, da√ü er ein Ger√ľcht h√∂ren wird und wieder in sein Land ziehen, und will ihn durchs Schwert f√§llen in seinem Lande.

8. Und da der Erzschenke wiederkam, fand er den König von Assyrien streiten wider Libna; denn er hatte gehört, daß er von Lachis gezogen war.

9. Und da er hörte von Thirhaka, dem König der Mohren: Siehe, er ist ausgezogen mit dir zu streiten, sandte er abermals Boten zu Hiskia und ließ ihm sagen: {~}

10. So sagt Hiskia, dem K√∂nig Juda's: La√ü dich deinen Gott nicht betr√ľgen, auf den du dich verl√§ssest und sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des K√∂nigs von Assyrien gegeben werden. {~}

11. Siehe, du hast gehört, was die Könige von Assyrien getan haben allen Landen und sie verbannt; und du solltest errettet werden?

12. Haben der Heiden Götter auch sie errettet, welche meine Väter haben verderbt: Gosan, Haran, Rezeph und die Kinder Edens, die zu Thelassar waren?

13. Wo ist der König von Hamath, der König zu Arpad und der König der Stadt Sepharvaim, von Hena und Iwwa?

14. Und da Hiskia den Brief von den Boten empfangen und gelesen hatte, ging er hinauf zum Hause des HERRN und breitete ihn aus vor dem HERRN{~}

15. und betete vor dem HERRN und sprach: HERR, Gott Israels, der du √ľber dem Cherubim sitzest, du bist allein Gott √ľber alle K√∂nigreiche auf Erden, du hast Himmel und Erde gemacht. {~}

16. HERR, neige deine Ohren und höre; tue deine Augen auf und siehe, und höre die Worte Sanheribs, der hergesandt hat, Hohn zu sprechen dem lebendigen Gott. {~}

17. Es ist wahr HERR, die Könige von Assyrien haben die Heiden mit dem Schwert umgebracht und ihr Land

18. und haben ihre Götter ins Feuer geworfen. Denn es waren nicht Götter, sondern Werke von Menschenhänden, Holz und Stein; darum haben sie sie vertilgt.

19. Nun aber, HERR, unser Gott, hilf uns aus seiner Hand, auf daß alle Königreiche auf Erden erkennen, daß du, HERR, allein Gott bist.

20. Da sandte Jesaja, der Sohn Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du zu mir gebetet hast um Sanherib, den König von Assyrien, das habe ich gehört.

21. Das ist's, was der HERR wider ihn geredet hat: Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet dein; die Tochter Jerusalem sch√ľttelt ihr Haupt dir nach.

22. Wen hast du gehöhnt und gelästert? Über wen hast du deine Stimme erhoben? Du hast deine Augen erhoben wider den Heiligen in Israel.

23.

24.

25. Hast du aber nicht geh√∂rt, da√ü ich solches lange zuvor getan habe, und von Anfang habe ich's bereitet? Nun aber habe ich's kommen lassen, da√ü die festen St√§dte werden fallen in einen w√ľsten Steinhaufen,

26. und die darin wohnen, matt werden und sich f√ľrchten und sch√§men m√ľssen und werden wie das Gras auf dem Felde und wie das gr√ľne Kraut, wie Gras auf den D√§chern, das verdorrt, ehe denn es reif wird. {~}

27. Ich weiß dein Wohnen, dein Aus-und Einziehen und daß du tobst wider mich.

28. Weil du denn wider mich tobst und dein √úbermut vor meine Ohren heraufgekommen ist, so will ich dir einen Ring an deine Nase legen und ein Gebi√ü in dein Maul und will dich den Weg wieder zur√ľckf√ľhren, da du her gekommen bist.

29. Und das sei dir ein Zeichen: In diesem Jahr i√ü, was von selber w√§chst; im andern Jahr, was noch aus den Wurzeln w√§chst; im dritten Jahr s√§et und erntet, und pflanzt Weinberge und esset ihre Fr√ľchte.

