1 Reis

1. Und Rehabeam zog gen Sichem; denn ganz Israel war gen Sichem gekommen, um ihn zum K├Ânig zu machen.

2. Als aber Jerobeam, der Sohn Nebats, solches h├Ârte, da er noch in ├ägypten war (denn dahin war er vor dem K├Ânig Salomo geflohen), kehrte er aus ├ägypten zur├╝ck.

3. Und man sandte hin und lie├č ihn rufen. Da kamen Jerobeam und die ganze Gemeinde Israel und redeten mit Rehabeam und sprachen:

4. Dein Vater hat unser Joch zu hart gemacht; so mache du nun den harten Dienst deines Vaters und das schwere Joch, welches er uns aufgelegt hat, leichter, so wollen wir dir untert├Ąnig sein!

5. Er aber sprach zu ihnen: Geht hin f├╝r drei Tage, alsdann kommt wieder zu mir! Und das Volk ging hin.

6. Da hielt der K├Ânig Rehabeam einen Rat mit den ├ältesten, die vor seinem Vater Salomo gestanden, als er noch lebte, und sprach: Wie ratet ihr, da├č wir diesem Volk antworten sollen?

7. Sie sprachen zu ihm: Wirst du heute diesem Volk einen Gefallen tun und ihm zu Willen sein und sie erh├Âren und ihm gute Worte geben, so werden sie dir dienen dein Leben lang!

8. Aber er verlie├č den Rat der ├ältesten, den sie ihm gegeben hatten, und hielt Rat mit den Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren, die vor ihm standen.

9. Und er sprach zu ihnen: Was ratet ihr, da├č wir diesem Volk antworten, welches zu mir gesagt und gesprochen hat: Mache das Joch leichter, welches dein Vater auf uns gelegt hat?

10. Da sprachen zu ihm die Jungen, die mit ihm aufgewachsen waren: Du sollst dem Volk, das zu dir gesagt hat: Dein Vater hat unser Joch zu schwer gemacht, du aber mache es uns leichter, dem sollst du so antworten: ┬źMein kleiner Finger ist dicker als meines Vaters Lenden!

11. Und nun, hat mein Vater ein schweres Joch auf euch geladen, so will ich euch noch mehr aufladen! Hat mein Vater euch mit Gei├čeln gez├╝chtigt, so will ich euch mit Skorpionen z├╝chtigen!┬╗

12. Als nun Jerobeam samt dem ganzen Volk am dritten Tage zu Rehabeam kam, wie der K├Ânig gesagt hatte: ┬źKommt am dritten Tag zu mir!┬╗

13. da gab der K├Ânig dem Volk eine harte Antwort und verlie├č den Rat, welchen ihm die ├ältesten gegeben hatten,

14. und redete mit ihnen nach dem Rat der Jungen und sprach: Mein Vater hat euch mit Gei├čeln gez├╝chtigt, ich aber will euch mit Skorpionen z├╝chtigen!

15. Also willfahrte der K├Ânig dem Volke nicht; denn es ward so vom HERRN gef├╝gt, auf da├č er sein Wort erf├╝lle, welches der HERR durch Achija von Silo zu Jerobeam, dem Sohne Nebats, geredet hatte.

16. Als nun ganz Israel sah, da├č der K├Ânig ihnen kein Geh├Âr schenkte, antwortete das Volk dem K├Ânig und sprach: Was haben wir f├╝r Anteil an David? Wir haben nichts zu erben von dem Sohne Isais! Israel, auf zu deinen H├╝tten! Und du, David, sieh zu deinem Haus!

17. Also ging Israel in seine H├╝tten, und Rehabeam regierte nur ├╝ber die Kinder Israel, die in den St├Ądten Judas wohnten.

18. Als aber der K├Ânig Rehabeam den Fronmeister Adoram hinsandte, bewarf ihn ganz Israel mit Steinen; der K├Ânig Rehabeam aber sputete sich und stieg auf seinen Wagen, um nach Jerusalem zu fliehen.

19. Also fiel Israel ab vom Hause Davids bis auf diesen Tag.

20. Als nun ganz Israel h├Ârte, da├č Jerobeam wiedergekommen sei, sandten sie hin und beriefen ihn in die Volksversammlung und machten ihn zum K├Ânig ├╝ber ganz Israel, und niemand folgte dem Hause Davids als allein der Stamm Juda.

21. Als aber Rehabeam nach Jerusalem kam, versammelte er das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, etwa 180000 junge M├Ąnner, um wider das Haus Israel zu streiten und das K├Ânigtum wieder an Rehabeam, den Sohn Salomos, zu bringen.

22. Aber das Wort Gottes erging an Semaja, den Mann Gottes, also:

23. Sage zu Rehabeam, dem Sohne Salomos, dem K├Ânig Judas, und zum Hause Juda und zu Benjamin und dem ├╝brigen Volk und sprich:

24. So spricht der HERR: Ihr sollt nicht hinaufziehen, um wider eure Br├╝der, die Kinder Israel, zu streiten! Jedermann gehe wieder heim; denn solches ist von mir geschehen! Und sie folgten dem Worte des HERRN und kehrten um, wie der HERR gesagt hatte.

25. Jerobeam aber baute Sichem auf dem Gebirge Ephraim und wohnte darin und zog aus von dort und baute Pnuel.

26. Jerobeam aber gedachte in seinem Herzen: Das K├Ânigreich wird nun wieder dem Hause Davids zufallen!

27. Wenn dieses Volk hinaufgehen soll, um im Hause des HERRN zu Jerusalem zu opfern, so wird sich das Herz dieses Volkes zu ihrem Herrn, zu Rehabeam, dem K├Ânig von Juda, wenden, und sie werden mich t├Âten und sich wieder Rehabeam, dem K├Ânig von Juda, zuwenden!

28. Darum hielt der K├Ânig einen Rat und machte zwei goldene K├Ąlber und sprach zum Volk: Es ist zu viel f├╝r euch, nach Jerusalem hinaufzugehen! Siehe, das sind deine G├Âtter, Israel, die dich aus ├ägyptenland gef├╝hrt haben!

29. Und er stellte das eine zu Bethel auf und tat das andere nach Dan.

30. Aber diese Tat ward Israel zur S├╝nde; und das Volk lief zu dem einen Kalbe bis gen Dan.

31. Er machte auch ein H├Âhenheiligtum und bestellte aus dem ganzen Volk Leute zu Priestern, die nicht von den Kindern Levi waren.

32. Ferner setzte Jerobeam ein Fest an, am f├╝nfzehnten Tag des achten Monats, wie das Fest in Juda, und opferte auf dem Altar. Also tat er in Bethel, indem er den K├Ąlbern opferte, die er gemacht hatte, und er bestellte zu Bethel die Priester der H├Âhen, die er gemacht hatte.

33. Und er opferte auf dem Altar, den er in Bethel gemacht hatte, am f├╝nfzehnten Tage des achten Monats, des Monats, welchen er aus eigenem Herzen erdacht hatte; und er veranstaltete den Kindern Israel ein Fest und opferte auf dem Altar und r├Ąucherte.

1. Aber siehe, ein Mann Gottes kam von Juda durch das Wort des HERRN gen Bethel, als Jerobeam eben bei dem Altar stand, um zu r├Ąuchern.

2. Und er rief wider den Altar durch das Wort des HERRN und sprach: Altar! Altar! So spricht der HERR: Siehe, es wird dem Hause Davids ein Sohn geboren werden namens Josia, der wird auf dir die Priester der H├Âhen opfern, die auf dir r├Ąuchern, und man wird Menschengebeine auf dir verbrennen!

3. Und am gleichen Tage gab er ein Zeichen, und sprach: Das ist das Zeichen, da├č der HERR solches geredet hat: Siehe, der Altar wird bersten und die Asche, die darauf ist, versch├╝ttet werden!

4. Als aber der K├Ânig das Wort des Mannes Gottes h├Ârte, der wider den Altar zu Bethel rief, streckte Jerobeam seine Hand aus bei dem Altar und sprach: Greifet ihn! Aber seine Hand, die er wider ihn ausgestreckt hatte, ward steif, so da├č er sie nicht wieder zu sich ziehen konnte.

5. Und der Altar barst, und die Asche ward vom Altar versch├╝ttet, gem├Ą├č dem Zeichen, das der Mann Gottes durch das Wort des HERRN angek├╝ndigt hatte.

6. Da hob der K├Ânig an und sprach zu dem Manne Gottes: Bes├Ąnftige doch das Angesicht des HERRN, deines Gottes, und bitte f├╝r mich, da├č meine Hand mir wieder gegeben werde! Da bes├Ąnftigte der Mann Gottes das Angesicht des HERRN. Und der K├Ânig konnte die Hand wieder an sich ziehen, und sie ward wieder wie zuvor.

7. Da sprach der K├Ânig zu dem Manne Gottes: Komm mit mir heim und erlabe dich! Ich will dir auch ein Geschenk geben.

8. Aber der Mann Gottes sprach zum K├Ânig: Wenn du mir auch dein halbes Haus g├Ąbest, so k├Ąme ich nicht mit dir; denn ich w├╝rde an diesem Ort kein Brot essen und kein Wasser trinken.

9. Denn also wurde mir durch das Wort des HERRN geboten und gesagt: Du sollst daselbst kein Brot essen und kein Wasser trinken und nicht wieder auf dem Wege zur├╝ckkehren, den du gegangen bist!

10. Und er ging einen andern Weg und kehrte nicht wieder auf dem gleichen Wege zur├╝ck, auf welchem er nach Bethel gekommen war.

