2 Reis

1. Im dritten Jahre Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, ward Hiskia König, der Sohn des Ahas, des Königs von Juda.

2. Mit f√ľnfundzwanzig Jahren ward er K√∂nig und regierte neunundzwanzig Jahre lang zu Jerusalem. Seine Mutter hie√ü Abia, eine Tochter Sacharias.

3. Und er tat, was dem HERRN wohlgefiel, ganz wie sein Vater David getan hatte.

4. Er tat die Höhen ab und zerbrach die Säulen und hieb die Ascheren um und zerstieß die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu dieser Zeit hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man hieß sie Nechuschtan.

5. Er vertraute dem HERRN, dem Gott Israels, so daß unter allen Königen von Juda keiner seinesgleichen war, weder nach ihm noch vor ihm.

6. Er hing dem HERRN an, wich nicht von ihm ab und beobachtete die Gebote, welche der HERR dem Mose geboten hatte.

7. Und der HERR war mit ihm; und wo er hinzog, handelte er weislich. Er fiel auch ab von dem assyrischen König und diente ihm nicht.

8. Und er schlug die Philister bis hin nach Gaza und dessen Gebiet, vom Wachtturm bis an die festen Städte.

9. Es geschah aber im vierten Jahr des Königs Hiskia (das war das siebente Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel), da zog Salmanassar, der König von Assyrien, wider Samaria herauf und belagerte es.

10. Und sie eroberten es nach drei Jahren; im sechsten Jahre Hiskias (das ist das neunte Jahr Hoseas, des Königs von Israel) ward Samaria genommen.

11. Und der K√∂nig von Assyrien f√ľhrte Israel nach Assyrien hinweg und siedelte sie in Chalach und Chabor, am Flusse Gosan, und in den St√§dten der Meder an,

12. weil sie der Stimme des HERRN, ihres Gottes, nicht gehorcht und seinen Bund gebrochen hatten, alles, was Mose, der Knecht des HERRN, geboten; sie hatten nicht darauf gehört und es nicht getan.

13. Aber im vierzehnten Jahre des Königs Hiskia zog Sanherib, der König von Assyrien, herauf wider alle festen Städte Judas und nahm sie ein.

14. Da sandte Hiskia, der K√∂nig von Juda, Boten zum K√∂nig von Assyrien nach Lachis und lie√ü ihm sagen: Ich habe mich vers√ľndigt! Ziehe ab von mir; was du mir auferlegst, will ich tragen! Da legte der K√∂nig von Assyrien Hiskia, dem K√∂nig von Juda, dreihundert Talente Silber und drei√üig Talente Gold auf.

15. Und Hiskia gab ihm alles Silber, das sich im Hause des HERRN und in den Schätzen des königlichen Hauses vorfand.

16. Zu jener Zeit lie√ü Hiskia, der K√∂nig von Juda, das Gold abschneiden von den T√ľren am Tempel des HERRN und von den Pfosten, die er selbst hatte √ľberziehen lassen, und gab es dem K√∂nig von Assyrien.

17. Und der König von Assyrien sandte den Tartan und den Rabsaris und den Rabschake mit großer Macht von Lachis aus zum König Hiskia gen Jerusalem. Und sie zogen herauf, und als sie vor Jerusalem anlangten, hielten sie an der Wasserleitung des obern Teiches, die an der Straße des Walkerfeldes liegt; und sie riefen den König.

18. Da gingen zu ihnen hinaus Eljakim, der Sohn Hilkias, der √ľber das Haus gesetzt war, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler.

19. Und Rabschake sprach zu ihnen: Saget doch dem Hiskia: So spricht der gro√üe K√∂nig, der K√∂nig von Assyrien: Was ist das f√ľr ein Trost, darauf du dich vertr√∂stest?

20. Wenn du sagst: ¬ęEs ist Rat und Macht zum Krieg vorhanden¬Ľ, so ist das leeres Geschw√§tz! Auf wen vertraust du denn, da√ü du von mir abtr√ľnnig geworden bist?

21. Siehe, du vertraust jetzt auf jenen zerbrochenen Rohrstab, auf √Ągypten, welcher jedem, der sich darauf lehnt, in die Hand f√§hrt und sie durchbohrt! Also ist der Pharao, der K√∂nig von √Ągypten, allen denen, die auf ihn vertrauen!

22. Wenn ihr mir aber sagen wolltet: Wir vertrauen auf den HERRN, unsern Gott! ist das nicht der, dessen Höhen und Altäre Hiskia abgetan hat, während er zu Juda und zu Jerusalem sprach: Vor diesem Altar sollt ihr anbeten zu Jerusalem?

23. Wette doch jetzt einmal mit meinem Herrn, dem König von Assyrien: ich will dir zweitausend Pferde geben, wenn du die Reiter dazu stellen kannst!

24. Wie wolltest du auch nur einem der geringsten F√ľrsten von meines Herrn Knechten begegnen? Doch du vertraust ja auf √Ągypten, wegen der Wagen und Reiter!

25. Bin ich nun aber etwa ohne den HERRN gegen diesen Ort heraufgezogen, ihn zu verderben? Der HERR hat zu mir gesagt: Ziehe wider dieses Land hinauf und verderbe es!