30. Und was vom Hause Juda's errettet und √ľbriggeblieben ist, wird f√ľrder unter sich wurzeln und √ľber sich Frucht tragen.

31. Denn von Jerusalem werden ausgehen, die √ľbriggeblieben sind, und die Erretteten vom Berge Zion. Der Eifer des HERRN Zebaoth wird solches tun.

32. Darum spricht der HERR vom K√∂nig von Assyrien also: Er soll nicht in diese Stadt kommen und keinen Pfeil hineinschie√üen und mit keinem Schilde davonkommen und soll keinen Wall darum sch√ľtten;

33. sondern er soll den Weg wiederum ziehen, den er gekommen ist, und soll in diese Stadt nicht kommen; der HERR sagt's.

34. Und ich will diese Stadt beschirmen, daß ich ihr helfe um meinetwillen und um Davids, meines Knechtes, willen.

35. Und in derselben Nacht fuhr aus der Engel des HERRN und schlug im Lager von Assyrien hundertf√ľnfundachtzigtausend Mann. Und da sie sich des Morgens fr√ľh aufmachten, siehe, da lag's alles eitel tote Leichname.

36. Also brach Sanherib, der König von Assyrien, auf und zog weg und kehrte um und blieb zu Ninive.

37. Und da er anbetete im Hause Nisrochs, seines Gottes, erschlugen ihn mit dem Schwert Adrammelech und Sarezer, seine Söhne, und entrannen ins Land Ararat. Und sein Sohn Asar-Haddon ward König an seiner Statt.

1. Zu der Zeit ward Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Beschicke dein Haus; denn du wirst sterben und nicht leben bleiben!

2. Er aber wandte sein Antlitz zur Wand und betete zum HERRN und sprach:

3. Ach, HERR, gedenke doch, daß ich vor dir treulich gewandelt habe und mit rechtschaffenem Herzen und habe getan, was dir wohl gefällt. Und Hiskia weinte sehr.

4. Da aber Jesaja noch nicht zur Stadt halb hinausgegangen war, kam des HERRN Wort zu ihm und sprach:

5. Kehre um und sage Hiskia, dem F√ľrsten meines Volkes: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet geh√∂rt und deine Tr√§nen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen, am dritten Tage wirst du hinauf in das Haus des HERRN gehen,

6. und ich will f√ľnfzehn Jahre zu deinem Leben tun und dich und diese Stadt erretten von dem K√∂nig von Assyrien und diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.

7. Und Jesaja sprach: Bringet her ein Pflaster von Feigen! Und da sie es brachten, legten sie es auf die Dr√ľse; und er ward gesund.

8. Hiskia aber sprach zu Jesaja: Welches ist das Zeichen, daß mich der HERR wird gesund machen und ich in des HERRN Haus hinaufgehen werde am dritten Tage?

9. Jesaja sprach: Das Zeichen wirst du haben vom HERRN, da√ü der HERR tun wird, was er geredet hat: Soll der Schatten zehn Stufen f√ľrdergehen oder zehn Stufen zur√ľckgehen?

10. Hiskia sprach: Es ist leicht, da√ü der Schatten zehn Stufen niederw√§rts gehe; das will ich nicht, sondern da√ü er zehn Stufen hinter sich zur√ľckgehe.

11. Da rief der Prophet den HERRN an; und der Schatten ging hinter sich zur√ľck zehn Stufen am Zeiger Ahas, die er niederw√§rts gegangen war.

12. Zu der Zeit sandte Berodoch-Baladan, der Sohn Baladans, König zu Babel, Briefe und Geschenke zu Hiskia; denn er hatte gehört, daß Hiskia krank gewesen war.