11. Aber in Bethel wohnte ein alter Prophet. Zu dem kamen seine S├Âhne und erz├Ąhlten ihm alles, was der Mann Gottes an jenem Tage in Bethel getan hatte; auch die Worte, die er zum K├Ânige geredet hatte, erz├Ąhlten sie ihrem Vater.

12. Da sprach ihr Vater zu ihnen: Welchen Weg ist er gegangen? Da zeigten ihm seine S├Âhne den Weg, den der Mann Gottes, der von Juda gekommen, eingeschlagen hatte.

13. Er aber sprach zu seinen S├Âhnen: Sattelt mir den Esel! Und als sie ihm den Esel gesattelt hatten,

14. setze er sich darauf und ritt dem Manne Gottes nach und fand ihn unter einer Eiche sitzen und sprach zu ihm: Bist du der Mann Gottes, der von Juda gekommen ist? Er sprach: Ja!

15. Da sprach er zu ihm: Komm mit mir heim und i├č etwas!

16. Er aber sprach: Ich kann nicht umkehren und mit dir kommen; ich will auch mit dir weder Brot essen noch Wasser trinken an diesem Ort;

17. denn durch das Wort des HERRN ist zu mir gesagt worden: Du sollst daselbst weder Brot essen noch Wasser trinken; du sollst nicht auf dem gleichen Wege zur├╝ckkehren, auf dem du hingegangen bist!

18. Aber jener sprach zu ihm: Ich bin auch ein Prophet wie du, und ein Engel hat durch das Wort des HERRN folgenderma├čen mit mir geredet: F├╝hre ihn zur├╝ck in dein Haus, damit er Brot esse und Wasser trinke!

19. Er log es ihm aber vor. Da kehrte er mit ihm um, da├č er in seinem Hause Brot esse und Wasser trinke.

20. Als sie aber zu Tische sa├čen, kam das Wort des HERRN zum Propheten, der ihn zur├╝ckgef├╝hrt hatte,

21. und er rief dem Manne Gottes zu, der von Juda gekommen war, und sprach: So spricht der HERR: Weil du dem Munde des HERRN ungehorsam gewesen bist und das Gebot nicht gehalten hast, das dir der HERR, dein Gott, geboten hat,

22. sondern umgekehrt bist und Brot gegessen und Wasser getrunken hast an diesem Ort, davon er dir sagte, du solltest weder Brot essen noch Wasser trinken, so soll dein Leichnam nicht in deiner V├Ąter Grab kommen!

23. Und nachdem er Brot gegessen und getrunken hatte, sattelte man dem Propheten, den jener zur├╝ckgef├╝hrt hatte, den Esel.

24. Als er nun ging, traf ihn auf dem Wege ein L├Âwe; der t├Âtete ihn, und sein Leichnam lag hingestreckt auf dem Wege. Und der Esel stand neben ihm, und der L├Âwe stand neben dem Leichnam.

25. Und siehe, als Leute vorbeigingen, sahen sie den Leichnam auf dem Wege liegen und den L├Âwen bei dem Leichnam stehen, und sie kamen und sagten es in der Stadt, wo der alte Prophet wohnte.

26. Als nun der Prophet, der ihn vom Wege zur├╝ckgeholt hatte, das h├Ârte, sprach er: Es ist der Mann Gottes, der dem Munde des HERRN ungehorsam gewesen ist; darum hat ihn der HERR dem L├Âwen ├╝bergeben, der hat ihn zerrissen und get├Âtet nach dem Wort, das ihm der HERR gesagt hat!

27. Und er redete mit seinen S├Âhnen und sprach: Sattelt mir den Esel! Und als sie ihn gesattelt hatten,

28. ging er hin und fand seinen Leichnam auf dem Wege liegen und den Esel und den L├Âwen neben dem Leichnam stehen. Der L├Âwe hatte den Leichnam nicht gefressen und den Esel nicht zerrissen.

29. Da hob der Prophet den Leichnam des Mannes Gottes auf und legte ihn auf den Esel und f├╝hrte ihn zur├╝ck, und sie kamen in die Stadt des alten Propheten, um ihn zu beklagen und zu begraben.

30. Und er legte dessen Leichnam in sein eigenes Grab, und sie klagten um ihn: Ach, mein Bruder!

31. Und als er ihn begraben hatte, sprach er zu seinen S├Âhnen: Wenn ich sterbe, so begrabt mich in dem Grabe, darin der Mann Gottes begraben worden ist, und legt meine Gebeine neben seine Gebeine;

32. denn es wird gewi├č geschehen, was er durch das Wort des HERRN ausgerufen hat wider den Altar zu Bethel und wider alle H├Âhenheiligt├╝mer, die in den St├Ądten Samarias sind.

33. Aber nach dieser Geschichte kehrte sich Jerobeam nicht von seinem b├Âsen Wege, sondern bestellte wieder H├Âhenpriester aus dem gesamten Volk; zu wem er Lust hatte, dessen Hand f├╝llte er, und der ward H├Âhenpriester.

34. Und dies wurde dem Hause Jerobeams zur S├╝nde, so da├č er vernichtet und aus dem Lande vertilgt werden mu├čte.

1. Zu jener Zeit ward Abija, der Sohn Jerobeams, krank.

2. Und Jerobeam sprach zu seinem Weibe: Mache dich auf und verstelle dich, da├č niemand merke, da├č du Jerobeams Weib bist, und gehe nach Silo; siehe, daselbst ist der Prophet Achija, der von mir geredet hat, da├č ich K├Ânig ├╝ber dieses Volk sein sollte;

3. und nimm mit dir zehn Brote und Kuchen und einen Krug Honig und gehe zu ihm, da├č er dir kundtue, wie es dem Knaben gehen wird!

4. Und das Weib Jerobeams tat so und machte sich auf und ging hin nach Silo und kam in das Haus Achijas. Achija aber konnte nicht sehen, denn seine Augen waren starr geworden vor Alter.

5. Aber der HERR hatte zu Achija gesprochen: Siehe, das Weib Jerobeams kommt, um von dir ein Wort zu erlangen betreffs ihres Sohnes; denn er ist krank. So rede nun mit ihr so und so! Als sie nun hineinkam, stellte sie sich fremd.

6. Als aber Achija das Ger├Ąusch ihrer F├╝├če h├Ârte, wie sie zur T├╝r hereinkam, sprach er: Komm herein, du Weib Jerobeams! Warum stellst du dich so fremd? Ich bin mit einer harten Botschaft an dich beauftragt!

7. Gehe hin, sage Jerobeam: So spricht der HERR, der Gott Israels: Weil ich dich aus dem Volk erh├Âht und zum F├╝rsten ├╝ber mein Volk Israel gesetzt habe,

8. also da├č ich das K├Ânigreich dem Hause Davids entrissen und es dir gegeben habe, du aber nicht gewesen bist wie mein Knecht David, der meine Gebote beobachtete und mir nachwandelte von ganzem Herzen, so da├č er nur tat, was in meinen Augen recht ist;

9. weil du aber mehr B├Âses getan hast als alle, die vor dir gewesen sind; weil du hingegangen bist und dir andere G├Âtter und gegossene Bilder gemacht hast, so da├č du mich zum Zorne reiztest, und mich hinter deinen R├╝cken geworfen hast;

10. darum siehe, bringe ich Ungl├╝ck ├╝ber das Haus Jerobeams, und ich will ausrotten von Jerobeam, was m├Ąnnlich ist, M├╝ndige und Unm├╝ndige in Israel, und ich will die Nachkommen des Hauses Jerobeams ausfegen, wie man Kot ausfegt, bis es ganz aus sei mit ihm.

11. Wer von Jerobeam in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen; wer aber auf dem Felde stirbt, den sollen die V├Âgel des Himmels fressen; denn der HERR hat es gesagt!

12. So mache dich nun auf und gehe heim, und wenn dein Fu├č die Stadt betritt, wird der Knabe sterben.

13. Und ganz Israel wird ihn beklagen, und sie werden ihn begraben; denn von Jerobeam wird dieser allein in ein Grab kommen, weil an ihm vor dem HERRN, dem Gott Israels, etwas Gutes gefunden worden ist im Hause Jerobeams.

14. Der HERR aber wird einen K├Ânig ├╝ber Israel erwecken, der das Haus Jerobeams ausrotten soll an jenem Tag. Und wie steht es schon jetzt!

15. Und der HERR wird Israel schlagen, da├č es schwankt wie ein Rohr im Wasser; und er wird Israel ausrotten aus diesem guten Land, welches er ihren V├Ątern gegeben hat, und wird sie zerstreuen jenseits des Stromes Euphrat , weil sie ihre Ascheren gemacht haben, den HERRN zu erz├╝rnen.

16. Und er wird Israel dahingeben um der S├╝nde Jerobeams willen, die er begangen und zu welcher er Israel verf├╝hrt hat.

17. Da machte sich das Weib Jerobeams auf, ging hin und kam gen Tirza. Und als sie die Schwelle des Hauses betrat, starb der Knabe.

18. Und sie begruben ihn, und ganz Israel beklagte ihn nach dem Wort des HERRN, das er durch seinen Knecht, den Propheten Achija, geredet hatte.

19. Was aber mehr von Jerobeam zu sagen ist, wie er gestritten und wie er regiert hat, siehe, das ist geschrieben im Buch der Chronik der K├Ânige von Israel.

20. Die Zeit aber, w├Ąhrend der Jerobeam regiert hat, betrug zweiundzwanzig Jahre. Und er legte sich zu seinen V├Ątern. Und sein Sohn Nadab ward K├Ânig an seiner Statt.