26. Da sprachen Eljakim, der Sohn Hilkias, und Sebna und Joah zu Rabschake: Rede doch mit deinen Knechten aramäisch; denn wir verstehen es, und rede nicht judäisch mit uns vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist!

27. Rabschake aber sprach zu ihnen: Hat mich denn mein Herr zu deinem Herrn oder zu dir gesandt, solche Worte zu reden, und nicht vielmehr zu den Männern, die auf der Mauer sitzen, um mit euch ihren Kot zu essen und ihren Harn zu trinken?

28. Und Rabschake trat vor und rief mit lauter Stimme auf judäisch, redete und sprach: Hört das Wort des großen Königs, des Königs von Assyrien!

29. So spricht der K√∂nig: La√üt euch von Hiskia nicht verf√ľhren; denn er kann euch nicht aus meiner Hand erretten!

30. Laßt euch auch von Hiskia nicht auf den HERRN vertrösten, wenn er sagt: Der HERR wird uns gewiß erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden!

31. Höret nicht auf Hiskia; denn also spricht der König von Assyrien: Macht Frieden mit mir und kommt zu mir heraus; so soll ein jeder von seinem Weinstock und von seinem Feigenbaum essen und das Wasser seines Brunnens trinken,

32. bis da√ü ich komme und euch in das Land hole, das eurem Lande gleich ist; ein Land von Korn und Most, ein Land von Brot und Weinbergen, ein Land von √Ėlb√§umen und Honig; so werdet ihr am Leben bleiben und nicht sterben. H√∂rt nicht auf Hiskia; denn er verf√ľhrt euch, wenn er sagt: Der HERR wird uns erretten!

33. Haben auch die Götter der Völker ein jeder sein Land aus der Hand des Königs von Assyrien errettet?

34. Wo sind die Götter zu Chamat und Arpad? Wo sind die Götter zu Sepharwaim, Hena und Iwa? Haben sie etwa Samaria von meiner Hand errettet?

35. Wo ist einer unter allen Göttern der Länder, der sein Land aus meiner Hand errettet hätte, daß der HERR Jerusalem aus meiner Hand erretten sollte!

36. Das Volk aber schwieg still und antwortete ihm nichts; denn der König hatte geboten und gesagt: Antwortet ihm nichts!

37. Da kamen Eljakim, der Sohn Hilkias, der √ľber das Haus gesetzt war, und Sebna, der Schreiber, und Joah, der Sohn Asaphs, der Kanzler, zu Hiskia, mit zerrissenen Kleidern und meldeten ihm die Worte Rabschakes.

1. Als aber der König Hiskia solches hörte, zerriß er seine Kleider, legte einen Sack an und ging in das Haus des HERRN.

2. Und er sandte Eljakim, der √ľber das Haus gesetzt war, und Sebna, den Schreiber, und die √§ltesten Priester, mit S√§cken angetan, zum Propheten Jesaja, dem Sohne des Amoz.

3. Und sie sprachen zu ihm: So spricht Hiskia: Das ist ein Tag der Not und der Vorw√ľrfe und ein Tag der Schmach; denn die Kinder sind bis zum Durchbruch gekommen, aber da ist keine Kraft zur Geburt!

4. Vielleicht wird der HERR, dein Gott, h√∂ren alle Worte Rabschakes, den sein Herr, der K√∂nig von Assyrien, gesandt hat, den lebendigen Gott zu h√∂hnen, und wird die Reden strafen, welche der HERR, dein Gott, geh√∂rt hat. So wollest du denn F√ľrbitte einlegen f√ľr den Rest, der noch vorhanden ist!

5. Und als die Knechte des Königs Hiskia zu Jesaja kamen,

6. sprach Jesaja zu ihnen: Also sollt ihr eurem Herrn sagen: So spricht der HERR: F√ľrchte dich nicht vor den Worten, die du geh√∂rt hast, womit die Knaben des K√∂nigs von Assyrien mich gel√§stert haben!

7. Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, da√ü er ein Ger√ľcht h√∂ren und wieder in sein Land ziehen wird, und ich will ihn in seinem Lande durch das Schwert f√§llen!

8. Und als Rabschake zur√ľckkehrte, fand er den K√∂nig von Assyrien im Kampfe wider Libna; denn er hatte geh√∂rt, da√ü er von Lachis abgezogen war.

9. Da h√∂rte Sanherib in betreff Tirhakas, des K√∂nigs von √Ąthiopien, sagen: Siehe, er ist ausgezogen, mit dir zu streiten! Da sandte er nochmals Boten zu Hiskia und sprach:

10. Redet mit Hiskia, dem K√∂nig von Juda, und saget ihm: La√ü dich von deinem Gott, auf den du dich verl√§ssest, nicht verf√ľhren, indem du sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des K√∂nigs von Assyrien gegeben werden!

11. Siehe, du hast gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern getan, wie sie den Bann an ihnen vollstreckt haben; und du solltest errettet werden?

12. Haben die Götter der Heiden auch die errettet, welche meine Väter vernichtet haben, nämlich Gosan, Haran, Rezeph und die Kinder von Eden zu Telassar?

