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Bíblia ZURCHER

Romanos 8

1 ALSO gibt es jetzt keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind. (a) Rö 10:4; Joh 5:24

2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens hat mich in Christus Jesus frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. (a) Joh 8:36; 2Kor 3:17

3 Denn (um das zu erreichen), was dem Gesetz unmöglich war, weil seine Kraft gelähmt war durch das Fleisch, sandte Gott seinen Sohn in einer Gestalt, die dem sündlichen Fleisch ähnlich war, und um der Sünde willen und verurteilte die Sünde im Fleische, (a) Joh 1:14; 2Kor 5:21; Ga 4:4; Php 2:7 8; Heb 2:17

4 damit die durch das Gesetz geforderte Gerechtigkeit erfüllt werde in uns, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geiste. (a) Ga 5:16 25

5 Denn die fleischlich Gesinnten trachten nach dem, was des Fleisches ist, die geistlich Gesinnten aber nach dem, was des Geistes ist. (a) 1Kor 2:14

6 Denn das Trachten des Fleisches bedeutet Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, (a) Rö 6:21 22; Ga 6:8

7 darum, weil das Trachten des Fleisches Feindschaft wider Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht; es vermag das ja auch nicht. (a) Jak 4:4

8 Die aber im Fleische sind, können Gott nicht gefallen.

9 Ihr jedoch seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. (a) 1Kor 3:16

10 Ist dagegen Christus in euch, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. (a) Ga 2:20; Php 1:21; Kol 2:13

11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. (1) nach and. alt. Textzeugen: "wegen seines Geistes". (a) Rö 6:4; 2Kor 4:14

12 ALSO sind wir nun, ihr Brüder, Schuldner nicht dem Fleische, nach dem Fleische zu leben.

13 Denn wenn ihr nach dem Fleische lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die (schlimmen) Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. (1) V. 6; Ga 6:8; Eph 4:22-24

14 Denn alle, die vom Geiste Gottes getrieben werden, die sind Söhne Gottes.

15 Denn ihr habt nicht den Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr euch wieder fürchten müsstet, sondern ihr habt empfangen den Geist, (der verliehen wird bei) der Annahme an Sohnes Statt; in diesem rufen wir: Abba, Vater! (1) "Abba" heisst in der aram. Muttersprache Jesu: "Vater". "Abba" wurde aber auch für "mein Vater" und für "unser Vater" gebraucht. (a) Ga 4:1-6

16 Ebendieser Geist bezeugt samt unsrem Geiste, dass wir Kinder Gottes sind. (a) 2Kor 1:22

17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben Christi, wenn anders wir mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. (a) Ga 4:7; 2Ti 2:11 12; Joh 17:22 24; Off 21:7

18 Denn ich halte dafür, dass die Leiden der jetzigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. (a) 2Kor 4:17

19 DENN die Sehnsucht des Geschaffenen wartet auf das Offenbarwerden (der Herrlichkeit) der Söhne Gottes. (1) gemeint sind dieselben, die in V. 16.17.21 Kinder Gottes heissen. (a) Kol 3:4

20 Denn der Nichtigkeit wurde das Geschaffene unterworfen, nicht freiwillig, sondern um dessen willen, der es ihr unterwarf; auf die Hoffnung hin, (a) 1Mo 3:17-19

21 dass auch das Geschaffene selbst befreit werden wird von der Knechtschaft des Verderbens zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. (a) 1Pe 3:13; 1Jo 3:2

22 Denn wir wissen, dass alles Geschaffene insgesamt seufzt und sich schmerzlich ängstigt bis jetzt.

23 Aber nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir seufzen in uns selbst und warten auf die (volle Offenbarung der) Annahme an Sohnes Statt, auf die Erlösung unsres Leibes. (a) 2Kor 5:2 3

24 Denn (nur) auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, weshalb hofft er es noch? (a) 2Kor 1:22; 5:7; Heb 11:1

25 Wenn wir dagegen hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf mit Geduld. (a) 2Kor 4:18; Ga 5:5

26 Ebenso kommt aber auch der Geist unsrer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

27 Der jedoch, der die Herzen erforscht, weiss, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt für die Heiligen ein, wie es Gott gefällt. (a) 1Kor 2:10; 4:5

28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seiner zuvor getroffenen Entscheidung berufen sind. (a) Eph 1:11

29 Denn die er zum voraus ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, gleichgestaltet zu sein dem Bilde seines Sohnes, damit er der Erstgeborne sei unter vielen Brüdern. (a) Php 3:21; Kol 1:15

30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; und die er berufen hat, die hat er auch gerechtgesprochen; die er aber gerechtgesprochen hat, denen hat er auch die himmlische Herrlichkeit geschenkt. (a) 2Th 2:13 14; 2Ti 1:9

31 Was sollen wir nun dazu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?

32 Er, der seines eignen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (a) Joh 3:16; 1Kor 3:21

33 Wer will die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es (ja), der sie gerechtspricht. (a) Off 12:10 11

34 Wer ist es, der verdammen will? Christus Jesus ist es (ja), der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt worden ist, der zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt. (a) Rö 4:25; Heb 6:20; 7:25; 1Jo 2:1

35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blösse oder Gefahr oder Schwert?

36 Wie geschrieben steht: "Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag, / sind wir geachtet worden wie Schlachtschafe." (a) Ps 44:23; 2Kor 4:11

37 Aber in diesem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. (a) 1Jo 5:4 5

38 Denn ich bin dessen gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Kräfte, (a) Eph 1:21; 6:12; Kol 2:15; 1Pe 3:22

39 weder Hohes noch Tiefes, noch irgendein andres Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn. (a) Joh 10:28

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