21. Rehabeam aber, der Sohn Salomos, regierte in Juda. Einundvierzig Jahre alt war Rehabeam, als er K├Ânig ward, und regierte siebzehn Jahre lang zu Jerusalem, in der Stadt, die der HERR aus allen St├Ąmmen Israels erw├Ąhlt hatte, um seinen Namen daselbst wohnen zu lassen. Und seine Mutter hie├č Naama, eine Ammoniterin.

22. Und Juda tat, was dem HERRN ├╝bel gefiel, und sie reizten ihn zum Eifer durch ihre S├╝nden, welche sie taten, mehr als alles, was ihre V├Ąter getan hatten.

23. Denn sie bauten auch H├Âhen und S├Ąulen und Ascheren auf allen hohen H├╝geln und unter allen gr├╝nen B├Ąumen.

24. Und es waren auch Schandbuben im Lande; die taten nach allen Greueln der Heiden, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte.

25. Es begab sich aber im f├╝nften Jahre des K├Ânigs Rehabeam, da├č Sisak, der K├Ânig von ├ägypten, wider Jerusalem heraufzog;

26. der nahm die Sch├Ątze des Hauses des HERRN und die Sch├Ątze des Palastes des K├Ânigs, alles nahm er, auch alle goldenen Schilde, die Salomo hatte machen lassen.

27. An deren Statt lie├č der K├Ânig Rehabeam eherne Schilde machen und versah damit die obersten Trabanten, welche die T├╝r am Hause des K├Ânigs h├╝teten.

28. Und sooft der K├Ânig in das Haus des HERRN ging, trugen sie die Trabanten und brachten sie darnach wieder in die Kammern der Trabanten.

29. Was aber mehr von Rehabeam zu sagen ist, und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der K├Ânige von Juda?

30. Es war aber Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam, ihr Leben lang.

31. Und Rehabeam legte sich zu seinen V├Ątern und ward begraben mit seinen V├Ątern in der Stadt Davids; seine Mutter aber hie├č Naama, eine Ammoniterin. Und sein Sohn Abijam ward K├Ânig an seiner Statt.

1. Im achtzehnten Regierungs- Jahre des K├Ânigs Jerobeam, des Sohnes Nebats, ward Abija K├Ânig ├╝ber Juda.

2. Er regierte drei Jahre lang zu Jerusalem. Seine Mutter hie├č Maacha, eine Tochter Abisaloms.

3. Und er wandelte in allen S├╝nden seines Vaters, die er vor ihm getan hatte, und sein Herz war nicht v├Âllig mit dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.

4. Doch um Davids willen gab der HERR, sein Gott, ihm eine Leuchte zu Jerusalem, indem er seinen Sohn ihm nachfolgen und Jerusalem bestehen lie├č,

5. weil David getan hatte, was in den Augen des HERRN recht war, und nicht gewichen war von allem, was er ihm gebot, sein Leben lang, au├čer in der Sache Urijas, des Hetiters.

6. Es war aber Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam, ihr Leben lang.

7. Was aber mehr von Abija zu sagen ist, und was er getan hat, ist das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Juda? Es war aber Krieg zwischen Abija und Jerobeam.

8. Und Abija legte sich zu seinen V├Ątern, und sie begruben ihn in der Stadt Davids. Und Asa, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

9. Im zwanzigsten Jahre Jerobeams, des K├Ânigs von Israel, ward Asa K├Ânig ├╝ber Juda;

10. er regierte einundvierzig Jahre lang zu Jerusalem. Seine Mutter hie├č Maacha, eine Tochter Abisaloms.

11. Und Asa tat, was dem HERRN wohlgefiel, wie sein Vater David.

12. Denn er schaffte die Schandbuben aus dem Lande und entfernte alle sch├Ąndlichen G├Âtzen, die seine V├Ąter gemacht hatten.

13. Dazu setzte er auch seine Mutter Maacha ab, da├č sie nicht mehr Gebieterin war, weil sie ein G├Âtzenbild der Aschera gemacht hatte. Und Asa rottete ihr G├Âtzenbild aus und verbrannte es am Bach Kidron. Aber die H├Âhen tat er nicht ab.

14. Doch war das Herz Asas v├Âllig mit dem HERRN sein Leben lang.

15. Und das Silber und Gold und die Ger├Ąte, was sein Vater geweiht hatte und was er selbst weihte, das brachte er in das Haus des HERRN.

16. Es war aber Krieg zwischen Asa und Baesa, dem K├Ânige von Israel, ihr Leben lang.

17. Denn Baesa, der K├Ânig von Israel, zog herauf wider Juda und baute Rama, um dem K├Ânig von Juda keinen Ausgang und Eingang mehr zu lassen.

18. Da nahm Asa alles Silber und Gold, das im Schatze des Hauses des HERRN und im Schatze des K├Ânigshauses ├╝brig war, und gab es in die Hand seiner Knechte; und der K├Ânig Asa sandte sie zu Benhadad, dem Sohne Tabrimmons, des Sohnes Hesions, dem K├Ânig von Syrien, der zu Damaskus wohnte, und lie├č ihm sagen:

19. Es besteht ein Bund zwischen mir und dir, zwischen meinem Vater und deinem Vater, siehe, ich sende dir ein Geschenk von Silber und Gold; gehe hin, l├Âse das B├╝ndnis auf, das du mit Baesa, dem K├Ânig von Israel, hast, da├č er von mir abziehe!

20. Und Benhadad willfahrte dem K├Ânig Asa und sandte seine Hauptleute wider die St├Ądte Israels und schlug Jjon und Dan und Abel-Bet-Maacha und ganz Genezareth, samt dem ganzen Lande Naphtali.

21. Als Baesa solches h├Ârte, lie├č er ab, Rama zu bauen, und blieb zu Tirza.

22. Der K├Ânig Asa aber erlie├č ein Aufgebot im ganzen Juda, so da├č keiner frei blieb; Und sie nahmen von Rama die Steine und das Holz weg, womit Baesa gebaut hatte. Und der K├Ânig Asa baute damit Geba in Benjamin, und Mizpa.

23. Was aber mehr von Asa zu sagen ist, und alle seine Macht und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Juda? Doch ward er in seinem Alter krank an den F├╝├čen.

24. Und Asa legte sich zu seinen V├Ątern und ward begraben mit seinen V├Ątern in der Stadt Davids, seines Vaters. Und Josaphat, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

25. Nadab aber, der Sohn Jerobeams, ward K├Ânig ├╝ber Israel im zweiten Jahre der Regierung Asas, des K├Ânigs von Juda, und regierte zwei Jahre lang ├╝ber Israel

26. und tat, was dem HERRN ├╝bel gefiel, und wandelte in dem Wege seines Vaters und in seiner S├╝nde, wodurch er Israel zur S├╝nde verf├╝hrt hatte.

27. Aber Baesa, der Sohn Achijas, aus dem Hause Issaschar, machte eine Verschw├Ârung wider ihn, und Baesa erschlug ihn zu Gibbeton, das den Philistern geh├Ârte; denn Nadab und ganz Israel belagerten Gibbeton.

28. Also t├Âtete ihn Baesa im dritten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, und ward K├Ânig an seiner Statt.

29. Als er nun K├Ânig geworden war, erschlug er das ganze Haus Jerobeams und lie├č Jerobeam keine Seele ├╝brig, bis er ihn vertilgt hatte nach dem Worte des HERRN, das er durch seinen Knecht Achija von Silo geredet hatte, um der S├╝nden Jerobeams willen,

30. die er tat, und zu denen er Israel verf├╝hrt hatte, wegen seines Reizens, womit er den HERRN, den Gott Israels, zum Zorne reizte.

31. Was aber mehr von Nadab zu sagen ist, und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Israel?

32. Und es war Krieg zwischen Asa und Baesa, dem K├Ânig von Israel, ihr Leben lang.

33. Im dritten Jahr Asas, des K├Ânigs von Juda, ward Baesa, der Sohn Achijas, K├Ânig ├╝ber ganz Israel zu Tirza, und er regierte vierundzwanzig Jahre lang.

34. Und er tat, was dem HERRN ├╝bel gefiel, und wandelte in dem Wege Jerobeams und in seiner S├╝nde, wodurch er Israel zur S├╝nde verf├╝hrt hatte.

1. Aber das Wort des HERRN erging an Jehu, den Sohn Hananis, wider Baesa, also:

2. Weil ich dich aus dem Staube erhoben und dich zum F├╝rsten ├╝ber mein Volk Israel gemacht habe und du in dem Wege Jerobeams wandelst und mein Volk Israel zur S├╝nde verf├╝hrst, so da├č du mich durch ihre S├╝nden erz├╝rnst,

3. siehe, so will ich die Nachkommen Baesas und die Nachkommen seines Hauses ausrotten und mit deinem Haus verfahren wie mit dem Hause Jerobeams, des Sohnes Nebats.

4. Wer von Baesa in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen, und wer von ihm auf dem Felde stirbt, den sollen die V├Âgel des Himmels fressen!

5. Was aber mehr von Baesa zu sagen ist, und was er getan hat und seine Macht, ist das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Israel?

6. Und Baesa legte sich zu seinen V├Ątern und ward begraben zu Tirza, und sein Sohn Ela ward K├Ânig an seiner Statt.

7. Auch erging das Wort des HERRN durch den Propheten Jehu, den Sohn Hananis, wider Baesa und wider sein Haus, um all des B├Âsen willen, das er vor dem HERRN tat, indem er ihn durch die Werke seiner H├Ąnde erz├╝rnte, so da├č es wurde wie das Haus Jerobeams, und weil er dasselbe erschlagen hatte.