13. Wo ist der König zu Chamat und der König zu Arpad und der König der Stadt Sepharwaim, Hena und Iwa?

14. Als nun Hiskia den Brief aus der Hand der Boten empfangen und gelesen hatte, ging er zum Hause des HERRN hinauf, und Hiskia breitete ihn aus vor dem HERRN.

15. Darnach betete Hiskia vor dem HERRN und sprach: O HERR, Gott Israels, der du √ľber den Cherubim thronst, du bist allein der Gott √ľber alle K√∂nigreiche auf Erden! Du hast den Himmel und die Erde gemacht.

16. HERR, neige dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf, o HERR, und siehe! Vernimm die Worte Sanheribs, der hierher gesandt hat, den lebendigen Gott zu schmähen!

17. Es ist wahr, HERR, die K√∂nige von Assyrien haben die V√∂lker und ihre L√§nder verw√ľstet

18. und haben ihre Götter ins Feuer geworfen; denn sie waren nicht Götter, sondern Werke von Menschenhand, Holz und Stein; darum haben sie sie verderbt.

19. Nun aber, HERR, unser Gott, hilf uns doch aus seiner Hand, damit alle Königreiche auf Erden erkennen, daß du, HERR, allein Gott bist!

20. Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs, des Königs von Assyrien, zu mir gebetet hast, das habe ich gehört.

21. Dies ist das Wort, welches der HERR wider ihn geredet hat: Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet dein! Die Tochter Jerusalem sch√ľttelt das Haupt √ľber dich!

22. Wen hast du geschmäht und gelästert? Und gegen wen hast du deine Stimme erhoben und deine Augen stolz emporgeschlagen? Gegen den Heiligen Israels!

23. Du hast durch deine Boten den HERRN geschmäht und gesagt: Ich bin mit der Menge meiner Wagen auf die Höhen der Berge gestiegen, an die Seiten des Libanon. Und ich will seine hohen Zedern und seine auserlesenen Zypressen abhauen und in seine äußerste Herberge, zum Walde seines Lustgartens kommen.

24. Ich habe fremde Wasser gegraben und ausgetrunken und trockne mit meinen Fu√üsohlen alle Str√∂me √Ągyptens!

25. Hast du es aber nicht geh√∂rt, da√ü ich solches l√§ngst vorbereitet und von Anfang bestimmt habe? Nun aber habe ich es kommen lassen, da√ü du feste St√§dte zerst√∂rtest zu w√ľsten Steinhaufen.

26. Und die darin wohnten, deren Hand zu schwach war, erschraken und wurden zuschanden; sie wurden wie das Gras auf dem Felde und wie gr√ľnes Kraut und Gras auf den D√§chern und verwelktes Getreide, ehe es Halme gewinnt.

27. Ich weiß dein Wohnen und dein Aus und Einziehen und daß du wider mich tobst.

28. Weil du denn wider mich tobst und dein √úbermut vor meine Ohren heraufgekommen ist, so will ich dir meinen Ring in die Nase legen und mein Gebi√ü ins Maul und will dich den Weg zur√ľckf√ľhren, den du gekommen bist!

29. Und das soll dir , Hiskia, zum Zeichen sein: In diesem Jahre werdet ihr Brachwuchs essen, und im zweiten Jahre, was von selbst wachsen wird; im dritten Jahre aber sollt ihr s√§en und ernten und Weinberge pflanzen und deren Fr√ľchte essen!

30. Und was vom Hause Juda entronnen und √ľbriggeblieben ist, wird forthin unter sich Wurzel schlagen und √ľber sich Fr√ľchte tragen;

31. denn von Jerusalem wird ein √úberrest ausgehen und Entronnene vom Berge Zion. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird solches tun!

32. Darum spricht der HERR von dem assyrischen K√∂nig also: Er soll nicht in diese Stadt hineinkommen und keinen Pfeil darein schie√üen und mit keinem Schilde gegen sie anr√ľcken und keinen Wall gegen sie aufwerfen.

33. Auf dem Wege, den er gekommen ist, soll er wieder zur√ľckkehren und in diese Stadt nicht eindringen; der HERR sagt es!

34. Und ich will diese Stadt beschirmen, daß ich ihr helfe um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.

35. Und es begab sich in derselben Nacht, da ging der Engel des HERRN aus und erschlug im Lager der Assyrer 185000 Mann. Und als man sich am Morgen fr√ľh aufmachte, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.

36. Da brach Sanherib, der K√∂nig von Assyrien, auf und ging weg und kehrte zur√ľck und blieb zu Ninive.

37. Und als er im Hause seines Gottes Nisroch anbetete, erschlugen ihn seine Söhne Adrammalech und Sarezer mit dem Schwerte, und sie entrannen ins Land Ararat. Und sein Sohn Esarhaddon ward König an seiner Statt.

1. Zu der Zeit ward Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus; denn du wirst sterben und nicht lebendig bleiben!

2. Er aber wandte sein Angesicht gegen die Wand, betete zum HERRN und sprach:

3. Ach, HERR, gedenke doch, daß ich in Wahrheit und von ganzem Herzen vor dir gewandelt und getan habe, was gut ist in deinen Augen!