13. Hiskia aber war fr√∂hlich mit ihnen und zeigte ihnen das ganze Schatzhaus, Silber, Gold, Spezerei und das beste √Ėl, und das Zeughaus und alles, was in seinen Sch√§tzen vorhanden war. Es war nichts in seinem Hause und in seiner ganzen Herrschaft, das ihnen Hiskia nicht zeigte.

14. Da kam Jesaja, der Prophet, zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese Leute gesagt? und woher sind sie zu dir gekommen? Hiskia sprach: Sie sind aus fernen Landen zu mir gekommen, von Babel.

15. Er sprach: Was haben sie gesehen in deinem Hause? Hiskia sprach: Sie haben alles gesehen, was in meinem Hause ist, und ist nichts in meinen Schätzen, was ich ihnen nicht gezeigt hätte.

16. Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre des HERRN Wort:

17. Siehe, es kommt die Zeit, da√ü alles wird gen Babel weggef√ľhrt werden aus deinem Hause und was deine V√§ter gesammelt haben bis auf diesen Tag; und wird nichts √ľbriggelassen werden, spricht der HERR.

18. Dazu von den Kindern, die von dir kommen, die du zeugen wirst, werden sie nehmen, daß sie Kämmerer seien im Palast des Königs zu Babel.

19. Hiskia aber sprach zu Jesaja: Das ist gut, was der HERR geredet hat, und sprach weiter: Es wird doch Friede und Treue sein zu meinen Zeiten.

20. Was mehr von Hiskia zu sagen ist und alle seine Macht und was er getan hat und der Teich und die Wasserleitung, durch die er Wasser in die Stadt geleitet hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Könige Juda's.

21. Und Hiskia entschlief mit seinen Vätern. Und Manasse, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

1. Manasse war zw√∂lf Jahre alt, da er K√∂nig ward, und regierte f√ľnfundf√ľnfzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hie√ü Hephzibah.

2. Und er tat, was dem HERRN √ľbel gefiel, nach den Greueln der Heiden, die der HERR vor den Kinder Israel vertrieben hatte,

3. und baute wieder Höhen, die sein Vater Hiskia hatte zerstört, und richtete dem Baal Altäre auf und machte ein Ascherabild, wie Ahab, der König Israels, getan hatte, und betete an alles Heer des Himmels und diente ihnen.

4. Und baute Altäre im Hause des HERRN, davon der HERR gesagt hatte: Ich will meinen Namen zu Jerusalem setzen;

5. und er baute allem Heer des Himmels Altäre in beiden Höfen am Hause des HERRN.

6. Und lie√ü seinen Sohn durchs Feuer gehen und achtete auf Vogelgeschrei und Zeichen und hielt Wahrsager und Zeichendeuter und tat des viel, das dem HERRN √ľbel gefiel, ihn zu erz√ľrnen.

7. Er setzte auch das Bild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus, von welchem der HERR gesagt hatte: In dies Haus und nach Jerusalem, das ich erwählt habe aus allen Stämmen Israels, will ich meinen Namen setzen ewiglich; {~} {~} {~} {~} {~}

8. und will den Fuß Israels nicht mehr bewegen lassen von dem Lande, das ich ihren Vätern gegeben habe, so doch, daß sie halten und tun nach allem, was ich geboten habe, und nach allem Gesetz, das mein Knecht Mose ihnen geboten hat.

9. Aber sie gehorchten nicht; sondern Manasse verf√ľhrte sie, da√ü sie √§rger taten denn die Heiden, die der HERR vor den Kindern Israel vertilgt hatte.