8. Im sechsundzwanzigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, ward Ela, der Sohn Baesas, K├Ânig ├╝ber Israel zu Tirza und regierte zwei Jahre lang.

9. Und sein Knecht Simri, der Oberste ├╝ber die H├Ąlfte der Streitwagen, machte eine Verschw├Ârung wider ihn. Er aber war zu Tirza, trank und ward trunken im Hause Arzas, welcher ├╝ber das Haus gesetzt war zu Tirza.

10. Und Simri kam hinein und schlug ihn tot im siebenundzwanzigsten Jahr Asas, des K├Ânigs von Juda, und er ward K├Ânig an seiner Statt.

11. Als er nun K├Ânig war und auf seinem Throne sa├č, erschlug er das ganze Haus Baesas und lie├č nichts von ihm ├╝brig, was m├Ąnnlich war, auch dessen Blutr├Ącher und Freunde nicht.

12. Also vertilgte Simri das ganze Haus Baesas nach dem Worte des HERRN, das er durch den Propheten Jehu ├╝ber Baesa geredet hatte:

13. um aller S├╝nden Baesas und um der S├╝nden seines Sohnes Ela willen, die sie taten und wodurch sie Israel zur S├╝nde verf├╝hrten und den HERRN, den Gott Israels, durch ihre G├Âtzen erz├╝rnten.

14. Was aber mehr von Ela zu sagen ist, und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Israel?

15. Im siebenundzwanzigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, ward Simri K├Ânig zu Tirza sieben Tage lang, und das Volk lag vor Gibbeton der Philister.

16. Als aber das Volk im Lager sagen h├Ârte: Simri hat eine Verschw├Ârung gemacht und hat auch den K├Ânig erschlagen, da machte am selben Tage das ganze Israel im Lager Omri, den Feldhauptmann, zum K├Ânig ├╝ber Israel.

17. Und Omri und ganz Israel mit ihm zog von Gibbeton hinauf, und sie belagerten Tirza.

18. Als aber Simri sah, da├č die Stadt eingenommen war, ging er in die Burg des K├Ânigshauses und verbrannte sich samt dem Hause des K├Ânigs

19. und starb um seiner S├╝nden willen, die er getan hatte, indem er tat, was dem HERRN ├╝bel gefiel, und indem er wandelte in dem Wege Jerobeams und in seiner S├╝nde, die er tat, wodurch er Israel zur S├╝nde verf├╝hrt hatte.

20. Was aber mehr von Simri zu sagen ist, und seine Verschw├Ârung, die er gemacht hat, ist das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Israel?

21. Damals teilte sich das Volk Israel in zwei Parteien: die eine H├Ąlfte des Volkes hing an Tibni, dem Sohne Ginats, um ihn zum K├Ânig zu machen, die andere H├Ąlfte aber an Omri.

22. Aber das Volk, das an Omri hing, war st├Ąrker als das Volk, das an Tibni, dem Sohne Ginats, hing. Und Tibni starb und Omri ward K├Ânig.

23. Im einunddrei├čigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, ward Omri K├Ânig ├╝ber Israel und regierte zw├Âlf Jahre lang.

24. Er kaufte aber den Berg Samaria von Semer um zwei Talente Silber und baute auf dem Berge und hie├č die Stadt, die er baute, Samaria nach dem Namen Semers, des Herrn des Berges.

25. Und Omri tat, was dem HERRN ├╝bel gefiel, und war ├Ąrger als alle, die vor ihm gewesen.

26. Und er wandelte in allen Wegen Jerobeams, des Sohnes Nebats, und in seinen S├╝nden, wodurch er Israel zur S├╝nde verf├╝hrte, so da├č sie den HERRN, den Gott Israels, durch ihre G├Âtzen erz├╝rnten.

27. Was aber mehr von Omri zu sagen ist, was er getan, und seine Tapferkeit, die er bewiesen hat, ist das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Israel?

28. Und Omri legte sich zu seinen V├Ątern und ward begraben zu Samaria, und Ahab, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

29. Im achtunddrei├čigsten Jahre Asas, des K├Ânigs von Juda, ward Ahab, der Sohn Omris, K├Ânig ├╝ber Israel und regierte zu Samaria zweiundzwanzig Jahre lang ├╝ber Israel.

30. Und Ahab, der Sohn Omris, tat, was dem HERRN ├╝bel gefiel, mehr als alle, die vor ihm gewesen waren.

31. Denn das war noch das Geringste, da├č er in den S├╝nden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wandelte; er nahm sogar Isebel, die Tochter Et-Baals, des K├Ânigs der Zidonier, zum Weibe und ging hin und diente dem Baal und betete ihn an.

32. Und er richtete dem Baal einen Altar auf im Hause Baals, welches er zu Samaria baute.

33. Ahab machte auch eine Aschera, also da├č Ahab mehr tat, was den HERRN, den Gott Israels, erz├╝rnte, als alle K├Ânige von Israel, die vor ihm gewesen waren.

34. Zu derselben Zeit baute Hiel von Bethel Jericho wieder auf . Es kostete ihn seinen erstgeborenen Sohn Abiram, als er ihren Grund legte, und seinen j├╝ngsten Sohn Segub, als er ihre Tore setzte, nach dem Worte des HERRN, welches er durch Josua, den Sohn Nuns, geredet hatte.

1. Und Elia, der Tisbiter, aus Tisbe-Gilead, sprach zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dessen Angesicht ich stehe, es soll diese Jahre weder Tau noch Regen fallen, es sei denn, da├č ich es sage!

2. Und das Wort des HERRN erging an ihn also:

3. Gehe fort von hier und wende dich gegen Morgen und verbirg dich am Bache Krit, der gegen den Jordan flie├čt!

4. Und du sollst aus dem Bache trinken, und ich habe den Raben geboten, da├č sie dich daselbst versorgen.

5. Da ging er hin und tat nach dem Worte des HERRN; er ging und setzte sich an den Bach Krit, der gegen den Jordan flie├čt.

6. Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen und am Abend, und er trank aus dem Bache.

7. Es begab sich aber nach einiger Zeit, da├č der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Lande.

8. Da erging das Wort des HERRN an ihn also:

9. Mache dich auf und gehe nach Zarpat, das bei Zidon liegt, und bleibe daselbst; siehe, ich habe daselbst einer Witwe geboten, da├č sie dich mit Nahrung versorge!

10. Und er machte sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an das Stadttor kam, siehe, da war eine Witwe, die Holz auflas. Und er rief sie an und sprach: Hole mir doch ein wenig Wasser im Geschirr, da├č ich trinke!

11. Als sie nun hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Ich bitte dich, bringe mir auch einen Bissen Brot mit!

12. Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt, ich habe nichts Gebackenes, sondern nur eine Handvoll Mehl im Fa├č und ein wenig ├ľl im Krug! Und siehe, ich habe ein paar H├Âlzer aufgelesen und gehe hin und will mir und meinem Sohn etwas zurichten, da├č wir es essen und darnach sterben.

13. Elia sprach zu ihr: F├╝rchte dich nicht! Gehe hin und mache es, wie du gesagt hast; doch mache mir davon zuerst ein kleines Gebackenes und bringe es mir heraus; dir aber und deinem Sohne sollst du hernach etwas machen.

14. Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehlfa├č soll nicht leer werden und das ├ľl im Kruge nicht mangeln bis auf den Tag, da der HERR auf Erden regnen lassen wird!

15. Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er a├č und sie auch und ihr Haus eine Zeitlang.

16. Das Mehlfa├č ward nicht leer, und das ├ľl im Kruge mangelte nicht, nach dem Worte des HERRN, das er durch Elia geredet hatte.

17. Aber nach diesen Geschichten ward der Sohn des Weibes, der Hauswirtin, krank, und seine Krankheit ward so schwer, da├č kein Atem mehr in ihm blieb.

18. Und sie sprach zu Elia: Du Mann Gottes, was habe ich mit dir zu schaffen? Du bist zu mir hergekommen, da├č meiner Missetat gedacht werde und mein Sohn sterbe!

19. Er sprach zu ihr: Gib mir deinen Sohn her! Und er nahm ihn von ihrem Scho├č und trug ihn hinauf in das Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett;

20. und er rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, hast du auch der Witwe, bei der ich zu Gaste bin, so ├╝bel getan, da├č du ihren Sohn sterben l├Ąssest?

21. Und er streckte sich dreimal ├╝ber das Kind aus und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, la├č doch die Seele dieses Kindes wieder in dasselbe zur├╝ckkehren!

22. Und der HERR erh├Ârte die Stimme des Elia. Und die Seele des Kindes kam wieder in dasselbe, und es ward lebendig.

23. Und Elia nahm das Kind und brachte es von dem Obergemach ins Haus hinab und gab es seiner Mutter und sprach: Siehe da, dein Sohn lebt!

24. Da sprach das Weib zu Elia: Nun erkenne ich, da├č du ein Mann Gottes bist und da├č das Wort des HERRN in deinem Munde Wahrheit ist!

1. Und nach langer Zeit, im dritten Jahre, erging das Wort des HERRN an Elia also: Gehe hin, zeige dich Ahab, damit ich regen lasse auf den Erdboden.

2. Und Elia ging hin, um sich Ahab zu zeigen. Es war aber eine gro├če Hungersnot zu Samaria.

3. Und Ahab rief Obadja, seinen Hofmeister. Obadja aber f├╝rchtete den HERRN sehr.

4. Denn als Isebel die Propheten des HERRN ausrottete, nahm Obadja hundert Propheten und verbarg sie in den H├Âhlen, hier f├╝nfzig und dort f├╝nfzig, und versorgte sie mit Brot und Wasser.