4. Und Hiskia weinte sehr. Als aber Jesaja noch nicht zur mittleren Stadt hinausgegangen war, erging das Wort des HERRN an ihn und sprach:

5. Kehre um und sage zu Hiskia, dem F√ľrsten meines Volks: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet erh√∂rt und deine Tr√§nen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen; am dritten Tage wirst du in das Haus des HERRN hinaufgehen;

6. und ich will f√ľnfzehn Jahre zu deinem Leben hinzutun und dich und diese Stadt von der Hand des K√∂nigs von Assyrien erretten und diese Stadt beschirmen, um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.

7. Und Jesaja sprach: Bringt eine getrocknete Feigenmasse her! Und als sie eine solche brachten, legten sie dieselbe auf das Geschw√ľr; und er ward gesund.

8. Hiskia aber sprach zu Jesaja: Welches ist das Zeichen, daß mich der HERR gesund machen wird und daß ich am dritten Tage in das Haus des HERRN hinaufgehen werde?

9. Jesaja sprach: Dies sei dir das Zeichen vom HERRN, da√ü der HERR tun wird, was er gesagt hat: Soll der Schatten zehn Stufen vorw√§rtsgehen, oder zehn Stufen zur√ľckkehren?

10. Hiskia sprach: Es ist ein Leichtes, da√ü der Schatten zehn Stufen abw√§rtsgehe; nicht also, sondern der Schatten soll zehn Stufen zur√ľckgehen!

11. Da rief der Prophet Jesaja den HERRN an; und er lie√ü an dem Sonnenzeiger des Ahas den Schatten, welcher abw√§rts gegangen war, um zehn Stufen zur√ľckgehen.

12. Zu der Zeit sandte Berodach-Baladan, der Sohn Baladans, König zu Babel, Briefe und Geschenke zu Hiskia; denn er hatte gehört, daß Hiskia krank gewesen.

13. Hiskia aber schenkte ihnen Geh√∂r und zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus, das Silber und das Gold und die Spezereien und das beste √Ėl und das Zeughaus und alles, was in seinen Schatzh√§usern vorhanden war. Es war nichts in seinem Hause und in seiner ganzen Herrschaft, das Hiskia ihnen nicht zeigte.

14. Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese Leute gesagt? Und woher sind sie zu dir gekommen? Hiskia sprach: Sie sind aus fernem Lande zu mir gekommen, von Babel.

15. Er sprach: Was haben sie in deinem Hause gesehen? Hiskia sprach: Sie haben alles gesehen, was in meinem Hause ist, und es ist nichts in meinen Schatzhäusern, was ich ihnen nicht gezeigt habe.

16. Da sprach Jesaja zu Hiskia:

17. H√∂re das Wort des HERRN! Siehe, es kommt die Zeit, da√ü alles, was in deinem Hause ist und was deine V√§ter bis auf diesen Tag gesammelt haben, gen Babel hinweggetragen werden wird; es wird nichts √ľbriggelassen werden, spricht der HERR!

18. Auch von deinen Söhnen, die von dir abstammen werden, die du zeugen wirst, wird man nehmen, daß sie Kämmerer seien im Palast des Königs zu Babel!

19. Hiskia aber sprach zu Jesaja: Das Wort des HERRN, welches du geredet hast, ist gut. Und er sprach: Es wird ja doch Friede und Sicherheit sein zu meinen Lebzeiten!

20. Was aber mehr von Hiskia zu sagen ist, und alle seine Macht, und wie er den Teich und die Wasserleitung gemacht, womit er Wasser in die Stadt geleitet hat, ist das nicht beschrieben in der Chronik der Könige von Juda?

21. Und Hiskia legte sich zu seinen Vätern; und sein Sohn Manasse ward König an seiner Statt.

1. Manasse war zw√∂lf Jahre alt, als er K√∂nig ward, und regierte f√ľnfundf√ľnfzig Jahre lang zu Jerusalem. Seine Mutter hie√ü Chephziba.

2. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, nach den Greueln der Heiden, die der HERR vor den Kindern Israel vertrieben hatte.

3. Er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia abgetan hatte, und richtete dem Baal Altäre auf und machte eine Aschera, wie Ahab, der König von Israel, getan hatte, und betete das ganze Heer des Himmels an und diente ihnen.

4. Und er baute Altäre im Hause des HERRN, von welchem der HERR gesagt hatte: Mein Name soll in Jerusalem wohnen!

5. Er baute auch dem ganzen Heer des Himmels Altäre in beiden Vorhöfen am Hause des HERRN

6. und lie√ü seinen Sohn durchs Feuer gehen und trieb Wolkendeuterei und Schlangenbeschw√∂rung und hielt Totenbeschw√∂rer und Wahrsager; er tat viel von dem, was b√∂se ist in den Augen des HERRN, wodurch er ihn erz√ľrnte.

7. Er setzte auch das Bild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus, von welchem der HERR zu David und zu seinem Sohne Salomo gesagt hatte: In diesem Hause und in Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen wohnen lassen ewiglich,

8. und ich will den Fuß Israels nicht mehr aus dem Lande wandern lassen, daß ich ihren Vätern gegeben habe; wenn sie nur darauf achten, zu tun nach allem, was ich ihnen geboten habe, und nach dem ganzen Gesetz, das mein Knecht Mose ihnen befohlen hat.