10. Da redete der HERR durch seine Knechte, die Propheten, und sprach:

11. Darum da√ü Manasse, der K√∂nig Juda's, hat diese Greuel getan, die √§rger sind denn alle Greuel, so die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und hat auch Juda s√ľndigen gemacht mit seinen G√∂tzen;

12. darum spricht der HERR, der Gott Israels, also: Siehe, ich will Ungl√ľck √ľber Jerusalem und Juda bringen, da√ü, wer es h√∂ren wird, dem sollen seine beide Ohren gellen;

13. und will √ľber Jerusalem die Me√üschnur Samarias ziehen und das Richtblei des Hauses Ahab; und will Jerusalem aussch√ľtten, wie man Sch√ľsseln aussch√ľttet, und will sie umst√ľrzen; {~} {~} {~}

14. und ich will die √ľbrigen meines Erbteils versto√üen und sie geben in die H√§nde ihrer Feinde, da√ü sie ein Raub und Rei√üen werden aller ihrer Feinde,

15. darum da√ü sie getan haben, was mir √ľbel gef√§llt, und haben mich erz√ľrnt von dem Tage an, da ihre V√§ter aus √Ągypten gezogen sind, bis auf diesen Tag.

16. Auch vergo√ü Manasse sehr viel unschuldig Blut, bis da√ü Jerusalem allerorten voll ward, au√üer der S√ľnde, durch die er Juda s√ľndigen machte, da√ü sie taten, was dem HERRN √ľbel gefiel.

17. Was aber mehr von Manasse zu sagen ist und alles, was er getan hat, und seine S√ľnde, die er tat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der K√∂nige Juda's.

18. Und Manasse entschlief mit seinen Vätern und ward begraben im Garten an seinem Hause, im Garten Usas. Und sein Sohn Amon ward König an seiner Statt.

19. Zweiundzwanzig Jahre alt war Amon, da er König ward, und regierte zwei Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Mesullemeth, eine Tochter des Haruz von Jotba.

20. Und er tat, was dem HERRN √ľbel gefiel, wie sein Vater Manasse getan hatte,

21. und wandelte in allem Wege, den sein Vater gewandelt hatte, und diente allen Götzen, welchen sein Vater gedient hatte, und betete sie an,

22. und verließ den HERRN, seiner Väter Gott, und wandelte nicht im Wege des HERRN.

23. Und seine Knechte machten einen Bund wider Amon und töteten den König in seinem Hause.

24. Aber das Volk im Land schlug alle, die den Bund gemacht hatten wider den König Amon. Und das Volk im Lande machte Josia, seinen Sohn zum König an seiner Statt.

25. Was aber Amon mehr getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Könige Juda's.

26. Und man begrub ihn in seinem Grabe im Garten Usas. Und sein Sohn Josia ward König an seiner Statt.

1. Josia war acht Jahre alt, da er König ward, und regierte einunddreißig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Jedida, eine Tochter Adajas, von Bozkath.

2. Und er tat was dem HERRN wohl gefiel, und wandelte in allem Wege seines Vaters David und wich nicht, weder zur Rechten noch zur Linken.

3. Und im achtzehnten Jahr des Königs Josia sandte der König hin Saphan, den Sohn Azaljas, des Sohnes Mesullams, den Schreiber, in das Haus des HERRN und sprach:

4. Gehe hinauf zu dem Hohenpriester Hilkia, da√ü er abgebe alles Geld, das zum Hause des HERRN gebracht ist, das die T√ľrh√ľter gesammelt haben vom Volk,

5. daß man es gebe den Werkmeistern, die bestellt sind im Hause des HERRN, und sie es geben den Arbeitern am Hause des HERRN, daß sie bessern, was baufällig ist am Hause,

6. nämlich den Zimmerleuten und Bauleuten und Maurern und denen, die da Holz und gehauene Steine kaufen sollen, das Haus zu bessern;

7. doch daß man keine Rechnung von ihnen nehme von dem Geld, das unter ihre Hand getan wird, sondern daß sie auf Glauben handeln.

8. Und der Hohepriester Hilkia sprach zu dem Schreiber Saphan: Ich habe das Gesetzbuch gefunden im Hause des HERRN. Und Hilkia gab das Buch Saphan, daß er's läse.