5. So sprach nun Ahab zu Obadja: Ziehe durch das Land, zu allen Wasserbrunnen und zu allen B├Ąchen; vielleicht finden wir Gras, um die Pferde und Maultiere am Leben zu erhalten, da├č nicht alles Vieh umkomme!

6. Und sie teilten das Land unter sich, um es zu durchziehen. Ahab zog allein auf einem Wege und Obadja auch allein auf einem andern Weg.

7. Als nun Obadja auf dem Wege war, siehe, da begegnete ihm Elia. Und als er ihn erkannte, fiel er auf sein Angesicht und sprach: Bist du nicht mein Herr Elia?

8. Er sprach zu ihm: Doch! Gehe hin und sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist hier!

9. Er aber sprach: Was habe ich ges├╝ndigt, da├č du deinen Knecht in die Hand Ahabs geben willst, da├č er mich t├Âte?

10. So wahr der HERR, dein Gott, lebt, es gibt kein Volk noch K├Ânigreich, dahin mein Herr nicht gesandt h├Ątte, dich zu suchen. Und wenn sie sprachen: ┬źEr ist nicht hier┬╗, nahm er einen Eid von jenem K├Ânigreich und von jenem Volk, da├č man dich nicht gefunden habe.

11. Und du sprichst nun: Gehe hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist hier!

12. Wenn ich nun von dir ginge, so w├╝rde dich der Geist des HERRN hinwegnehmen, ich wei├č nicht wohin; und wenn ich dann k├Ąme und es Ahab sagte, und er f├Ąnde dich nicht, so w├╝rde er mich t├Âten; und doch f├╝rchtet dein Knecht den HERRN von Jugend auf!

13. Ist meinem HERRN nicht gesagt worden, was ich getan habe, als Isebel die Propheten des HERRN t├Âtete, da├č ich von den Propheten des HERRN hundert verbarg, hier f├╝nfzig und dort f├╝nfzig, in H├Âhlen, und sie mit Brot und Wasser versorgte?

14. Und du sprichst nun: Gehe hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist hier! Er w├╝rde mich ja t├Âten!

15. Elia sprach: So wahr der HERR der Heerscharen lebt, vor dem ich stehe, ich will mich ihm heute zeigen!

16. Da ging Obadja hin, Ahab entgegen, und sagte es ihm; Ahab aber kam Elia entgegen.

17. Und als Ahab den Elia sah, sprach Ahab zu ihm: Bist du da, der Israel ins Ungl├╝ck bringt?

18. Er aber sprach: Nicht ich bringe Israel ins Ungl├╝ck, sondern du und deines Vaters Haus, weil ihr die Gebote des HERRN verlassen habt und den Baalen nachwandelt!

19. Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir ganz Israel auf den Berg Karmel, dazu die 450 Propheten des Baal und die 400 Propheten der Aschera, die am Tische der Isebel essen!

20. Also sandte Ahab hin unter alle Kinder Israel und versammelte die Propheten auf dem Karmel.

21. Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinket ihr nach beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so folget ihm nach, ist es aber Baal, so folget ihm! Und das Volk antwortete ihm nichts.

22. Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein ├╝briggeblieben als Prophet des HERRN, der Propheten Baals aber sind 450 Mann.

23. So gebt uns nun zwei Farren und lasset sie den einen Farren erw├Ąhlen und ihn zerst├╝cken und auf das Holz legen und kein Feuer daran legen; so will ich den andern Farren zurichten und auf das Holz legen und auch kein Feuer daran legen.

24. Dann rufet ihr den Namen eures Gottes an, und ich will den Namen des HERRN anrufen. Welcher Gott mit Feuer antworten wird, der sei Gott! Da antwortete das ganze Volk und sprach: Das Wort ist gut!

25. Und Elia sprach zu den Propheten Baals: Erw├Ąhlet euch den einen Farren und bereitet ihn zuerst zu, denn euer sind viele, und rufet den Namen eures Gottes an und leget kein Feuer daran!

26. Und sie nahmen den Farren, den er ihnen gab, und richteten ihn zu und riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag und sprachen: O Baal, erh├Âre uns! Aber da war keine Stimme noch Antwort. Und sie h├╝pften um den Altar, den man gemacht hatte.

27. Als es nun Mittag war, spottete Elia ihrer und sprach: Rufet laut! denn er ist ja ein Gott; vielleicht denkt er nach oder hat zu schaffen oder ist auf Reisen oder schl├Ąft vielleicht und wird aufwachen!

28. Und sie riefen laut und machten Einschnitte nach ihrer Weise mit Schwertern und Spie├čen, bis das Blut ├╝ber sie flo├č.

29. Als aber der Mittag vergangen war, weissagten sie, bis es Zeit war, das Speisopfer darzubringen; aber da war keine Stimme noch Antwort noch Aufmerken.

30. Da sprach Elia zu allem Volk: Tretet heran zu mir! Als nun alles Volk zu ihm trat, stellte er den Altar des HERRN, der zerbrochen war, wieder her.

31. Und Elia nahm zw├Âlf Steine, nach der Zahl der St├Ąmme der Kinder Jakobs, an welchen das Wort des HERRN also ergangen war: Du sollst Israel hei├čen!

32. Und er baute von den Steinen einen Altar im Namen des HERRN und machte um den Altar her einen Graben von der Tiefe eines Getreidedoppelma├čes;

33. und er richtete das Holz zu und zerst├╝ckte den Farren und legte ihn auf das Holz und sprach:

34. F├╝llet vier Kr├╝ge mit Wasser und gie├čet es auf das Brandopfer und auf das Holz! Und er sprach: Tut es noch einmal! Und sie taten es noch einmal. Und er sprach: Tut es zum drittenmal! Und sie taten es zum drittenmal.

35. Und das Wasser lief um den Altar her, und der Graben ward auch voll Wasser.

36. Und um die Zeit, da man das Speisopfer darbringt, trat der Prophet Elia herzu und sprach: O HERR, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, la├č heute kund werden, da├č du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und da├č ich solches alles nach deinem Wort getan habe!

37. Erh├Âre mich, o HERR, erh├Âre mich, da├č dieses Volk erkenne, da├č du, HERR, Gott bist, und da├č du ihr Herz herumgewendet hast!

38. Da fiel das Feuer des HERRN herab und fra├č das Brandopfer und das Holz und die Steine und die Erde; und es leckte das Wasser auf in dem Graben.

39. Als alles Volk solches sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Der HERR ist Gott! der HERR ist Gott!

40. Elia aber sprach zu ihnen: Fanget die Propheten Baals, da├č ihrer keiner entrinne! Und sie fingen sie. Und Elia f├╝hrte sie hinab an den Bach Kison und schlachtete sie daselbst.

41. Und Elia sprach zu Ahab: Ziehe hinauf, i├č und trink, denn es rauscht, als wolle es reichlich regnen!

42. Und als Ahab hinaufzog, um zu essen und zu trinken, ging Elia auf die Spitze des Karmel und beugte sich zur Erde und tat sein Angesicht zwischen seine Knie

43. und sprach zu seinem Knaben: Gehe doch hinauf und siehe nach dem Meere hin! Da ging er hinauf und schaute hin und sprach: Es ist nichts da! Er sprach: Gehe wieder hin, siebenmal!

44. Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke aus dem Meere auf, wie eines Mannes Hand. Er sprach: Gehe hin und sage zu Ahab: Spanne an und fahre hinab, da├č dich der Regen nicht zur├╝ckhalte!

45. Und ehe man zusah, ward der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und es kam ein gewaltiger Regen. Ahab aber stieg auf und fuhr nach Jesreel.

46. Und die Hand des HERRN kam ├╝ber Elia; und er g├╝rtete seine Lenden und lief vor Ahab her bis gen Jesreel.

1. Und Ahab sagte der Isebel alles, was Elia getan und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwerte umgebracht hatte.

2. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und lie├č ihm sagen: Die G├Âtter sollen mir dies und das tun, wenn ich morgen um diese Zeit mit deinem Leben nicht also verfahre wie du mit jener Leben!

3. Als er solches vernahm, machte er sich auf und ging fort um seines Lebens willen und kam nach Beerseba in Juda und lie├č seinen Knaben daselbst.

4. Er aber ging hin in die W├╝ste, eine Tagereise weit, kam und setzte sich unter einen Ginsterstrauch und erbat sich den Tod und sprach: Es ist genug! So nimm nun, HERR, meine Seele; denn ich bin nicht besser als meine V├Ąter!

5. Und er legte sich und schlief ein unter dem Ginsterstrauch. Und siehe, ein Engel r├╝hrte ihn an und sprach zu ihm: Stehe auf und i├č!

6. Und als er sich umsah, siehe, da war zu seinen H├Ąupten ein auf hei├čen Steinen gebackener Brotkuchen und ein Krug Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.

7. Und der Engel des HERRN kam zum zweitenmal und r├╝hrte ihn an und sprach: Stehe auf und i├č; denn du hast einen weiten Weg vor dir!

8. Und er stand auf, a├č und trank und ging kraft dieser Speise vierzig Tage und vierzig N├Ąchte lang, bis an den Berg Gottes Horeb.

9. Und er ging daselbst in eine H├Âhle hinein und blieb dort ├╝ber Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach: Was willst du hier, Elia?

10. Er sprach: Ich habe heftig f├╝r den HERRN, den Gott der Heerscharen, geeifert; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen und deine Alt├Ąre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht, und ich bin allein ├╝briggeblieben, und sie trachten darnach, mir das Leben zu nehmen!