9. Aber sie gehorchten nicht, sondern Manasse verf√ľhrte sie, da√ü sie Schlimmeres taten als die Heiden, die der HERR vor den Kindern Israel vertilgt hatte.

10. Da redete der HERR durch seine Knechte, die Propheten, und sprach:

11. Weil Manasse, der K√∂nig von Juda, diese Greuel ver√ľbt hat, die √§rger sind, als alle Greuel, welche die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und weil er auch Juda mit seinen G√∂tzen zur S√ľnde verf√ľhrt hat,

12. darum spricht der HERR, der Gott Israels, also: Siehe, ich will Ungl√ľck √ľber Jerusalem und √ľber Juda bringen, da√ü allen, die es h√∂ren werden, beide Ohren gellen sollen;

13. und ich will √ľber Jerusalem die Me√üschnur Samarias ausspannen und das Senkblei des Hauses Ahabs, und ich will Jerusalem auswischen, wie man eine Sch√ľssel auswischt und sie umkehrt.

14. Und das √úbriggebliebene meines Erbteils will ich verwerfen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie sollen allen ihren Feinden zum Raub und zur Beute werden;

15. weil sie getan, was b√∂se ist in meinen Augen, und mich erz√ľrnt haben, von dem Tage an, da ihre V√§ter aus √Ągypten gezogen sind, bis auf diesen Tag!

16. Auch vergo√ü Manasse sehr viel unschuldiges Blut, so da√ü er Jerusalem damit erf√ľllte, von einem Ende bis zum andern, abgesehen von seiner S√ľnde, zu der er Juda verf√ľhrt hatte, so da√ü sie taten, was b√∂se war in den Augen des HERRN.

17. Was aber mehr von Manasse zu sagen ist, und alles, was er getan hat, und seine S√ľnde, die er tat, ist das nicht beschrieben in der Chronik der K√∂nige von Juda?

18. Und Manasse legte sich zu seinen Vätern und ward begraben im Garten seines Hauses, im Garten Ussas. Und sein Sohn Amon ward König an seiner Statt.

19. Zweiundzwanzig Jahre alt war Amon, als er König ward, und regierte zwei Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Messulemet, eine Tochter des Charuz von Jothba.

20. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, wie sein Vater Manasse getan hatte.

21. Und er wandelte ganz auf dem Wege, den sein Vater gewandelt war, und diente den Götzen, welchen sein Vater gedient hatte, und betete sie an;

22. und verließ den HERRN, den Gott seiner Väter, und wandelte nicht im Wege des HERRN.

23. Und die Knechte Amons machten eine Verschwörung wider ihn und töteten ihn in seinem Hause.

24. Aber das Landvolk erschlug alle, welche die Verschwörung wider den König Amon gemacht hatten. Und das Landvolk machte Josia, seinen Sohn, zum König an seiner Statt.

25. Was aber Amon mehr getan hat, ist das nicht beschrieben in der Chronik der Könige von Juda?

26. Und er wurde begraben in seiner Grabstätte im Garten Ussas, und sein Sohn Josia ward König an seiner Statt.

1. Josia war acht Jahre alt, als er König ward, und regierte einunddreißig Jahre lang zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Jedida, eine Tochter Adajas von Bozkat.

2. Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, und wandelte in allen Wegen Davids, seines Vaters, und wich nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken.

3. Und im achtzehnten Jahre des Königs Josia sandte der König Saphan, den Sohn Azaljas, des Sohnes Mesullams, den Schreiber, in das Haus des HERRN und sprach:

4. Gehe hinauf zu Hilkia, dem Hohenpriester, er soll das Geld auszahlen, das zum Hause des HERRN gebracht worden ist, welches die Schwellenh√ľter vom Volk gesammelt haben,

5. damit man es den Aufsehern √ľber die Arbeiter im Hause des HERRN gebe; diese sollen es den Arbeitern am Hause des HERRN geben, da√ü sie ausbessern, was am Hause bauf√§llig ist;

6. n√§mlich den Zimmerleuten und Bauleuten und den Maurern, um Holz und behauene Steine f√ľr die Ausbesserung des Hauses zu kaufen;

7. doch soll man nicht abrechnen mit ihnen betreffs des Geldes, das ihnen eingehändigt wird, denn sie handeln auf Treu und Glauben!

8. Da sprach Hilkia, der Hohepriester, zu Saphan, dem Schreiber: Ich habe das Gesetzbuch im Hause des HERRN gefunden! Und Hilkia √ľbergab Saphan das Buch, und er las es.

9. Und Saphan, der Schreiber, kam zum K√∂nig und brachte dem K√∂nig Bericht und sprach: Deine Knechte haben das Geld ausgesch√ľttet, das im Hause vorhanden war, und haben es den Aufsehern √ľber die Arbeiter im Hause des HERRN gegeben.

10. Auch sagte Saphan, der Schreiber, dem König und sprach: Hilkia, der Priester, gab mir ein Buch. Und Saphan las es vor dem König.