9. Und Saphan, der Schreiber kam zum K√∂nig und gab ihm Bericht und sprach: Deine Knechte haben das Geld ausgesch√ľttet, das im Hause gefunden ist und haben's den Werkmeistern gegeben, die bestellt sind am Hause des HERRN.

10. Auch sagte Saphan, der Schreiber, dem König und sprach: Hilkia, der Priester, gab mir ein Buch. Und Saphan las es vor dem König.

11. Da aber der König hörte die Worte im Gesetzbuch, zerriß er seine Kleider.

12. Und der König gebot Hilkia, dem Priester, und Ahikam, dem Sohn Saphans, und Achbor, dem Sohn Michajas, und Saphan, dem Schreiber, und Asaja dem Knecht des Königs, und sprach:

13. Gehet hin und fraget den HERRN f√ľr mich, f√ľr dies Volk und f√ľr ganz Juda um die Worte dieses Buches, das gefunden ist; denn es ist ein gro√üer Grimm des HERRN, der √ľber uns entbrannt ist, darum da√ü unsre V√§ter nicht gehorcht haben den Worten dieses Buches, da√ü sie t√§ten alles, was darin geschrieben ist.

14. Da gingen hin Hilkia, der Priester, Ahikam, Achbor, Saphan und Asaja zu der Prophetin Hulda, dem Weibe Sallums, des Sohnes Thikwas, des Sohnes Harhas, des H√ľters der Kleider, und sie wohnte zu Jerusalem im andern Teil; und sie redeten mit ihr.

15. Sie aber sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Saget dem Mann, der euch zu mir gesandt hat:

16. So spricht der HERR: Siehe, ich will Ungl√ľck √ľber diese St√§tte und ihre Einwohner bringen, alle Worte des Gesetzes, die der K√∂nig Juda's hat lassen lesen.

17. Darum, da√ü sie mich verlassen und andern G√∂ttern ger√§uchert haben, mich zu erz√ľrnen mit allen Werken ihrer H√§nde, darum wird mein Grimm sich wider diese St√§tte entz√ľnden und nicht ausgel√∂scht werden.

18. Aber dem König Juda's, der euch gesandt hat, den HERRN zu fragen, sollt ihr sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels:

19. Darum da√ü dein Herz erweicht ist √ľber den Worten, die du geh√∂rt hast, und hast dich gedem√ľtigt vor dem HERRN, da du h√∂rtest, was ich geredet habe wider diese St√§tte und ihre Einwohner, da√ü sie sollen eine Verw√ľstung und ein Fluch sein, und hast deine Kleider zerrissen und hast geweint vor mir, so habe ich's auch erh√∂rt, spricht der HERR.

20. Darum will ich dich zu deinen V√§tern sammeln, da√ü du mit Frieden in dein Grab versammelt werdest und deine Augen nicht sehen all das Ungl√ľck, das ich √ľber diese St√§tte bringen will. Und sie sagten es dem K√∂nig wieder.

1. Und der K√∂nig sandte hin, und es versammelten sich zu ihm alle √Ąltesten in Juda und Jerusalem.

2. Und der König ging hinauf ins Haus des HERRN und alle Männer von Juda und alle Einwohner von Jerusalem mit ihm, Priester und Propheten, und alles Volk, klein und groß; und man las vor ihren Ohren alle Worte aus dem Buch des Bundes, das im Hause des HERRN gefunden war.

3. Und der König trat an die Säule und machte einen Bund vor dem HERRN, daß sie sollten wandeln dem HERRN nach und halten seine Gebote, Zeugnisse und Rechte von ganzem Herzen und von ganzer Seele, daß sie aufrichteten die Worte dieses Bundes, die geschrieben standen in diesem Buch. Und alles Volk trat in den Bund.

4. Und der K√∂nig gebot dem Hohenpriester Hilkia und den n√§chsten Priestern nach ihm und den H√ľtern an der Schwelle, da√ü sie sollten aus dem Tempel des HERRN tun alle Ger√§te, die dem Baal und der Aschera und allem Heer des Himmels gemacht waren. Und sie verbrannten sie au√üen vor Jerusalem im Tal Kidron, und ihr Staub ward getragen gen Beth-El.