11. Er aber sprach: Komm heraus und tritt auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vor├╝ber; und ein gro├čer, starker Wind, der die Berge zerri├č und die Felsen zerbrach, ging vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Winde aber kam ein Erdbeben; aber der Herr war nicht im Erdbeben.

12. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam die Stimme eines sanften S├Ąuselns.

13. Als Elia dieses h├Ârte, verh├╝llte er sein Angesicht mit seinem Mantel und ging hinaus und trat an den Eingang der H├Âhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm, die sprach: Was willst du hier, Elia?

14. Er sprach: Ich habe heftig f├╝r den HERRN, den Gott der Heerscharen, geeifert; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Alt├Ąre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwerte umgebracht, und ich bin allein ├╝briggeblieben, und sie trachten darnach, mir das Leben zu nehmen!

15. Aber der HERR sprach zu ihm: Kehre wieder auf deinen Weg zur├╝ck nach der W├╝ste und wandere gen Damaskus und gehe hinein und salbe Hasael zum K├Ânig ├╝ber Syrien.

16. Auch sollst du Jehu, den Sohn Nimsis, zum K├Ânig ├╝ber Israel salben und sollst Elisa, den Sohn Saphats, von Abel-Mechola, zum Propheten salben an deiner Statt.

17. Und es soll geschehen, wer dem Schwerte Hasaels entrinnt, den soll Jehu t├Âten; und wer dem Schwerte Jehus entrinnt, den soll Elisa t├Âten.

18. Ich aber will in Israel siebentausend ├╝briglassen, n├Ąmlich alle, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor Baal und deren Mund ihn nicht gek├╝├čt hat.

19. Und er ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats; der pfl├╝gte mit zw├Âlf Joch Rindern vor sich her, und er selbst war beim zw├Âlften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel ├╝ber ihn.

20. Er aber verlie├č die Rinder und lief Elia nach und sprach: La├č mich noch meinen Vater und meine Mutter k├╝ssen, dann will ich dir nachfolgen! Er aber sprach zu ihm: Gehe hin und komm wieder!

21. Denn was habe ich dir getan? Da wandte er sich von ihm und nahm ein Joch Rinder und opferte sie und kochte das Fleisch mit dem Geschirr der Rinder und gab es dem Volk, da├č sie a├čen; dann machte er sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.

1. Benhadad aber, der K├Ânig von Syrien, versammelte seine ganze Macht, und zweiunddrei├čig K├Ânige waren mit ihm und Pferde und Wagen; und er zog herauf und belagerte Samaria und best├╝rmte es.

2. Und er sandte Boten in die Stadt zu Ahab, dem K├Ânig von Israel, und lie├č ihm sagen:

3. So spricht Benhadad: Dein Silber und dein Gold ist mein, und deine sch├Ânen Frauen und Kinder sind auch mein!

4. Der K├Ânig von Israel antwortete und sprach: Mein Herr und K├Ânig, wie du gesagt hast: ich bin dein und alles, was ich habe!

5. Und die Boten kamen wieder und sprachen: So spricht Benhadad: Weil ich zu dir gesandt und dir habe sagen lassen: Du sollst mir dein Silber und dein Gold und deine Weiber und deine S├Âhne geben,

6. so will ich morgen um diese Zeit meine Knechte zu dir senden, da├č sie dein Haus und deiner Knechte H├Ąuser durchsuchen; und was in deinen Augen lieblich ist, sollen sie zuhanden nehmen und forttragen.

7. Da berief der K├Ânig von Israel alle ├ältesten des Landes und sprach: Merket doch und sehet, da├č dieser B├Âses vorhat! Denn er hat zu mir gesandt, um meine Weiber und meine S├Âhne, mein Silber und mein Gold zu fordern , und ich habe ihm dieses nicht verweigert.

8. Da sprachen alle ├ältesten und alles Volk zu ihm: Du sollst nicht darauf h├Âren und nicht einwilligen!

9. Und er sprach zu den Boten Benhadads: Saget meinem Herrn, dem K├Ânig: Alles, was du deinem Knecht zuerst entboten hast, habe ich tun wollen, aber dieses kann ich nicht tun! Und die Boten gingen hin und meldeten solches.

10. Da sandte Benhadad zu ihm und lie├č ihm sagen: Die G├Âtter sollen mir dies und das tun, wenn der Staub Samarias hinreicht, da├č jeder vom Volk, das ich anf├╝hre, nur eine Handvoll davon nehme!

11. Aber der K├Ânig von Israel antwortete und sprach: Saget: Wer das Schwert umg├╝rtet, soll sich nicht r├╝hmen wie der, der es abg├╝rtet!

12. Als Benhadad solches h├Ârte und er gerade mit den K├Ânigen in den Zelten trank, sprach er zu seinen Knechten: Stellet euch zum Angriff! Da stellen sie sich zum Angriff gegen die Stadt.

13. Aber siehe, ein Prophet trat zu Ahab, dem K├Ânig von Israel, und sprach: So spricht der HERR: Hast du diesen ganzen gro├čen Haufen gesehen? Siehe, ich will ihn heute in deine Hand geben, da├č du erfahren sollst, da├č ich der HERR bin!

14. Ahab sprach: Durch wen? Er sprach: So spricht der HERR: Durch die Knappen der Bezirkshauptleute! Er sprach: Wer soll den Kampf beginnen? Er sprach: Du!

15. Da musterte er die Knappen der Bezirkshauptleute, und es waren ihrer 232; und nach ihnen musterte er das ganze Volk, alle Kinder Israel, 7000 Mann.

16. Und sie zogen aus am Mittag. Benhadad aber zechte und betrank sich in den Zelten samt den zweiunddrei├čig K├Ânigen, die ihm zu Hilfe gekommen waren.

17. Aber die Knappen der Bezirkshauptleute zogen zuerst aus. Und Benhadads Kundschafter meldeten ihm: Es kommen M├Ąnner aus Samaria!

18. Er sprach: Fanget sie lebendig, sie seien zum Frieden oder zum Streit ausgezogen!

19. Jene aber zogen zur Stadt hinaus, n├Ąmlich die Knappen der Bezirkshauptleute und das Heer hinter ihnen her,

20. und ein jeder schlug seinen Mann, so da├č die Syrer flohen und Israel ihnen nachjagte. Benhadad aber, der K├Ânig von Syrien, entrann auf einem Pferd mit den Reitern.

21. Und der K├Ânig von Israel zog aus und schlug Pferde und Wagen und brachte den Syrern eine gro├če Niederlage bei.

22. Da trat der Prophet zum K├Ânig von Israel und sprach zu ihm: Gehe hin, st├Ąrke dich und merke und siehe zu, was du zu tun hast; denn der K├Ânig von Syrien wird wider dich heraufziehen, wenn das Jahr vorbei ist!

23. Aber die Knechte des K├Ânigs von Syrien sprachen zu ihm: Ihre G├Âtter sind Bergg├Âtter, darum haben sie uns ├╝berwunden. O da├č wir mit ihnen auf der Ebene streiten k├Ânnten; gewi├č w├╝rden wir sie ├╝berwinden!

24. Darum tue also: Setze die K├Ânige ab von ihren Posten, und ernenne Statthalter an ihrer Stelle!

25. Du aber verschaffe dir ein Heer wie das Heer, das du verloren hast, und Pferde und Wagen, wie jene waren, und la├č uns in der Ebene wider sie streiten, so werden wir sie gewi├č ├╝berwinden! Und er gehorchte ihrer Stimme und tat also.

26. Als nun das Jahr vorbei war, musterte Benhadad die Syrer und zog herauf gen Aphek, um wider Israel zu streiten.

27. Und die Kinder Israel wurden auch gemustert und mit Lebensmitteln versehen und zogen ihnen entgegen; und die Kinder Israel lagerten sich ihnen gegen├╝ber wie zwei kleine Herden Ziegen; von den Syrern aber war das Land voll.

28. Und der Mann Gottes trat herzu und sprach zum K├Ânig von Israel: So spricht der HERR: Weil die Syrer gesagt haben, der HERR sei ein Gott der Berge und nicht ein Gott der Talgr├╝nde, so habe ich diese ganze gro├če Menge in deine Hand gegeben, damit ihr erfahret, da├č ich der HERR bin!

29. Und sie lagerten sieben Tage lang einander gegen├╝ber. Aber am siebenten Tag kam es zur Schlacht, und die Kinder Israel erschlugen von den Syrern an einem Tage 100000 Mann Fu├čvolk.

30. Und die ├ťbriggebliebenen flohen gen Aphek in die Stadt, und die Mauer fiel auf die ├╝brigen 27000 Mann. Und Benhadad floh auch und kam in die Stadt, von einem Gemach in das andere.

31. Da sprachen seine Knechte zu ihm: Siehe doch, wir haben geh├Ârt, da├č die K├Ânige des Hauses Israel barmherzige K├Ânige seien; so la├čt uns nun S├Ącke um unsre Lenden tun und Stricke um unser Haupt und zum K├Ânig von Israel hinausgehen; vielleicht l├Ą├čt er deine Seele leben!

32. Und sie g├╝rteten S├Ącke um ihre Lenden und legten Stricke um ihre H├Ąupter und kamen zum K├Ânig von Israel und sprachen: Benhadad, dein Knecht, l├Ą├čt dir sagen: La├č doch meine Seele leben! Er aber sprach: Lebt er noch? Er ist mein Bruder!