11. Als aber der König die Worte des Gesetzbuches hörte, zerriß er seine Kleider.

12. Und der König gebot dem Priester Hilkia und Achikam, dem Sohne Saphans, und Achbor, dem Sohne Michajas, und dem Schreiber Saphan und Asaja, dem Knechte des Königs, und sprach:

13. Gehet hin und befraget den HERRN f√ľr mich und das Volk und f√ľr ganz Juda wegen der Worte dieses Buches, das gefunden worden ist; denn gro√ü ist der Zorn des HERRN, der wider uns entbrannt ist, weil unsre V√§ter nicht auf die Worte dieses Buches geh√∂rt haben, da√ü sie getan h√§tten alles, was uns darin vorgeschrieben ist!

14. Da gingen der Priester Hilkia, Achikam, Achbor, Saphan und Asaja zu der Prophetin Hulda, dem Weibe Sallums, des Sohnes, Tikwas, des Sohnes Harhas, des H√ľters der Kleider. Sie wohnte aber zu Jerusalem, im andern Stadtteil. Und sie redeten mit ihr.

15. Sie aber sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Sagt dem Manne, der euch zu mir gesandt hat:

16. So spricht der HERR: Siehe, ich will Ungl√ľck bringen √ľber diesen Ort und √ľber seine Bewohner, n√§mlich alle Worte des Buches, welches der K√∂nig von Juda gelesen hat,

17. weil sie mich verlassen und andern G√∂ttern ger√§uchert haben, so da√ü sie mich erz√ľrnten mit allen Werken ihrer H√§nde; darum wird mein Grimm wider diesen Ort entbrennen und nicht ausgel√∂scht werden.

18. Aber dem König von Juda, der euch gesandt hat, den HERRN zu befragen, sollt ihr also sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels, betreffs der Worte, welche du gehört hast:

19. Weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor dem HERRN gedem√ľtigt hast, als du h√∂rtest, was ich wider diesen Ort und seine Bewohner geredet habe, da√ü sie zum Entsetzen und zum Fluch werden sollen; und weil du deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich darauf geh√∂rt, spricht der HERR;

20. und darum, siehe, will ich dich zu deinen V√§tern versammeln, da√ü du in Frieden in dein Grab gebracht werdest, und deine Augen sollen alles Ungl√ľck, das ich √ľber diesen Ort bringen will, nicht sehen. Und sie brachten dem K√∂nig diese Antwort.

1. Da sandte der K√∂nig hin und lie√ü alle √Ąltesten von Juda und Jerusalem zu sich versammeln.

2. Und der König ging hinauf in das Haus des HERRN, und alle Männer von Juda und alle Einwohner von Jerusalem mit ihm, auch die Priester und Propheten und alles Volk, klein und groß, und man las vor ihren Ohren alle Worte des Bundesbuches, das man im Hause des HERRN gefunden hatte.

3. Der K√∂nig aber trat an die S√§ule und machte einen Bund vor dem HERRN, dem HERRN nachzuwandeln und seine Gebote und Zeugnisse und Satzungen von ganzem Herzen und von ganzer Seele zu beobachten, die Worte dieses Bundes, welche in diesem Buche geschrieben standen, auszuf√ľhren. Und das ganze Volk trat in den Bund.

4. Und der K√∂nig gebot dem Hohenpriester Hilkia und den Priestern der zweiten Ordnung und den H√ľtern der Schwelle, da√ü sie aus dem Tempel des HERRN alle Ger√§te entfernen sollten, die man dem Baal und der Aschera und dem ganzen Heer des Himmels gemacht hatte; und er verbrannte sie drau√üen vor Jerusalem, auf den Feldern des Kidron, und trug ihren Staub nach Bethel.

5. Und er setzte die Götzenpriester ab, welche die Könige von Juda eingesetzt hatten und die auf den Höhen in den Städten Judas und um Jerusalem her räucherten; auch die, welche dem Baal, der Sonne und dem Mond und den Gestirnen und dem ganzen Heer des Himmels räucherten.

6. Er lie√ü auch die Aschera aus dem Hause des HERRN hinausf√ľhren vor Jerusalem, an den Bach Kidron, und verbrannte sie beim Bach Kidron und machte sie zu Staub und warf ihren Staub auf die Gr√§ber der gemeinen Leute.

7. Und er brach die H√§user der Buhler ab, die am Hause des HERRN waren, darin die Weiber f√ľr die Aschera Zelte wirkten.

8. Auch ließ er alle Priester aus den Städten kommen und verunreinigte die Höhen, wo die Priester geräuchert hatten, von Geba an bis gen Beerseba; und er brach die Höhen der Tore ab, die am Eingang des Tores Josuas, des Stadtobersten, waren, zur Linken, wenn man zum Stadttor kommt.

9. Doch durften die H√∂henpriester nicht auf dem Altar des HERRN zu Jerusalem opfern, dagegen a√üen sie von dem unges√§uerten Brot unter ihren Br√ľdern.

10. Er verunreinigte auch das Tophet im Tale der Söhne Hinnom, damit niemand mehr seinen Sohn oder seine Tochter dem Moloch durchs Feuer gehen lasse.

