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Bíblia ZURCHER

Isaías 40

1 TRÖSTET, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.

2 Redet Jerusalem zu Herzen und rufet ihr zu, dass ihr Frondienst vollendet, dass ihre Schuld bezahlt ist; denn sie hat von der Hand des Herrn Zwiefältiges empfangen um all ihrer Sünden willen.

3 Horch, es ruft: In der Wüste bahnet den Weg des Herrn; machet in der Steppe eine gerade Strasse unserm Gott! (a) Mt 3:3

4 Jedes Tal soll sich heben, und jeder Berg und Hügel soll sich senken, und das Höckerige soll zur Ebene werden und die Höhen zum Talgrund, (a) Jes 49:11

5 dass die Herrlichkeit des Herrn sich offenbare und alles Fleisch es sehe zumal; denn der Mund des Herrn hat es geredet.

6 Horch, es spricht: Rufe! Und ich sprach: "Was soll ich rufen? Alles Fleisch ist ja Gras und all seine Pracht wie die Blume des Feldes. (a) Hio 14:2; Ps 103:15

7 Das Gras verdorrt, die Blume welkt, wenn der Hauch des Herrn darüber weht." – "Ja, Gras ist das Volk.

8 Das Gras verdorrt, die Blume welkt; aber das Wort unsres Gottes bleibt in Ewigkeit." (a) 1Pe 1:24 25

9 Auf hohen Berg steige, du Freudenbotin Zion! Erhebe mit Macht deine Stimme, du Freudenbotin Jerusalem! Erhebe sie ohne Furcht! Sprich zu den Städten Judas: Siehe da, euer Gott!

10 Siehe da, Gott der Herr, er zieht einher in Kraft, und sein Arm schafft ihm den Sieg. Siehe, die er gewonnen, kommen mit ihm; die er sich erworben, gehen vor ihm her. (a) Jes 62:11

11 Er weidet seine Herde wie ein Hirte, sammelt sie mit seinem Arm; die Lämmer trägt er an seinem Busen, die Mutterschafe leitet er sanft.

12 WER hat die Wasser mit der hohlen Hand gemessen und die Himmel mit der Spanne abgegrenzt? Wer hat ins Hohlmass gefasst den Staub der Erde, wer die Berge gewogen mit der Schnellwaage und die Hügel mit Waagschalen?

13 Wer hat den Geist des Herrn gelenkt, und wer ist sein Ratgeber, der ihn unterwiese?

14 Mit wem hat er sich beraten, dass der ihn belehrte und ihm den Pfad des Rechten zeigte, den Weg der Einsicht ihm wiese?

15 Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer, sind wie ein Stäublein auf der Waage geachtet. Siehe, Inseln wiegen nicht mehr als ein Sandkorn.

16 Und der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz, und sein Wild reicht nicht zum Opfer.

17 Alle Völker sind vor ihm wie nichts, für nichtig und wesenlos von ihm geachtet. (a) Da 4:32

18 Wem wollt ihr da Gott vergleichen und was als Ebenbild ihm an die Seite stellen? (a) Jes 46:5

19 Der Künstler giesst das Götterbild, und der Goldschmied beschlägt es mit Gold und schmelzt silberne Ketten daran.

20 Wer nur ärmlich geben kann, wählt ein Holz, das nicht fault, und sucht sich einen geschickten Künstler, ein Bild zu fertigen, das nicht wackelt.

21 Wisst ihr es nicht, hört ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anfang her verkündet? Habt ihr es nicht begriffen von der Gründung der Erde her?

22 Der da thront über dem Kreis der Erde, dass ihre Bewohner wie Heuschrecken sind, der den Himmel ausbreitet wie einen Flor und ihn ausspannt wie ein Zelt zum Wohnen, (a) Ps 104:2

23 der da Fürsten zunichte macht und Richter der Erde wandelt zu nichts –

24 kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, so bläst er sie an, und sie verdorren, und wie Stoppeln trägt sie der Sturm davon -:

25 wem wollt ihr mich vergleichen, dass ich wäre wie er? spricht der Heilige.

26 Erhebt eure Augen zur Höhe und schaut: Wer hat jene geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt nach der Zahl, sie alle mit Namen ruft. Ihm, der gross ist an Kraft und stark an Macht, bleibt nicht eines aus. (a) Ps 147:4 5

27 Warum denn sagst du, Jakob, und sprichst du, Israel: "Mein Geschick ist dem Herrn verborgen, und mein Recht entgeht meinem Gott"?

28 Weisst du es nicht; oder hast du es nicht gehört: Ein Ewiger Gott ist der Herr, der die Enden der Erde geschaffen! Er wird nicht müde noch matt, unerforschlich ist seine Einsicht;

29 er gibt dem Müden Kraft und dem Ohnmächtigen mehrt er die Stärke.

30 Jünglinge werden müde und matt, Krieger straucheln und fallen;

31 aber die auf den Herrn harren, empfangen immer neue Kraft, dass ihnen Schwingen wachsen wie Adlern, dass sie laufen und nicht ermatten, dass sie wandeln und nicht müde werden.

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