5. Und er tat ab die Götzenpfaffen, welche die Könige Juda's hatten eingesetzt, zu räuchern auf den Höhen in den Städten Juda's und um Jerusalem her, auch die Räucherer des Baal und der Sonne und des Mondes und der Planeten und alles Heeres am Himmel.

6. Und lie√ü das Ascherabild aus dem Hause des HERRN f√ľhren hinaus vor Jerusalem an den Bach Kidron und verbrannte es am Bach Kidron und machte es zu Staub und man warf den Staub auf die Gr√§ber der gemeinen Leute.

7. Und er brach ab die H√§user der Hurer, die an dem Hause des HERRN waren, darin die Weiber wirkten H√§user f√ľr die Aschera.

8. Und lie√ü kommen alle Priester aus den St√§dten Juda's und verunreinigte die H√∂hen, da die Priester r√§ucherten, von Geba an bis gen Beer-Seba, und brach ab die H√∂hen an den Toren, die an der T√ľr des Tors Josuas, des Stadtvogts, waren und zur Linken, wenn man zum Tor der Stadt geht.

9. Doch durften die Priester der H√∂hen nicht opfern auf dem Altar des HERRN zu Jerusalem, sondern a√üen unges√§uertes Brot unter ihren Br√ľdern.

10. Er verunreinigte auch das Topheth im Tal der Kinder Hinnom, daß niemand seinen Sohn oder seine Tochter dem Moloch durchs Feuer ließ gehen.

11. Und tat ab die Rosse, welche die Könige Juda's hatten der Sonne gesetzt am Eingang des Hauses des HERRN, an der Kammer Nethan-Melechs, des Kämmerers, die im Parwarim war; und die Wagen der Sonne verbrannte er mit Feuer.

12. Und die Altäre auf dem Dach, dem Söller des Ahas, die die Könige Juda's gemacht hatten, und die Altäre, die Manasse gemacht hatte in den zwei Höfen des Hauses des HERRN, brach der König ab, und lief von dannen und warf ihren Staub in den Bach Kidron.

13. Auch die Höhen, die vor Jerusalem waren, zur Rechten am Berge des Verderbens, die Salomo, der König Israels, gebaut hatte der Asthoreth, dem Greuel von Sidon, und Kamos, ,dem Greuel von Moab, und Milkom, dem Greuel der Kinder Ammon, verunreinigte der König,

14. und zerbrach die S√§ulen und rottete aus die Ascherabilder und f√ľllte ihre St√§tte mit Menschenknochen.

15. Auch den Altar zu Beth-El, die H√∂he, die Jerobeam gemacht hatte, der Sohn Nebats, der Israel s√ľndigen machte, denselben Altar brach er ab und die H√∂he und verbrannte die H√∂he und machte sie zu Staub und verbrannte das Ascherabild.

16. Und Josia wandte sich und sah die Gräber, die da waren auf dem Berge, und sandte hin und ließ die Knochen aus den Gräbern holen und verbrannte sie auf dem Altar und verunreinigte ihn nach dem Wort des HERRN, das der Mann Gottes ausgerufen hatte, der solches ausrief.

17. Und er sprach: Was ist das f√ľr ein Grabmal, das ich sehe? Und die Leute in der Stadt sprachen zu ihm: Es ist das Grab des Mannes Gottes, der von Juda kam und rief solches aus, das du getan hast wider den Altar zu Beth-El.

18. Und er sprach: Laßt ihn liegen; niemand bewege seine Gebeine! Also wurden seine Gebeine errettet mit den Gebeinen des Propheten, der von Samaria gekommen war.