11. Und er schaffte die Rosse ab, welche die Könige von Juda der Sonne geweiht hatten, beim Eingang des Hauses des HERRN, gegen die Kammer Netan-Melechs, des Kämmerers, die im Anbau war; und die Wagen der Sonne verbrannte er mit Feuer.

12. Der König brach auch die Altäre ab auf dem Dache, dem Söller des Ahas, welche die Könige von Juda gemacht hatten; desgleichen die Altäre, welche Manasse in den beiden Vorhöfen des Hauses des HERRN gemacht hatte, er zerstörte sie und schaffte sie fort und warf ihren Staub in den Bach Kidron.

13. Auch die H√∂hen, die gegen√ľber von Jerusalem, zur Rechten am Berge des Verderbens waren, welche Salomo, der K√∂nig von Israel, der Astarte, dem Greuel der Zidonier, und Kamos, dem Greuel der Moabiter, und Milkom, dem Greuel der Kinder Ammon, gebaut hatte, verunreinigte der K√∂nig.

14. Er zerbrach die S√§ulen und hieb die Ascheren um und f√ľllte ihren Platz mit Menschengebeinen.

15. Desgleichen auch den Altar zu Bethel und die H√∂he, die Jerobeam, der Sohn Nebats, der Israel zur S√ľnde verf√ľhrte, erbaut hatte: auch diesen Altar und die H√∂he brach er ab und verbrannte die H√∂he und machte sie zu Staub und verbrannte die Aschera.

16. Und Josia sah sich um und erblickte die Gr√§ber, welche dort auf dem Berge waren, und sandte hin und lie√ü die Gebeine aus den Gr√§bern nehmen und verbrannte sie auf dem Altar und verunreinigte ihn, nach dem Worte des HERRN, welches der Mann Gottes verk√ľndigt hatte, als er solches ausrief.

17. Und er sprach: Was ist das f√ľr ein Grabmal, das ich hier sehe? Da sprachen die Leute der Stadt zu ihm: Es ist das Grab des Mannes Gottes, der von Juda kam, und diese Dinge, die du getan hast, wider den Altar zu Bethel ank√ľndigte.

18. Da sprach er: So la√üt ihn liegen; niemand r√ľhre seine Gebeine an! Also blieben seine Gebeine erhalten, samt den Gebeinen des Propheten, der von Samaria gekommen war.

19. Josia beseitigte auch alle H√∂henh√§user in den St√§dten Samarias, welche die K√∂nige von Israel gemacht hatten, den HERRN zu erz√ľrnen, und verfuhr mit ihnen ganz so, wie er zu Bethel getan hatte.

20. Und er opferte alle H√∂henpriester, die daselbst waren, auf den Alt√§ren; und verbrannte also Menschengebeine darauf und kehrte dann nach Jerusalem zur√ľck.

21. Dann gebot der König allem Volk und sprach: Feiert dem HERRN, eurem Gott, das Passah, wie es in diesem Bundesbuch geschrieben steht!

22. Denn es war kein solches Passah gehalten worden, seit der Zeit der Richter, die Israel gerichtet hatten, und während der ganzen Zeit der Könige von Israel und der Könige von Juda;

23. erst im achtzehnten Jahre des Königs Josia ist dieses Passah dem HERRN zu Jerusalem gefeiert worden.

24. Auch die Totenbeschwörer und Zeichendeuter, die Teraphim und Götzen und alle Greuel, die im Lande Juda und zu Jerusalem gesehen wurden, rottete Josia aus, um die Worte des Gesetzes zu vollstrecken, die geschrieben standen in dem Buche, welches der Priester Hilkia im Hause des HERRN gefunden hatte.

25. Und seinesgleichen ist vor ihm kein König gewesen, der sich also von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit allen seinen Kräften dem HERRN zuwandte, ganz nach dem Gesetze Moses; auch nach ihm ist keiner seinesgleichen aufgestanden.

26. Doch kehrte sich der HERR nicht von dem Grimm seines gro√üen Zornes, womit er √ľber Juda erz√ľrnt war, um aller √Ąrgernisse willen, womit Manasse ihn gereizt hatte.

27. Denn der HERR sprach: Ich will auch Juda von meinem Angesicht hinwegtun, wie ich Israel hinweggetan habe, und ich will diese Stadt Jerusalem, die ich erwählt hatte, verwerfen, und das Haus, von dem ich gesagt habe: Mein Name soll daselbst sein!

28. Was aber mehr von Josia zu sagen ist, und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda?

29. Zu seiner Zeit zog der Pharao Necho, der K√∂nig von √Ągypten, herauf wider den K√∂nig von Assyrien an den Euphratstrom; dem zog der K√∂nig Josia entgegen; aber der Pharao t√∂tete ihn zu Megiddo, sowie er ihn gesehen hatte.

30. Und seine Knechte f√ľhrten ihn tot von Megiddo weg und brachten ihn nach Jerusalem und begruben ihn in seinem Grabe. Da nahm das Volk des Landes Joahas, den Sohn Josias, und sie salbten ihn und machten ihn zum K√∂nig an seines Vaters Statt.

31. Dreiundzwanzig Jahre alt war Joahas, als er König ward, und regierte drei Monate lang zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal, die Tochter Jeremias von Libna.