33. Und die M├Ąnner hielten das f├╝r g├╝nstig und griffen es eilends von ihm auf und sprachen: Benhadad ist dein Bruder! Er sprach: kommt und bringt ihn! Da ging Benhadad zu ihm hinaus, und er lie├č ihn auf den Wagen steigen.

34. Und Benhadad sprach: Die St├Ądte, die mein Vater deinem Vater genommen hat, will ich dir wiedergeben; und mache dir Freipl├Ątze zu Damaskus, wie mein Vater zu Samaria getan hat! Ich aber ,antwortete Ahab, lasse dich unter diesen Bedingungen frei! Und er machte einen Bund mit ihm und lie├č ihn frei.

35. Da sprach ein Mann unter den Prophetens├Âhnen zu seinem N├Ąchsten durch das Wort des HERRN: Schlage mich doch! Der Mann aber weigerte sich, ihn zu schlagen.

36. Da sprach er zu ihm: Weil du der Stimme des HERRN nicht gehorcht hast, siehe, so wird dich ein L├Âwe t├Âten, wenn du von mir gehst! Und als er von ihm ging, fand ihn ein L├Âwe und t├Âtete ihn.

37. Und er fand einen andern Mann und sprach: Schlage mich doch! Und der Mann schlug ihn wund.

38. Da ging der Prophet hin und trat zum K├Ânig an den Weg und machte sich unkenntlich durch eine Binde ├╝ber seinen Augen.

39. Und als der K├Ânig vorbeiging, rief er den K├Ânig an und sprach: Dein Knecht war in den Streit gezogen und siehe, ein fremder Mann trat herzu und brachte einen Mann zu mir und sprach: Bewache diesen Mann! Wird man ihn vermissen, so soll dein Leben f├╝r sein Leben haften, oder du sollst ein Talent Silber darw├Ągen!

40. Und w├Ąhrend dein Knecht hier und dort zu tun hatte, da war er verschwunden! Der K├Ânig von Israel sprach zu ihm: Also ist dein Urteil, du hast es selbst gef├Ąllt.

41. Da tat er eilends die Binde weg von seinen Augen. Und der K├Ânig von Israel erkannte, da├č er einer von den Propheten war.

42. Er aber sprach zu ihm: So spricht der HERR: Weil du den von mir mit dem Bann belegten Mann deiner Hand entrinnen lie├čest, soll dein Leben f├╝r sein Leben und dein Volk f├╝r sein Volk haften!

43. Also ging der K├Ânig von Israel mi├čmutig und zornig nach Hause und kam nach Samaria.

1. Nach diesen Geschichten begab sich folgendes: Nabot, der Jesreelit, hatte einen Weinberg zu Jesreel beim Palast Ahabs, des K├Ânigs von Samaria.

2. Und Ahab redete mit Nabot und sprach: Gib mir deinen Weinberg, ich will einen Gem├╝segarten daraus machen, weil er so nahe an meinem Hause liegt, und ich will dir einen bessern Weinberg daf├╝r geben; oder, wenn es dir gef├Ąllt, will ich dir Geld daf├╝r geben, so viel er gilt.

3. Aber Nabot sprach zu Ahab: Das lasse der HERR ferne von mir sein, da├č ich dir das Erbe meiner V├Ąter geben sollte!

4. Da kam Ahab heim, mi├čmutig und zornig, um des Wortes willen, das Nabot, der Jesreelit, zu ihm gesprochen hatte: Ich will dir das Erbe meiner V├Ąter nicht geben! Und er legte sich auf sein Bett, wandte sein Angesicht ab und a├č nichts.

5. Da kam sein Weib Isebel zu ihm hinein und redete mit ihm: Warum bist du so mi├čmutig und issest nichts?

6. Er sprach zu ihr: Ich habe mit Nabot, dem Jesreeliten, geredet und zu ihm gesagt: Gib mir deinen Weinberg um Geld, oder, wenn es dir lieber ist, will ich dir einen andern daf├╝r geben. Er aber sprach: Ich will dir meinen Weinberg nicht geben!

7. Da sprach sein Weib Isebel zu ihm: Erzeige dich jetzt als K├Ânig ├╝ber Israel! Stehe auf und i├č etwas und sei guten Muts! Ich will dir den Weinberg Nabots, des Jesreeliten, verschaffen!

8. Und sie schrieb Briefe in Ahabs Namen und versiegelte sie mit seinem Siegel und sandte sie an die Ältesten und Obersten, die mit Nabot zusammen in der Stadt wohnten;

9. und sie schrieb in den Briefen also: Ruft ein Fasten aus und setzet Nabot oben an unter dem Volk;

10. und stellt ihm gegen├╝ber zwei M├Ąnner auf, nichtsw├╝rdige Leute, welche wider ihn zeugen und sagen sollen: ┬źDu hast Gott und dem K├Ânig geflucht!┬╗ Und f├╝hrt ihm hinaus und steinigt ihn, da├č er sterbe!

11. Und die M├Ąnner seiner Stadt, die ├ältesten und Vornehmsten, die in seiner Stadt wohnten, taten, wie Isebel ihnen aufgetragen hatte, wie in den Briefen geschrieben stand, die sie ihnen zugesandt.

12. Sie lie├čen ein Fasten ausrufen und setzten Nabot obenan unter dem Volk.

13. Da kamen die beiden M├Ąnner, die nichtsw├╝rdigen Leute, und traten gegen ihn auf und zeugten wider Nabot vor dem Volk und sprachen: Nabot hat Gott und dem K├Ânig geflucht! Da f├╝hrten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn, da├č er starb.

14. Und sie sandten zu Isebel und lie├čen ihr sagen: Nabot ist gesteinigt worden und ist tot!

15. Als aber Isebel h├Ârte, da├č Nabot gesteinigt worden und tot sei, sprach Isebel zu Ahab: Stehe auf und nimm den Weinberg Nabots, des Jesreeliten, in Besitz, welchen er dir nicht um Geld geben wollte; denn Nabot lebt nicht mehr, er ist tot!

16. Als nun Ahab h├Ârte, da├č Nabot tot sei, stand er auf, um zum Weinberg Nabots, des Jesreeliten, hinabzugehen und ihn in Besitz zu nehmen.

17. Aber das Wort des HERRN erging an Elia, den Tisbiter, also:

18. Mache dich auf und gehe hinab, Ahab, dem K├Ânig von Israel, der zu Samaria ist, entgegen! Siehe, er ist im Weinberg Nabots, dahin er gegangen, um ihn in Besitz zu nehmen.

19. Du sollst aber zu ihm sagen: So spricht der HERR: ┬źHast du gemordet und geraubt?┬╗ Und du sollst ferner mit ihm reden und sagen: So spricht der HERR: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, sollen die Hunde auch dein Blut lecken, ja, das deinige!

20. Und Ahab sprach zu Elia: Hast du mich gefunden, du mein Feind? Er aber sprach: Ja, ich habe dich gefunden, weil du dich verkauft hast, das zu tun, was b├Âse ist vor dem HERRN!

21. Siehe, ich will Ungl├╝ck ├╝ber dich bringen und deine Nachkommen wegfegen und von Ahab ausrotten, was m├Ąnnlich ist, M├╝ndige und Unm├╝ndige in Israel;

22. und will dein Haus machen wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und wie das Haus Baesas, des Sohnes Achijas, um der Herausforderung willen, womit du mich zum Zorn gereizt und Israel zur S├╝nde verf├╝hrt hast!

23. Und auch ├╝ber Isebel redete der HERR und sprach: Die Hunde sollen Isebel fressen auf dem Acker von Jesreel!

24. Wer von Ahab in der Stadt stirbt, den sollen die Hunde fressen, und wer auf dem Felde stirbt, den sollen die V├Âgel des Himmels fressen!

25. Gar niemand war wie Ahab, der sich verkauft hatte, ├ťbles zu tun vor dem HERRN, wozu sein Weib Isebel ihn ├╝berredete.

26. Und er ver├╝bte sehr viele Greuel, indem er den G├Âtzen nachwandelte, ganz wie die Amoriter getan, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte.

27. Als aber Ahab diese Worte h├Ârte, zerri├č er seine Kleider und legte einen Sack um seinen Leib und fastete und schlief im Sack und ging langsam einher.

28. Da erging das Wort des HERRN an Elia, den Tisbiter, und sprach:

29. Hast du nicht gesehen, wie sich Ahab vor mir dem├╝tigt? Weil er sich nun vor mir dem├╝tigt, will ich das Ungl├╝ck nicht zu seinen Lebzeiten hereinbrechen lassen; erst bei seines Sohnes Lebzeiten will ich das Ungl├╝ck ├╝ber sein Haus bringen.

1. Und sie blieben drei Jahre lang ruhig, und es war kein Krieg zwischen den Syrern und Israel.

2. Im dritten Jahre aber zog Josaphat, der K├Ânig von Juda, zum K├Ânig von Israel hinab.

3. Und der K├Ânig von Israel sprach zu seinen Knechten: Wisset ihr nicht, da├č Ramot in Gilead uns geh├Ârt? Und wir sitzen still und entrei├čen es nicht der Hand des K├Ânigs von Syrien?

4. Und er sprach zu Josaphat: Willst du mit mir gen Ramot in Gilead in den Krieg ziehen? Josaphat sprach zum K├Ânig von Israel: Ich will sein wie du, mein Volk wie dein Volk, meine Pferde wie deine Pferde!

5. Josaphat sprach weiter zum K├Ânig von Israel: Befrage doch heute das Wort des HERRN!

6. Da versammelte der K├Ânig von Israel die Propheten, etwa vierhundert Mann, und sprach zu ihnen: Soll ich gen Ramot in Gilead in den Streit ziehen, oder soll ich es lassen? Sie sprachen: Ziehe hinauf, und der HERR wird sie in des K├Ânigs Hand geben!