19. Er tat auch weg alle H√§user der H√∂hen in den St√§dten Samarias, welche die K√∂nige Israel gemacht hatten, (den HERRN) zu erz√ľrnen, und tat mit ihnen ganz wie er zu Beth-El getan hatte. {~}

20. Und er opferte alle Priester der Höhen, die daselbst waren, auf den Altären und verbrannte also Menschengebeine darauf und kam wieder gen Jerusalem.

21. Und der König gebot dem Volk und sprach: Haltet dem HERRN, eurem Gott, Passah, wie es geschrieben steht in diesem Buch des Bundes!

22. Denn es war kein Passah so gehalten wie dieses von der Richter Zeit an, die Israel gerichtet haben, und in allen Zeiten der Könige Israels und der Könige Juda's;

23. sondern im achtzehnten Jahr des Königs Josia ward dieses Passah gehalten dem HERRN zu Jerusalem.

24. Auch fegte Josia aus alle Wahrsager, Zeichendeuter, Bilder und Götzen und alle Greuel, die im Lande Juda und zu Jerusalem gesehen wurden, auf daß er aufrichtete die Worte des Gesetzes, die geschrieben standen im Buch, das Hilkia, der Priester, fand im Hause des HERRN.

25. Seinesgleichen war vor ihm kein König gewesen, der so von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zum HERRN bekehrte nach allem Gesetz Mose's; und nach ihm kam seinesgleichen nicht auf.

26. Doch kehrte sich der Herr nicht von dem Grimm seines Zorns, mit dem er √ľber Juda erz√ľrnt war um all der Reizungen willen, durch die ihn Manasse gereizt hatte.

27. Und der HERR sprach: Ich will Juda auch von meinem Angesicht tun, wie ich Israel weggetan habe, und will diese Stadt verwerfen, die ich erwählt hatte, Jerusalem, und das Haus, davon ich gesagt habe: Mein Namen soll daselbst sein.

28. Was aber mehr von Josia zu sagen ist und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Könige Juda's.

29. Zu seiner Zeit zog Pharao Necho, der K√∂nig in √Ągypten, herauf wider den K√∂nig von Assyrien an das Wasser Euphrat. Aber der K√∂nig Josia zog ihm entgegen und starb zu Megiddo, da er ihn gesehen hatte.

30. Und seine Knechte f√ľhrten ihn tot von Megiddo und brachten ihn gen Jerusalem und begruben ihn in seinem Grabe. Und das Volk im Lande nahm Joahas, den Sohn Josias, und salbten ihn und machten ihn zum K√∂nig an seines Vaters Statt.

31. Dreiundzwanzig Jahre war Joahas alt, da er König ward, und regierte drei Monate zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal, eine Tochter Jeremia's von Libna.

32. Und er tat, was dem HERRN √ľbel gefiel, wie seine V√§ter getan hatten.

33. Aber Pharao Necho legte ihn ins Gefängnis zu Ribla im Lande Hamath, daß er nicht regieren sollte in Jerusalem, und legte eine Schatzung aufs Land: hundert Zentner Silber und einen Zentner Gold.

34. Und Pharao Necho machte zum K√∂nig Eljakim, den Sohn Josias, anstatt seines Vaters Josia und wandte seinen Namen in Jojakim. Aber Joahas nahm er und brachte ihn nach √Ągypten; daselbst starb er.

35. Und Jojakim gab das Silber und das Gold Pharao. Doch schätzte er das Land, daß es solches Silber gäbe nach Befehl Pharaos; einen jeglichen nach seinem Vermögen schätzte er am Silber und Gold unter dem Volk im Lande, daß er es dem Pharao Necho gäbe.

36. F√ľnfundzwanzig Jahre alt war Jojakim, da er K√∂nig ward, und regierte elf Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hie√ü Sebuda, eine Tochter Pedajas von Ruma.

37. Und er tat, was dem HERRN √ľbel gefiel, wie seine V√§ter getan hatten.

1. Zu seiner Zeit zog herauf Nebukadnezar, der K√∂nig zu Babel, und Jojakim war ihm untert√§nig drei Jahre; und er wandte sich und ward abtr√ľnnig von ihm.