32. Er tat, was dem HERRN √ľbel gefiel, ganz wie seine V√§ter getan hatten.

33. Aber der Pharao Necho nahm ihn gefangen zu Ribla, im Lande Chamat, so daß er nicht mehr König war zu Jerusalem; und legte eine Geldbuße auf das Land, hundert Talente Silber und ein Talent Gold.

34. Und der Pharao Necho machte Eljakim, den Sohn Josias, zum K√∂nig an Stelle seines Vaters Josia und ver√§nderte seinen Namen in Jehojakim. Aber den Joahas nahm er und brachte ihn nach √Ągypten, wo er starb.

35. Und Jehojakim gab das Silber und das Gold dem Pharao; doch schätzte er das Land ein, um das Silber nach dem Befehl des Pharao geben zu können; er zwang das Volk des Landes, daß ein jeder nach seiner Schätzung Silber und Gold dem Pharao Necho gäbe.

36. F√ľnfundzwanzig Jahre alt war Jehojakim, als er K√∂nig ward, und regierte elf Jahre lang zu Jerusalem. Seine Mutter hie√ü Sebudda, die Tochter Pedajas von Ruma.

37. Und er tat, was dem HERRN √ľbel gefiel, ganz wie seine V√§ter getan hatten.

1. Zu seiner Zeit zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf, und Jehojakim ward ihm untertan drei Jahre lang. Darnach fiel er wieder von ihm ab.

2. Da sandte der HERR Truppen wider ihn aus Chaldäa, aus Syrien, aus Moab und von den Kindern Ammon; die sandte er gegen Juda, um es zugrunde zu richten, nach dem Worte des HERRN, das er durch seine Knechte, die Propheten, geredet hatte.

3. F√ľrwahr, nach dem Worte des HERRN kam das √ľber Juda, da√ü er sie von seinem Angesicht t√§te, um der S√ľnden Manasses willen, f√ľr all das, was er getan hatte;

4. und auch um des unschuldigen Blutes willen, das er vergossen, da er Jerusalem mit unschuldigem Blute erf√ľllt hatte; darum wollte der HERR nicht vergeben.

5. Was aber mehr von Jehojakim zu sagen ist, und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda?

6. Und Jehojakim legte sich zu seinen Vätern. Und Jehojachin, sein Sohn, ward König an seiner Statt.

7. Aber der K√∂nig von √Ągypten zog nicht mehr aus seinem Lande; denn der K√∂nig von Babel hatte alles eingenommen, was dem K√∂nig von √Ągypten geh√∂rte, vom Bache √Ągyptens bis an den Euphratstrom.

8. Achtzehn Jahre alt war Jehojachin, als er König ward, und regierte drei Monate lang zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Nehusta, die Tochter Elnatans von Jerusalem.

9. Er tat aber, was dem HERRN mißfiel, ganz wie sein Vater getan hatte.

10. Zu jener Zeit zogen die Knechte Nebukadnezars, des Königs von Babel, gen Jerusalem herauf, und die Stadt ward belagert.

11. Und Nebukadnezar, der König von Babel, kam zur Stadt, und seine Knechte belagerten sie.

12. Aber Jehojachin, der König von Juda, ging zum König von Babel hinaus, er samt seiner Mutter, seinen Knechten, seinen Obersten und seinen Kämmerern; und der König von Babel nahm ihn gefangen im achten Jahre seiner Regierung.

13. Und er brachte von dannen heraus alle Schätze im Hause des HERRN und die Schätze im Hause des Königs und zerschlug alle goldenen Geräte, welche Salomo, der König von Israel, im Tempel des HERRN gemacht; wie der HERR gesagt hatte.

14. Und er f√ľhrte ganz Jerusalem gefangen hinweg, n√§mlich alle Obersten und alle kriegst√ľchtigen M√§nner, zehntausend Gefangene, auch alle Schlosser und alle Schmiede, und lie√ü nichts √ľbrig als geringes Landvolk.

15. Also f√ľhrte er Jehojachin nach Babel hinweg, auch die Mutter des K√∂nigs und die Frauen des K√∂nigs und seine K√§mmerer. Dazu f√ľhrte er die M√§chtigen des Landes von Jerusalem gefangen nach Babel,

16. auch alle Kriegsleute, siebentausend, dazu die Schlosser und die Schmiede, im ganzen tausend, alles kriegst√ľchtige M√§nner; und der K√∂nig von Babel brachte sie gefangen nach Babel.

17. Und der König von Babel machte Matanja, Jehojachins Oheim, zum König an seiner Statt, und änderte seinen Namen in Zedekia.

18. Einundzwanzig Jahre alt war Zedekia, als er König ward, und regierte elf Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal, die Tochter Jeremias von Libna.

19. Und er tat, was dem HERRN mißfiel, ganz wie Jehojachin getan hatte.

20. Denn wegen des Zornes des HERRN kam es so weit mit Jerusalem und Juda, daß er sie von seinem Angesicht verwarf. Und Zedekia fiel ab von dem König zu Babel.

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Este l√≠vro comp√īe o Antigo Testamento, tem 25 cap√≠tulos, e 719 vers√≠culos.