7. Josaphat aber sprach: Ist sonst kein Prophet des HERRN hier, den wir fragen k├Ânnten?

8. Der K├Ânig von Israel sprach zu Josaphat: Es ist noch ein Mann, durch den man den HERRN befragen kann; aber ich bin ihm gram; denn er weissagt mir nichts Gutes, sondern eitel B├Âses: Michajah, der Sohn Jimlas! Josaphat sprach: Der K├Ânig rede nicht also!

9. Da rief der K├Ânig von Israel einen K├Ąmmerer und sprach: Bringe Michajah, den Sohn Jimlas, eilends her!

10. Der K├Ânig von Israel aber und Josaphat, der K├Ânig von Juda, sa├čen ein jeder auf seinem Thron, angetan mit k├Âniglichen Kleidern, auf dem Platze vor der T├╝r, am Tor Samarias, und alle Propheten weissagten vor ihnen.

11. Und Zedekia, der Sohn Kenaanas, hatte sich eiserne H├Ârner gemacht und sprach: So spricht der HERR: Hiermit wirst du die Syrer sto├čen, bis du sie aufgerieben hast!

12. Und alle Propheten weissagten ebenso und sprachen: Ziehe hinauf gen Ramot in Gilead, und du wirst Gelingen haben, und der HERR wird es in des K├Ânigs Hand geben!

13. Und der Bote, der hingegangen war, Michajah zu rufen, sprach zu ihm also: Siehe doch, die Reden der Propheten sind einstimmig gut f├╝r den K├Ânig; so la├č nun dein Wort auch sein wie das Wort eines jeden von ihnen und rede Gutes!

14. Michajah sprach: So wahr der HERR lebt, ich will reden, was mir der HERR sagen wird!

15. Und als er zum K├Ânig kam, sprach der K├Ânig zu ihm: Michajah, sollen wir gen Ramot in Gilead in den Krieg ziehen, oder sollen wir es lassen? Er sprach: Ziehe hinauf! Es soll dir gelingen, und der HERR wird es in des K├Ânigs Hand geben!

16. Der K├Ânig sprach abermal zu ihm: Wie oft mu├č ich dich beschw├Âren, da├č du mir nichts anderes als die Wahrheit sagest im Namen des HERRN?

17. Er sprach: ┬źIch sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben; und der HERR sprach: Diese haben keinen Herrn! Ein jeder kehre wieder heim in Frieden!┬╗

18. Da sprach der K├Ânig von Israel zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt, da├č er mir nichts Gutes weissagt, sondern eitel B├Âses?

19. Er sprach: Darum h├Âre das Wort des HERRN! Ich sah den HERRN auf seinem Throne sitzen und das ganze himmlische Heer neben ihm zu seiner Rechten und zu seiner Linken stehen.

20. Und der HERR sprach: Wer will Ahab ├╝berreden, da├č er hinaufziehe und zu Ramot in Gilead falle? Und einer sagte dies, der andere das.

21. Da ging ein Geist aus und trat vor den HERRN und sprach: Ich will ihn ├╝berreden! Der HERR sprach zu ihm: Womit?

22. Er sprach: Ich will ausgehen und ein L├╝gengeist sein im Munde aller seiner Propheten! Er sprach: Du sollst ihn ├╝berreden, und du wirst es auch verm├Âgen! Gehe aus und tue also!

23. Und nun siehe, der HERR hat in den Mund aller dieser deiner Propheten einen L├╝gengeist gelegt, und der HERR hat Ungl├╝ck ├╝ber dich beschlossen!

24. Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu und schlug Michajah auf den Backen und sprach: Ist etwa der Geist des HERRN von mir gewichen, um mit dir zu reden?

25. Michajah sprach: Siehe, du wirst es sehen an dem Tage, da du von einer Kammer in die andere gehen wirst, um dich zu verbergen!

26. Der K├Ânig sprach: Nimm Michajah und f├╝hre ihn wieder zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joas, dem Sohne des K├Ânigs, und sprich:

27. So spricht der K├Ânig: Leget diesen in den Kerker und speiset ihn mit Brot der Tr├╝bsal, bis ich in Frieden wiederkomme!

28. Michajah sprach: Kommst du in Frieden wieder, so hat der HERR nicht durch mich geredet! Und er sprach: H├Ârt es, ihr V├Âlker alle!

29. Da zogen der K├Ânig von Israel und Josaphat, der K├Ânig von Juda, hinauf gen Ramot in Gilead.

30. Und der K├Ânig von Israel sprach zu Josaphat: Ich will verkleidet in den Streit ziehen; du aber ziehe deine Kleider an! Also verkleidete sich der K├Ânig von Israel und zog in den Streit.

31. Aber der K├Ânig von Syrien hatte den Obersten ├╝ber seine Wagen, deren zweiunddrei├čig waren, geboten und gesagt: Ihr sollt nicht streiten wider Kleine noch Gro├če, sondern nur wider den K├Ânig von Israel!

32. Als nun die Obersten der Wagen Josaphat sahen, sprachen sie: Gewi├č ist dieser der K├Ânig von Israel! Und sie wandten sich zum Kampf gegen ihn; und Josaphat schrie.

33. Als aber die Obersten der Wagen sahen, da├č er nicht der K├Ânig von Israel sei, lie├čen sie von ihm ab.

34. Ein Mann aber spannte den Bogen von ungef├Ąhr und traf den K├Ânig von Israel zwischen den Fugen des Panzers. Da sprach er zu seinem Wagenlenker: Wende um und f├╝hre mich aus dem Heer; denn ich bin verwundet!

35. Da aber gerade um diese Zeit der Streit zunahm, mu├čte der K├Ânig auf dem Wagen stehen bleiben, den Syrern gegen├╝ber, und er starb am Abend, und das Blut flo├č von der Wunde mitten in den Wagen.

36. Und als die Sonne unterging, erscholl die Klage durch das Lager: Jedermann gehe in seine Stadt und in sein Land; denn der K├Ânig ist tot!

37. Als sie nun nach Samaria kamen, begruben sie den K├Ânig zu Samaria.

38. Und als man den Wagen beim Teiche Samarias wusch, leckten die Hunde sein Blut, und die Dirnen wuschen sich damit, nach dem Worte des HERRN, das er geredet hatte.

39. Was aber mehr von Ahab zu sagen ist, und alles, was er getan hat, und das elfenbeinerne Haus, das er gebaut, und alle St├Ądte, die er gebaut hat, steht das nicht geschrieben in der Chronik der K├Ânige von Israel?

40. Also legte sich Ahab zu seinen V├Ątern; und Ahasia, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

41. Josaphat aber, der Sohn Asas, war K├Ânig ├╝ber Juda geworden im vierten Jahre Ahabs, des K├Ânigs von Israel.

42. Und Josaphat war f├╝nfunddrei├čig Jahre alt, als er K├Ânig ward, und regierte f├╝nfundzwanzig Jahre lang zu Jerusalem. Und seine Mutter hie├č Asuba, eine Tochter Silhis.

43. Und er wandelte durchaus in den Wegen seines Vaters Asa und wich nicht davon, indem er tat, was dem HERRN wohlgefiel. (H22-44) Doch kamen die H├Âhen nicht weg; denn das Volk opferte und r├Ąucherte noch auf den H├Âhen.

44. (H22-45) Und Josaphat hatte Frieden mit dem K├Ânig von Israel.

45. (H22-46) Was aber mehr von Josaphat zu sagen ist, und seine Tapferkeit, die er bewiesen, und wie er gestritten hat, ist das nicht aufgezeichnet in der Chronik der K├Ânige von Juda?

46. (H22-47) Er rottete auch aus dem Lande die noch ├╝brigen Schandbuben aus, die zur Zeit seines Vaters Asa ├╝briggeblieben waren.

47. (H22-48) Und es war damals kein K├Ânig in Edom; ein Statthalter regierte.

48. (H22-49) Und Josaphat hatte Tarsis-Schiffe machen lassen, die nach Ophir fahren sollten, um Gold zu holen; aber sie fuhren nicht, denn sie scheiterten zu Ezjon-Geber.

49. (H22-50) Damals sprach Ahasia, der Sohn Ahabs, zu Josaphat: La├č meine Knechte mit deinen Knechten auf den Schiffen fahren! Josaphat aber wollte nicht.

50. (H22-51) Und Josaphat legte sich zu seinen V├Ątern und ward begraben bei seinen V├Ątern in der Stadt Davids, seines Vaters, und Joram, sein Sohn, ward K├Ânig an seiner Statt.

51. (H22-52) Ahasia, der Sohn Ahabs, ward K├Ânig ├╝ber Israel zu Samaria, im siebzehnten Jahre Josaphats, des K├Ânigs von Juda, und regierte zwei Jahre lang ├╝ber Israel.

52. (H22-53) Er tat, was dem HERRN ├╝bel gefiel, und wandelte auf dem Wege seines Vaters und seiner Mutter und auf dem Wege Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur S├╝nde verf├╝hrt hatte.

53. (H22-54) Und er diente dem Baal und betete ihn an und erz├╝rnte den HERRN, den Gott Israels, ganz wie sein Vater getan hatte.

Significados: Israel, Judas, Levi, Altar, Asa, Samaria, Baal, Edom.

Voc├¬ est├í lendo 1 Reis na edi├ž├úo SCHLACHTER, Schlachter, em Alem├úo.
Este l├şvro comp├┤e o Antigo Testamento, tem 22 cap├ştulos, e 816 vers├şculos.