2. Und der HERR ließ auf ihn Kriegsknechte kommen aus Chaldäa, aus Syrien, aus Moab und aus den Kindern Ammon und ließ sie nach Juda kommen, daß sie es verderbten, nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch seine Knechte, die Propheten.

3. Es geschah aber Juda also nach dem Wort des HERRN, da√ü er sie von seinem Angesicht t√§te um der S√ľnden willen Manasses, die er getan hatte;

4. auch um des unschuldigen Blutes willen, das er vergoß und machte Jerusalem voll mit unschuldigem Blut, wollte der HERR nicht vergeben.

5. Was aber mehr zu sagen ist von Jojakim und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Könige Juda's.

6. Und Jojakim entschlief mit seinen Vätern. Und sein Sohn Jojachin ward König an seiner Statt.

7. Und der K√∂nig von √Ągypten zog nicht mehr aus seinem Lande; denn der K√∂nig zu Babel hatte ihm genommen alles, was dem K√∂nig zu √Ągypten geh√∂rte vom Bach √Ągyptens an bis an das Wasser Euphrat.

8. Achtzehn Jahre alt war Jojachin, da er König ward, und regierte drei Monate zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Nehusta, eine Tochter Elnathans von Jerusalem.

9. Und er tat, was dem HERRN √ľbel gefiel, wie sein Vater getan hatte.

10. Zu der Zeit zogen herauf die Knechte Nebukadnezars, des Königs von Babel, gen Jerusalem und kamen an die Stadt mit Bollwerk.

11. Und Nebukadnezar kam zur Stadt, da seine Knechte sie belagerten. {~} {~}

12. Aber Jojachin, der König Juda's, ging heraus zum König von Babel mit seiner Mutter, mit seinen Knechten, mit seinen Obersten und Kämmerern; und der König von Babel nahm ihn gefangen im achten Jahr seines Königreiches.

13. Und er nahm von dort heraus alle Schätze im Hause des HERRN und im Hause des Königs und zerschlug alle goldenen Gefäße, die Salomo, der König Israels, gemacht hatte im Tempel des HERRN, wie denn der HERR geredet hatte.

14. Und f√ľhrte weg das ganze Jerusalem, alle Obersten, alle Gewaltigen, zehntausend Gefangene, und alle Zimmerleute und alle Schmiede und lie√ü nichts √ľbrig denn geringes Volk des Landes.

15. Und er f√ľhrte weg Jojachin gen Babel, die Mutter des K√∂nigs, die Weiber des K√∂nigs und seine K√§mmerer; dazu die M√§chtigen im Lande f√ľhrte er auch gefangen von Jerusalem gen Babel,

16. und was der besten Leute waren, siebentausend, und Zimmerleute und Schmiede, tausend, alles starke Kriegsmänner; und der König von Babel brachte sie gen Babel.

17. Und der König von Babel machte Matthanja, Jojachins Oheim, zum König an seiner Statt und wandelte seinen Namen in Zedekia.

18. Einundzwanzig Jahre alt war Zedekia, da er König ward, und regierte elf Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal, eine Tochter Jeremia's von Libna.

19. Und er tat, was dem HERRN √ľbel gefiel, wie Jojakim getan hatte.

20. Denn es geschah also mit Jerusalem und Juda aus dem Zorn des HERRN, bis da√ü er sie von seinem Angesicht w√ľrfe. Und Zedekia ward abtr√ľnnig vom K√∂nig zu Babel.

Significados: Israel, Gaza, Samaria, Altar, Babel, Baal, Josias.

Você está lendo 2 Reis na edição LUTHER, Luther, em Alemão.
Este l√≠vro comp√īe o Antigo Testamento, tem 25 cap√≠tulos, e 719 vers√≠culos.